Giftattacken

Hallo,
wie handelt ihr die geänderte Sonderregeln Giftattacken ab?

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Streng nach Wortlaut läuft das folgendermaßen:
  1. Beim Trefferwurf merkst du dir, wie viele Gifttreffer (also 6er) du hattest. Nehmen wir an, es waren vier.
  2. Beim Verwundungswurf darfst du dir nach dem Würfeln aussuchen, auf welche deiner Verwundungswürfe du +2 addierst. Du nimmst natürlich genau die Verwundungswürfe, bei denen du den Zielwert um 1 oder 2 verfehlt hast, um die Anzahl der Verwundungen zu maximieren. Hier wären das vier Verwundungswürfe.
ÜBERARBEITET: Das gilt nur, so lange alle Attacken vom gleichen Modell kommen, man kann die Rerolls also nicht auf andere Modelle übertragen. Es wird also recht kompliziert, sobald Giftattacken von Modellen mit je mehr als einer Attacke/einem Schuss kommen. Dann müsste man, wenn man den Erfolg maximieren möchte, also jedes Modell einzeln würfeln.

Spielen tut es in der Regel aber keiner so. Die meisten Spieler scheinen es so zu spielen, dass du die Würfel, die erfolgreich vergiftet haben, getrennt von denen würfelst, die keine 6 hatten. Dann erhalten genau die Würfel, bei denen du vorher die 6 hattest, +2 auf die Verwundung. Das ist intuitiver, macht Gift aber deutlich schlechter, wenn Modelle mehr als eine Attacke haben.

Ich würde es wie folgt handhaben:
  • Wirf alle Modelle mit Giftattacken, die nur eine Attacke bzw. einen Schuss haben, gemeinsam und trenne die 6en von den den anderen Treffern. Bei den Würfeln mit den 6er addierst du 2 auf den Verwundungswurf, bei den anderen nicht.
  • Wirf alle Modelle mit Giftattacken, die mehrere Attacken bzw. mehrere Schuss haben, einzeln durch und merke dir beim Trefferwurf, wie viele 6en du hast. Modifiziere dann genau die Verwundungswürfe des jeweiligen Modells, die du mit Gift zum Erfolg machen kannst.
Glücklicherweise gibt es wenige Einheiten aus Giftmodellen mit mehreren Schuss bzw. Attacken, glaube ich.

Marvel Crisis Protocol - Regel FAQ

Ich bin auch nicht besonders kompetitiv orientiert und bin eh mittlerweile von GW weg und bei alternaticen Systemen wie MCP.
Willkommen auf der dunklen Seite war eine gute Entscheidung. 🙂

Dawn of War 3

//Da ich gerade durch die Remaster Edition von DoW I gerade wieder über die Reihe nachdenke, wollte ich hier mal was schreiben. Seht es mir daher nach, dass ich diesen alten Thread mal wieder hervor hole.

Dawn of War III ist eine traurige Geschichte.

Vor allem Dawn of War Teilen hatte der dritte das größte Produktionsbudget. Die Grafik war zum ersten Mal wirklich State of the Art, es gab eine für die Zeit aktuelle und massive Marketingkampagne. Das Spiel war zu Release auch ziemlich gut polished und die Rezensionen der ersten Stunde waren allesamt gut

Und trotzdem ist das Spiel massiv gefloppt und hat die Reihe quasi beerdigt.

Ich sehe das Problem heute vor allem darin, dass man das Spiel konsequent an der Zielgruppe vorbeientwickelt hat. Bzw. man wollte mehrere Zielgruppen ansprechen und hat es dabei keiner so recht gemacht, so dass keine das Spiel wirklich lange spielen wollte.

Im Kern hat DoW III einen MOBA Ansatz. Das war damals Anno 2017 noch der heiße Schei* und man wollte damit wohl die E-Sportler abholen. Jedoch sollte es auch Basenbau (für die Fans von DoW I) und starke Helden (siehe DoW II) geben. Aber leider hat keines der Elemente zusammen harmoniert und man hat es nicht geschafft, alles so zu verändern, dass es passte - denn dafür war zu viel im Kern des Spiels fest verankert gewesen. Daher mal ein paar Punkte, wo ich die Fehler von DoW III sehe.

1. Die Grafik. Die Einheiten sahen klasse aus, man erkannte alles aus dem Tabletop wieder - und mit dem Imperial Knight oder dem Eldar Wraithknight waren damals brandneue Modelle aus der Vorlage am Start. Aber das Spiel war zu bunt, zu sauber, alles so schön farbig und freundlich. Eben kein 40k. 40k muss dreckig sein und hier fehlte einfach das Grimdark, was die beiden Vorgänger besser eingefangen hatten. Und das traurige: Das Render-Intro zu DoW III hatte diese 40k Atmosphäre noch - im Spiel sah man davon aber gar nichts.

2. Der RTS Part. Ja, es gab wieder Basenbau, aber der war rudimentärer als in DoW I. Hauptproblem ist aber, dass die Einheiten einfach nur Kanonenfutter waren und es ausschließlich um die Helden ging. So wurde eine mühsam ausgebildete Armee zu schnell schnell zerlegt. Damit konnte man natürlich keine RTS Spieler begeistern.

3. Die Helden. Persönlich hatte ich kein Problem mit den übertriebenen Action-Posen, über die sich damals viele aufgeregt haben. Aber die Helden waren eben am Ende des Tages MOBA Helden. In DoW II war das ja noch ein RPG light, wo man die Helden zwischen den Mission aufgelevelt und ausgerüstet hatte. In DoW III hat man zum Spielstart seine Helden ausgewählt und die sind dann im Lauf der Mission aufgelevelt. Und auch hier war das Spiel eben nicht so wie DoW II, was die Helden ja in eine Abfolge an Skirmish-Gefechten geschickt hat, wo cleveres Deckungsspiel und das Mikromanagement der Fertigkeiten gefragt war - abgeschlossen von spannenden Boss-Gefechten. In DoW versumpfte das alle dagegen in einem unübersichtlichen Effektgewitter.

3. Der MOBA Ansatz. Für MOBA Spieler war das Game auch nichts, denn die wollen den Basenpart und die Einheitenkontrolle ja automatisiert haben und sich nur auf den einen (oder mehrere) Helden konzentrieren. Daher war DoW III für die zu komplex. Die Partien dauerten außerdem zu lange und waren zu unübersichtlich - außerdem hatte man in der Hochphase von LOL und DOTA II gerade kaum ein Interesse zu DoW III zu wechseln.

Unterm Strich war DoW III damit ein Spiel, das zwischen allen Stühlen stand und es zu vielen Spielertypen Recht machen wollte - und damit keinen erreichen konnte.

Ich selber hatte es mir zwar auch zum Release geholt, aber ich habe nicht mal die Kampagne beendet. Die hatte ja den dummen Fraktionswechsel nach jeder Mission und war am Ende auch nur bestenfalls 40k Standardkost (und auch hier würde ich sagen, dass die Story von DoW II, vor allem von Chaos Rising, besser war).

Im Kern mag da sogar ein gutes Spiel drinstecken, aber ich bin nicht der Typ Spieler für dieses Spiel gewesen - und ich denke auch, dass die Entwickler am Ende nicht mehr wussten, für wen die das Game entwickelt haben.

Ich denke, man hätte sich irgendwann im Entwicklungsprozess entscheiden müssen. Entweder hätte man ein klares 40k MOBA gemacht hat - mit allen Konsequenzen. Oder ein klassisches RTS, wo die Einheiten dann auch wieder eine Rolle spielen.
100%!
Super Analyse.

Ich denke das Sie auch einfach die Bedeutung der Kampagne völlig unterschätzt haben.
Die Leute wollen wie in Command & Conquer, Star Craft und eben den bisherigen Dawn of War teilen, dedizierte Kampagnen für die jeweiligen Völker haben.

Was wir in DoW 3 bekommen hatte wirkte wirklich sehr runter gespart.
Vor allem nach der Starken DoW 2 Kampagne war das ne ziemliche Enttäuschung.

WHFB Flucht und Gegenangriff - tatsächlich eine "feige Aktion"?

Darf der Imperiumsspieler keinen Moralwerttest versuchen um umzulenken auf eine der beiden anderen Einheiten?

Ja, da hast du recht, der Satz

Da alle 3 Ziele bereits zum Zeitpunkt der Ansage legale Ziele waren, darf der Imperiumsspieler seinan Angriff nicht umlenken
ist so nicht zutreffend. Der Imperiumsspieler hätte umlenken dürfen, siehe Regelbuch S. 129.

Age of Sigmar: Realms of Ruin

Da hast du aber länger durchgehalten als ich ;D mir hat die erste Kampagnenmission schon gereicht, habs dann noch 2-3x in diesen Eroberungsmodus (weiss nicht mehr wie der heisst) gespielt, aber auch dieser Modus ist genauso langweilig wie das Gameplay.

Aber wenn ich mich nicht täusche ist das doch das bisher einzige RTS im AoS Setting, oder habe ich die auch schon wieder vergessen, weill es eine weitere miese Warhammer Lizenz-Gurke war?

Apropo Lizent-Gurken, auf Warhammer 40,000: Dark Heresy bin ich schon sehr gespannt.

Es gibt noch AoS Stormground, was aber Hexfeldschlachten auf Mini-Karten waren. Das war imo aber sogar noch erfolgloser als Realms of Ruin.

Das Terminus Dekret

Biomantie ist in 40k ja durchaus ein Ding. Und wenn relativ schwächer Biomanten ihren körper schon erheblich modifizieren können, sollte bei Mr. Über noch mehr gehen.

Da hast du recht. Und da Malcador und alle anderen leider immer nur Andeutungen machen, wird man wohl nie genau erfahren wie der Imperator seine Gestalt ändert.

Sorry für den Rant. 😅

Kein Problem. Du hast ja auch recht. Die ganze Erda-Storyline ist auch meiner Meinung nach mal plötzlich aus dem Ärmel geschüttelt worden. Nur leider ist diese Story nun mal da. Von den anderen Immerwährenden weiß man kaum etwas. Selbst Oll bleibt reichlich nebulös. Was sie also getan und geplant haben, weiß man nicht so genau. Außer das, was Erda erzählte. Und da weiß man leider nicht, was davon wahr war oder ist.

Doppelter Adler

Hallo zusammen,
weiß jemand ob (oder auch ob nicht) eine Neuauflage des Romans (und dem anderen mit den Titanen) geben soll?
Lese gerade Die Stunde der Jagdpiloten, bin echt positiv überrascht und hätte die anderen (ja, ich weiß, spielen davor) auch gern.
Aber halt auch gern. Aber ungern die alte Heyne Ausgabe.

....in the dark Future is only (Dawn of) War...

Ich habe mir das Remaster am Wochenende geholt und kann auch nur sagen: Dawn of War I ist für mich immer noch das bis heute beste 40k Strategiespiel. Das Basenbau war und ist RTS Standard, aber durchdacht. Die strategischen Punkte zur Ressourcengenerierung waren damals eine gute Idee und wurden auch selten wieder so gut implementiert. Selbst die Kampagne in DoW I macht immer noch Laune. Und in den Gefechten kommt echte 40k Athmosphäre auf. Überall fliegen Geschosse umher, Fahrzeuge und Gebäude fliegen in die Luft, Action pur.

Und auch wenn ich DoW II sehr oft durchgespielt habe, so ist das ja kein echtes RTS mehr, sondern eine Art Action RPG light mit ein paar Strategie-Elementen (ein paar Helden mit Anhang, so gut wie keine Fahrzeuge, etc.). Aber die Story war und ist klasse - und das ansonsten eher unspektakuläre zweite Addon Retribution hat mit dem Exterminatus von Typhon Primaris eine meine favorisierten 40k Cutscenes am Start.

Über DoW III breiten wir dagegen lieber den Mantel des Schweigens...

40K mit Schachuhr?

Meine Spielrunde besteht tatsächlich aus der kompletten Spanne an Spielermentalitäten.
Vom Gelegenheitsspieler, der kaum die Regeln seiner Armee/Grundregeln kennt und abseits unserer Treffen sich auch kaum vorbereitet (aber göttlich malt) bis zum obsessiven Spieler, der sich auch außerhalb der Treffen an Armeelisten knobelt und sich jedes 40K Trendvideo anschaut (keine Ahnung warum der immer noch nicht auf Turnieren spielt).
Die Frage ist doch, ist es eher so wie auf der Arche oder habt ihr nur ein Exemplar jeder Art dabei 😛
Ansonsten paart halt die kaum vorbereiteten miteinander und macht in der selben Zeit zwei bis drei Spiele 😀

Ich hoffe nun auch nicht, dass sich gerade die "kaum vorbereitet"-Fraktion sich am meisten für ein Herbstturnier interessiert...

AoS Katakros auf Streitwagen

Man könnte auch den Mortek Crawler als Grundlage benutzen. Wenn er nicht selbst auf seinen Füßchen rumtrippeln soll, kann man die ersetzen und den Katapultarm nach vorne ausrichten, um Zug"tiere" an den Seiten anzubringen.

Vorteil ist halt der, dass er schon im Ossiarch-Design ist, auch wenn man sicherlich etwas umbauen muss.

Edit: Die Sänfte der Kriegssphinx gibt auch eine gute Basis für einen Streitwagenumbau ab, zumal man sie beim Zusammenbau der Necrosphinx nicht braucht (also hat die vielleicht noch jemand über).

Aufbau Black Legion

Moin, also gebraucht habe ich den auf jeden Fall gekauft. Entweder bei Bemalte und unbemalte Tabletop Miniaturen günstig kaufen oder Kleinanzeigen. Der war allerdings nur schwarz grundiert, als ich den bekommen habe, daran kann ich mich noch gut erinnern. Er macht jedenfalls nen guten Job und bringt verlässlich die Chaoten nach vorne 👍🙂
nee also meiner war halt genauso mit den bits angebraucht und auch so bemalt. aber wenn der nur schw. grundiert war ist ers doch nicht 🙁

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