(Gelesene) Warhammer 40k-Bücher

Abend,

@Lord Protector: Ja gut, aber bisher kommen se ja noch als recht ehrenhafte Kreuzfahrer rüber.... Egal...

So! Versuche mich jetzt seit Sonntag an "Skitarius"... Mal gucken.. .Bisher ist etwas sehr ... steril....:huh:

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Und mein Exemplar von "Damantion of Pythos" ist gekommen.....hmmmm... War die Geschichte mit Pythos nicht erst nach Ende der HH? Zumindest war das in "Pandorax" so beschrieben.....
 
HH: Vengeful Spirit (HH-Roman von Graham McNeill)
Geschichte, in der Horus mit seiner Legion, Mortarion samt Legion und Fulgrim (alleine) die stark bewachte Welt Molech angreift, weil er auf dieser den Ursprung der göttlichen Macht des Imperators vermutet, welche er sich für die letzte Schlacht ebenfalls aneignen will. Währenddessen soll der frisch aus seinem selbst auferlegten Exil auf dem Mond zurückkehrte Loken (siehe hierfür "HH: Luna Mendex"), mit einer großen Truppe aus Knight Errants die Mission antreten, die Vengeful Spirit zu infiltrieren und als Vorhut einen Weg für Russ und seine Mannen zu finden, damit diese Horus töten können.
:mellow😛uhh... Langes Buch... Und auch wieder nicht lang genug....
Alles in allem ein gutes, wenn auch sehr langes Buch.
McNeill führt die HH damit in die nächste Ebene des Krieges (vielleicht ist es ja auch ein Schritt zum Ende der Reihe)....
Mehrere Aspekte der Reihe werden hier fortgeführt bzw. beendet (was ich gut finde), allerdings werden auch wieder viel zu viele Punkte offen gelassen bzw. erst eröffnet, bei welchen fragwürdig sein dürfte ob diese je beendet werden....
Was mich an dem Buch etwas sehr störte, war der Aspekt, dass McNeill sich zwar einerseits sehr viel Zeit nimmt die Geschichte zu erzählen, dann aber irgendwie auf die letzten 100-200 Seiten das Ganze zu Ende bringen musste und alles recht stark komprimiert hat.... Da wären zwei Romane wohl etwas besser gewesen....
Paradebeispiel dafür meiner Meinung nach: Raevens Schicksal oder die Charaktertiefe mancher Charas....
Ich finds cool das Loken wieder aktiv dabei ist und wohl auch seinen Weg über die HH hinaus finden wird, aber irgendwie fand ichs noch ein wenig unausgegoren. Seine Visionen von Tarik und der Umstand das er überlebt was man nicht überleben konnte, ließen ja in "HH: Luna Mendex" schon vermuten, dass Loken später zu wird, allerdings ist das ja jetzt wieder etwas hinfällig bzw. wird nicht mehr drauf eingegangen....

Ich hatte auch den Eindruck, dass man da gut zwei Bücher hätte draus machen können. Oder gewisse Sachen weglassen - wie den Infiltrations-Kram, der letztlich zu nix ausser einem haaresträubenden Ende (der Aktion, nicht des Buches) führt. Mit dem Knight Nebenplot und der Suche nach dem "Heiligen Gral" (Tor) hat man ja schon ein paar nette Sidelines. Auch Grulgor wäre meinem Rotstift zum Opfer gefallen. Sowas tut genausowenig not, wie
die Tötung von Eidolon und seine anschließende Wiederbelebung - was für ein Schwachsinn! ach wir wollten mal einen wichtigen Char killen, aber haben es uns dann doch anders überegt!?
.

Insgesamt werden mir in dem Buch zuviele namenhafte Typen zu schwer verwundet und eben diese Wunden heilen dann flugs wieder - das kriegt auch ein SM nicht hin:
Attentat am Anfang des Buches, Kampf gegen diesen Wächter oder was das war in der Höhle. Auf der positiven Seite steht ein glaubhaftes Invasions-Konzept mit sehr guten Schlachtszenen, einge interessante Nebenplots (die Zivilistin) und ein nachvollziehbarer Grund für das Ganze Unterfangen.

Severian entwickelt sich auch langsam zu einem netten Chara, auch wenn er jetzt scheinbar die genetischen Fähigkeiten der RG hat?!

Wer war denn das noch? Der Wolf?

Alivia Sureka..... Hmmmm... Interessanter Chara, der wieder mehr Fragen offen lässt als beantwortet (siehe hierfür auch "HH: Wolf Mother") ...
Wieso hat die das Tor nicht schon beim Beginn der HH geschlossen, was ist ihr geschichtlicher Ursprung (Andeutungen gabs ja) und was hat es mit dem Märchenbuch auf sich....Naja, die Perpetuals werden immer mehr, auch wenn se nicht an Oll oder Grammaticus rankommt.

Stimme ich soweit zu - aber es ist eben immer lästig, wenn es inflationär wird.

Die Story um den zurückgekehrten DG fand ich etwas... schräg... Vor allem hat man von denen dann nimma viel gesehen nachdem se sich durch den Dschungel geschlagen haben....

Richtig. Der ganze Aufwand, nur um
die Viecher auf die Imps zu hetzen? bzw. den Dschungel wegzuätzen, damit man dort flanken kann? Ich mein, Mortarion hat ne Handvoll seiner Elite-Typen gekillt, damit dieser Dumpf-Char wiederbelebt wird und in einem Rhino durch den Dschungel pflügt um alles zu vollzustinken - sehr genial ... :dry:

Ferner finde ich es doof, das McNeill wohl dazu übergeht seine Romane noch durch Kurzgeschichten zu ergänzen, damit diese dann noch ein Ende finden bzw. einen Sinn ergeben....
Naja, und die Zahl der Überlebenden hält sich auch in Grenzen.....

Hmm? Stirbt doch kaum jmd. Die wichtigsten überleben wie durch eine wundersame Verkettung von Wundern 🙄 aber mag sein, dass du ganz was anders meinst, ich meine das Ende der Infiltration - irgendwie durchs Fenster, ein Viertelstündchen ohne Helm durchs All - schon klar. (immer vorausgesetzt ich habe das noch richtig in Erinnerung, ist ne Weile her, wo ich das Buch gelesen habe)

Abend,
Und mein Exemplar von "Damantion of Pythos" ist gekommen.....hmmmm... War die Geschichte mit Pythos nicht erst nach Ende der HH? Zumindest war das in "Pandorax" so beschrieben.....

Irgendwie hinkst du ganz schön hinterher, oder? Das kommt davon, wenn man soviele Short und Supershort Storys und Audiodings konsumiert😉 Pythos kann man mMn getrost überspringen, ich hatte dazu ja schon mal eine Rezi hier gelassen. Kann man lesen, muss man aber nicht.
 
Warum führt der zweite Epilog die Geschichte ad absurdum?

Hm, wie erkläre ich das am besten? Zu erst einmal ist es nur mein persönliches empfinden, aber ich hätte es besser und der bitteren Stimmung angepasster gefunden wenn am Ende wirklich alles zu Ende und verloren gegangen wäre und nicht irgendwie raus kommt "ätsch der prophet kommt doch noch und alles wird "gut" ".
Es ist aber nur eine winzige Kleinigkeit in einer ansonsten wahnsinnig gute Trilogie. Allgemein scheint ADB ja gerade zu einem der ganz großen zu reifen. Die Klaue des Horus fand ich ebenfalls spitze und der Roman Verräter ist auch großes Kino.
Natürlich sind ab und an noch mal Schnitzer und Holprigkeiten drin, aber gerade im Vergleich zum Wust der anderen BL Leute bildet er mit Abnett und Graham Mc Neil momentan definitiv das Triumvirat der 40K Erzähler.

Jetzt aktuell lese ich Signus Daemonicus und finde es auf den ersten 100 Seiten sehr räudig. Hoffe das wird noch besser. Ansonsten freue ich mich auf Angelus Exterminatus und Unremembered Empire und die HH Kurzgeschichten von ADB zu den Night Lords.
 
Abend,

Jetzt aktuell lese ich Signus Daemonicus und finde es auf den ersten 100 Seiten sehr räudig. Hoffe das wird noch besser
Hmmm... Sagen wir es mal so: Die Hoffnung stirbt zuletzt...:mellow:

Ansonsten freue ich mich auf Angelus Exterminatus und Unremembered Empire
HHmmm... Ersterer ist lesbar (mit sehr vielen Holperern, um es mit deinen Worten zu sagen), für den letzteren brauchste aber vorher "HH: Vulcan lives"...

So,

Mache es kurz:

HH: The Shadowmasters (Raven Guard- Audio Drama von Gav Thorpe

Kurzgeschichte, in der ein Team von Shadowmasters eine Dark Mechanicus-Anlage angreifen soll.
Ganz nett, aber für das Geld net wirklich ratsam. Eigentlich sinniert der Chara nur über die genetische Eigenheit der RG. Der Rest ist Nebensache.

Adeptus Mechanicus: Skitarius (Mechanicus-"Novelle" von Rob Sanders)

Geschichte, in der der Primus Haldron-44 Stroika für seinen Magos, auf einer von wilden Orks bevölkerten Wracks, in einem alten Siedlerschiff das STK einer Gellar-Bombe findet. Diese soll die Auswirkungen des Warps im Realraum im Sprengradius komplett neutralisieren. Guter Dinge baut die Fabrikwelt eine und will sie an ihrer in einem Warpsturm verlorengegangenen Schwesterwelt ausprobieren, die wieder zurückerobert werden soll.
Puhhhh.. Ich machs kurz und bündig: Nachdem nur Mechanicum-Leutchen als Charas dabei sind, fällt das ganze Buch extrem emotionslos und steril aus. Da hilft nicht mal, dass es mächtig rummst....
Sanders ist sonst echt genial, aber hier.. Hatte bei dem Thema gehofft, dass es ähnlich interessant angeht wie auch schon beim letzten schweren Thema: der Legion of the Damned...
Naja... Auch die Thematik mit der Bombe fand ich schon sehr komisch... Gäbe es da ein STK, wäre die Menschheit wohl net so heftig gefallen... Aber er rettet sich ja gegen Ende noch...
Ansonsten fand ich es recht schwach das ein Buch das als 320-Seiten-Roman betitelt wurde, nur eine längere Novelle mit 223 Seiten ist... Ferner kam mir das Ganze leider nur wie ein Reklame-Roman für die neuen Produkte vor, da sonst kaum etwas seitens dem Mechanicum eingesetzt wurde... Naja, aber jetzt noch mal neutral: Der Roman ist lesbar, allerdings kommt es wie die Abenteuer eines Finanzprüfers rüber....
Gut nur, dass ich die Limited gekauft hab....:dry:
Da wäre die Geschichte vom 1.April mit dem Servitor der Skitarii werden will wohl spannender ausgefallen...😀
 
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Abend nommal,
Jepp, Severian ist der wolf aus outcast dead und wolf hunt.

Naja, hinterher trifft es net so wirklich. Fand es nur unsinnig dem Wunsch der BL nach noch mehr Geld mitten in der HH zu folgen. Entsprechend lese ich diese nur als paperback

Ich auch 😉 - bis auf Betrayer, den ich mir damals im HC gegönnt habe, weil ich es nicht abwarten konnte und ein paar Exclusives, aber die zählen ja nicht:happy:


Hier kommt dann nochmal ne kleine Rezi:

Tallarn: Ironclad

Definitv besser als sein Vorgänger Tallarn: Excecutioner (über da ich mich direkt etwas geärgert habe, weil ich dacht ich bekomme einen IW Roman). Novelle ist hier übrigens schon arg strapziert, da das Buch grad mal auf 230 Seiten kommt:mellow:. Die Ausstattung ist idT recht exclusiv, vor allem das Embossed Cover mit diversen Dämonetten (was die mit dem Buch zu tun haben ist mir jedoch schleierhaft). Innen gibts ein paar Illus und das obligatorische Bänzel als Lesezeichen.

Zwar liest es sich sehr gut, aber es hätte deutlich Potzenzial für mehr (300 +) gehabt. Da mehrere Handlungsstränge verfolgt werden, wirkt es etwas komprimiert. Es ist auch wieder nicht wirklich ein IW Buch, obwohl diese mit Hauptakteure sind. Die einzelnen Handlungstränge sind wie folgt:

Eine Info-Assassine versucht ihren Auftrag zwischen loyalen Truppen und div. Verräter-Parteien durchzuziehen. Die Dame wurde mir im Laufe der Geschichte immer symphatischer:wub:

Ein Tank-Colonel der loyalisten geht einer vagen Ahnung nach und versucht eine geisterhafte Patrouillie zu stellen.

Der namensgebende Ironclad Contemptor IW-Dread hat eine Mission auf Tallarn zu erfüllen, die Perturabo ihm höchst persönlich aufgetragen hat (interessanter Char, für einen Dread).

Ein Emissary von Horus mit einem Gefolge aus einem Psi-Knispel und einer vorlauten TechnoPriesterin versucht herauszufinden, warum die IW Tallarn überhaupt angegriffen habe.

Die AL ist auch mit von der Partie und ärgert alle andern (wobei ein bisschen der Eindruck entsteht, das die gar nicht so genau wissen, was sie wollen, aber egal AL ist immer gut) 😎


Von der Schreibe her habe ich nichts zu meckern. Gute Kost. Wie schon erwähnt hätte man insgesamt mehr in Detail gehen können. Den IW hätte man gerne mehr Aufmerksamkeit
schenken dürfen und dafür den Auftritt der IH streichen können. Wer es gelesen hat, oder es einfach so weiss, darf mich gerne aufklären was und warum die Goldene Flotte ist?
 
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Abend,

HH: Hands of the Emperor (Custodes / Imperial Fists-Kurzgeschichte von Rob Sandes aus "HH: Blades of the Traitor")
Kurzgeschichte, in der sich die Custodes und die Imperial Fist bei der Sicherung des Palastes immer wieder in die Haare bekommen. Als die IF dann auch noch auf Geheiß Dorns eine Orbitalplattform ohne Genehmigung in einem der Teile des Palastes absenken wollen, eskaliert die Lage.....
Ganz nette Geschichte, auch wenn das Ende vorhersehbar ist....
 
@ Lazarus: Vor Vulkan Lives habe ich ein wenig angst, da ich glaube das der Kotfaktor in dem Buch sehr hoch ist. Nighthaunter in den Händen von wem anders als ADB :/

ich finde, dass dem Autor diese Details sehr gut gelungen sind. Es ist garnichtmal schlecht aber irgendetwas fehlt in dem Buch.

“the core“ (spielt zwischen Band 2 und 3) und “throne of lies“ (unabhängig, aber irgendwo neben Band 1) sind recht stark.
Dann gab's glaub noch ne Kurzgeschichte zu talos Kindheit. War auch i.o. => Shadow Knight
“the core“ muss man allerdings mit einer Geschichte von kyme zusammen lesen... => Promethean Requiem

gibts in diesen Storries einen "aha" Effekt oder sind sie einfach nur schön nebenbei zu lesen?


Habe vorhin Void Stalker beendet und bin ziemlich baff. Die Trilogie an sich war wirklich überdurchschnittlich gut, aber das Ende war wirklich ganz großes Kino.
Den zweiten Epilog finde ich ein wenig schade, da er ja ein wenig die gesamte Geschichte wieder ad absurdum führt, aber im großen und Ganzen eine wirklich reife Leistung und ADB´s Meisterstück bisher.
?

Tales of Horus wird mMn sogar noch besser und behält die gleiche Stimmung bei 😉))
 
Die AL ist auch mit von der Partie und ärgert alle andern (wobei ein bisschen der Eindruck entsteht, das die gar nicht so genau wissen, was sie wollen, aber egal AL ist immer gut) 😎

Ha, ha, witzig.
Stelle mir die Primarchen in der Grundschulzeit vor... Papa Imperator bekommt böse Briefe von den Lehrern, weil die Zwillingsprimarchen immer schummeln, andere Schüler zu Blödsinn anstiften und in der Mensa jedem in die Suppe spucken, während der große Bruder Horus den beiden insgeheim für ihren Schabernack zuzwinkert. :friends: