(Gelesene) Warhammer 40k-Bücher

Hier der Lexicanum auszug "In der Kurzgeschichte Hell in a Bottle von Simon Jowett werden Space Marines der Iron Hearts erwähnt, ebenso ein Primarch Rubineck. Aus dem Text geht jedoch nicht einmal hervor, ob dieser Rubineck überhaupt der Primarch der Iron Hearts war. Die Iron Hearts werden von Chaoskriegern angegriffen, die aus einer Art Simulationsmaschine Zugang in den Realraum erhalten.
Der "Primarch" Rubineck geht jedoch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auf komplette Inkompetenz dieses Gastautors mit den Begrifflichkeiten des 40K-Universums zurück."
 
Tach,

Apostle´s Creed (Imperial Navy-Kurzgeschichte von Graham McNeill aus "Sabbat World Anthology")
Kurzgeschichte, in der Larice Asche, die ja in "Der Doppelte Adler" zu den Flieger-Assen "Apostle´s" gewechselt ist, sich auf einem neuen Kriegsschauplatz ihrer neuen Einheit beweisen muss. Auf einer bisher unbedeutenden Welt entbrennt ein blutiger Krieg im Himmel, nachdem dieser ideal als Sammelpunkt für eine Flankenoffensive des Kreuzzuges wird. Und in der Hölle des Krieges muss Larice schmerzlich das Credo der Apostel verstehen lernen...
Ganz nette Geschichte, wenn auch mit sehr vorhersehbarem Schluß (vor allem ihre Kurzschlußreaktion)....Aber natürlich nicht mit dem Original zu vergleichen....
 
Tach,

@Tazerus: Wie bist du eigentlich auf die Story gestoßen?

Hell in a Bottle (Kurzgeschichte von Simon Jowett aus "Into the Maelstrom")

Kurzgeschichte, in der ein Ordensdiener, der kurz vor seinem Aufstieg zum SM ausgefallen ist, in einer halb verlassenen Basis hin und wieder mal Scouts in einem VR-Simulator trainiert. Doch dann entdeckt er das eine der Simulationen eine Fehlfunktion hat und durch eine Fügung des Warps echte CSM und Dämonen in die virtuelle Welt eingedrungen sind.
Hmmm.... Man muss ja schon dazu sagen, dass die Story schon recht alt ist. (Erstauflage des Sammelbandes 1999)
Das Ganze liest sich so, als wäre die Geschichte noch zu "Rogue Trader"-Zeiten entstanden (Der Chaoskrieger kommt wie ein Fantasy-Chaoskrieger in 40k rüber und der "Held" trägt ne Termirüstung mit Bolter und Kettenschwert...)
Ist wirklich ne ziemlich trashige Mischung aus "Der Rasenmäher-Mann", der "Enterprise"-Folge "Schiff in der Flasche" (das war doch die mit Data als Sherlock, oder?!) und "Outer Limits"(was ja an sich schon trashig war), welche sich mit einem veralteten 40k verbindet....Und der Primarch Rubineck wird nur kurz erwähnt, aber nicht näher drauf eingegangen....
 
Hallo, melde ich mich auch mal wieder

Wie man am Titel sehen kann, ist die Ausgabe, die ich gelesen habe ein Heyne-Relikt... Die Bezeichnungen waren diesmal allesamt richtig bzw. i.O.:blink2:. (war auch, glaub ich, eines der letzten Bücher)

Ich muss ehrlich sagen, dass ich Heyne vermisse. Ich weiß, Puristen, oder sollte ich Puritaner sagen, werden mich dafür zum Excommunicate Haereticus erklären, aber der Wechsel von Heyne zu BL, den viele als positiv finden, war für mich in der Retrospektive eine massiver Rückschritt in die dunkle Zeit des Haders.

Natürlich, viele Bezeichnungen waren bei Heyne nicht dem Kodex entsprechend. Dennoch bleibt mir, dass besonders Christian Jentzsch als Übersetzer wesentlich bessere Arbeit geleistet hat, als ich es bei den neuen BL-Büchern bisher gefunden habe. So eine Anhäufung von Rechtschreibfehlern ist für mich haarsträubender als die Imperial Guard = Imperiale Armee Formel.

Von unhandlichem Format und fehlendem Preis-Leistungsverhältnis will ich nicht einmal beginnen. Dazu hat Dan Abnett noch dazu massiv nachgelassen, von seinem Output ganz zu schweigen. Pariah hält mit der Eisenhorn-Trilogie oder Ravenor nicht Stand.

Hätte es nicht Guy Haleys Skarsnik oder Kings Tyrion & Teclis Saga gegeben, dann wären Warhammer Romane 2014 nicht auf meiner Kaufliste gestanden. Und ich habe in den Jahren davor mindestens 10 - 12 Bücher gekauft. Aber so wird mich BL über kurz oder lang als Kunde verlieren. Vielleicht werde ich eine Fortsetzung von Doppeladler kaufen, aber nur, wenn Preis und Leistung wieder stimmen
 
Abend,

HH: Master of the First (HH- Audio Drama von Gav Thorpe)

Kurzgeschichte, in der sich Astelan ein junger Captain über seine Zweifel an Luther anvertraut. Zusammen mit diesem und anderen Gleichgesinnten schmiedet er einen Plan, eine alte Astropathen-Station zu erobern, um Nachrichten an Terra und den Löwen zu schicken.
Interessante Geschichte, um den terranischen DA, dem der Kerker ja vorbestimmt ist...😀
Was ich seltsam fand, war das Thorpe hier nun die dunkelgrünen Rüstungen einführt, diese aber nicht als Loyalitätsbezeugung, sondern als Erkennungszeichen für die von Luther auf Caliban ausgehobenen DA darstellt....:huh:
Der Ursprung der Kerker unterhalb des Felsens sind auch... nett....
Die Vertonung war normal gut...

HH: The Long Night (HH-Audio Drama von Aaron Dembski-Bowden)
Kurzgeschichte, in der Salvatar langsam in seiner dunklen Zelle an Bord des DA-Kreuzers in Zuge seiner rückkehrenden Gabe verrückt zu werden droht. Immer wieder hört er die Stimmen der Toten, doch nur die Stimme eines jungen, unschuldigen Mädchens, dass versucht ihn wieder aufzubauen, lindert seine Schmerzen....
Kranke und verrückte Story... Genial...ADB hats mit den NL immer noch drauf...
Hmmm... Nach der Story könnte man wieder Vermutungen anstellen, ob Savatar vielleicht nicht doch noch eine silbern strahlende Zukunft hat.....
Die Vertonung war.... skuril.... Savatar schwankt hier schon sehr stark ins Verrückte und kommt von der Tonlage manchmal an den Joker hin...
 
Abend,

Garro: Shield of Lies (HH- Audio Drama von James Swallow)
Kurzgeschichte, in der eine Munitoriumsangestellte einer Orbitalstation Terras auf Unregelmäßigkeiten in den Verschiffungsdaten stößt, die sie als gezielte Umlenkungen enttarnt. Nachdem die Verantwortlichen sie daraufhin zur Verräterin erklären und Jagd auf sie machen, erhält sie unerwartet Hilfe von Nathaniel Garro, der aus persönlichen Gründen auf der Orbitalstation ist. Zusammen versuchen sie die Drahtzieher hinter der Verschwörung zu finden.
Ganz nette Geschichte, auch wenn diese etwas lang war (2CD´s diesmal)....
Die Auflösung ist ganz nett, allerdings kann man sich (zumindest konnte ich es) schon ab rund der Hälfte denken was rauskommt.
Was mich etwas überrascht hat, war Garros Offenbarung am Ende,
wo er der Munitoriumsangestellten erzählt das er zwar den Schatten seiner Zukunft erahnen kann, aber das diese nicht auf Titan sein wird...:huh:
 
Abend,

SM-Battles: Sons of Wrath (Flesh Tearers-Novelle von Andy Smillie)
Die HH ist ein paar Jahre vorbei, Sanguinius ist tot, Roboute hat die Legionen in Orden aufgeteilt.
Der neu ernannte Ordensmeister der FT Amit macht sich mit seinem Orden (oder ist es nur ein Teil, war net wirklich klar) auf, fernab der regulären Säuberungen / Kreuzzüge, Rache an Verrätern zu üben. Doch Bitterkeit und Verärgerung herrschen im Orden und der Feind im Inneren scheint noch größer zu sein als der von außen.
Puhhhh.... Das hat für ne Novelle recht lange gedauert...
Hmmm... Jeder andere hätte wohl die Verbitterung und den Zorn über Sanguinius´s Verlust zum Hauptthema der Novelle gemacht, um sowas wie Talos zu kreieren. Smillie jedoch, schreibt die Story wie jede andere seiner FT-Stories bisher. Oder anders gesagt: Er hat eigentlich nur den Namen des Ordensmeister von Seth zu Amit geändert! Von 30k merkt man eigentlich nix. Auch die Methoden der FT sind 1:1 dieselben wie die in den 40k-Geschichten... Am seltsamsten waren jedoch die Eagle Warriors, die kaum das se ein FT-Schiff sehen auf volle Alarmbereitschaft gehen, da se ja net wissen ob se noch loyal sind! Häh?! :blink:
Und die Story.... Der Anfang mit der Flotte, die durch Psioniker Abbilder ihrer Schiffe erzeugt, war interessant... Aber der Rest.... Erinnert mich langsam immer mehr an die Soul Drinkers....
Ne, Einheitsbrei bis schlechtes Mittelmaß mit nicht wirklich viel Tiefgang.....
 
Hallo Leute

Mir ist aufgefallen beim lesen von Eisenhorn, dass ein Emperor Children eine Kettenaxt benutzt. Ich dachte die wäre immer nur für Khorne Berserker?!

Außerdem wurde eine Abhandlung über die Horuskriege gelesen, über welche doch eigentlich kaum Informationen geben soll? Es klang so als wären diese Abhandlung leicht verfügbar.

Ansonsten schönes Werk bisher. Jetzt kommen die anderen 2 Teile und danach lese ich Ravenor.
 
Abend,

Habe mich mal wieder zu einem Mitleidskauf entschieden:

HH: The Seventh Serpent (HH-Novelle von Graham McNeill)
Geschichte, in der die bunt zusammengewürfelte Mannschaft um den in Stasis liegenden IH-Captain Branthan sich nach ihrer Niederlage in "HH: AE" aufmacht, um gegen die Verräter (diesmal in Form der AL) zu kämpfen. Als das Schiff von einem AL-Kreuzer überrascht wird, kommt ihnen unerwartet ein IH-Kreuzer zu Hilfe, deren Captain (ein lange als tot geltender Held der IH) sie bei einer wichtigen Mission dabei haben will: Einen Mordanschlag auf Alpharius!
Hmmm... Lassen wir den Preis mal aussen vor (edles Hardback mit Lesezeichen natürlich).
Die Geschichte ist ganz nett und knüpft gut an "HH:Kryptos" und "HH: AE" an. Allerdings kann man sich schon einiges von Anfang denken, was dann leider auch gegen Ende eintritt...
Man könnte jetzt natürlich anmerken, dass die Jungs immer noch viel zu grün wirken, dafür das se nunmehr schon seit Jahren in der HH kämpfen.
Das Ende.... Hmmm...
Befürchte mal McNeill geht zu den TS zurück....
 
Tach, die sprachlosen Leser...

HH: Black Occulus (HH-Kurzgeschichte von John French)

Kurzgeschichte, in der die kurze Geschichte eines Navigators erzählt wird, der von Perturabo dazu angehalten wird, ins Auge des Schreckens zu steuern. Doch der Kontakt mit dem Auge verändert den Navigator.
Hmmm... Sehr kurze (5 Seiten) und sinnlose Geschichte. Wenn das Auge diese Wirkung auf Navigatoren hat, wären ja alle Navigatoren in CSM-Geschichten falsch dargestellt (vor allem auch seiner aus der Ahriman-Reihe)... Und der versprochene Hinweis wieso Tallarn angegriffen wurde, ist nicht wirklich vorhanden (oder hab den voll überlesen)....