Sonstiges Family goes Marvel Crisis Protocol

Meine Familie ist nächste Woche im Urlaub, da hab ich ein wenig Zeit zum Malen:
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😱
 
Ich wollte jetzt ein paar Mal bereits etwas zur Qualität der Figuren schreiben und hab es jedes Mal vergessen.
So ist das halt, wenn es nichts zu meckern gibt.

Über die einzelnen Posen (sehr viel "Diorama") kann man streiten, die Details sind aber super. Die einzelnen Charaktere kommen mit ihren Erkennungsmerkmalen sehr gut raus.
Viel ist nah an der Comicvorlage und daher sind z.B. die Größenunterschiede massiv übertrieben. Gerade die Frauen sind winzig im Gegensatz zu den Männern und beim Zusammenbau ist das mitunter anstrengend, wenn da ein winziges Teil an das nächste soll.
Dafür sind die Bausätze aber clever gemacht und bei den meisten (nicht bei allen) zieht sich ein stabiles Stück im Ganzen von der Base bis zur Spitze durch, an dem man den anderen Kram anbringt.
Dabei sind die Klebestellen meist gut versteckt und Gussgrate gibt es so gut wie keine. Ganz selten musste ich mal ein wenig über eine haarfeine Linie kratzen. Das spart sehr viel Zeit beim Zusammenbau!
Viele Figuren haben große Teile, die in einem gegossen sind und Modelle (Figuren wie Fahrzeuge und Häuser) bestehen nur aus sechs bis acht Teilen, plus vielleicht ein bisschen Klimmbimm.

Die Passgenauigkeit war bisher bis auf zwei Bausätze super.
Beim Sanctum Sanctorum habe ich das mit Klammern lösen können. Bei den Zusatzbases von Sandman werde ich etwas nachspachteln müssen.
Bei beiden ist der Guss etwas verzogen, was aber für erfahrene Hobby-Bauer kein Problem darstellen sollte.

Optionen gibt es kaum, da würde ich die Bausätze mit den aktuellen Charaktermodellen von GW vergleichen.
Viele sind nur auf eine Art zusammenzubauen, manche haben alternative Köpfe (Haare offen, Haare kurz, mit Helm, etc.) und Kurt Wagner z.B. kann wählen, ob er mit bis zu zwei Säbeln in den Kampf ziehen möchte oder ganz ohne.
Da das Spiel ganz klar auf verschiedene Inkarnationen der Charaktere mit eigenen Regeln abzielt, ist das für mich kein Nachteil, einfach nur eine Eigenart des Spiels.
Ähnlich viel Abwechslung gibt es beim Gelände. Zwar sind alle Wände des Appartementhauses beidseitig verwendbar, so kann man verschiedene Eingänge und Fensterfronten haben. Das Sanctum hingegen gibt es nur in der einen Form (aber ist auch sehr speziell) und bei den Bau-Barracken kann man das Schild austauschen ... Beim Rest gibt es nur eine Art es zusammenzubauen - wenn man das Taxi-Schild für die Autos mal außer Acht lässt.

Gerade bei den Charakteren gibt es aber viele sehr zierliche Details!
Darüber habe ich bei den letzten GW-Bausätzen sehr geflucht, da mir davon gleich einige bereits im Gussrahmen zerbrochen sind. Das ist mir hier (bisher) nicht ein einziges Mal passiert.
Dem Braten traue ich trotzdem nicht und ich befürchte ein paar Sollbruchstellen wird spätestens unser Kurzer bei den Minis noch auftun.
Spider-Mans Netze z.B. oder Zemos Schwert sehen sehr danach aus. Aber auch die zweite Inkarnation von Iron Man steht auf einem sehr schmalen Repulsor-Antrieb-Stift.
Ansonsten wirkt das Plastik etwas glatter und fester als das von GW. Evtl. macht es das auch etwas stabiler - wobei ich eher mit dem Gegenteil rechnen würde.

Der Maßstab liegt etwa bei 1:50. Das macht die Suche nach passendem Gelände anderer Anbieter schwierig. Aber Dank 3D-Druck sollte es da ausreichend Möglichkeiten geben.
Interessant ist, obwohl die Figuren ganz klar Comic-Proportionen haben, ist da weniger "Hero-Scale" drin als z.B. bei GW-Modellen. Die wesentlich größeren Charaktere haben gleichzeitig kleinere und feinere Details. Vor allem Hände sind winzig!

Mein Fazit: Ich bin von der Qualität echt begeistert. Die meisten Bausätze sind clever gemacht, es gibt vernünftige Anleitungen und die fertige Figur transportiert alle wichtigen Merkmale.
Ich finde es nur immer wieder seltsam, wenn Figuren ihren Gegner schon auf dem Base mitbringen, wie z.B. Spider-Man einen Symbionten oder Black Widow einen Ultron. Generischere Posen mit weniger "D(io)rama" hätten mir persönlich besser gefallen.
Einige fitzelige Details deuten für mich klar auf eine Zielgruppe hin, die ihre Figuren in die Vitrine stellt und maximal bis zum heimischen (Spiel-)Tisch trägt. Für mich passt das!
 
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Zum Monatsabschluss (oder ziemlich genau "nach drei Wochen") dann einmal nebeneinander gestellt, fertig und noch in Mache:
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Da es jeden Rahmen sprengt war es witzlos, die fehlenden Subway-Station-Platten dazuzustellen.
Aber wie man auf dem zweiten Bild gut erkennen kann haben wir an Figuren schon einige zusammen. Tatsächlich sind das vier Teams schon in guter Zahl für sinnvolle Auswahl und auch genug Gelände um ein wenig Abwechslung auf die Platte zu bringen.
Es fehlen natürlich zwei weitere Segmente für eine vollständige Platte und dann würde sich das auch ein wenig entknubbeln - was nur einen Schluss zu lässt: Es fehlt an Gelände!
(Ja gut, das Sanctum Sanctorum ist auch nicht drauf. Das hat halt nicht mehr auf die Platte gepasst ...)
 
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Heute gab es bei mir "Forgeworld-Training":
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Zuerst habe ich die Hälften aneinander geklebt.
Die Passgenauigkeit ist etwa genauso, wie ich es erwartet habe, bei einem Resin-Teil, das massiv hochskaliert wurde.
Ich war mir sicher Stifte nicht genau genug setzen zu können, daher hab ich stattdessen Gussrahmenreste als Stützkonstruktion druntergeklebt.

Dann musste viel Milliput/Greenstuff in die Fugen:
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Die Züge sehen zwar jetzt ein wenig aus, als würden sie sich in der Mitte durchbiegen, aber auf das Gleis gestellt fällt das später vermutlich nicht mehr auf.
Hier und da sind die Details beschädigt und ein paar davon waren so fein, die ließen sich mit dem Daumen "wegwischen". Wie war das bei der eigentlichen Größe gedacht?!
Ein paar andere Sachen habe ich ganz weggeschnitten.
Am Ende ist es ja "nur" Gelände.

Bei aller Verwunderung freue ich mich mega und sobald der aktuelle Schritt durch getrocknet ist, mach ich noch ein paar Feinheiten und dann folgt auch bald Farbe!
Relativ viel Rost und Grafitti sollten die kleinen Makel am Ende gut kaschieren 🥳
 
Wenn ich die Biester nochmal drucken sollte, dann weiß ich dass ich die Dateien anders vorbehandeln muss damit die nicht so ätzend zum zusammenbauen sind
Ich für meinen Teil bin zufrieden und brauche sie nicht nochmal 🙂

Heute ging es am ersten Bahnsteig weiter:
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Sandstreu alle, Teestreu alle, aber die Miniziegel machen sich in der Mischung finde ich ganz gut!
Jetzt muss ich für die andere Platte erstmal wieder zum Spielplatz und vor allem reichlich Tee kochen ...
Außerdem will ich die Basedeko vom Spiel mit in Gleisbett streuen. Pappbecher, zerbeulte Dosen und Flaschen. Ein paar Zeitungen müsste ich hier auch noch rumfliegen haben.

Die Größe der Züge passt auch:
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Wenn man sich von der Widow das Base wegdenkt, passt die Höhe ganz gut. Sie dürften ein wenig größer sein, aber ich finde es stört nicht.
 
Und damit ist auch Gleis Neundreiviertel fertig:
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Passt noch so eben in meine Fotobox - aber eine anständige Komplettansicht wird so nichts 😉

Mit ein wenig Deko:
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Und Kram im Gleisbett:
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Flaschen, Dosen und Becher sind in den Gussrahmen der Bases enthalten. Hier hab ich endlich eine vernünftige Verwendung gefunden.
 
Verspachtelt, geschmirgelt und grundiert:
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Und überhaupt waren die Züge eine dämliche Idee!
Ich wollte wissen wie die New Yorker Linien markiert werden, welche Farben sie haben, etc.
Da schlägt Google einem unzählige Literatur vor, warum Grafitti an der New Yorker U-Bahn so wichtig für die Stadt ist ...

Mit Grafitti hab ich ja so überhaupt nichts am Hut!

Aber auch da macht Google Vorschläge: Der Grafitti-Generator!
Hier also der erste Versuch:
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Vier sollen es werden.

Bisher sind keine Details gemacht und Rost und Co. fehlen noch. Aber ich denke die Richtung stimmt!
Anders als beim Banksy an der Hauswand will ich hier klar Comic-Refernzen verwenden. Eine Idee hab ich noch - fehlen noch zwei.