Sedition Wars: Battle for Alabaster

Mini-Patch und Mini Poster haben mich auch etwas gestört. Da hat man wirklich am falschen Ende gespart.

Also den Aufnäher finde ich auch ziemlich Mini, aber na gut, kann man sich das Teil zumindest auf die Hemdtasche nähen ^^ (Mir wäre ein Strain-Patch auch lieber gewesen)

Das andere Teil ist ja eine Lithografie mit Autogramm von McVey (eine Lithografie liegt auch einigen Comics bei, wobei die auf stabiler Pappe gedruckt werden), kann man sich hinhängen, muss man aber nicht.

Hab bisher noch nicht geschafft die Minis zusammenzubauen, aber beim Anhalten der Teile habe ich auch die von euch beschriebenen Probleme bemerkt
 
Naja, der Aufnäher ist ja ganz nett, aber ist der für euch wirklich so von Bedeutung? Man pappt sich das Teil ja nicht wirklich ans Hemd und rennt damit rum, von daher: wayne.
Es ist halt ein nettes Extra, mehr aber auch net 😉 (Wird trotzdem bei Gelegenheit mal aufgenäht)

Es gibt ja von Privateer Press auch Warmachine/Hordes Fraktionsaufnäher, vielleicht wären die auch was für meine Metal-Kutte 😀
 
Das ist natürlich alles andere als schön.
So schlimm kanns doch net sein wenn's innen Druck gegangen ist, aber ich werd mich trotzdem reinlesen, aber mal schauen wie viel letzten Endes geändert wird, vielleicht hauen die ja ein gedrucktes Regelwerk in die zweite Rutsche raus.
 
nun ja die spieler reden ja von 2.0 regelwerk.
dazu eben die leidige debatte sollte man das regelwerk vorher veröffendlichen. klar wäre es ein riesen feedback wenn da schon alle fehler auf gezählt werden. oder gar verbesserungsvorschläge auf den entwickler einhageln.
denn was nützt ein spiel das am ende unspielbar bzw keinen spass macht, das ist wohl ein nachteil von kickstarter.
also bei mir waren im bio hazardpack eigentlich alle figuren io , bis auf meinen fatal brech ein bein ab und wow zwei obwohl ich nur einz berüht habe ^^
werde die minis für ein space hulk game mal nutzen, obwohl es da ja um gekehrt seien müsste. soldaten schnell , zombies langsam.
 
Naja, BGG sind aber auch wirklich ein Haufen von Jammerlappen und die vokalste Fraktion. Das Regelbuch ist vom Layout gut (Amis beschweren sich natürlich, das ihnen nicht alles dreifach und vierfach erklärt wird), es fehlr aber ein Index, Trotzdem sind die Regeln immer noch übersichtlich und locker gelayoutet.

Isngesamt had as Regelwerk noch seine Fehler, aber welches TT-Regelwerk hat das nicht. Aber so schlimm ist es auch nicht.
 
So, ich habe jetzt die Regeln von Sedition Wars durchgearbeitet. Ich will mal eine kurze Übersicht geben.

Wie bei Space Hulk und ähnlichen SCiFi-Survival-Board Games üblich befinden sich im Regelwerk 9 Szenarien, die narrativ die Ereignisse der Mission der Vanguard Truppen auf einer Forschungsstation im Alabaster-Sektor erzählen, zu der der Kontakt abgerissen ist. Dabei stoßen sie auf die Strain. Wie man es sich denken kann sind die jeweiligen Setups der 9 Missionen größtenteils vorgegeben. Eine Besonderheit ist, dass nur selten Modelle vorgeschrieben werden und man sich anssonsten seine Truppe aus einem fixen Punktebudget selber zusammenstellen kann. Grundregel ist allerdings, dass man mindestens so viele Modelle mitnehmen muss, wie die Punkte geteilt durch zehn ergeben - bei 50 Punkten sind das also mindestens 5 Modelle. So kann man zB auf Masse oder eine elitärere Truppe setzen, aber nie reine Strain-Monsterhorden aufstellen. Wem die 9 vorgefertigten Szenarios nicht reichen, der kann auch aus einem Baukastensystem eigene zusammenstellen.

Das Spiel an sich läuft nun recht klassisch ab. Nach der Aufstellung und Verteilung bestimter strategischer Punkte wird einmal bestimmt, wer anfängt, danach wechselt man sich ab (Szenarions können aber auch festlegen, welche Seite anfängt). Während der aktive Spieler an der Reihe ist befindet sich der Gegner im Reflex-Modus, kann also mit bestimmten Fähigkeiten seiner Soldaten auf die Aktionen des Gegners reagieren. Vanguard-Soldaten sind zum Beispiel immer im Overwatch-Modus und können als Reflex-Aktion einmal pro Phase auf einen sich in ihrem Sichtfeld bewegenden Strain schießen. Der aktive Spieler führt dabei aber zunächst die Taktik-Phase aus, die bei Vanguard und Strain sehr unterschiedlich ist (siehe unten). Danach folgt die Aktionsphase, in der die Modelle einzeln aktiviert werden. Dabei kann jedes Modell unter normalen Bedingungen zwei der folgenden drei Aktionen in beliebiger Reihenfolge einmal durchführen: Bewegung, Kämpfen, Aktion. Als sogenannte fokussierte Aktion kann man alterntiv auch rennen (doppelte Bewegung), fokussiert Kämpfen (Bonuswürfel), oder zwei Aktionen ausführen. Die Angriffe werden dabei simpel gehalten: Angriffswert der Waffe + 3 W6 + eventuelle Boni oder Mali (Zusatzwürfel durch fokussieren, Deckung) werden mit dem Verteidigungswert des Ziels verglichen (Mischung aus Agilität und Panzerung), wird der Wert erreicht oder überschritten nimmt das Ziel schaden. Für eine oder mehrere Sechsen beim Angriffswurf dürfen übrigens entsprechend viele zusätzliche Würfel geworfen werden. Weitere Sechsen "explodieren" aber nicht wie zB bei Spartan Games' Spielen. Die 6en sind auch für den genommenen Schaden bedeutsam, denn bestimmte Waffen erzeugen Bonusschaden, entsprechend der geworfenen 6en. So hat das Vanguard-Gewehr einen Schaden von 5/2, was 5 Grundschaden und 2 Schaden pro geworfener 6 bedeutet. Bei einem Treffer mit 3 6en würde das Ziel somit 11 Schaden nehmen, statt nur 5.

Abwechslung ins Spiel kommt dann vor allem durch die ganzen Sonderaktionen und Spezialfähigkeiten der Einheiten und die strategischen Punkte auf der Karte. Letztere unterstützen die jeweilige Fraktion (zB Medistationen und Teleporter für Vanguards oder Nanosporenessen und Evolutionskammern für Strain) und werden ja nach Szenario fix oder nach Wahl der Spieler im Rahmen der Regeln auf der Karte plaziert. So ist es nicht möglich, alle Punkte auf einem Haufen anzusammeln, sondern sie müssen schon einen bestimmten Abstand zu einander einhalten.
Die Siegbedingungen werden dabei durch das Szenarion vorgegeben und sind nur sehr selten darauf ausgelegt, den Feind zu vernichten. Mitunter können das sogar völlig unterschiedliche Ziele sein, womit dann ein Rennen darum entsteht, wer seine Ziele zuerst erfüllt. (in der ersten Mission müssen die Vanguard zB zwei Terminals aktivieren während die Strain 6 Leichenmarker infizieren müssen.

Kurz noch was zu den zwei Fraktionen.
Die Vanguard-Soldaten sind erwartungsgemäß im Fernkampf besser als die Strain. Im Nahkampf sind sie deutlich unterlegen. In der Taktikphase generieren die Vanguard Taktikpunkte (W6 plus höchste Kommandowert vor dem Spiel, danach pro Runde so viele, wie der aktuell noch verbleibende höchste Kommandowert hergibt). Diese Punkte können auf eigenen Modelle verteilt werden, um Sonderaktionen auszuführen. Alternativ können Ziele in Sichtweite pro Punkte beliebig oft markiert werden, die dann besser zu treffen sind. Insgesamt gesehen sind die Vanguard zu Beginn eines Spiel etwas stärker, bauen dann aber mit jedem Verlust in der Effektivität ab, während die Strain zum Ende einer Partie tendenziell eher stärker werden.
Die Strain sind das Ergebnis einer von Terrotristen umprogrammierten Ansammlung von Nanosonden einer untergegangenen Alien-Zivilataion, die sich infektionsartig ausbreiten. Daher ist bei den Strain die Infektion alles. Jeder tote Standard-Strain hinterlässt eine Wolke aus Nanosonden, mit der Vanguards infiziert oder Leichen reanimiert werden können. Einmal infiziert (was auch durch die meisten Nahkampfangriffe der Strain möglich ist) muss der Vanguard jede Runde testen, ob sich die Infektion ausbreitet. Ab einem Infeklevel von 3 kann der Strainspieler den Vanguard zu Beginn seines Zuges durch einen Level 1 Strain oder zwei Wolken Nanosonden ersetzen. Wartet man ab bis die Infektion auf das Maximum von 4 geklettert ist kann man sogar einen Level 2 Strain (oder W6 Nanomarker) spawnen. Der Vanguard-Spieler hat indes nur wenige Möglichkeiten, die Infektion wieder loszuwerden, Zum einen duch bestimmte Stategische Punkte (gibt es natürlich nicht in jedem Szenario), zum anderen kann man ab dem Level 2 Infektlevel versuchen, den eigenen Soldaten vorsorglich zu exekutieren. (Im Hintergrund wird das damit erklärt, dass das Bewusstsein der Soldaten wie bei "The Sixth Day" in einen neuen Klonkörper geladen werden kann.). Eine weitere Besonderheit der Strain ist, dass man mit genügend Nanomarkern auch Level 2 Strains in Level 3 Strains mutieren kann. Level 1 Strains können an bestimmten strategischen Punkten auch in Level 2 Strains mutieren, was aber auch Nanowolken kostet. Die Strain starten daher eher mit einer Horde an billigen Level 1 und 2 Strain und entwickeln sich durch immer mehr auftretende Nanowolken, die eigenen Strategischen Punkte und die Infektionen im Laufe einer Partie in eine kleinere Gruppe gefährlicherer Monster.


So, ist doch länger geworden als gedacht...

Nunja, ich wollte noch Duncan zustimmen: Das Regelbuch ist schon sehr schön gelayoutet. Fehler und einige inkonststenzen habe ich auch entdeckt, aber es hält sich im Ramen und ich bin da jetzt nicht gesondert drauf eingegangen.
 
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Das variiert sehr zwischen den einzelnen Designs. Begehbare Felder sind mit einem Kreuz markiert und um das zu erkennen muß man gelegentlich etwas genauer hinschauen. Gute Beleuchtung hilft auf jeden Fall, was der Spielatmosphäre leider nicht so zuträglich ist.

Die Pläne sind matt gedruckt und haben eine leicht geriffelte Oberflächenstruktur, dadurch kommt es zu Reflektionen, die je nach Lichteinfall die Details schwer erkennbar machen. Ansonsten ist das Design und der Druck sehr gut. Meine Pläne haben sich auch nicht verzogen und die Ecken halten auch. Ich werde ihnen trotzdem eine Schicht Holzleim an den Rändern gönnen.
 
Macht es Sinn durch die Anzahl der Charakterkarten diese mit Nummern zu beschriften. Oder z.B. bei den Strain Würfel daneben zu legen. Find das mit den Karten nicht so ganz ideal vor allem, wenn man zuordnen will.

Jop, eine Nummerierung bei den gleich aussehenden Soldaten und Strains ist schon erforderlich, da man ja über die Karten den Stand der Lebenspunkte und die anhaltenden Effekte nachhält. Das kann man mit Countern machen. Besser wäre es aber wohl, auf die Baseränder Nummern zu malen, die man dann entsprechend auf die Karten schreibt.
 
So mein paket kam gerade an, danke wickie.

So meine Meinung nach dem öffnen:

Da ist ein Haufen Sach drin.
Die Bretter sind okay und von der Helligkeit mit Licht aufjedenfall benutzbar, ich sehe auf dem einen Brett auch die Schienen die jemadn bei BGG auf seinem nicht sieht, aber leicht dünn und angestoßene Ecken haben sie leider schon, habe aber auch bei anderen Spielen angestoßene Ecken und ähnliches in neuen Boxen gehabt.
Das signierte Poster ist aber ein Witz, da wäre es besser man hätte ne Art urkunde mit Thank you for supporting oder so gemacht.

So jetzt mal Minis übeprüfen und bauen/Regeln lesen.

Btw: die Extra Minis sind alle in dme Beutel mit Patch und den genialen Würfeln (gibts die später auch so zu kaufen?)?