Grobe Listen:
Orks: Kommando-Nob mit Kralle und 4er Hemd, 6 Kommandos - 2 mit Bazukka, 5er Boyzmob mit 4er Hemd, Nob mit Fetten Spalta und das modische 4er Hemd.
Blood Angels: Priester mit Energiekolben und Sprungmodul, 5 Sturmmarines - einer mit Flammenwerfer, 1 Taktischer Marine
Jeder Spieler musste seine Truppe nach Punkten halbieren. Eine Hälfte wird aufgestellt, die andere kommt aus der Reserve. Wer mehr Wert an Punkten tötet, gewinnt.
"Da soll's ne Mengä zu plündan geb'n! Un' die Panzaboyz da Menschänz sin' auch da. Das gibt endlich ma wieda 'ne ordn'tliche Keilarei!" Das waren die Worte des Ärst'n Maats Päng an seinen Käpt'n Rhummz. Der ließ sich nicht lange bitten, verkündete blechern über die Lautsprecher seines Kroozas, dass es los geht und ehe sich auch nur ein Grot darauf vorbereiten konnte, drückte der große, bullige Ork den roten Knopf und das Freibeutaschiff setzte sich in Bewegung.
Mit einem Biepen erlosch das Hologram, das die nähere Umgebung um das provisorische Lager der Black Angels, einem Folgeorden der Blood Angels, anzeigte. Der Priester konnte keine Anzeichen der Tau ausmachen, die sie unter Verlusten ausgemerzt hatten. Dieser Felsenplanet war an sich für das Imperium wertlos, doch ein Außenstützpunkt der Tau an dieser Stelle wäre strategisch nachteilhaft gewesen.Der Priester hatte die Führung der Kompanie übernommen, nachdem der Captain einem fatalen Schuss aus einer Railgun zum Opfer fiel. Nach dem Sieg über die Xenos musste der Rest der Kompanie nun auf seine Abholung warten, aber auf eine rasche Ankunft eines imperialen Schiffes glaubte der Priester nicht. "Bruder..." - ein Scout riss den Priester aus seinen Gedanken. "Unsere Sensoren zeigen Aktivitäten in Sektor B4a. Wir schicken einen Trupp..." - "Nein." unterbrach der Priester den Scout. "Ich werde persönlich gehen." Es war eine gute Gelegenheit den Kopf frei zu bekommen.
Der Priester landete einige Meter neben einem ausgetrocknetem Flussbett, das Sprungmodul auf dem Rücken wirbelte den Staub weit auf. Hinter ihm landete seine Eskorte - zwei Sturmmarines. Hier in der Nähe wurde das Signal aufgefangen, doch zu sehen war nichts. Eine Fehlfunktion der Sensoren? Er ging einige Schritte, sah sich um, doch die internen Sensoren seiner Servorüstung blieben still. Nur ein kurzes Aufblinken erschien, als sein Blick einen Felsen streifte. Voller Misstrauen und Vorsicht griff der Priester zu seiner mächtigsten Waffe und setzte sein psychisches Kreischen frei. (Im Spiel hatte er keinen Warpcharge gewürfelt, erzählerisch kommt es so aber besser.) Der halbe Felsen flog daraufhin weg und zu seiner Überraschung bewegte sich etwas aus dem zerstörerischen Umkreis seines Angriffes. Es war kein Tau, dafür war die Gestalt zu groß und zu massig. Die Kreatur war in den Farben der Umgebung gekleidet, Waffen und schützende Rüstungsteile in Dreck eingerieben. Erst auf dem zweiten Blick konnte der Priester erkennen, was sich dort aus dem Staub machte - es war ein Ork. Mit der Bewegung des aufgeschreckten Orks begannen nun auch die Sensoren der Servorüstung anzuschlagen - und diese zeigten nicht nur ein Ziel sondern mindestens fünf. Waren sie in einen Hinterhalt geraten?(Infiltrierte Kommandos über'n Tisch verteilt, leider zu sehr, wie ich im Nachhinein feststellen musste) Da meldete sich knisternd über Funk ein weiterer Sturmmarine: "Bruder, wir haben das Signal analysiert. Es ist ein Brokken der Orks, wir kommen zur Verstärkung." Mit diesen Worten beendete der heranfliegende Sturmmarine seine Funknachricht und landete lautstark auf dem trockenen Boden des Ödlands. Er war gute 50 Meter von seinem Ordensprister entfernt und die Staubwolken, die der Wind stetig aufblähte, machten Sichtkontakt kaum möglich. Dafür war auch keine Zeit, denn die Sensoren zeigten Bewegung in unmittelbarer Umgebung an. Der Space Marine hob seinen Flammenwerfer, schritt auf die Stelle hinter einem Felsen zu und setzte den Bereich darum herum in Flammen. Johlend sprang einer dieser mit Dreck und Farbe getarnten Orks aus seinem Versteck und wälzte sich am Boden, um seine entflammte Rüstung zu löschen. "Ärgerlich", dachte sich wohl der Space Marine, der den Xeno mit den Feuerstoß nicht töten konnte und wollte dem angeschlagenen Ork den Garaus machen. Doch der wälzte sich dermaßen aufgebracht am Boden herum, dass es dem Marine einfach nicht gelingen wollte, dem angeschlagenen Feind den Rest zu geben. Das Zischen einer knapp vorbei fliegenden Bazukka lenkte die Aufmerksamkeit des Black Angels von seinem Opfer ab. Er dreht sich herum, um den Schützen zu finden, doch stattdessen sah er, wie sich aus dem Flussbett ein Dreck verschmiertes Ungetüm erhob und mit wenigen, großen Schritten bei ihm war. Waren das Orks? Seit wann bedienen sie sich denn solcher Mittel? Weiter konnte der Marine nicht denken. Er sah das Blitzen der Gerätschaft am rechten Arm des großen Orks und konnte dem ersten Hieb dieser Energiekrallä ausweichen. Mit seinem Flammenwerfer war er zu schwerfällig, um sich angemessen zu verteidigen. In verzweifelter Lage schlug er mit dem Griff seiner Waffe zu, doch sein Widersacher wich dieser Attacke aus und grub die Krallä tief in das Fleisch des Space Marines. Qäulend langsam schloss sich die Krallä und zerteilte den Elitesoldaten der Menschen. Grunzend schleuderte der Kommandonob den leblosen Körper zur Seite und griff den kleineren Kommandoork am Kragen und zerrte ihn auf die Beine. In diesem Moment hörten die beiden erneut das laute Geheule der Sprungmodule und hinter ihnen landeten zwei weitere Sturmmarines. Genervt brummt der Kommandonob vor sich her und schubbst den angesengten Ork den Neuankömmlingen entgegen. Nun war auch alles zu spät, die Menschänz haben sie gefunden - also zückte er mit der freien Hand die Wumme vom Rucksack und rannte ballernd und schreiend auf die Space Marines zu. Die beiden erwiderten das Feuer mit ihren Boltpistolen, konnten den wütend heran stürmenden Nob aber nicht bremsen und gerade als sie sich zu einem Sprungangriff entschließen wollten, traf einer der wild verstreuten Schüsse aus der Wumme in das Auge eines der beiden Männer. Der Getroffene fiel hinterrücks auf den Boden und blieb reglos liegen. Wild entschlossen, seinen Bruder zu rächen, setzte der verbliebene Marine zum Sprung an, hielt inne und wandte sich sehr zur Verwunderung des Kommandonobs ab und sprang in die entgegen gesetzte Richtung. Der Ork wusste nichts vom Funkspruch des Priesters, der mit seinem Geleitschutz und einer herangeeilten Sanguinischen Garde in den Hinterhalt eines kleinen Mob von Panzaboyz und Kommandos geraten war. Einer der Brüder lag schon am Boden und auch der Priester schien schon angeschlagen zu sein. Als der heran eilende Marine das kleine Scharmützel erreichte, lagen schon vier der Orks am Boden. Mit seinem Sturmangriff schlug er die verbliebene Bande in die Flucht. Der Priester sank mit einem Bein auf das Knie und stütze sich auf seinen Energiekolben. Der Kampf hatte an seinen Kräften gezehrt und die Atempause war sehr willkommen. Die Sensoren des Helmes ließen ihn aber nicht lange zur Ruhe kommen, sie meldeten weitere Kontakte.
Der Kommandonob versammelte seine verbliebenen Kommandos um sich und schickte sie in die Richtung, in die der Sturmmarine verschwunden war. Es war verdächtig ruhig geworden. Links neben ihm stapfte ein Ork mit Bazukka durch das ausgetrocknete Flussbett, rechts neben ihm blitze der Spalta und die Knarre eines Kommandos. Aus der Ferne hörten die Grünhäute abermals das Geräusch startender Sprungmodule. Ein Knall nur ein paar Meter vor ihnen riss die drei Orks von den Beinen. Eilig rappelten sie sich wieder auf, sahen aber nichts außer einer großen aufgewirbelten Staubwolke. Ratlos sah einer zum anderen, bis ein Knistern ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Die Staubwolke vor ihnen war mit einem Mal hell erleuchtet, als hätte jemand eine Lumenkugel hineingeworfen. Allmählich lichtete sich der Staub und aus der Wolke trat der Priester mit erhobenen Energiekolben. Kleine, feine, blaue Blitze schlangen sich knisternd um die Waffe und zeugten von der Macht, die durch sie floss. Mit schnellen Schritten war der Priester bei den Orks und schlug den ersten mit einem wuchtigen Hieb zur Seite. Der nächste Hieb galt dem größeren der Orks, doch der konnte den Angriff mit der Energiekrallä abfangen, geriet aber ins Straucheln. Dem nächsten Schlag konnte er gerade noch so ausweichen und war nun vollends aus dem Gleichgewicht gebracht. Der Priester der Black Angels ließ nicht locker und setzte nach. Knisternd raste der Energiekolben auf den Nob zu. Der griff blindlinks hinter sich und wollte den anderen Ork vor sich werfen, um seine eigene Haut zu retten. Dummer Weise griff er ins Leere. Der Schlag riss den großen Kommando von den Beinen und mit einem Schrei, der in einem Gurgeln erstickte, blieb er liegen. Mit dem Falls des Nobs war es um die Moral der restlichen Orks geschehen und sie machten sich schleunigst davon. (Energiekeule mit Force ist schon bitter. Sofort Ausschalten umgeht leider die wertvollen drei Lebenspunkte. Um so ärgerlicher, dass von seinen 4 Attacken auch nur eine getroffen hat und mein Achtung Sir leider daneben ging. Aber so ist das nun mal mit den Würfeln. ^^)