Gute Warhammer 40k Romane

Und das nur weil ihm im Traum Erebus irgend eine wilde Story erzählt ? Während sein Bruder Magnus, der als der Weiseste unter den Primarchen gilt, kein Gehör bei ihm findet ? Und nach dem Traum geht er so mir nichts, dir nichts eine Allianz mit den Chaos Göttern ein, die ihm mal eben so eine Dämonen als Unterhändler schicken ?

Bin ich der einzige, der das albern findet ? Das er sich nicht mal richtig mit dem Mournival berät, sich weder an Magnus noch an einen anderen Primarchen wendet, oder seinem Vater zumindest einen Brief schreibt ?
Stattdessen Gruppenkuscheln mit Erebus und seinen Freunden ?
Das ist meiner Meinung viel zu konstruiert. Denn er wurde vorher als der Held dargestellt und dann entscheidet er sich einfach mal so, weil sein Busenkumpel Erebus, das so sagt, das Imperium an sich zu reissen ?
Und wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn ? Bischen Extrem oder ?
Ich kann dir hier nur im vollen umfang zutimmen.

Die vieleicht wichtigste Szene der HH reihe, ist einfach nur gekünztelt und mit allen mitteln gewollt und Opfer waren hier Kontinuität und Nachvollziehbarkeit.
 
Ich habe gerade Fear to Tread fertig gelesen und muss sagen, dass ich das Buch gut fand. Es gehört zwar nicht zu den Top 5 der Reihe, aber war insgesamt echt in Ordnung. Ich muss sagen, dass mich die Kommentare in diesem Forum, über die BA-Trilogie, bisher davon abgehalten haben diese zu lesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir jetzt den ersten Band trotzdem mal zulegen werde, denn Fear to Tread und auch das Hörspiel Heart of Rage sind beide von James Swallow und beide sind gut und unterhaltsam.


Ansonsten muss man sagen, dass Geschmäcker wirklich verschieden sind und deshalb sich jeder sein eigenes Bild machen sollte über die Romane. Ich finde, dass hier im Forum die Autoren nicht nach ihrem Schreibstil oder sonstigen literarischen Aspekten kritisiert werden, sondern nur nach "Realtitswahrnehmung" der einzelnen Leser.
Wie Vassius das schon treffend formuliert hat hat jeder Leser seine eigene Vorstellung von Space Marines oder generell dem 40K Universum, aber ich finde man sollte sich dabei an die "fiktiven Fakten" halten. Ja ich weiß, Widerspruch in sich, aber ich denke jeder weiß was gemeint ist!

Ich habe auch schon in einem SM-Codex gelesen, dass 10 Marines ausreichen, um eine Welt zu "erobern bzw. du befrieden".
So, das steht zum einen im SM-Codex und muss zunächst einmal als "Propaganda" angesehen werden.
In den Romanen wird auch oft genug gezeigt bzw. beschrieben wie die Space Marines von "normalen Menschen" angehimmelt werden oder als Wesen aus Legenden dargestellt werden. Wie in der Realität wird dann oft übertrieben, das ist völlig normal und von den Codexschreibern genauso gewollt.

Es gab auch genug Leute die sich darüber aufgeregt haben, dass beim Film Ultramarines während des Vorspanns gesagt wurde, dass die UM die größten aller Space Marines sind! Hallo? Wie kann man sich darüber aufregen? Das ist ein UM-Film! Soll dann gesagt werden: Eigentlich sind die SW und BA die mächtigsten SM, aber die UM sind auch ganz cool, wenn auch einwenig langweilig?🙂 Wenn es die UM wirklich gäbe , dann würden sie ihren Primarchen für den größten Taktiker halten der je gelebt hat und sich für die wichtigste Legion bzw. den wichtigsten Orden, denn sie haben nach dem Bruderkrieg mit ihrer großen Legion das Imperium zusammengehalten und ihr Primarch hat den Codex Astartes geschrieben!

So, wenn es einen Imperial Fists Codex gäbe, dann würde da drin stehen, dass die IF der größte Orden sind, denn ihr Primarch Rogal Dorn hat den Palast befestigt und seine Legion hat auf Terra gekämpft und letztendlich gesiegt. Dorn hat zudem den Imperator von der Vengeful Spirit geschafft und ihn in den Goldenen Thron gesetzt/gelegt! Er hat ihm also das "Leben" gerettet!

Das ist alles Ansichtssache und jeder Codex ist letztendlich ein "Propagandaschreiben" für die jeweilige Armee/Volk.

So, jetzt kommen wir aber wieder zu den 10 Marines die einen Planeten erobern/befrieden! Es gibt bestimmt einige Kiddies die sich als erstes die UM kaufen und den Codex lesen und denken da laufen dann 10 Taktische Marines auf einem Planeten wie der heutigen Erde rum und metzeln sich durch den Nahen Osten, Russland wird nebenbei Platt gemacht, dann wird Europa vernichtet, dann schwimmen die SM rüber zu den USA und holen Obama aus seinem weißen Haus!
Gut, dass das so nie gemeint ist sollte klar sein, zumindest Erwachsenen, aber es gibt eben Leute die denken das. Dabei wird leider außer acht gelassen, dass nicht gesagt wird was das genau für ein Planet ist, wie groß die Bevölkerung ist, ob es da militärische Kräfte gibt, ob die SM nur die Führung des Feindes ausschalten, ob sie Hilfe von der Imperialen Armee hatten usw...


So, jetzt kommen wir zu den Vorstellungen die Leute von SM haben. Space Marines bei 40K werden aus Kindern und Teenagern rekrutiert. Wie schon richtigt gesagt wurde liegt das Alter so bei 10-14 Jahren, wobei man da evt. auch auf 16 Jahre hochgehen könnte. Da gab es auch schon Quellen die das so dargestellt haben.
So, das sind meistens dann Kinder/ Jugendliche die durch ihre Umwelt, die meistens sehr gewaltätig ist, geprägt werden.
Die meisten oder fast alle angehenden SM haben in ihrem jungen Leben wohl schon andere Lebewesen getötet. Da reden wir nicht von Ameisen, Fliegen usw., sondern von Menschen, Orks, anderen gefährlichen Lebensformen.
Meistens leben sie auf loyalen Welten und oft wissen sie auch, dass sie evt. mal auserwähl werden könnten, um als SM für den Imperator und die Menschheit zu kämpfen ( siehe Fenris, Ultramar ).

So, und wenn sie dann die Try-Outs erfolgreich hinter sich gebracht haben, kommen sie in die Ausbildung und selbst dort fallen noch viele durch, weil sie bei irgendwelchen Manövern usw. sterben oder ihre Körper die Implantate abstösst.
Die die es schaffen, werden weiter durch den Orden geprägt. Ihnen werden die Geschichte des Imperiums, Ordenstraditionen und viele weitere Werte vermittelt und eingetrichtert.
So, je nachdem wie die einzelnen Orden eingestellt sind und von welchen Welten sie rekrutieren, so werden sich auch die einzelnen SM verhalten. Warum ist ein UM anders drauf als ein SW? Der UM kommt meistens aus einer sehr modernen und funktionierenden Gesellschaft, dort kann man sich sogar zu den Auswahlverfahren der UM anmelden.
Der SW muss von seiner Geburt an ums Überleben kämpfen und wird ausgewählt. Die Gesellschaft ist auf Fenris ganz anders aufgebaut als auf den Welten von Ultramar, deshalb sind diese Marines so verschieden.
Sie haben ihre Ideale und ihre Treue gegenüber dem Imperator gemeinsam, aber ansonsten unterscheiden sie sich auch schon körperlich oft.

Eines haben aber wohl alle angehenden oder jungen SM gemeinsam, sie sind alle stolz auf das was sie erreicht haben, denn sie haben sich gegen große und gute Konkurrenz durchgesetzt und haben schwerste Aufgaben gemeistert. Darauf würde wohl jeder stolz sein.
Meint jemand, dass die Spieler der Nationalmannschaft nicht super stolz auf ihre Fähigkeiten sind, wenn sie aus einem Volk von 82 Millionen zu den besten 20 beim Fussball gehören, wobei es auch noch fast 5 Millionen gemeldeter Fussballer in Deutschland gibt?
So, und Reus, Schweinsteiger usw. können "nur" sehr gut oder besser als fast alle anderen von diesen 5 Millionen mit einem Ball umgehen, aber die Marines sind plötzlich über zwei Meter groß, muskelbepackt,ausdauernder und stärker als alle normalen Menschen auf ihrem Heimatplaneten, ihre Wunden heilen sich innerhalb von Minuten von selbst, sie haben eine bessere Sehstärke, hören besser, sind eigentlich nie krank, können essen was sie wollen usw. Natürlich wissen sie dann auch, dass sie dem Rest der "normalen" Bevölkerung körperlich überlegen sind.

Ordenspriester Boreas sagt es in dem Roman "The Purging of Kadillus" sehr gut: Even before we were welcomed into the Chapter, each of us was the best, greater than his peers, a diamond amongst the coal of humanity. We lived harsh, desperate lives and that is what makes us what we are.
The Apothecaries can shape our bodies, and the Chaplains shape our minds, but they can only build upon strong foundations.
We were never destined to grow up as ordinary men!

Dann kommt auch ihre Servorüstung dazu, die ein "normaler" Mensch auch nicht tragen kann und plötzlich können sie sogar Steine zu Staub zermalmen.
Das heißt, da ist dann der Stolz auf das Erreichte, das Gefühl der Überlegenheit und mit Sicherheit kommt auch einwenig Überheblichkeit mit rein.
Sehr gut wird das in den Ragnar-Romanen beschrieben als Ragnar bis zur Hälfte des zweiten Bandes meint, dass ihm und seinen Brüdern niemand was anhaben kann und sie ja fast oder eigentlich "unverletztlich" sind, weil es kaum eine Macht gibt die die Marines aufhalten kann.
Erst als es zu bestimmten Ereignissen kommt muss er schmerzlich erfahren, dass dem nicht so ist und daran hat er dann auch einwenig zu arbeiten.

Je nachdem in welchem Alter die Jugendlichen rekrutiert worden sind, sind sie halt gerade Mal Anfang 20, wenn sie zu vollwertigen Marines werden. Ich sehe das einwenig anders als Vassius...ich glaube nicht, dass ein 10 Jähriger mit 12 ein vollwertiger Marine ist. Die anfängliche Ausbildung und die ganzen Operationen dauern schon Jahre und dann dienen die Aspiranten auch noch einige Zeit in der Scoutkompanie. Allerdings werden sie auch nicht viel Älter als 16-20 sein.

Auch der Bildungsgrad wird bei den Marines unterschiedlich sein. Ein Ultramarine wird wahrscheinlich in Mathe oder Literatur besser sein als ein Clankrieger von Fenris🙂! Allerdings wachsen dann z.B. die SW zweisprachig auf. Sie sprechen Fenrisisch und lernen dann auch Hoch-Gothisch🙂! Allen Marines wird die Geschichte des Imperiums beigebracht und dazu kommt dann der ganze Taktische Drill, die Waffenausbildung usw. Sie sind Soldaten, sie müssen am Anfang "nur" Befehle befolgen, sind aber in militärischer Hinsicht, was Manöver usw. angeht bestens geschult. Sie müssen sich mit einem Ork nicht über "Faust" unterhalten🙂!
Das mit der Philosophie und der weiteren Bildung kommt während der nächsten Jahre. Die SM sammeln Erfahungen und werden bei ihren Reisen und Kriegen durch ihre Begegnungen und den Ereignissen auf den einzelnen Kriegsschauplätzen auch politisch geschult. Die IF z.B. gravieren zudem in Handknochen Muster, Bilder und Namen von gefallenen Brüdern ein. Sie bilden sich auch in einem gewissen Mass in der Kunst weiter.

So, das was die SM aber so besonders macht ist nicht nur ihr verbesserter Körper, ihre bessere Kampfausbildung, ihre bessere Ausrüstung, sondern ihr "Glaube"! Sie verehren den Imperator als größten "Menschen" der je gelebt hat, aber er ist für sie ein Mensch! Er ist kein Gott für sie, aber dennoch glauben sie an die Ideale die er verkörpert, an das Gute, dass der Imperator für sie darstellt. Sie glauben an die Sache des Imperators, an seinen Traum, auch wenn sie während der HH feststellen mussten, dass ihre "Brüder" diesen Traum und alles woran sie geglaubt haben mit Füssen getreten haben.
Sie wissen, dass es wohl nie Frieden geben wird und sie ihr Lebenlang kämpfen werden, aber der SM weiß, dass mit großer Macht auch große Verantwortung auf ihn übertragen wird und das sein Lebenszweck der Schutz des Imperiums und seiner Bürger ist.!
Dafür sind die SM geschaffen worden! Dennoch bleiben einige Charakterzüge immer in den Marines enthalten und egal wie alt sie werden, wieviel Erfahrung sie sammeln sie werden in ihrem Innern immer Menschen sein, mit all den Stärken und Schwächen!
Bruderschaft, Loyalität,Treue und Pflicherfüllung sollten bei einem SM über allem anderen stehen und meistens ist das auch so, aber wie gesagt es sind innerlich immernoch Menschen und da gibt es die Willenstärkeren und die weniger Willensstärkeren. Das "Fundament" auf dem letztendlich der Marine errichtet wird, das wird in ihrer Jugend und von ihrer Umwelt gebildet. Das kann man auch kaum verändern! Das ist letztendlich auch der Grund für den Fall einiger Primarchen und ihrer Legionen.
 
Hi,

Ja, das ist dann das selbe Format.
Cool, dann gibts zukünftig wenigstens nur noch zwei verschiedene Formate.

So,

The Lake (Necormunda Omnibus)
Kurzgeschichte, in der eine Orlock-Gang von einem Gilde-Futzi beauftragt wird, an nem Chemo-See auf Riesenspinnenjagd zu gehen, um deren Kristallaugen zu verkaufen.
Uiii... Die Story ist mal irgendwie seeeehhhhhrrr strange... Erinnert sehr stark an ne "Outer Limits"-Folge.... Vor allem das Ende....

Lese jetzt gerade aus Langeweile (zumindest bis "Treacheries of the SM" ankommt) "Survival Instinct" aus dem Necromunda Omnibus... Hab bisher ~60 Seiten durch, weiß aber immer noch net genau was ich davon halten soll....

Gruß
 
Abend,

Hier geht grad gar nix mehr...

Survival Instinct (Necormunda Omnibus)
Andy Chambers Roman um eine der durchgeknalltesten "Heldinnen" Necromundas: Mad Donna....:happy:
Diese wird in diesem Roman in eine Falle gelockt, der sie nur knapp entkommt, um anschließend der Sache auf den Grund zu gehen.
Nette Story, obwohl bzw. vor allem weil die Charaktere stellenweise recht durchgeknallt sind. Nebenzu erfährt man auch mehr über die Hintergründe, wie aus der Adligen "Mad Donna" wurde....
Keine allzu anspruchvolle Kost, aber recht nett für zwischendurch...
Bisher bin ich von dem Omnibus echt begeistert. Der hat sich echt gelohnt...

Gruß, Lazi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmm....

Also jetzt mal auf die Gefahr hin, dass ich mich ein wenig kindlich eingeschnappt anhöre (aber ist nun mal meine aktuelle Meinung):

Finde das auf den letzten paar Seiten zwar stellenweise schon zutreffend, aber eben nur stellenweise. Die Kernaussage, die ich somit aus den letzten Seiten ziehe ist, dass die Kritiken die hier gepostet werden, nach Meinung der meisten, größtenteils als zu heftig, zu meinungsbezogen(was man meiner Meinung nach auch jedem einräumen muss) und nach Ansicht vieler einfach nicht zutreffend sind!

Entsprechend hab ich auch aktuell keinerlei Interesse weitere Kritiken / Meinungen zu kürzlich gelesenem abzugeben, da scheinbar auch kein Interesse besteht.
 
@Wadnbeißa:

Naja, was ich meine ist, dass hier seit rund 3 Seiten Stellungnahmen gepostet werden, die begründen sollen wieso Meinungen / Kritiken , gerade hier in diesem Thema, stellenweise so derb voneinander abweichen bzw. Bücher als hoffnungslos bescheiden gehandelt werden, die manche aber als supertoll empfinden. Das Fazit das ich eigentlich in fast allen Stellungnahmen rauslese ist, dass die Autoren ja alle super sind und es nur an dem mangelnden Hintergrundbewusstsein bzw- wissen der Leser liege das die Kritik so ausfällt.
Und da ich so ziemlich die meisten Bewertungen bzw. Kritiken hier schreibe, nehme ich diese Aussage momentan etwas persönlich....
 
Nun Lazi, viele deiner Rezenssionen habe ich als durchaus nützlich empfunden, bei manchen hatte ich wieder eine ganz andere Meinung. Nimm die Sache nicht persönlich, es gibt eben immer die, die meckern und es dabei etwas an Tacktgefühl fehlen lassen.:wacko2:


Das die Protagonisten eine Romanes immer stärker und besser sind als ihre Gegner, nun, dass ist einfach so. Die haben immer einen Bonus... Aber wenn man ehrlich ist, will man das als Leser ja auch. Nur manchmal ist es etwas sehr übertrieben.
 
Hmm... Habt schon irgendwie Recht.....Mich nervt sowas nur immer etwas, da ich in der Arbeit auch fast täglich Grundsatzdebatten wegen jedem kleinen Sch*** führen muss.....


Und nochmal ich les deine Rezessionen gern und sie waren auch schon ausschlaggebend das ich einem Buch wo ich vorab weniger begeistert war doch eine Chance gab und es kaufte.
Die Hauptfrage hierbei ist halt, ob se dir dann auch gefallen haben...:happy:


Naja, für die die was mit anfangen können:

Habe meine Kreditkarte mal wieder etwas belastet. Habe mir jetzt "Mission😛urge", das neue Limited HH-Buch und Xenos Hunters besorgt...

Mission : Purge ( "Deathwatch bzw. Artemis"-Audio Drama)
Audio Drama, in dem Artemis sich mit einem Kill Team an Bord eines Freihändlers umsehen soll, da das Schiff wiederholt mit einem Planeten Kontakt mit einem Planeten hatte, an dem aufgrund einer Symbiontenunterwanderung ein Exterminatus durchgeführt wurde.
Die Grundstory erinnert mich stark an eines der Beispiel-Abenteuer aus dem "Deathwatch"-RPG.
[nur das es quasi das Ergebnis wäre, wenn der Spieler versagt hat./SPOILER]
Weiß immer noch net genau was ich von der Story halten soll. Einerseits ist das Grundkonzept ganz in Ordnung und mag den Charakter "Artemis" schon seit Inquisitor. Auf der anderen Seite sind da schon ein paar Schnitzer, die mir net behagen. Zum einen wäre da der Umstand das Artemis Team seine Entscheidungen alle 5 Minuten anzweifelt... Thorpe will damit wohl ein wenig den Zwiespalt zwischen den bunt gemischten Orden hervorheben, was ich aber eher als Meuterei sehen würde....
Das Bedauern bzw. den Zwiespalt über den Verlust eines Teammitglieds bei einer früheren Mission fand ich da schon einen weit besseren Ansatz.
Die Kampfkraft der Marines ist hier auch mal wieder ein starkes Thema. Gut, die Deathwatch ist saugut ausgerüstet und trainiert für solche Einsätze, aber die so wie die schnetzeln müssen die Jungs aus "Space Hulk" echte Luschen gewesen sien (trotz Termi-Rüstung)....
Interessant fand ich auch, dass Thorpe die Klasse "Black Shield" aus dem RPG übernommen hat (also ein Marine, der seine Bande zum Orden aufgegeben hat, um dem Imperium stetig als Deathwatch zu dienen).
Das dieser jedoch ausgerechnet wo es am entscheidensten ist, am Fluch seines Ordens "erkrank" ist schon recht "praktisch"...:dry:
Das Ganze wurde diesmal nicht von Heavy Entertainment dargeboten, sondern "nur" von zwei männlichen Sprechern. Die machen ihren Job prinzipiell schon gut, allerdings geht hat ein Charakter mal wieder diesen für 40k-Audio-Dramen scheinbar pflichtgewordenen, russischen Akzent....
Fazit: Wenn man auf Deathwatch-Abenteuer steht, kann man sichs antun. Allerdings finde ich den Umstand das es nur als MP3-Download erhältlich ist net so toll....

Gruß, Lazi
 
Anders.
Es ist ein Dan Abnett Buch und dementsprechend (zumindest für mich) schlecht zu werten. Wer Space Marines und Raumschlachten mag, der wird das Buch mögen. 🙂

Neuigkeiten zur Horus Heresy:

Wie im WD und auf dem UK Games Day zu lesen, die Black Library will ab sofort alle neuen Horus Heresy Romane einige Monate vorab exklusiv im Hardcover mit Extras veröffentlichen, erst später gibt es dann das reguläre Taschenbuch (bzw. Trade Paperback). Kurzum, die Bücher werden in zwei Varianten verfügbar sein, 'limitiert' und gebunden sowie standard.

Seit heute ist auch die Games Day Anthology der Saison 2012/13 bestellbar.