Welche Bedeutung haben Originalmodelle für euch und warum?

Telzo

Tabletop-Fanatiker
19. Juni 2002
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42
Marburg
www.flaschensammler.net
Heyho,

der Titel ist Programm, aber der Anstand und der Wille Antworten zu bekommen gebeiten es, Thema und Frage etwas weiter ausführen. 🙂 In verschiedenen Threads kam in den letzten Monaten immer wieder mal die Diskussion darüber auf, dass manchen Forenmitgliedern originale Modelle anstelle von Recasts oder alternativen Herstellern ähnlicher Modelle deutlich wichtiger sind als anderen. Zuletzt hatten wir das im Thread zur Erkennung von Forgeworldmodellen von @Abbertoth, der sich da aus technischer Perspekte echt rein gefuchst hat! Figurenheim hat es eher aus der Perspektive von von Oldhammervernarrten wie mir aufgezogen und wie man Recasts bei ebay und Co. eventuell erkennen kann. Im Nostalgiethread steht es vermutlich gar nicht zur Frage, dass die Postenden dort Originale auf die ein oder andere Weise bevorzugen. Es geht mir also vor allem darum zu erfahren, ob Originalmodelle für euch eine Bedeutung haben und warum, aber auch gerne warum nicht. Denn Nostalgie, die da ja häufig mit rein spielt, ist ja kein neuer Trend, wenn auch vermutlich seit den 2010er Jahren in unserem Hobby deutlich gewachsen.

Ich fang fairerweise einfach mal an. Originalmodelle, weder Proxies noch Recasts messe ich einen deutlichen höhren Wert zu. Das hängt sicher mit viel Nostalgie und besseren ökonomischen Ressourcen zusammen, die mir im Vergleich zur Jugend zur Verfügung stehen. Gleichzeitig akzeptiere ich Recasts bei sehr seltenen Modellen, eher noch Neuinterpretationen (wenn sie dem alten Maßstab und Stil treu bleiben) und kann gut gemachten Proxies sogar ne ganze Menge abgewinnen. Bei letzterem spielt natürlich auch ein wenig Jagdtrieb mit rein, der getriggert wird, wenn ich wirklich gute, passende Alternativen finde. Die Minis im Kickstarter von @beQuestminiatures sind da gerade ein gutes Beispiel. Gleichzeitig bin ich sehr systemtreu, neben Warhammer eigentlich nur noch Armalion, für das man fehlende Minis der alten Range eh nur über Alternativhersteller bekommen kann. Spannend finde ich dennoch jegliches Retroprojekt, auch die zu z.B. Warzone, wo es ja nicht nur den feinen Thread von @klatschi gibt. Die Suche nach Originalen erstreckt sich ja sogar auf Dinge, die man früher achtlos fortgeschmnissen hat, wie Verpackungen, die @=Talarion= sucht. Da interessiert mich schon ne Weile, warum es die Originale (für Deko meine ich?) sein müssen und nicht bloß gute Reprints. Aber dieses Unverständnis meinerseits zeigt schon sehr gut, dass da jeder seine Abstufungen hat und sicher spannende Gründe für hat. Also, lasst den Thread brennen...äh, lasst uns gesittet und angenehm diskutieren!
 
Für mich geht alles 🤷‍♂️ Ich besitze selber von GW-Original (1993 - heute), 3D Drucke, selber oder im Auftrag, keine Recasts aber natürlich schon immer sehr nah am Original, bis hin zu komplett alternativen Designs, Umbauten, Eigenbauten, Selberbauten, Kitbash-des-Todes!

Da ist alles dabei!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist bei mir tatsächlich etwas ambivalent.

Ob Recast oder Original interessiert mich primär insoweit, als es eine Frage der Qualität ist, abgewogen gegen die Kostenfrage.

So habe ich nach dem „Reinforced Armor Kit“ für den Land Raider gesucht, und die wenigen umgebauten Originale, die es gab, lagen im dreistelligen Bereich. Als jemand, der das nicht sammeln, sondern auch verbauen und bemalen möchte, stellen sich mir damit drei Hürden in den Weg:
  1. Klar, der Preis.
  2. Zweitens weiß ich gar nicht, ob man so etwas noch originalverpackt verbauen sollte. Das Zeug ist so rar, dass es schon fast zu schade ist, es zu verbauen.
  3. Drittens: Der Qualitätsunterschied ist in diesem Fall praktisch nicht bemerkbar, wenn es einmal verbaut ist, und geht hier sogar zugunsten des Recasts.

Warum?
Ich konnte mir gleich drei Sets für einen Appel und ein Ei bestellen und nehme mir die allerbesten Teile raus; zudem war in keinem davon Ausschuss dabei. Bei über 25 Jahre alten FW-Upgrade-Sets ist das nicht unbedingt so gegeben, dazu der exorbitante Preis und das Gefühl, hier etwas zu verbrauchen, das einfach sehr rar ist.

Aber hier spricht ausnahmsweise meine rationale Seite.
Denn ich kann den Wunsch nach originalen Sets gut nachvollziehen.

Ich selbst „träume“ von einem Thunderhawk und bin hier immer noch unentschlossen.
Das Modell selbst ist eine Herausforderung und benötigt viel Nacharbeit, diese in einen Recast zu stecken, wirkt schon fast irgendwie „falsch“.
Und bitte nicht falsch verstehen: Da ist erstmal überhaupt nichts Falsches dran. (Also vom Copyrigth abgeshen, ihr wisst was ich meine)
Nur ich persönlich sehe hier meine Zeit, die ich investieren muss – die als Familienvater und Vollzeitbeschäftigter einfach nun mal rar ist – und auf der anderen Seite das Werk, an dem ich arbeite.

Wenn ich hier über Wochen und Monate schon Zeit erübrige, dann doch für das Original.
Vor 20 Jahren hätte sich die Frage für mich gar nicht gestellt.
Natürlich der Recast.
Ich habe Zeit, aber nicht so viel Geld für Spielzeug.

Und in gewisser Weise habe ich das immer noch nicht.
Irgendwo steckt man solches Geld dann doch lieber in die Kinder, Urlaub, Haus usw.
Es gibt also mehr als genug Mitbewerber um das Geld für einen Thunderhawk.
Und dann schwingt da noch das Gefühl mit, dass man gemessen an den Kosten hier eigentlich ein minderwertiges Produkt bekommt, oder anders gesagt, dass hier die Preis Leistung echt nicht okay ist. (760€...)
Anyway, nur meine persönliche Position.

Ich kann aber verstehen, wenn Leute sagen: „Ich möchte meine Zeit, wenn schon, in das Original stecken.“
Und da diese exorbitant teuer sind, ob nun zu Recht oder nicht, steht ja erst mal außer Frage.
Fakt ist: Sie sind es, und deshalb hoffe ich, dass Leute, die bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen, am Ende auch bekommen, wofür sie bezahlen.

TL;DR: Es kommt echt drauf an.
Bei kleineren OoP Bits ist es mir schnuppe, bei Großprojekten tendiere ich zum Original, einfach um hier den Zeitinvest nicht in etwas gesteckt zu haben, dem Illegitimität anhängt. Aber das ist auch nur die Sicht eines mittelalten Mannes.
Junior Protector würde auch keinen Thunderhawk kaufen, weil er das Geld für die Wochenenden und Konzerttickets braucht.
Aber wenn, würde er den Recast nehmen, damit er mehr über hat für das vorher erwähnte..
 
Früher war mir das sehr wichtig und ich freu mich über jedes Original was hier steht und kann jeden Verstehen, der da entsprechend am Sammeln ist.

Doch mittlerweile ist es mir egal was dort auf meinem Pile of Shame liegt. Es zählt nur noch das Haben als solches oder die Möglichkeit es zu haben. Paket kommt an, ich packe es aus, freu mich, lege es zur Seite. Ob das nun Original ist oder nicht, weitgehend egal.

Der Thread hier hat mich etwas überlegen lassen was dort den Bruch ausgelöst hat und es ist eine Mischung aus unverschämte Sammlerpreise, jaja, Angebot und Nachfrage und so und eben die doch jetzt regelmässigen Made to Order Sachen.
Also statt wie früher auf der Jagd nach bestimmten Miniaturen zu sein für einen guten Deal warte ich halt die made to order Sachen ab, um es am Ende doch nicht im Original zu kaufen, weil ich mich zu sehr über die aufgerufenen Preise ärgere, dann freu ich mich es anderweitig finden zu können ohne das mein Hobbybudget für das Haben eine Miniatur drauf geht.

Schön, dass du Verpackungen ausführt. Nachdem ich auch Verpackungen zu Dekoration verbastelt habe, ich suche immer noch die Grundbox aus der 2. Edition 😀, stelle ich dem einen etwas höheren Stellenwert zu. 🙂
 
Das ist bei mir tatsächlich etwas ambivalent.

Ob Recast oder Original interessiert mich primär insoweit, als es eine Frage der Qualität ist, abgewogen gegen die Kostenfrage.

So habe ich nach dem „Reinforced Armor Kit“ für den Land Raider gesucht, und die wenigen umgebauten Originale, die es gab, lagen im dreistelligen Bereich. Als jemand, der das nicht sammeln, sondern auch verbauen und bemalen möchte, stellen sich mir damit drei Hürden in den Weg:
  1. Klar, der Preis.
  2. Zweitens weiß ich gar nicht, ob man so etwas noch originalverpackt verbauen sollte. Das Zeug ist so rar, dass es schon fast zu schade ist, es zu verbauen.
  3. Drittens: Der Qualitätsunterschied ist in diesem Fall praktisch nicht bemerkbar, wenn es einmal verbaut ist, und geht hier sogar zugunsten des Recasts.

Warum?
Ich konnte mir gleich drei Sets für einen Appel und ein Ei bestellen und nehme mir die allerbesten Teile raus; zudem war in keinem davon Ausschuss dabei. Bei über 25 Jahre alten FW-Upgrade-Sets ist das nicht unbedingt so gegeben, dazu der exorbitante Preis und das Gefühl, hier etwas zu verbrauchen, das einfach sehr rar ist.

Aber hier spricht ausnahmsweise meine rationale Seite.
Denn ich kann den Wunsch nach originalen Sets gut nachvollziehen.

Ich selbst „träume“ von einem Thunderhawk und bin hier immer noch unentschlossen.
Das Modell selbst ist eine Herausforderung und benötigt viel Nacharbeit, diese in einen Recast zu stecken, wirkt schon fast irgendwie „falsch“.
Und bitte nicht falsch verstehen: Da ist erstmal überhaupt nichts Falsches dran. (Also vom Copyrigth abgeshen, ihr wisst was ich meine)
Nur ich persönlich sehe hier meine Zeit, die ich investieren muss – die als Familienvater und Vollzeitbeschäftigter einfach nun mal rar ist – und auf der anderen Seite das Werk, an dem ich arbeite.

Wenn ich hier über Wochen und Monate schon Zeit erübrige, dann doch für das Original.
Vor 20 Jahren hätte sich die Frage für mich gar nicht gestellt.
Natürlich der Recast.
Ich habe Zeit, aber nicht so viel Geld für Spielzeug.

Und in gewisser Weise habe ich das immer noch nicht.
Irgendwo steckt man solches Geld dann doch lieber in die Kinder, Urlaub, Haus usw.
Es gibt also mehr als genug Mitbewerber um das Geld für einen Thunderhawk.
Und dann schwingt da noch das Gefühl mit, dass man gemessen an den Kosten hier eigentlich ein minderwertiges Produkt bekommt, oder anders gesagt, dass hier die Preis Leistung echt nicht okay ist. (760€...)
Anyway, nur meine persönliche Position.

Ich kann aber verstehen, wenn Leute sagen: „Ich möchte meine Zeit, wenn schon, in das Original stecken.“
Und da diese exorbitant teuer sind, ob nun zu Recht oder nicht, steht ja erst mal außer Frage.
Fakt ist: Sie sind es, und deshalb hoffe ich, dass Leute, die bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen, am Ende auch bekommen, wofür sie bezahlen.

TL;DR: Es kommt echt drauf an.
Bei kleineren OoP Bits ist es mir schnuppe, bei Großprojekten tendiere ich zum Original, einfach um hier den Zeitinvest nicht in etwas gesteckt zu haben, dem Illegitimität anhängt. Aber das ist auch nur die Sicht eines mittelalten Mannes.
Junior Protector würde auch keinen Thunderhawk kaufen, weil er das Geld für die Wochenenden und Konzerttickets braucht.
Aber wenn, würde er den Recast nehmen, damit er mehr über hat für das vorher erwähnte..
Illegitimität ist ein schöner Punkt, der trifft es bei mir auch insofern ich am liebsten die Originale haben möchte. Diese Perspektive des mittelalten Mitteleuropäers kann ich zudem sehr gut nachvollziehen. ^^
Früher war mir das sehr wichtig und ich freu mich über jedes Original was hier steht und kann jeden Verstehen, der da entsprechend am Sammeln ist.

Doch mittlerweile ist es mir egal was dort auf meinem Pile of Shame liegt. Es zählt nur noch das Haben als solches oder die Möglichkeit es zu haben. Paket kommt an, ich packe es aus, freu mich, lege es zur Seite. Ob das nun Original ist oder nicht, weitgehend egal.

Der Thread hier hat mich etwas überlegen lassen was dort den Bruch ausgelöst hat und es ist eine Mischung aus unverschämte Sammlerpreise, jaja, Angebot und Nachfrage und so und eben die doch jetzt regelmässigen Made to Order Sachen.
Also statt wie früher auf der Jagd nach bestimmten Miniaturen zu sein für einen guten Deal warte ich halt die made to order Sachen ab, um es am Ende doch nicht im Original zu kaufen, weil ich mich zu sehr über die aufgerufenen Preise ärgere, dann freu ich mich es anderweitig finden zu können ohne das mein Hobbybudget für das Haben eine Miniatur drauf geht.

Schön, dass du Verpackungen ausführt. Nachdem ich auch Verpackungen zu Dekoration verbastelt habe, ich suche immer noch die Grundbox aus der 2. Edition 😀, stelle ich dem einen etwas höheren Stellenwert zu. 🙂
Spannend! Ich habe die Grundbox der 2. und 3. aber ich käme nicht auf die Idee die zu Deko zu verarbeiten. Das käme mir sehr...verschweniderisch?...vor. Was dekorierst du denn damit?
 
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ob Originalmodelle für euch eine Bedeutung haben und warum, aber auch gerne warum nicht.
Da gibt es ja einige ganz unterschiedliche Betrachtungsweisen.
Fairerweise muss ich sagen, dass man zusammengebaut und bemalt ein Original nicht/kaum von einem Recast unterscheiden kann. Also rein optisch sehe ich da keine Grund, warum es ein Original sein muss.

Wenn man es von der rechtlichen Seite betrachtet, dann ist ein GW-Original halt hochwertiger als ein Recast: Kein Verstoß gegen Markenrechte und bei einem eventuellen Weiterverkauf ist das Original für viele/einige ein wertbildender bis sogar kaufentscheidender Faktor. Es wird halt niemand als Verkäufer behaupten, dass ein Teil NICHT von GW ist, wenn es faktisch von denen hergestellt wurde. Umgekehrt schon; den Fakt sollte man nicht unterschätzen.

Und wenn man dann durchweg bei GW gekauft und einen vier- oder gar fünfstelligen Betrag ausgegeben hat, dann verstehe ich schon, wenn man dieses finanzielle "Opfer" für wertiger hält als eine vergleichbare Recaster-Sammlung, die eventuell nur ein Drittel oder so gekostet hat. Ist zugegeben nicht das stärkste Argument, aber wenn ich für etwas schon so blute, dass mir metaphorisch die Augen tränen, möchte ich damit schon auch ein wenig angeben dürfen 🥳 (übertrieben formuliert)...

Dann dürfte zumindest teilweise bei GW-Modellen eine stärkere emotionale Verbindung gegeben sein: Wenn man eine Einheit persönlich in einem GW-Store oder Hobby-Laden gekauft hat, eventuell noch extra dort hingefahren ist und mit dem Verkäufer gefachsimpelt hat, dann ist das was anderes, als wenn man nur im Internet was aus China oder Russland angeklickt hat, und nach ein paar Wochen der Liefermann klingelt.

Schließlich auch ein wenig die "ethische" Ebene: Das Plastikzeug an sich ist sicher nicht sehr umweltfreundlich, egal ob in GB oder in China hergestellt. Bei Großbritannien hab ich aber noch ein wenig Hoffnung, dass die Arbeits-und Produktionsbedingungen nicht völlig abgefuckt sind. Auch weiß ich nicht, ob man zu dem übrigen Überangebot an chinesischen Importen auch noch zusätzlich Spielzeug um die halbe Welt schicken muss, bloss weil man persönlich sparen will.

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Ich bin gedanklich mal meine Armeen durchgegangen, und es gibt da keinen einzigen Recast. Nicht aus tiefer Überzeugung, es hat sich einfach nie ergeben. Da meine drei Armeen ohnehin bald fertiggesammelt sind, werde ich da jetzt auf den letzten Drücker nicht noch was anderes machen.
Ich kann aber (fast) jeden verstehen, der das für seine persönliche Sammlung teilweise oder ganz anders sieht.
 
Für mich wirklich spannend! Früher waren mir Originale nicht wichtig (wobei das auch nur für Forgeworld in Frage kam). Besonders nicht mehr verfügbare Modelle waren für mich ein klarer Fall für den Recast.
Der Erste Punkt waren die Metallfiguren auf eBay (2ter Link). Ich hatte ein paar wenige gekauft und musste danach feststellen dass die wohl nicht original sind. Etwas bei dem ich mir bei Metall nie Gedanken gemacht hatte. Der Preis war gut aber nicht billig.
Mir wurde da klar, dass ich keine weiteren nicht-originale wollte. Lieber ein paar € mehr aber dann auch das was ich erwarte. Hat mich selbst überrascht. Aber man denkt in Wertigkeiten und Sammlungen und da macht das einen Unterschied!
Für FW habe ich dann die Eldar Sachen gejagt und gefunden und den Thread zur Erkennung aufgemacht. Wie bei Metall ist die Erkennung schwierig und man kann nie ganz sicher sein.
Ich habe außerdem einen original Warhound gebaut und das war genial. Gerade mit einem Zertifikat eine echte Krönung der Sammlung.
Seit heute sind die Eldar Titanen wieder verfügbar (und ausverkauft). Evtl kaufe ich mir alle noch einmal... diese ganzen FW Kits sind einfach ein absoluter Kindheits (Jugend) Traum und für mich inzwischen Realisierbar.
Wo mir originale nicht wichtig sind, ist bei Bitz und Modellen die ich nicht original bekommen kann. Marienburg Landship, Vampire Raider, einige HH Bitz, obskure Inquisions Rhino Upgrades. Wenn es nicht geht, dann geht es nicht anders und gerade Upgrades würde ich such mal 3D Drucken oder von 3. Anbietern kaufen.

Schlussendlich habe ich auch im FW Originale Erkennen-Thread Philosophiert woher es kommt, dass mir das so wichtig ist.
Ich denke Wertigkeit und Sammlerwert (auch wenn ich nichts verkaufen möchte). Dann das Recasts trotzdem Teuer sind (oft halt 1/3 oder 1/2 aber das Summiert sich auf!).
Ich habe einfach das Gefühl das die Sammlung von Originalen eines Tages etwas besonderes ist. Eine von Recasts weniger.
Ich bin also von Spieler zum Sammler geworden 😉
 
Sollte ich mal ein 30 Jahre altes Modell in originaler Verpackung finden, hätte das schon einen gewissen Wert. Da würde ich mir dann ein Recast zum Bemalen besorgen.
Ansonsten ist mir das egal.

Ich hab mir erstmal MTO Modelle bestellt und da wär mir ein "original" kaum lieber, vielleicht ein bisschen. Der Historische Wert liegt da im Design, weswegen ich auch manchmal auf ikonische ToW Modelle schiele.
 
"Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens, in guten und in schlechten Zeiten, in Inflation und Preiserhöhungen."


GW ist mein Hobby und mein Hobby ist GW. Ich schaue gar nicht nach etwas anderem.
Weiß ehrlich gesagt auch nicht warum.

Hauptsächlich weil ich CopyCats kein Geld geben möchte und selber nicht drucken kann. Glaub ich. Wenn's mir von GW zu teuer ist dann ist es mir auch beim Reprinter zu teuer. Außerdem reizen mich so Monatsmieten Modelle überhaupt nicht.
 
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Ich setze mittlerweile fast ausschließlich nur noch 3D gedruckte Modelle ein, von daher lege ich 0 Wert auf irgendwelche Originale.
Ist für mich die bequemste Option, vergleichsweise kostengünstig und ich hab einfach eine gewaltige Auswahl an Designs.
Glücklicherweise spiele ich keine GW Systeme und in den meisten anderen Spielen wird das entsprechend lockerer gesehen.
Außerdem ist meine Spielgruppe da auch sehr entspannt und daher wäre es auch kein Problem wenn ich jetzt z.B. mit Modellen von One Page Rules auch mal 40K spielen wollen würde.

Für mich hat weder bei mir selbst noch bei meinen Mitspielern ein Originalmodell eine höhere Bedeutung als irgendein Alternativmodell, Recast oder 3D Druck. So lange ich erkennen kann was es spieltechnisch darstellen soll, ist für mich alles fein.
 
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Recast > Forgeworld für mich.
Mittlerweile teilweise auch Recast > reguläre Modellen.

Mittlerweile gießen Recaster ganze Gussrahmen von aktuellen Modellen ab, die Teile sind so unglaublich gut dass selbst die Nummern im Rahmen scharf sind.
Bei den Details gibt's entsprechend keinen Abbruch, im Gegenteil, ich baue die mittlerweile sogar lieber als Originale.
Die fallen von allein aus dem Gussrahmen, ohne dass die eigentlichen Teile irgendwie brüchig wären, ich hab keine monströsen Versatzgrate um die ich mich kümmern müsste, Hölle, ich hab schon Modelle oldschool ohne Kneifer aus'm Rahmen gedrückt, die Gussrahmenreste sind selbst dann so marginal dass ich den ein oder anderen schon mal gar nicht mehr nachgearbeitet hab.
Dafür den Nachteil den Sekundenkleber gegenüber Plastikkleber hat, aber der Zeitvorteil den ich mir durch fehlende Versatzgrate hole ist schon sehr groß.
Weiterer Nachteil, die Teile müssen gewaschen werden, das "Trennmittel"(?) sorgt dafür dass kein Kleber hält, aber dafür zahle für im Ergebnis (gebaut und bemalt) gleiche Qualität n Viertel.

Forgeworld stellt sich die Frage überhaupt nicht für mich, FW Preise hab ich noch nie bezahlt, da hab ich entweder gedruckt oder Recasts gekauft.
Wenn ich mal n beschissen gegossenes Teil hatte hab ich mit dem Verkäufer Kontakt ausgenommen, da gab's dann entweder n Rabatt für die nächste Bestellung, oder n neues Teil, oft auch das ganze Modell neu.
Ersteres, wenn der Fehler durch mich halbwegs gut zu beheben war, letzteres, wenn's Teil halt wirklich kaputt war.
Hey, SERVICE!

Charaktermodelle, in sehr guter Qualität in Resin 7-8$ für nen Space Marines, oder bald 38€ für gute Qualität (wie ich Versatzgrate HASSE!), einfache Rechnung für mich.

Ich hab lange genug nur original GW gekauft (plus drucke und Recasts für Forgeworld), GW hat für mich preislich einfach den Bogen überspannt.
Meine Sammlung besteht bestimmt zu 90% aus originalen, Overall, aber der Anteil schrumpft mit fast jedem Neukauf, zwar langsam, weil nur noch wenig kaufe, aber Original GW kommt mir nicht mehr ins Haus, bzw nur noch gebraucht oder, wie neulich, wenn irgendwelche Händler auf den Scamforces sitzen und sie dann für 99€ raushauen ^^
 
Spannend! Ich habe die Grundbox der 2. und 3. aber ich käme nicht auf die Idee die zu Deko zu verarbeiten. Das käme mir sehr...verschweniderisch?...vor. Was dekorierst du denn damit?
Ich hab Ende letzten Jahres ein paar meiner alten Boxen bei einem Hochwasser verloren und wollte die, die mir geblieben sind irgendwie in Sicherheit bringen und in Szene setzen. Da hab ich dann ein bißchen rumprobiert... 🙂
Ist nichts zerschnitten, sondern einfach gefaltet und platt gedrückt. Und da fehlt mir halt noch die Grundbox der 2. Edition, die ist leider abgesoffen...
WeltenbrandRahmen.webp

Bissl mehr dazu hab ich in meinem Aufbau dazu geschrieben und noch ein paar Bilder.
 
Recast > Forgeworld für mich.
Mittlerweile teilweise auch Recast > reguläre Modellen.

Mittlerweile gießen Recaster ganze Gussrahmen von aktuellen Modellen ab, die Teile sind so unglaublich gut dass selbst die Nummern im Rahmen scharf sind.
Bei den Details gibt's entsprechend keinen Abbruch, im Gegenteil, ich baue die mittlerweile sogar lieber als Originale.
Die fallen von allein aus dem Gussrahmen, ohne dass die eigentlichen Teile irgendwie brüchig wären, ich hab keine monströsen Versatzgrate um die ich mich kümmern müsste, Hölle, ich hab schon Modelle oldschool ohne Kneifer aus'm Rahmen gedrückt, die Gussrahmenreste sind selbst dann so marginal dass ich den ein oder anderen schon mal gar nicht mehr nachgearbeitet hab.
Dafür den Nachteil den Sekundenkleber gegenüber Plastikkleber hat, aber der Zeitvorteil den ich mir durch fehlende Versatzgrate hole ist schon sehr groß.
Weiterer Nachteil, die Teile müssen gewaschen werden, das "Trennmittel"(?) sorgt dafür dass kein Kleber hält, aber dafür zahle für im Ergebnis (gebaut und bemalt) gleiche Qualität n Viertel.

Forgeworld stellt sich die Frage überhaupt nicht für mich, FW Preise hab ich noch nie bezahlt, da hab ich entweder gedruckt oder Recasts gekauft.
Wenn ich mal n beschissen gegossenes Teil hatte hab ich mit dem Verkäufer Kontakt ausgenommen, da gab's dann entweder n Rabatt für die nächste Bestellung, oder n neues Teil, oft auch das ganze Modell neu.
Ersteres, wenn der Fehler durch mich halbwegs gut zu beheben war, letzteres, wenn's Teil halt wirklich kaputt war.
Hey, SERVICE!

Charaktermodelle, in sehr guter Qualität in Resin 7-8$ für nen Space Marines, oder bald 38€ für gute Qualität (wie ich Versatzgrate HASSE!), einfache Rechnung für mich.

Ich hab lange genug nur original GW gekauft (plus drucke und Recasts für Forgeworld), GW hat für mich preislich einfach den Bogen überspannt.
Meine Sammlung besteht bestimmt zu 90% aus originalen, Overall, aber der Anteil schrumpft mit fast jedem Neukauf, zwar langsam, weil nur noch wenig kaufe, aber Original GW kommt mir nicht mehr ins Haus, bzw nur noch gebraucht oder, wie neulich, wenn irgendwelche Händler auf den Scamforces sitzen und sie dann für 99€ raushauen ^^

Ich vergleiche das locker und etwas an den Haaren herbei mit den aktuellen Entwicklungen im Bereich Streaming.
ab etwa Mitte 1990er bis Ende der 2000er hat jeder an Musik und Filmen gesaugt was geht. Ich hab da noch mehrere Terrabyte an Daten aus der Zeit. Und bitte jetzt nicht künstlich aufregen, erstens ist es verjährt und zweitens möge die Gegenseite nicht im Glashaus mit Steinen schmeißen, das hat praktisch jeder gemacht. Damals hatten beide Branchen es knüppeldick übertrieben mit Preisen, Kopierschutz und Drangsaliererei der Kunden.

Als dann Netflix und Spotify mit nem fairen Angebot kamen, war das Thema regelrecht über Nacht tot. Mausetot. Die Leute haben nämlich kein Problem in der Regel, für gute Ware faire Preise zu bezahlen.

Fast Forward Post-Corona. Drölfzig Streaming Dienste. Jeder Honk hat einen. Du bist nur am Abo abschließen, Binge watchen und kündigen. Wehe du vergißt eines. Achja, Werbung kriegst du trotzdem vorgesetzt. Und je nach Anbieter darfst du ZUSÄTZLICH Kohle löhnen, für den Kauf 20 Jahre alter Filme. Oh und die Anbieter entscheiden, was du anzugucken hast. Soll wohl auch schon Fälle von, haste zwar gekauft, aber wir nehmen es trotzdem aus der Bibliothek raus gegeben haben. Der Kunde wird drangsaliert und die Kosten laufen aus dem Ruder.
Ich beobachte daher, dass sich wieder vermehrt Leute den Piratenhut aufsetzen. Ich machs nicht, weil ich eine hervorragend sortierte CD/DVD Sammlung habe, auf Flohmärkten 0,50 - 1,00 € das Stück. Und weil ich als Vater und mittelalter Kerl unterdessen was zu verlieren habe.
Das meiste des neuen Kram interessiert mich nicht, wenn dann geh ich dafür ins Kino als Abendevent und notier mir den Film und warte bis er bei Medimops und Rebuy auftaucht.

Die Diskussion, ob Filme & Musik und eben auch Figuren es moralisch erlauben mal fünfe grade sein zu lassen, ist bitte an separater Stelle zu führen. Das von mir angeführte Verhalten lässt sich häufig beobachten, auch in anderen Varianten. Abstimmung mit den Füßen.

Um die Eingangsfrage zu beantworten. Plastik von GW kaufe ich gerne im Original, weil ich zwar das Marketing, die Vertriebsstrategie überhaupt nicht mag, aber die Spielwelten und die Designs. Aktuell ist es mir fast zu teuer, ich kaufe also weniger, habe eh einen MoS statt PoS.
Forgeworld aber, gerade wenn es uralte Sachen sind die teilweise garnimmer angeboten werden.......... Forgeworld Fernost bietet exzellente Preise, guten Service und gute Qualität, also all das, was GW bei Resin nicht bietet.
 
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Sobald man seine Sicht etwas weitet ist das Thema "Recasts" überhaupt nicht mehr existent. Das gibts quasi nur bei Warhammer 40K. Nicht mal bei anderen GW-Spielen ist das groß ein Thema. Naja, ich spiel das schon mindestens 15 Jahre nicht mehr und hab in der Zeit viele tolle Wargames und viele tolle Miniaturen entdeckt. Stelle mir gerade eine kleine Dämonenbande für Reigns of Hell zusammen aus alten Heartbreaker und neuen Westfalia Figuren. Und Blood Bowl... da gibts soviele Angebote jenseits von GW.
Ich bin so froh nicht mehr 40K zu spielen und 40€ für einen Space Marine Captain ausgeben zu müssen...
 
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Ich kaufe Miniaturen primär um sie zu bemalen und dann hoffentlich aufs Spielfeld zu bringen (in der Reihenfolge). Da man bemalt, wie schon erwähnt wurde, keinen Unterschied mehr erkennen kann, ist es mir völlig egal ob ein Recast vor mir liegt oder nicht.

Zum Thema Recast würde ich auch 3D Druck zählen und wir alle wissen wie unglaublich gut der ist in Qualität und Preis.

Ich kaufe mir was ich haben möchte und das zu dem niedrigsten Preis den ich bezahlen muss und das hängt natürlich auch mit der Verfügbarkeit zusammen.

Seit langen möchte ich ein Thunderhawk haben. Der Originalpreis ist für mich allerdings inakzeptabel und bisher habe ich keine 3D Datei finden können die super ist, obwohl es diese gibt. Wer da aushelfen kann, gerne eine PN 😉.
 
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Ich möchte noch einen Aspekt hier einbringen, den ich noch nicht gelesen habe: Die verfügbare Zeit für das Hobby!

Auf der einen Seite ist unser aller Lieblingshobby sehr teuer, aber auch regeltechnisch sehr schnelllebig. Auf der anderen Seite steht das verfügbare Zeitbudget, dass man neben Beruf und Familie noch für das Hobby aufbringen kann. Dann muss man eben abwägen, ob man sich die "teuren" Originalfiguren kauft oder eben "günstigere" Recasts.
Ein Beispiel: Ich wollte für ein Turnier 3 Neurolictoren spielen, da kostet einer 34,50€ neu bei GW. Nun spiele ich aber selber nicht mehr so viel, gleichzeitig ändert sich das Meta und die Regellandschaft mehrmals im Jahr. Also habe ich keine ~100€ für die 3 Modelle ausgegeben (je nach Rabatt bei diversen Anbietern), sondern hab mir die 3 Jungs für glaube ich 10€ bei einem Clubkollegen drucken lassen. Qualitativ kein Unterschied mehr zu erkennen und ich habe mich nicht hart über den Tisch gezogen gefühlt wie bei einem GW Kauf.
 
Ich war zu Beginn sehr stolz und gerade snobbig auf meine originalen FW Deathkorps und Custodesmodelle. Allein der bestellprozess damals war ja etwas komplexer. Alle die Recasts oder Alternativmodelle genutzt haben habe ich nur müde belächelt. War also recht toxisch in der Hinsicht. Nicht nach außen, aber nach innen.

Dann hab ich das erste Mal beim Recaster bestellt weil es die Modelle für ich von FW wollte nicht mehr kaufbar waren. War also meine Ausrede.
Die Qualität und natürlich auch der Preis haben mich beeindruckt. Und hat ein Schwaben-Gen aktiviert. Warum sollte ich einen Premium Preis zahlen für ein nicht sonderlich Premium Produkt?
Anyway, meine Meinung wurde aufgeweicht.
Und dann kam irgendwann der erste 3D Drucker und Haus. Erst wollte ich nur Bits drucken oder besondere Modelle. Keine Kopien oder so. Aber naja... Mittlerweile drucke ich Modelle von GW bevor die überhaupt erschienen sind 😅
 
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Reaktionen: Xawebor und Abbertoth
Orginal kaufe ich schon gerne und solange ich mir das leisten kann, werde ich das wohl weiter auch so tun. Trotz allem habe ich aber auch schöne 3D gedruckte Modelle, welche so nicht bei GW rauskamen und das ein oder andere Recast Modell. War damals schon ausverkauft bei Forgeworld und ich sehe es absolut nicht ein, unverschämte Sammler/Scalperpreise zu zahlen. Wenn das bemalt ist, sieht eh keiner mehr den Unterschied und Tuniere spiele ich nicht.