"Style" der Games Workshop Spiele/Universen

Ich fand ihn, als ich klein war und GW-Sachen zum ersten Mal blätterte, auch furchtbar. Später irgendwann nicht mehr so sehr.
Aber wir haben zu ihm vor ner Weile einen eigenen Thread gehabt, falls das Thema weiter interessiert.

Allgemein ist GW aber ein Betrieb, dessen Umgang mit Artworks ich den meisten anderen z.B. Rollenspielverlagen wünschen würde. Sie wurden bei GW schon ernst genommen, als es ne kleine Garagenklitsche war, statt drüber zu jammern, man würde den Künstlern ja so viel bezahlen müssen.
 
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Ich mag altes wie neues Artwork, bei neueren Sachen fehlt mir etwas der inspirierende, kreativ anregende Faktor, dafür werden die "Verkaufsargumente" gelungen in Szene gesetzt. Künstler engagiert GW immer noch, wie schon früher mag man den Einen mehr als den Anderen - Geschmackssachen halt, ist bei den Miniaturen genauso.
"Grim Dark" wurde von den Fans viel ernster genommen als von Machern, aber die farbefrohe Präsentation auf ihren Websites ist witzig (der superböse "Worldclaimer" als Grinch ist doch niedlich!!) und nicht ohne Ironie, auch wenn ich manchmal sehr an Corvus Belli und deren Art Infinity zu vermarkten erinnert werde...

Es ist "good old NewGW", wischt den bunten Anstrich weg und "Grim Dark" kommt durch, aber immer mit einem Augenzwinkern... den 'Regimental Standard' ernstnehmen geht vermutlich gar nicht.
 
Mir gefallen die Comic Sachen leider auch nicht, aber ich mach mir keine Sorgen das sich das auf den Fluff oder die Modelle auswirkt.
Zur Zeit hat man zwar diese Comic Banner, aber der erste Beitrag über die Dämonenbox schaut dann gleich wieder ganz anders aus. 😉

bei mir schwebt da schon ein wenig die Angst mit, dass es langsam einen Stilwandel wie in AOS geben könnte. Mir gefiel der düstere und viel mittelalterne Stil von WHF einfach um ein vielfaches besser als es AOS nun tut. Mir fehlt den Primaris Marines auch ein wenig die Gothik, welche bei den Normal-Marines doch noch eher zu erkennen ist.
 
Diesen mittelalterne Stil gab es allerdings zu keinen Zeitpunkt auf dem Tabletop. Nur in den Artworks.
Auf dem Tabletop muss man heute wie damals einfach nur in die richtige Richtung schauen.

Die Artworks sind inzwischen auch nicht mehr das, was sie zu Release waren.

Bei AoS gibt es übrigens auch die uber-finsteren Blanche-Konzepte, die dann in keinster Weise in den Figuren selbst wiederspiegeln.
Das ist in 40k kaum anders.

Irgendwelche "Befürchtungen" etwas könne "wie AoS werden" sind also lediglich durch Unwissen gehypte Paranoia.
 
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bei mir schwebt da schon ein wenig die Angst mit, dass es langsam einen Stilwandel wie in AOS geben könnte. Mir gefiel der düstere und viel mittelalterne Stil von WHF einfach um ein vielfaches besser als es AOS nun tut. Mir fehlt den Primaris Marines auch ein wenig die Gothik, welche bei den Normal-Marines doch noch eher zu erkennen ist.

Gerade in AoS gäbe doch viel finsteren Stoff, nehmen wir mal dud Geschichten zu den malign portents oder aber die Werke rund um die ghoulkönige.
Die sylvaneth rund um ihre Gottkönigin sind ein weiteres Beispiel, die DoK und Idoneth sind samt Artworks virles, aber sicher nicht hell und freundlich.
 
mir geht es auch nicht speziell um die Farben - eher um Mittelalter vs. Mischmasch von Griechischer Mythologie, usw
Bei "eher Mittelalter" beziehst du dich aber auch lediglich auf zwei Rassen des gesamten Settings, die zudem auch noch Einhörner, mechanische Pferde, Feenzauberinnen, Steamtanks und... paradoxerweise ganz griechisch - Pegasi beinhalteten.

WHFB war zu jedem Zeitpunkt high Fantasy und niemals in irgendeiner Weise realistischer als AoS.
Die Waffenröcke des Imperium können da nur sehr oberflächlich drüber hinwegtäuschen.

Doch genug davon.
 
Ich fand nie, dass die Warhammerwelt-die-war sonderlich viel mittelalterliches hatte. Viel eher Renaissance, zumindest was die Imperiums-Stile in Middenheim und Marienburg betraf; grundsätzlich hatte GW immer einen Wandel in seinen Artworks, abhängig von den Künstlern, die gerade "in" waren, dennoch ist ein Kopinksy nicht mehr oder weniger "verstörend" als ein Adrian Smith oder John Blanche.
Allerdings ist es ein Unterschied, ob die Artworks in Schwarz/Weiß oder in Farbe daherkommen...
 
Steampunk ist keine Renaissance.

Jede einzelne Fraktion in WHFB hatte grobschlächtige Magie und/oder mythologische Kreaturen.
Jetzt zu sagen: "A-aber das ist viel weniger High Fantasy als magische Blitzmenschen!!!11elf" ist doch Unfug.
Das Imperium hatte eine gottverdammte Laserkanone auf meinem Karren! 🙄
Und das erschien alles zur "Hochzeit" von Fantasy - falls es die gab - und nicht in den ach so verhassten End Times.
FW verkauft heute noch einen riesigen Imperiumsdrachen...
 
Nein, ich argumentiere, dass WHFB high fantasy war, weil es von high fantasy Elementen nur überquoll.

Wie steht es um deinen Standpunkt? Ich bin derzeit mit zwei Posts mit Fakten, die meine Argumente untermauern in Führung.
Schieß doch mal los. Welche Stilelemente des Imperiums waren so renaissancelastig, dass die den übergeordneten Stil dahin angaben?
Du kannst es auch gern in ein eigenes Thema auslagern. Wird sicher unzweifelhaft unterhaltsam...
🙄

Doch für mich reicht es hier. 😉
 
Aber was hatte WHFB mit Steampunk zu tun? Steampunk kam erst mit AOS, genauer gesagt mit den Overlords, und vielleicht noch dem Admech Gedöns bei 40k. Bzw. AOS ist schon ein eher melodramatisch prahlerisches, komplett überzeichnetes High Fantasy im Stil von Warcraft, Darksiders & Co. Aber WHFB war für mich nur zum Teil reines High Fantasy. Es hatte schon nen verdammt guten Einschlag Dark Fantasy. Über die Nuancen kann man streiten. Ich persönlich finde das Design inzwischen echt ok, würde mir aber manchmal doch etwas mehr Dark Fantasy Einschlag bzw. ernsteren Stil wünschen. Horus Heresy z.B. spiegelt überhaupt keinen erkennbaren Humor in Romanen oder Figuren Design wieder.
 
WHFB war einfach nur verdammt schön. Wobei ich das Gefühl habe dass sich das je nach Edition auch stark unterschieden haben kann. In den 90ern war das von immer so eine heile Welt mit vielen sehr schön gestalteten Einheiten und Völkern, die alle sehr schön fantasie und historische Inspiration miteinander verknüpft haben ohne dabei zu sehr aus dem Gesamtkonzept zu fallen und das Gesamtbild zu stören. Das ist nichtmal nostalgieverklärt, weil ich von WHFB einfach nur eine nur sehr oberflächliche Ahnung habe 😀
Ich bezweifle jedenfalls dass das Imperium etwa schon vor der achten Edition so düster war wie zuletzt. Mit AOS kann ich rein gestaltungstechnisch überhaupt nix anfangen.


Was 40k angeht ist das, imo, seit der dritten Edition hart-engstirnig geworden. Ich bewundere im Gegensatz dazu die lockerleichte, zynische Art von Rogue Trader, wo nichts unmöglich ist und für alles Platz ist. Ein Setting, das total bekloppt und dystopisch gleichzeitig ist. Der Unterschied zum heutigen 40k: Aus der Dystopie im Rogue Trader 40k hat sich keiner was gemacht.