Eure Kurzgeschichten

So, nach längerer Schreib-Abstinenz eine kleine Eldargeschichte von mir, die in diesem Thread entstanden ist. Ist halt ziemlich spontan geschrieben worden, beim wiederholten lesen sind mir schon schwachpunkte aufgefallen, ich bin aber zu faul zum korrigieren.



Mugots Geist brannte vor Hass auf die Tyraniden. 3 Schiffe der Schwarmflotte griffen War-Tan an. Und seit 2 Stunden sabotierten er und sein Trupp die Schiffe, aber bis jetzt war es eher erfolglos. Egal, er war Exarch, Krieg war sein Leben, diese Kreaturen würden bezahlen. Erst recht für das, was sie Ka'Muir angetan hatten. Ihr Seelenstein brannte heiß in seiner Handfläche, ihre Seele teilte seinen Hass.
Er übergab den Seelenstein an Lethan, einen der Runenpropheten War-Tans: "Sie gab ihr Leben für War-Tan. Gib acht auf Sie." "Das werde ich, Ehre den Lebenden, Respekt den Toten." "Ehre den Lebenden, Respekt den Toten."

Er wandte sich an seinen Trupp:"Krieger, bereitmachen zum Sprung. Dies sind unsere Zielkoordinaten." Er überspielte die Daten an seinen Trupp. "Für Ka'Muir, Sprung"

Sein Magen verkrampfte sich, als er sich in den Warp begab. Er fühlte das vertraute Ziehen in seiner Brust und die Wärme, wo der Seelenstein auf seiner Haut lag. Als Warpspinne konnte man Ihr, die dürstet nicht entkommen.

Er und sein Trupp materialisierten in einem Gewölbe im Schiff der Tyraniden. Er hörte ein dumpfes Pochen und sah, wie Leitungen eher Adern in der Wand im Takt pulsierten. Er kannte den Anblick inzwischen, dennoch spiegelte sich Ekel auf seinem Gesicht wieder, diese widernatürlichen Kreaturen hatten kein Recht zu existieren. Mit einem Surren luden sich die Monofilamentweber seines Trupps. Seine Energieklingen summten vor Energie.
"Faruhir und Khadesh, bringt Impulsminen an diesem widerlichen Ding an." Er zeigte auf einen pulsierenen Berg Fleisch in der Mitte der Kammer, violette Adern überzogen die leicht zitternde, braune Masse. "Der Rest sichert."

Kurz danach sah er aus dem Augenwinkel, wie sich ein Knoten in der schleimigen Wand mit einem saugenden Geräusch öffnete und er hörte ein vertrautes Zschirpen. Ganten. "Trupp Mugot, Feuer Frei. Macht sie nieder." "Für War-Tan," kam die Antwort, gleichzeitig ertönte ein vielfaches Surren, als Monofilamentweber ihre Arbeit aufnahmen. Die ersten Ganten wurden noch in der Tür zerfetzt, aber durch schiere Masse drängten sie in den Raum. Die Warpspinnen blieben ruhig und liessen eine zweite Salve monomolekularer Vernichtung über die Kreaturen kommen. Aus der Tür strömten immer mehr, und gleichzeitig bedrängten die Überlebenden die Aspektkrieger im Nahkampf. "Faruhir, Khadesh schnell!" Er kam Mi'gur zur Hilfe und erschlug eine der Kreaturen während ihres Angriffssprungs, sie fiel als lebloser Haufen zu Boden. Er begann mit seinen Kriegern einen Tanz der Vernichtung, wo sie auch waren, Tyraniden starben.
Aber es waren so viele, Mugots Atem ging schwer als er einen weiteren Hormaganten auf kürzeste Entfernung mit seinem Monofilamentweber beschoss, Körpersäfte spritzten, als der nicht getroffene Teil der Kreatur versuchte, weiterzulaufen und dann doch zusammenbrach, Kopf und Vorderläufe eine undefinierbare Masse. "Stirb" zuckte es durch Mugots Kopf.

Der Strom der Ganten ebbte langsam ab, als ein furcherregendes Brüllen den Raum erfüllte. Eine massige Kreatur zwängte sich durch die Öffnung und achtete nicht auf die Ganten, die sie dabei unter ihren massigen Hufen zerquetschte. "Konzentriert euch auf diese Abscheulichkeit" rief Mugot seinen Aspektkriegern zu. Er gab sich ganz seinem Kriegerdasein hin, tat den Schritt über die Grenze, der seine Emotionen auf eine einzige konzentrierte, brennenden Hass, und alle Fasern seines Körpers zu einer Waffe schmiedete. Er war die Warpspinne, und diese Abscheulichkeiten hatten kein Recht, zu existieren. Er musste sein Weltenschiff von ihnen befreien, es reinigen.
Auf ein mentales Kommando von ihm richteten sich seine Monofilamentweber auf die Sturmkreatuer und sprühten Tod quer durch den Raum. Wie in Zeitlupe nahm er war, wie sich der Strahl zu einer Blume des Todes auffaltete und auf die Kreatur zuflog. Seine Monofilamentweber arbeiteten unaufhaltsam. Die Fasern trafen die Bestie, drangen in sie ein. Blut floß aus den zahllosen Schnitten. Aber nichts geschah, sie war zäher als die Ganten. Der gewaltige Kopf ruckte zu Mugot herum, langsam, aber unauhaltsam begann sie, auf ihn zuzulaufen, die vier Arme endeten in gewaltigen Klauenhänden. Seine Monofilamentweber verwandelten jede ungeschützte Hautpartie der Kreatur in eine blutige Masse, der Kopf war eine einzige Ruine, an mehreren Stellen sah man Knochen durchscheinen, aber die Bestie wollte nicht fallen.
Kein anderer Ausweg, Mugot ging das Risiko ein und aktivierte den Sprunggenerator ein weiteres Mal. Viel zu schnell hintereinander. Er schrie auf, als die Macht des Warp an seiner Seele riss, sein Seelenstein verbrannte die Haut auf seiner Brust. Einen Herzschlag später stand er hinter der Kreatur. Keine Zeit verlieren, er sprintete so schnell er konnte auf die schwerfällige Abscheulichkeit zu. "Khaine, leite meine Klinge. Für War-Tan!" Er sprang die Kreatur an, die sich gerade drehen wollte. Seine Klingen brannten sich ihren Weg durch Chitin und Fleisch. Die Kreatur brüllte auf, als sie ihn von sich stieß, er stolperte 5 Schritte zurück, konnte aber trotz des sperrigen Sprunggenerators auf seinem Rücken stehen bleiben. Ein Arm hing an der Seite der Tyranidenkreatur herab, durch einen klaffenden Schnitt in ihrer Seite konnte Mugot pulsierende Organe erkennen. Die Bestie griff an, Schmerz und Adrenalin machten sie erstaunlich flink. Mugot konnte nur imt Mühe ihren Hieben ausweichen, jeder Treffer mit diesen gewaltigen Klauen würde ihn sofort Kampfunfähig machen. Auf einmal zuckte der Schwanz der Kreatur vor, die Knochenplatten am Ende schmetterten vor Mugots Brust, er flog mehrere Meter durch den Raum. Benommen schaute er sich um, die Kreatur fing bereits einen erneuten Sturmangriff an. Er versuchte, seine Monofilamentweber einzusetzen, aber er lag so ungünstig, dass er sie nicht ausrichten konnte. Das ist das Ende, dacht er. Die Abscheulichkeit kam unaufhaltsam näher, er konnte das verbleibende bösartige Auge in dem verwüsteten Gesicht sehen. In diesem Auge war kein Gefühl, kein Geist. Nur Hunger und Trieb. Sollte er so sterben? Die Abscheulichkeit hatte ihn fast erreicht, und er konnte nichts machen.

"Impulsminen scharf" rief Khadesh. "Sprung" stöhnte Mugot. Ein Gedanke aktivierte den Warpsprunggenerator und tauchte ihn in Agonie. Sein Herz fühlte sich an, als würde es herausgerissen, in seinen Ohren rauschte es und es schien ihm, als würde ein Teil seiner selbst in den Seelenstein gezogen. Er wollte schreien, aber seine Lungen versagten den Dienst, sie standen in Flammen.
Dann war es vorbei, er materialisierte sich in War-Tan. Sein Hass schwand, und mit ihm das Feuer, das ihm ermöglichte weiterzukämpfen. Er brach erschöpft zusammen, konnte aber noch aus dem Augenwinkel heraus erkennen, wie sich die Unterseite des Tyranidenschiffes aufblähte, riss und eine gewaltige Explosion ins All herausbrach.
"Ehre den Lebenden, ..."
 
huhu.....😀

hier nochmal eine kleine Geschichte, die zwar schon ziemlich alt ist, beim irgendeinem Servercrash aber mal im digitalen Nirvana verschwunden ist. Eine "Fortsetzung" ist geplant... aber wann und wie..... wer weiss 😉


Die Sonne brannte gnadenlos auf den Wüstensand. Der Horizont verschwamm in der flirrenden Luft zu einem konturlosen Gemisch aus beige und blau. Jackson saß im Schatten, unter einem der großen Triebwerkspylonen, die Füße auf einen kleinen Klapphocker gelegt und döste in der Bruthitze, neben sich plärrte ein kleiner Radioempfänger. Bis auf seine Stiefel, Shorts und eine knappes Unterhemd war er kleiderlos, einen breitkrempigen Hut tief ins Gesicht gezogen. Neben sich, im glühendheißen Wüstensand lagen 3 zerdrückte Getränkedosen. ’ZORC’ stand in großen roten gotischen Buchstaben darauf.
Obwohl der Himmel klar war und die Sonne unbarmherzig herniederbrannte, hörte man aus der Ferne sporadisch dumpfes Donnergrollen, als würde ein Gewitter heraufziehen, doch keine Wolke war auszumachen.

Morton kam, ebenso bekleidet, aber ohne Hut, dafür mit einer verspiegelten Sonnebrille, aus einer Einstiegsluke, aus dem Inneren des riesigen Galaxy-Transporters, welcher in seinem bulligen Bauch jede Menge Munition, Ersatzteile, Wasser und jedweden Nachschub für eine kleine Armee verwahrte. Im Inneren war es zwar kühler als draußen, aber dafür stickiger.
Mortons schwere Pilotenstiefel sanken ein Stück in den losen Sand ein als er zum Captain hinüberging. In einer Hand trug er einen Dosenträger mit eiskalten Zorc-Dosen, auf deren silbernen Hülle sich bereits zahllose Kondenstropfen gebildet hatten, mit der anderen fuhr er sich über die kurzgeschorenen Haare. Seine gebräunte Haut, die sich über seinen durchtrainierten Muskeln spannte, glänzte feucht.
„Diese verfluchte Hitze... ich werd hier noch blöde.“

Morton schlenderte zu seinem freien Klappstuhl und stieß Jackson mit einem Fuß an.
Dieser murmelte schläfrig und schob seinen Hut aus dem Gesicht. „Was?“
Morton hielt ihm wortlos eine Dose hin und setzte sich dann. Er streckte sich und rieb sich dann mit seiner eigenen Dose über den Nacken.
„Hast Du alles gecheckt?“, fragte Jackson. Er war Mortons Vorgesetzter, und wenn sie auch gute Kameraden waren, gab ihm das doch manchmal die Gelegenheit sich vor gewissen Aufgaben zu drücken, wie zum Beispiel unter sengenden Hitze der Sonne von Sharana IV ihr Schiff durchzuchecken und die Sandfilter zu reinigen.
„Ich habe jedes verdammte Sandkorn einzeln rausgepult“, übertrieb Morton und Jackson schmunzelte in sich hinein bevor er seinen Hut wieder tiefer ins Gesicht zog, mit einem zischen die Dose öffnete und einen tiefen Schluck nahm.

Er dachte für einen Augenblick an die Armen Hunde, denen gerade jetzt die Geschosse und Energiestrahlen um die Ohren zischten und die in voller Kampfmontur in diesem Augenblick einen Kampf um Leben und Tod führten, dort, 30km entfernt, woher das Grummeln kam.
Er preiste abermals den Imperator und seinen Onkel, dafür, dass er zum Nachschub gegangen war, und nicht wie sein Bruder, zur kämpfenden Truppe. Einer der größten Vorteile ihres Jobs war, das Morton und er, mit ihrer dicken Lady immer erst zum Einsatz kamen, wenn die LZ garantiert sicher war, Kampfhandlungen hatte er in seiner 10-jährigen Laufbahn bei dem 35. Titania noch nicht gesehen, nur die Folgen davon.

Auf diesem Planeten waren Morton und Jackson jedoch einer anderen Einheit zugewiesen worden, die 1. Drakaurar Air Assault, auch ‚Hounds’ oder ‚Imperiale Rottweiler’ genannt, einem wilden, fanatischem Haufen, die pausenlos vorrückten, eine Schneise der Verwüstung hinter sich herziehend, und jedem der nicht zu ihnen gehörte mit Missachtung gegenüber traten. Lediglich die Tatsache, dass Jackson und Morton etwas hatten, auf das die ‚Rottweiler’ angewiesen waren, hatte sie bis jetzt wohl davor bewahrt auf der persönlichen Abschussliste des Colonels zu stehen. Jackson hatte schon einiges gesehen, aber diese Jungs waren ihm mehr als unheimlich.

Morton sah sich um, sein Blick glitt über die eintönige Umgebung, die endlosen Sanddünen.
„Was für eine verdammte Hölle hier.... was machen wir hier eigentlich auf diesem....“
Als er zu Jackson zurückblickte, fiel sein Blick auf den kleinen Transponder am Gürtel des Captains, der verzweifelt blinkte und um Aufmerksamkeit bettelte.
„Jack... da ist jemand in der Leitung!“

Jackson fuhr hoch, schob den Hut zurück und löste den Transponder vom Gürtel.
„Verflucht, ich hatte ihn vorhin ausgemacht, weil das HQ Statusmeldungen runterleierte...“
Er aktivierte den Lautsprecher und der Empfänger übertrug das Gespräch aus dem Inneren des Schiffs, knisternd und knackend erwachte er zum Leben.
„... gottlose Maden, meldet Euch verdammt !! Wenn ich Euch in die Finger kriege reiße ich Euch die Köpfe ab und werf sie den...“
„Albatross 3 hier, bitte kommen.“ Jackson hatte es vorgezogen nicht zu erfahren wo ihre Köpfe landen sollten.
„DA SEIT IHR JA, ihr Wurmkacke!!! Wo zum Horus steckt ihr ?!?!?“ Jackson wollte antworten doch er kam nicht dazu.
„Meine Männer brauchen Nachschub !!! NACHSCHUB !!! Versteht ihr das ? MUNITION !! Soll ich es für Euch Gurken buchstabieren ?! Wenn ihr nicht wollt das ich Euch Eure **** in den Hals stopfe dann schwingt Eure Tuntenärsche hierher... aber PRONTO !!“
Die Stimme überschlug sich, übertönte krächzend den im Hintergrund vernehmbaren Gefechtslärm.
„Wir sitzen hier wie die verf**** Enten auf der Abschussbahn und ihr Schwämme asselt irgendwo in der Gegend rum. Beim Imperator, wenn ihr nicht in 5 Minuten hier seid.... In 5 MINUTEN!... dann werdet ihr wünschen ihr wäret nie geboren worden!“

Jackson warf Morton einen unsicheren Blick zu, denn er zweifelte nicht daran das dieser Irre seinen Worten Taten folgen lassen würde.
„Sir, ....ist die Landezone denn schon sicher, wir hören immer noch Kampf...“
„Die gottverdammte LZ ist so sicher das der Imperator hier höchstpersönlich ein Sonnenbad nehmen könnte. Und wenn ich sage die LZ ist sicher, dann ist sie SICHER, habt ihr Maden das verstanden !!“
„J..ja Sir, wir sind auf dem Weg.“
„Das will ich für Euch hoffen ihr Hammel“ Mit einem Krächzen brach die Verbindung ab, Jackson schluckte. Sie sahen sich an, dann fuhren sie beide hoch, warfen ihre Dosen weg und rannten wie von einer Catachanischen Grünen Tarantel gestochen in den Transporter, wenige Sekunden später erwachten die riesigen Triebwerke brüllend zum Leben und wirbelten die Stühle, Dosen und Unmengen von Sand davon. Ihr Bonus war wohl soeben aufgebraucht....
 
  • Like
Reaktionen: Akktok
Liest sich gut! Aber bitte mehr davon.

<div class='quotetop'>ZITAT</div>
Wo zum Horus steckt ihr ?!?!?[/b]

Sehr schön - obwohl ich Malebolgias "Where the me..." noch ne Spur besser finde (aus nem SPAWN Comic).

<div class='quotetop'>ZITAT</div>
Die gottverdammte LZ ist so sicher das der Imperator hier höchstpersönlich ein Sonnenbad nehmen könnte.[/b]

Herrlich!
 
Hier mal was von mir, hatte gestern morgen Langweile. 😉

Bean rannte durch den Schützengraben, er konnte seinen Herzschlag in seinen Ohren pochen hören und seine Lungen brannten wie Feuer. Immer wieder sackte er in den Matsch ein, durch das ständige Regnen standen die Schützengräben unter Wasser, doch jedes mal wenn er am Boden lag und dachte er könne nicht weiterlaufen dachte er an die unglaublichen Leiden die der Imperator für die Menschen auf sich nahm, richtete sich langsam wieder auf und lief weiter. Das Visier seiner Gasmaske war von innen beschlagen und so konnte er nur Silhouetten erkennen, im Matsch der Gräben kauernde Soldaten die das Ende des Artillerieschlages abwarteten. Er versuchte dies alles aus seinen Gedanken zu verdrängen, die Einschläge der Granaten, die ängstlichen Soldaten, er konzentrierte sich auf seine Mission.

Seit der Funkkontakt zu Graben 14/32 abgerissen ist in dem eine Elitedivision die Stellung hielt waren seltsame Gerüchte zum Feuerleitstand vorgedrungen. Der Leutnant hatte Beans Chimäre losgeschickt um ein neues Funkgerät zu den Truppen an der Front zu bringen.
Dann blieb Betty, so nannte die Crew ihre Chimäre, im Schlamm stecken, und der Kommandant schickte Bean mit dem Funkgerät alleine los.
Endlich, nach weiteren 10 Minuten Dauerlauf durch die Gräben erkannte er auf der Armbinde eines Soldaten das Abzeichen der dritten Expeditionskompanie. Aus vollem Lauf ließ er sich neben dem Soldaten auf die Knie fallen, riss sich die Maske vom Gesicht, atmete tief ein und schrie dem Soldaten zu „Wo ist euer Kommandant?“, als er nach 3 Atemzügen keine Antwort erhielt fiel ihm auf das dem Soldaten der halbe Schädel fehlte. Erschreckt machte er einen Satz zurück, atmete tief durch und rappelte sich auf, das schwere Funkgerät lastete ihm immer stärker auf den Schultern.

Als er um die nächste Biegung des Grabensystems hastete stand er plötzlich in einer Menge aus Soldaten wie er sie schon seit dem Beginn seiner Reise durch die Gräben nicht mehr gesehen hatte. Alle trugen das Abzeichen der Expeditionskompanie und Bean spürte eine gewaltige Erleichterung, die allerdings bald verflog als er die Angst in den Gesichtern der Männer sah. Einige knieten auf dem Boden, die Hände vor der Brust zum Aquila verschränkt und beteten, während andere mit einem leeren Ausdruck in den Augen in die Ferne starrten. Dann spürte er eine Hand auf seiner Schulter und drehte sich verschreckt um, vor ihm stand ein Sergeant der Legionäre. „Wo kommst du denn her mein Junge, wir sind hier seit Tagen auf uns allein gestellt.“ Fragte ihn der Sergeant mit einer ruhigen Stimme. Bean war immer noch außer Atem und brachte nicht mehr heraus als ein „Funkgerät, Verbindung, Feuerleitstand“, der Sergeant nickte und führte Bean zu einem kleinen Unterstand, auch hier war der Boden schlammig und es war so feucht wie draußen in den Gräben, und trotzdem saßen die Offiziere an einem Tisch und spielten Karten. Ihre Feldjacken und Mäntel hatten sie an einen Haken gehängt.

Der Sergeant nahm Haltung an und machte Meldung, woraufhin der Unteroffizier ihn nach dem Funker suchen schickte.
Bean stand etwas verlegen im Unterstand, legte das Funkgerät ab und wollte gerade gehen als ihn ein Offizier ansprach „Soldat, hast du sie gesehen?“, Bean drehte sich etwas verwirrt um „Sie, Herr Offizier?“. Der Hauptmann erhob sich und ging langsam auf ihn zu, „Es tut mir Leid mein Junge, aber jetzt gibt es kein zurück mehr für dich. Du wirst mit uns kämpfen müssen.“ Sprach der Hauptmann und warf sich seinen schweren Mantel über die Schultern und nahm ein Fernglas von der Wand. „Komm mit, Soldat.“ Sagte er auf dem Weg zum Graben zu Bean.

Draußen war es wieder da, das Krachen der Granaten, das ganze Schlachtfeld war nur noch ein Meer von Kratern, Stacheldraht und Tod. Der Hauptmann drückte Bean das Fernglas in die Hand. „Sieh darüber, aber sei vorsichtig“ Flüsterte der Hauptmann und deutete in Richtung der feindlichen Linien. Bean sah sie. Verzerrte Gestalten, bizarr, wie den Fantasien eines Verrückten entsprungen. Das konnte nicht sein, Bean weigerte sich daran zu glauben. Sie hatten viel erlebt, aber dies waren weder Verräter noch Xenos. Die alten Märchen und Sagen von Dämonen wurden für Bean plötzlich zur bitteren Realität.

„Herr Hauptmann, ich habe Funkkontakt!“ schrie der Funker mit einer Mischung aus Freude und Hoffnung in seiner Stimme, er hatte sich das Funkgerät auf den Rücken geschnallt und stand nun vor dem Unterstand bei ihnen. Bean setzte das Fernglas ab und wandte sich dem Funker zu. Er drehte and Rädchen und drückte Knöpfe auf dem verdammten Kasten den Bean durch die Gräben geschleppt hatte, und endlich drang eine Stimme aus dem Gerät. „Hauptmann, hier spricht Inquisitor Ahab, ich befehle ihnen den sofortigen Sturmangriff auf den Feind!“ dann wieder Stille.

Der Funker versuchte Kontakt mit dem Feuerleitstand herzustellen, doch nach einigen Sekunden resignierte. „Was soll das Soldat, nehmen sie sofort Kontakt zum Stab auf, die sollen mir erstmal den Befehl des Inquisitors bestätigen“ fauchte der Hauptmann den Funker an, und ein gewisser Sarkasmus war deutlich zu bemerken. „Herr Hauptmann, unsere Frequenzen werden gestört, ich bekomme keinen Kontakt. Lediglich die Nachricht des Inquisitors wird ständig wiederholt.“ Entgegnete der Funker verzweifelt, er wusste genau was ein Sturmangriff zu bedeuten hatte.

Der Hauptmann verschwand in den Unterstand und wenig später kamen die Offiziere in ihren vollen Uniformen heraus, der Hauptmann warf Bean ein Lasergewehr zu. Die Offiziere postierten sich unter den Männern und auf ein Trillerpfeifensignal des Hauptmanns schrieen sie ihren Männern die Befehle zu. „Masken aufsetzen! Bajonette aufstecken! Bereitmachen zum Sturmangriff!“ Bean begriff das er nun auch gemeint war, und die Angst nahm ihn komplett in Beschlag. „Angriff!“ schrieen nun die Offiziere und die Legionäre stimmten bald in ihren Kampfschrei ein, sprangen aus dem Schützengraben und liefen über das von den tausenden Granaten vernarbte Schlachtfeld. Bean betete zum Imperator und folgte ihnen.
 
  • Like
Reaktionen: Akktok
also eiegtnlich nur gute Geschichten hier.
Mal scahuen ob ich da mithalten kann.

Viel spaß:

Er sah sich um. Nichts. Wie war das möglich? Marcus kehrte in sich. Kurz schloss er die Augen hinter seinem Helm. Da war es. Marcus lächelte zufrieden. Auf seine psionischen Kräfte war Verlass. „Hier Brüder!“, sagte er zu den Grey Knights, die sich in der halle verteilt hatten. Seine Worte hallten wieder. Doch er hörte etwas Anderes. In sich, in seinem Kopf. Der Dämon sprach zu ihm. Fürchterlich sah er ihn vor seinem geistigen Auge, lachend und mordend. Und er hörte alle Seelen, die der Dämon in den Wahnsinn getrieben hatte.
„Nicht mit mir, Abschaum!“, rief er laut aus. Seine Brüder drehten sich verwirrt zu ihm um. Marcus nahm, aber nur das grausame Lachen seines Gegner wahr. Dann überkam ihn der Hass. Der ehrliche Hass und er schirmte sich ab, von den Einflüssen des Dämons.
„Geht es euch gut, Bruder?“, fragte der Grey Knight, dessen Namen auf dem Schulterpanzer stand: Joshua.
„Ja, es wird Zeit!“, war Marcus Antwort und noch einmal deutete er in die richtige Richtung. Seine vier Brüder nickten ihm zu. Marcus versuchte die Aura der anderen zu lesen, doch er war noch zu geschwächt von dem Kampf mit dem Dämon. Bis jetzt hatte noch keiner Schwächen gegenüber den Einflüssen des Chaos gezeigt und Marcus war sicher, dass sie auch heute standhalten würden. Trotz des psionischen Schutzes der ihn umgab, konnte er die Anwesenheit des Ketzers nun deutlich fühlen. So deutlich, dass es er beinahe Schmerzen empfand.
„Halt, Brüder!“. Die Mitstreiter blieben sofort stehen. „ Seid gewarnt, dieser Dämon ist sehr stark. Doch habt keine Angst, denn wir sind die Dämonenjäger. Diese Kreatur wird vor uns erschaudern.“ „Heil dem Imperator!“, war ihre Antwort und es klang entschlossen.
Dann festigte Marcus den Griff um seine Psi-Hellebarde und rannte einige Meter nach vorn. Mit einem Gebet auf den Lippen stieß er die Türe vor ihm auf.
Sofort wurde das Feuer auf ihn eröffnet, doch alle Kugeln die ihn trafen prallten an der massiven Aegisrüstung ab. Marcus sah etwa ein dutzend Imperiale Soldaten. Er wusste, dass alle dem Chaos verfallen waren, denn ihre Augen spiegelten den Zorn und Hass. Paulus und Helius eröffneten sofort das Gegenfeuer. Innerhalb weniger Augenblicke schickten sie die Seelen der Bessessenen in den Warp zurück.
„Wie feige!“, dachte Marcus, denn der Dämon wollte offensichtlich auf zeit spielen.
„Weiter, los schnell. Er darf nicht entkommen.“, Marcus stürmte nach vorne. Etwas verwirrt folgten Paulus, Adamius und Joshua. Helius blieb bei den Leichen und verbrannte die Körper der Gefallenen. Die letzte Ehre, die er den einstigen tapferen Soldaten der Imperialen Armee erwies, damit nicht auch noch ihr totes Fleisch dem Chaos in die Hände fiel.
Marcus stürmte die von Einschusslöchern und vom Ruß geschwärzten Gänge entlang. Wieder fokusierte er seine Kräfte. Mit purer Willenskraft konnte er erneut den Dämons sehen. Sie würden es schaffen. Noch war es nicht zu spät. Es darf nicht zu spät sein.
Noch entschlossener setzte er seinen Weg fort. Seine Brüder hatten nun etwas Mühe mit ihm Schritt zu halten.
Dann bog Marcus links in einen weiteren Korridor ein. Ein Mensch ohne seine Begabungen hätte sich in dem riesigen Palast nie zurecht gefunden. Zwei weitere Ketzer stellten sich ihm in den Weg. Doch sie gingen sofort in die Knie, als Marcus seinen Bolter sprechen ließ. Doch dann hielt er abrupt an. Eine unsichtbare Mauer versperrte ihm den Weg.
„Komm raus, Kreatur!“, rief er entschlossen.
„Ich bin doch schon da.“, war die Antwort und sie schien hinter ihm ausgesprochen worden zu sein. Marcus drehte sich um.
„Verflucht!“, dann eröffnete er das Feuer auf Joshua, der wahnsinnig lachend, vor ihm stand.
 
So hab noch eine Geschichte geschrieben

Ich hoffe es gefällt:

Der Vindicaire-Assassine hockte vor dem Fenster. Die Sicht war gut, es sollte heute keine Probleme geben. Er streckte sich kurz und möglichst unauffällig, dabei entfuhr ihm ein Gähnen. Die vier Tage, die er nun schon ohne Schlaf ausharrte hatten waren also doch nicht spurlos an ihm vorbeigegangen.
Dann griff er zu seinem Exitus-Gewehr. Ganz behutsam brachte er es in Position. Ein Meisterwerk in allen punkten und in ihm hatte es einen würdigen Schützen gefunden. Noch nie hatte der Assassine für ein Zielobjekt mehr als einen Schuss gebraucht und das sollte sich auch nicht ändern. Aber diese kühle Präzision, diese Perfektion des schnellen Tötens, hatte er mühsam lernen müssen. Der Assassine hatte zwar die Tage, Monate und Jahre gezählt, aber auch so wusste er, dass es zulange war. Sein Leben bestand paradoxerweise aus dem Töten anderer. Es hatte nur diesen Sinn.
Dann rüttelte er sich selbst aus Gedanken, er wurde schließlich nicht für das Nachdenken bezahlt. Er ging in Position, stabilisierte das Gewehr mit der Hand und sah durch das Objektiv. Einige Zahlen und Schriftzeichen waren eingeblendet. Der Assassine war zufrieden. Er zoomte näher heran, suchte jeden Winkel der vor ihm liegenden, zerstörten Stadt. Er selbst befand sich in einer von hunderten Ruinen, die einst stolze Gebäude einer Imperialen Makropole gewesen sein mussten. Nun war kaum mehr davon übrig, nur wenig ließ einen auf den einstigen Prunk schließen. Das Chaos hatte saubere Arbeit geleistet. Während der schwarzen Kreuzzüge, war der Planet öfters Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen verschiedenster Völker gewesen. Die Sieger sahen fast jedes Mal anders aus, als der vorhergehende. Ein sinnloser Krieg. Nun gab es einen Stillstand. Scheinruhe herrschte. Beide Seiten mobilisierten nun alle Truppen, die noch zur Verfügung standen. Eine Kompanie des 8. Cadias war eingetroffen und mit ihr der Assassine. Das war vor knapp 2 Wochen. Den Auftrag hatte man ihm aber erst vor wenigen Tagen gegeben: Der Assassine sollte einen kleinen Trupp Chaos Space Marines ausschalten. Man verließ sich auf sein Können, denn dass einige Männer des 8. hier waren, war den Abtrünnigen wohl noch nicht bekannt. Er sollte dafür sorgen, dass das so bleibt. Er hatte keine Fragen gestellt und nun war er hier. Wieder blickte er angestrengt durchs Objektiv. Diesmal konnte er etwas Sehen. Gut, denn es schien, dass sein Ziel soeben in Reichweite gekommen war. Er zählte ein halbes Dutzend dieser übermenschlichen Kreaturen und einen Rhino. Sie bewegten sich geschickt hinter dem Fahrzeug, sodass der Assassine nicht gleich Schießen konnte. Doch dann stoppte der Panzer und die Ketzer schienen auszuschwärmen um das Gebiet zu sichern. Seine Finger krümmte sich um den Abzug. Mit unheimlich ruhiger Hand verfolgte er die Bewegung eines Marines. Er wusste, dass die Übermenschen unheimliche gut gepanzert waren, es war schwer ihre Rüstung zu durchdringen. Doch er hatte die passende Munition und ein gutes Gewehr. Er entsicherte. Wenige Augenblicke später drückte er ab. Das Hochgeschwindigkeitsprojektil ließ den Chaosanhänger noch zu Boden gehen, bevor der Knall ertönte. Doch dann war er umso lauter. Der Schuss hallte, so schien es, in der ganzen Stadt wieder. Der Assassine wusste, dass er nun schnell sein musste, um nicht sich und seine Mission zu gefährden. Erneut drückte er ab, die Marines schienen noch immer nicht recht zu wissen wo er sich befand. Wieder fiel einer tot um. Höchste Zeit die Position zu wechseln. Er lief einen Stock höher, und legte sich auf den Bauch. Er hatte eine schöne Nische für sein Vorhaben gefunden und legte wieder an. Die restlichen vier Zielobjekte versammelten sich um den Rhino. Durch des Objektiv konnte erkennen wie ein Marine zu ihm hochsah. Doch von seiner Entdeckung konnte er keinem seiner Mitstreiter mehr etwas sagen, denn ihm nächsten Augenblick kippte er tot zusammen. Die Munitionsanzeige wies den Assassinen nun daraufhin, dass er keinen Schuss mehr im Magazin hatte. Er griff zu seinem Gürtel und holte eine Patrone hervor. „Für besonders Schweres!“, hatte man ihm damals erklärt. Kurz breitete sich Zufriedenheit über seine Überlegenheit in ihm aus. Sofort steckte er den Panzerkiller ins Magazin und visierte dann Rhino an einer verwundbaren Stelle an. Im nächsten Augenblick explodierte er und der Auftrag des Assassinen war erledigt
 
  • Like
Reaktionen: Akktok
ich weiß nicht, ob meine geschichte hier reinpasst, aber ich poste sie mal:

Die Luke ins Freie öffnete sich und Mathiew blickte ein letztes Mal auf seine Kameraden. Jhonny stand bereits an der Luke und hielt sich nur mehr am Haken fest, welcher am Rande des Bugs befestigt war. Dann gings los, Jhonny holte sich Schwung und zog sich aus dem Flieger, ehe er hinabstürzte. Mathiew machte sich gelassen bereit und stand auf. Er streichelte über seine Waffe, der Flammenwerfer hatte drei Adler für die 30 Xenos, die er damit getötet hatte. Dann befestigte er ihn an seinem Rucksack und stürzte sich todesmutig in die Tiefen. Die Luft zog am Helm des Soldaten vorbei, links und rechts von ihm durchsiebten Schüsse des Feindes den Luftraum.
Mit einem kurzen Ruck war der Fallschirem gezogen und Kugeln zerfetzten noch einige Teile davon, ehe Mathiew wenige Sekunden später am Boden aufknallte. Schnell suchte er Deckung hinter einem Hauseck und schnallte sich den Fallschirm ab. Neben ihm standen 8 Soldaten, zwei weitere lagen wenige Meter weiter tot am Boden. Während er seine Fackel löste spähte sein Sargeant um die Ecke. Als dieser sich wieder umdrehte, zeichnete ein finsterer Blick sein Gesicht. „Was gibt’s, Sir?“, fragte Math. „Kreischer-Killer im Anmarsch!“ Mathiew wusste was zu tun war, gemeinsam mit den anderen Soldaten rannte er um die Ecke und schmiss sich auf den Boden, doch der Carnifex hatte sie bereits bemerkt, er streckte seinen grässlichen Kopf über Die Soldaten hinweg und kreischte, sodass Mathiew die Ohren schmerzten. „Machs gut, Baby!“, schrie er und drückte den Abzug seines Flammenwerfers. Das Feuer kroch durch die Mundhöhlen des Monsters, welches laut aufschrie und wütend zurückzuckte. Der Bodenbelag vibrierte unter den heftigen Bewegungen des Fexes. „Ich denke der braucht noch ne Ladung“, sagte ein Soldat und holte das letzte aus seinem Lasergewehr heraus, doch der Carnifex hatte sich bereits hinter seinen dicken Chitienschuppen zurückgezogen, sodass die Schüsse daran zerschellten. „Oh, oh, sieht nicht gut aus, ich würde mich da mal verdrücken“, stammelte Mathiew seinen Kameraden zu, während er versuchte, sich leise hochzurappeln. Auf halber Höhe drückte ihn etwas nieder. „Braucht hier wer Verstärkung?“ Mathiew drehte sich um. Das lächelnde Gesicht eines Soldatens war zu erkennen. Hinter ihm standen noch weitere fünf. „Feuer frei“, schrie einer und eine Rakete surrte auf den Carnifex zu. Math hielt sich die Ohren zu und rollte sich hinter eine Hauswand, wo er auf die Explosion wartete.
Die Staubwolke schoss bis um die Mauerkanten. Mathiew stämmte sich hoch und blickte um die Ecke. Der Xeno lag tot am Boden, seine Eingeweide hingen aus seinem Körper und waren voll vom Schutt der gewaltigen Explosion. Ein Stückchen weiter weg hatte sich sein Trupp gesammelt. „Komm schon, wir brauchen dich da drüben“, rief ihm ein Soldat zu. Mathiew rannte erleichtert zu seinen Kameraden, als ihn etwas von hinten packte. Math drehte sich um, doch das einzige, was er sah, war das Blut, dass aus seinem Arm quoll. Schockiert flog er zu Boden und starrte verstört in seine Umgebung. „Bleib da liegen“, flüsterte ihm sein Unterbewusstsein zu. Neben ihm war Silber, ein reines glänzendes Metall, als käme es gerade erst aus der Fabrik. Die Sonne spiegelte sich in der Rüstung seines Retters. Sein spitzer Helm drehte sich links und rechts, während er mit seinem Bolter kleine Kreise zog. Dann ratterte es und Hülsen hagelten auf Mathiew herab, der sich mit seinen Händen dagegen wehrte. Als der Beschuss aufhörte lag nur mehr der Kadaver eines Liktors am Boden. Über ihm stand ein Space Marine, erst nach näherer Betrachtung erkannte er das Zeichen der Inquisition. „Dem Imperator sei Dank, wir sind gerettet“, pries er sich. Der Marine zog ihn hoch und schubste ihn zu seinem Trupp hinüber, wo Mathiew von seinem Sargeant aufgefangen wurde. Dann erst erblickte er die restlichen Grey Knights, doch so schnell, wie sie gekommen waren, so verschwanden sie schon wieder hinter dem nächsten Häusereck. „Nochmal Glück gehabt, oder?“ Der Sarge blickte ihn mit ernster Miene ins Gesicht, doch es wirkte lächerlich und Math begann zu lachen. “Wo braucht ihr mich noch schnell, bin schon so gut, wie unterwegs, Sieg dem Imperator“, rief Math zu seinen Kameraden, ehe er seine Fackel packte und zum nächsten Block eilte, was auch immer ihm dort begegnen mochte.
 
@demetrius: Nice!
Aber:
Rein realistisch gesehen haben Fallschirmjäger keine Langwaffen bei sich beim Absprung. Und ein Flammenwerfer mit dem dicken Tank auf dem Rücken könnte in erste Schwierigkeiten beim Absprung kommen^^

Plus: Beim Sprung zerfetzen Kugeln den Fallschirm. Aber der Feind sind doch Tyraniden?? Seit wann benutzen die Kugeln 😉

Ansonsten mach vielleicht ein paar Absätze mehr, hilft dem Lesefluss.
Und nochwas, ich mag diese "coolen" sprüche, die die Herren auf den Lippen haben nicht so. Ist aber vielleicht Geschmackssache.

Die Story an sich ist aber cool, bis eben auf ein paar kleine Mankos.
 
stimmt, das mit den kugeln hab ich echt nicht bedacht und zu den DJ: Im codex steht laut einem freund, dass sie missionen gegen andere völker machen dürfen, wenn dahinter ein auftragsteht, der mit einem dämon zu tun hat....damit sie nicht ausgeschlossen sind...

das mit dem flamer: eigentlich stimmts, aber im codex steht nichts davon geschrieben, dass ein trupp mit flamer nicht schocken darf...???
 
Die Ketten der Leman Russ Kampfpanzer rasselten, und Kommandant König öffnete die Turmluke. Mit dem Fernglas in der Hand schaute nun sein Oberkörper aus dem mächtigen Vanquisher hervor, und er genoss es endlich wieder einen richtigen Überblick zu haben. Obwohl er, wie es bei dem Todeskorp von Krieg üblich war, eine Gasmaske trug wurde er fast von dem durch die Panzer aufgewirbelten Wüstensand geblendet. Diese Sandwolke würde aber ihr bester Schutz gegen die fortschrittlichen Tauwaffen sein.

Als Kommandant des Panzerverbandes hatte er ähnliche Situationen schon so oft erlebt, er konnte sie nicht mehr zählen. Der Panzer wackelte und warf König hin und her, das Rasseln der Ketten wurde lauter und lauter als die Kampfpanzer aufschlossen und sich in die V-Formation hinter dem Vanquisher einordneten. Das Abwehrfeuer der Tau verstärkte sich, links und rechts von Königs Panzer schlugen fremdartige Geschosse ein und wirbelten den Wüstensand auf.

Die überlegene Reichweite der Tauwaffen wurde schon vielen Imperialen Panzern zum Verhängnis, aber König kümmerte dies nicht, er wusste genau das die Leman Russ Panzer im Nahkampf mindestens ebenbürtig waren, und so führte er seinen Verband auf voller Geschwindigkeit an sie heran. Er konnte seinen rasenden Herzschlag spüren als er das Kehlkopfmikrofon zurechtrückte um seine Panzer zu dirigieren. "Panzerbrechende Munition laden. Nicht feuern bis wir in Reichweite sind!"

Plötzlich explodierte der Kampfpanzer zu Königs linken in einem furchtbaren Feuerball, Rot 2 war nicht mehr. Die Wüste war für die Tau der perfekte Ort der Kriegsführung, man konnte sich kaum vor ihren Todbringenden Massebeschleunigern schützen die wohl für die meisten Verluste an Imperialen Panzern verantwortlich waren. "Wartet bis wir nah genug sind! Waartet! Waaaaartet!" Die Anspannung von König erreichte nun ihren Höhepunkt, nach einem weiteren Blick durch sein Fernglas versicherte er sich das der erste Schwebepanzer nun in Reichweite der Geschütze war.

"Feuer frei nach eigenem Ermessen!" schrie König in sein Kehlkopfmikrofon und kurz darauf hörte er das Ohrenbetäubende Krachen der Geschütze. Durch sein Fernglas beobachtete er wie das Panzerbrechende Hochgeschwindigkeitsgeschoss des Vanquishers die Frontpanzerung des Hammerhais durchschlug und sich der Panzer bei einer Bruchlandung in den Sand bohrte. Kurz darauf begann das Hämmern der schweren Bolter, und nach einigen Minuten zogen die Tau ihre Truppen zurück. Das Wasserdepot war wieder in Imperialer Hand.
 
  • Like
Reaktionen: Akktok
Einige kleine Unpässlichkeiten aber im ganzen eine nette Geschichte, mal was anderers als die üblichen "Chaos-Marine-zerschnetzelt-1000-Soldaten" Geschichten 🙂

Aber wo wir gerade beim Thema sind, hier auch eine kleine Geschichte von mir dazu... 🙄

😉


*******************

So.. hier stand mal was... aber man sollte nicht über was schreiben, von dem man keine Ahnung hat, darum ist die Story auch wieder wech.

Ich bleibe bei meinen Sororitas und den SM... da steh ich wenigstens nicht wie ein totaler Volldepp da... obwohl ich ja schon immer versuche gewissenhaft zu recherchieren....

Auf ein andermal 😛
 
wow, hier is ja mal wieder richtig was los...🙂


is das zufall dass eure Geschichten ziemlich ähnlich sind? (frage aus interesse, stört mich nich im geringsten.)

mir fällt hier immer wieder auf dass hin und wieder ein -e am ende von Präteritum-Formen vergessen wird... das stört beim Lesen a weng, weil es dann wie Präsens klingt und einen mehr stocken lässt als ein gewöhnlicher Rechtschreibfehler.

und bei den beiden letzten Geschichten finde ich diese langgezogenen Worte nicht so doll ("warteeeet" bzw. "Imperatoooor") - kA, gefällt mir nicht.

Aber sonst, subber stories. Kurz + mit Action 🙂
Echt gut, dass hier ma wieder ein wenig was geht.
 
Der text zeigt die Geschehnisse eine Spiels (aus der sicht meiner Blood Angels) von heute.
2000pkt Ultramariiens gegen 500pkt Biel-Tan, 700pkt Space Wolfes und 800pkt Blood Angels (meine)

<div class='quotetop'>ZITAT</div>
Nun war es soweit, die Ultramarines hatten ihr wahres Gesicht gezeigt, als ihre 2te Kompanie den Blood Angels, Space Wolfes und den Streitkräften des Weltenschiffes Biel-Tan in den Rücken fiel. Die Chaos Legion war gerade erst aufgerieben worden, als die 3 nicht vom Chaos befallenen Armeen bis auf wenige Einheiten dezimiert worden waren.
Nur mit mühe gelang es ihnen den Angriff zurückzuschlagen und eine Gegenoffenisve gegen die verschanzten Ultramarines zu starten.

Die geasamte Linie wurde von von den ehemals heiligen Predator, Wilwhind und Vindicator erhalten.
Ihr Feuer spie unablässlich Tod auf die vorückenden Space Wolfes und Blood Angels, doch in Deckung vorrückend und mit den festen Glauben an den Imperator im Herzen waren ihre Verluste minimal und ihre Wirkung verherrend.
"Vorwärts Brüder" peitschte der Sergeant des letzten Sturmtrupps seine Männer an, als sie die sichere Deckung verließen um die feindliche Front zu stürmen. Sekunden später krachte es um die Marines herum. Die Raketen des Whirlwindes hatten sie getroffen. Es regente Staub und Asche.
Doch die Adamantiumpanzerung der Mariens hielt sie am Leben. Die Gesichter der Veräter waren nun sichtbar... Schwarze Wut übermannte sie langsam...

Auf der anderen Seite des Schlachtfeldes konnte Ordenspriester Darius nur mit allen mitteln die Todeskompanie daran hindern auf den Feind zuzustürmen. Links von ihnen eröffneten diese Eldar ... Khaindar genannt ein tödliches Feuer auf die Ketzter. Rechts von ihnen wurde einer dieser Xenowerke ... Phantomlords genannt, von einem Cybot zerlegt.
Die Ereignisse überschlugen sich.
Der Rhino des Ultramarines Kommandanten explodierte und mit ihm sein halber Kommandotrupp. Terminatoren der befallenen Legion materialisierten sich. Darius befahl den Mariens loszustürmen um den Feind zu vernichten.
Bolter und Sturmkanonen Projektile hagelte es auf die Todeskompanie. Der Predator schoß seine Laserkanonen auf die Brüder ... doch als der Staub sich legte hatten nur zweie von ihnen die Erlösung von ihren Visionen erlangt.
Der Rest stürzte sich auf die dem Untergang geweihten Ultramarines. Häretiker um Häretiker fiel während der Priester einen Lobgesang auf den Imperator anklang.

Der Sturmtruppen Sergeant schaute sich um ... überall Leichen der Chaosanhänger, ein in Flammen stehender Whirlwind und ein lahmgelegter Vindicator. In der Ferne konnte er sehen wie sich seine verdammten Brüder der Todeskompanie durch ihre ehemaligen Verbündeten schnitten und den verlorenen Seelen Gnade durch den Tod gewährten. Der linke Frontabschnitt war gesichert ! [/b]


Meine Todeskompanie schnetztelte sich in dem Spiel durch zwei taktische und einen Scouttrupp (in zwei Runden), hätte aber noch den Kommandanten sowie den beschädigten Predator vernichtet wenn es mehr Runden gegeben hätte. Die einzige gefahr bestand nur noch aus den verbliebenen Terminatoren die sich auf die Skorpionkriger und Blutwölfe zubwegt hatten ...