Künstliche Intelligenz in der Praxis

Das war "schon immer" so.
Allgemein gesehen ja,auf Wissenschaft und Forschung bezogen würde ich den Zeitpunkt an dem die Ethik über Bord ging tatsächlich als nicht ganz so weit zurück sehen.
Tesla,Ziolkowski, die Curies ua haben einiges nicht veröffentlicht bzw weiter daran geforscht oder ihre Forschungsergebnisse verschlüsselt, damit kein Unsinn damit angestellt werden kann.
Als "Mahner" gefällt mir da M.Crichton's Dr Ian Malcolm in "Dino Park" auf die Gentechnik bezogen echt gut.

Hat einer diesen Roman gelesen?
Jain, nicht ganz.Hatte bisher nur zeitlich begrenzt, die Möglichkeit da reinzulesen.Steht aber auf meiner Liste.
Finde ich auch interessanter/plausibler als die Skynet/Matrix Version.
Spätestens seit dem letzten Winter in Berlin sollte man gemerkt haben was ein relativ begrenztes lokales Event schon für Chaos anrichten kann.Ein gößerer "Stein im Teich" der Energieversorgung, logistische und Dateninfrastruktur, Sicherheit, Banken usw betrifft könnte ein härterer Tritt in die Kronjuwelen sein als ein militärischer Konflikt.
 
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Allgemein gesehen ja,auf Wissenschaft und Forschung bezogen würde ich den Zeitpunkt an dem die Ethik über Bord ging tatsächlich als nicht ganz so weit zurück sehen.
Tesla,Ziolkowski, die Curies ua haben einiges nicht veröffentlicht bzw weiter daran geforscht oder ihre Forschungsergebnisse verschlüsselt, damit kein Unsinn damit angestellt werden kann.
Als "Mahner" gefällt mir da M.Crichton's Dr Ian Malcolm in "Dino Park" auf die Gentechnik bezogen echt gut.


Jain, nicht ganz.Hatte bisher nur zeitlich begrenzt, die Möglichkeit da reinzulesen.Steht aber auf meiner Liste.
Finde ich auch interessanter/plausibler als die Skynet/Matrix Version.
Spätestens seit dem letzten Winter in Berlin sollte man gemerkt haben was ein relativ begrenztes lokales Event schon für Chaos anrichten kann.Ein gößerer "Stein im Teich" der Energieversorgung, logistische und Dateninfrastruktur, Sicherheit, Banken usw betrifft könnte ein härterer Tritt in die Kronjuwelen sein als ein militärischer Konflikt.

Wissenschaft in dem Sinne gibt es ja erst seit der Renissance. Die ethischen Probleme werden spätestens seit der Antike diskutiert. Ich denke sie hatten damals auch schon genug Gründe über sowas nachzudenken. Das Höhlengleichniss wäre schon ein ziemlich menschenverachtendes Experiment gewesen.
Man erinnert sich nur nicht so gern daran. Die Wissenschaftler, die Ergebnisse von Joseph Mengele genutz haben, werden das sicher auch nicht an die große Glocke hängen.
Die Rassenlehren mit denen man die Sklaverei gerechtfertigt hat, sind ja glücklicherweise auch weitestgehend in vergessenheit geraten.

Ich würde davon ausgehen, dass diese Anschläge schon Teil eines militärischen Konfliktes sind. Russland hat da bestimmt irgendwie die Finger mit drin.
 
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Oha, schlechte Nachrichten für Pythagoras,Archimedes & Co das es Wissenschaft erst seit der MODERNEN Wissenschaft gibt.😉😁
Wissenschaft gibt es nicht erst seit einem bestimmten Jahr, sondern sie hat sich über Jahrtausende entwickelt: Frühe Anfänge gab es im alten Ägypten und Mesopotamien, die antiken Griechen begründeten die systematische Philosophie und Logik, und die moderne Naturwissenschaft entstand im 16. und 17. Jahrhundert durch Experimente und Messungen. [1, 2, 3, 4]

Frühe Anfänge und Antike
    • Vor über 5000 Jahren: Beobachtung von Sternen (Astronomie) und Mathematik in Ägypten und Mesopotamien für Kalender und den Ackerbau.
    • Ca. 500 v. Chr.: Die griechische Antike (wie Aristoteles) suchte erstmals nach natürlichen statt göttlichen Erklärungen für die Welt. [1, 2, 3, 4]
Das ist aber auch nur eine KI Antwort.😉😁
 
Hier mal was aus dem juristischen Anwendungsbereich:


Der Artikel bringt ein zentrales Problem gut auf den Punkt:

Gleichzeitig entsteht ein grundlegendes Ausbildungsproblem. Die Kontrolle von KI-Ergebnissen verlangt ein ausgeprägtes juristisches Urteilsvermögen. Dieses setzt praktische Erfahrung im juristischen Arbeiten voraus. Diese praktische Erfahrung wurde jedoch bisher durch jene Tätigkeiten erworben, die nun zunehmend automatisiert werden. Wer Verträge eigenständig geprüft oder Schriftsätze selbst entworfen hat, entwickelt mit der Zeit ein Gespür für typische Fehler, systematische Zusammenhänge und juristische Argumentationsmuster. Fällt diese Lernphase weg, fehlt später die Grundlage, um KI-generierte Ergebnisse zuverlässig zu bewerten.

Diese Problem könnte man lösen, wenn man die KI-Anwendung besser steuern/"dosieren" würde, bzw. mehr Zeit für die Kontrolle der Ergebnisse aufwendet. Aber Zeit ist Geld und ich glaube, dass es in den nächsten Jahren erstmal schlimmer wird (also so weitergeht mit vermeidbaren Fehlern und den "KI-Halluzinationen"), bevor es besser wird (KI in einigen Jahren qualitativ nochmal deutlich zugelegt hat gegenüber heute).
Da entsteht nicht erst seit heute ein ganz eigener Teilbereich im anwaltlichen Haftungsrecht.

EDIT:
Hatte ich ganz vergessen: Diese "niederen" Tätigkeiten, für die man heute die KI einspannt, wurden/werden üblicherweise von den Referendaren (also den Leuten nach dem 1. und vor dem 2. Staatsexamen) gemacht. D.h. wenn diese Aufgaben in Zukunft nicht mehr von den Juristen, die noch in der Ausbildung zum Volljuristen stecken, übernommen werden, kann dies auch deren Kompetenz insgesamt senken, was langfristig für den ganzen Stand des Volljuristen (ob nun Rechtsanwalt, Richter, Assessor) keine prickelnde Perspektive ist.
 
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Läuft...
 
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Dazu am besten das hier lesen da dort der Versuchsaufbau genau geschildert wird:

 
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Ich mache mir eher Sorgen um die Sicherheit in solchen Laboren. Wir stellen mal ein paar Sicherheitsfilter ab, geben der AI zugang zum Internet und schauen was passiert. Der Versuch lief drei Tage, aber wie lang die AI da unbemerkt Freilauf hatte, sagen sie nicht. Es wurde dann eben irgendwann von einem Menschen manuell entdeckt. Erinnert mich irgendwie an Leute die mit einem Schraubendreher am Demon Core herumstochern.
 
Also kein Skynet sondern AI Capone,da braucht man sich nur Sorgen um seine Konten machen, statt über eine "strahlende" Zukunft.🤔😁
Jedoch, bricht dadurch das Finanzsystem ausreichend zusammen... gibt es recht schnell Anarchie und eine dann ebenfalls dystopische Zukunft.
 
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Dazu am besten das hier lesen da dort der Versuchsaufbau genau geschildert wird:


Danke für den Link.
Interessant wäre welche Unterschiede es in den jeweiligen Runs gegeben hat. Warum gab's nur einen Phishing Versuch zB.

Aber witzig finde ich es schon, man gibt dem Ding ne Aufgabe und das Wissen der Menschheit und es macht menschliche Sachen und die Leute sind überrascht. Was mich überrascht.
 
Das ist genau der Witz. Wir bringen dem Teil bei, wie wir agieren (würden) und wundern uns wenn das Teil tut was wir tun.
Also alles gut,im besten Fall haben wir dann ne KI , die gelben Urlaub macht,nur arbeitet wenn jemand draufschaut und durch TikTok und YT KI Slop langsam zur KU wird.
Yeah, welch ein Aufwand für einen virtuellen Spiegel.😉😁
PS: KU =künstliche Unintelligenz (mein Kosename für unsere unterstützende KI auf Arbeit).
 
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit könnten im Jahr 2026 hochgerechnet mehr als 610.000 Widersprüche bei den Jobcentern eingehen. Das wären rund 50 Prozent mehr als noch 2022. Als ein Grund gilt der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch Leistungsempfänger.

 
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Leistungsempfänger fluten Jobcenter mit KI-generierten Widersprüchen​

@Jim: Erstmal Danke für das Posten des Beitrags. 👍

Finde ich eine recht unglückliche Überschrift, der Artikel selbst ist dann doch ausgewogener. Denn es werden hier nicht Behörden rechtsmissbräuchlich überschwemmt/missbraucht (Ausnahmen bestätigen die Regel), wie die Wortwahl suggeriert. Sondern es gibt vielen Leuten, die aus völlig unterschiedlichen Gründen bislang überhaupt nicht in der Lage waren, ihre eigenen Interessen EFFEKTIV wahrzunehmen, sei es aus:

-mangelnden Sprachkenntnissen
-mangelnden Rechtskenntnissen
-sozialen Hemmungen
-körperlichen oder geistigen Problemen
-zu arm für den Gang zum Anwalt (Trotz Beratungshilfe und PKH)
-einer Kombination aus allem

endlich mal die Gelegenheit, sich selber gegen strukturelle Fehler zu wehren.

Im Bericht wird erstaunlich nebenbei erwähnt, dass ein Viertel aller Entscheidungen der JC rechtswidrig, d.h. illegal sind. Als ich noch im Bereich Sozialrecht praktiziert habe, lag die Erfolgsquote bei "meinem" zuständigen Sozialgericht im westlichen NRW insgesamt bei über einem Drittel. Kann sich ja jeder denken, was das über eine Behörde aussagt, wenn so ein hoher Anteil an Entscheidungen (über die Dunkelziffer und den insgesamt dadurch angerichteten gesellschaftlichen Schaden müssen wir nicht reden) gegen die deutsche Rechtsordnung verstößt. Das war leider schon vor über 20 Jahren ein sozialpolitischer Skandal, an dem sich kaum was gebessert hat.

Dass da im Zweifel keine wirklich qualitativ tollen Einsprüche/Widersprüche bei rauskommen, dürfte klar sein. Aber hier sorgen die KIs zumindest dafür, dass sich das Machtgefälle zwischen den im Zweifel deutlich benachteiligten Bürgern und Vater Staat zumindest etwas angleicht.
Wie man hier mehrfach lesen konnte, halte ich von KI grundsätzlich nicht viel. Solange es aber der Durchsetzung solcher verfassungsrechtlicher "Kleinigkeiten" wie "Deutschland ist ein (...) sozialer Bundesstaat" oder der Rechtsweggarantie dient, ist das ein Effekt, den ich durchaus begrüße!