Natürlich gab es vor Games Workshop bereits Wargames, Miniaturen und sogar frühe Fantasy-/Sci-Fi-Systeme wie Starguard, Traveller oder Ogre. Aber keines dieser Systeme hat das Hobby in der Form definiert, wie wir „Tabletop“ heute verstehen.Hier ein Beispiel für ein fürhes Historisches Kommerzielles Tabletop Spiel.
Hier Beispiele für frühe Sci Fi Tabletops
- In 1954, Charles S. Roberts self-published Tactics, successfully marketing the first modern commercial wargame. This success led Roberts to found The Avalon Hill Game Company in 1958, cementing the era's commercial birth. By shifting focus to historical simulations like Gettysburg, Avalon Hill proved that adults were eager to engage with complex, realistic strategic conflicts on the tabletop.
Edit: Warhammer Fanatasy erschinen,1983, Battletech kam übrigens 1984 raus und Warhammer 40.000: Rogue Trader 1987.
- Starguard (1974): Widely recognized as the first published sci-fi skirmish miniatures game. It is a "classic space" simulator that has maintained active rule releases and miniature lines.
- Traveller (1977): While better known as a foundational science-fiction roleplaying game (RPG) published by Game Designers' Workshop (GDW), it quickly spawned supplemental miniature wargames and tactical supplements like Striker (1981).
- Ogre (1977): Metagaming released this highly influential sci-fi hex-and-counter wargame, which pits a single, massive hovercraft against a swarm of conventional armor and infantry. It was a massive leap for tactical sci-fi on the tabletop. (Das Setting basiert auf Romanen aus den 60er)
GW hat das Hobby nicht erfunden.Natürlich gab es vor Games Workshop bereits Wargames, Miniaturen und sogar frühe Fantasy-/Sci-Fi-Systeme wie Starguard, Traveller oder Ogre. Aber keines dieser Systeme hat das Hobby in der Form definiert, wie wir „Tabletop“ heute verstehen.
Das moderne Tabletop-Hobby besteht nicht nur aus Regeln und Spielfiguren. Es ist die Kombination aus:
- sammeln
- bauen
- bemalen
- spielen
- Lore konsumieren
…alles eingebettet in ein dauerhaft unterstütztes Universum mit festen Fraktionen, ikonischer Ästhetik, Community, Stores, Kampagnen, Romanen und regelmäßigen Releases.
Genau dieses Gesamtpaket wurde erst durch Games Workshop wirklich standardisiert und massentauglich gemacht.
Vorher waren Miniaturen oft generisch, Lore nebensächlich, Communities lokal organisiert und Bemalung eher ein optionaler Teil des Hobbys. GW machte daraus erstmals ein vollständiges Hobby-Ökosystem und eine eigene kulturelle Identität.
Darum kann man historisch durchaus argumentieren:
GW hat vielleicht nicht jedes einzelne Element des Tabletops erfunden — aber es hat das moderne Tabletop-Hobby, wie es heute weltweit verstanden wird, praktisch definiert.
Teile deine zweifel nicht.GW bietet schon All-In, was seit 40 Jahren nicht neu (oder günstig) ist und hat Erfolg. Das muss man ihnen lassen. Zudem: wäre diese Art von Spielen inklusive dem ganzen Aufwand heute so verbreitet ohne GW und gäbe es diese Community? Hätte da meine Zweifel.
Ich glaube wir wind einfach persöhnlich zu investiert, aber ich denke nicht das dass Hobby von GW abhänging is um zu exestieren.
Es gab als ich Anfing schon Mitbewerber zu GW.Mittlerweile wahrscheinlich nicht mehr. Aber GW war seiner Zeit sicherlich Geburthelfer, wenn auch nicht Erzeuger. Um im Bild zu bleiben.
Vollkommen richtig. Die Citadelblister waren in meinem Fantasyladen Mitte/Ende der 80er einige von vielen anderen.Es gab als ich Anfing schon Mitbewerber zu GW.
Battletech habe ich vor 40k, 2. Edition kennengelernt, und hätte meine DSA Gruppe Warzone gespielt hätte ich das vor der 2. Edition angefangen.
Gerade anfang/mitte der 90er war GW von der Dominanz die es heute hat, noch weit endfernt. Üppige Roman Reihen gab es da auch noch nicht.
Sorry, aber ich glaube, du betrachtest das nicht ganz korrekt.Ist halt eine der typischen Diskussionen hier, die in der Regel zu nichts führt. Eigentlich weiß jeder was gemeint ist, aber trotzdem wird sich an einzelnen Begriffen aufgehangen und genüsslich über sowas „gestritten“. 😉
Aus diesem Grund hatte ich noch nie von Warhammer gehört als ich mit Tabletop angefangen habe. 😀Wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass das Internet noch nicht überall vorhanden war und Informationswege anders waren.
Sorry, aber ich glaube, du betrachtest das nicht ganz korrekt.
„Erfinden“ ist als Begriff ziemlich klar definiert, und ich denke, man kann durchaus argumentieren, dass er hier im klassischen Wortsinn ernst gemeint war. Eine Klarstellung kam erst nach mehreren Anläufen, vor allem nachdem bereits darauf hingewiesen wurde, dass die ursprüngliche Behauptung faktisch falsch ist. Wir wussten also nicht alle was gemeint ist.
Verstehe ich schon, aber ich kann dem nicht zustimmen.Deshalb das Beispiel zu Thomas Edison. Sicherlich hatte die Glühbirne einen bedeutsameren Einfluss auf uns Menschheit als unser bescheidenes Tabletop, aber passt das doch ganz gut zum Thema. Edison war damals weder der Erste, der eine funktionierende Glühbirne konstruiert oder die Idee dazu hatte, noch sieht die moderne Glühbirne heute aus wie seine. Edison gilt trotzdem als der „Erfinder“ eben jener Birne. Er hat sie am Markt etabliert, sodass heute jeder Glühbirne und Edison in einem Atemzug nennt.
Wer hat dem Tabletop zum Durchbruch verholfen und es groß gemacht? Games Workshop bzw. die einzelnen Leute dahinter. Es ist alles immer ein wenig komplexer und eventuell ist das Wort der „Erfindung“ zu hoch gegriffen, aber ist es dennoch ein ähnlicher Sachverhalt.
Wollte damit nur ausdrücken, dass Erfindung nicht immer damit gleichzusetzen ist, wer die erste Idee oder Umsetzung abgeliefert, sondern manchmal auch damit zusammengängt, wer etwas in der Gesellschaft etabliert hat.
Außerdem ist der Vergleich mit Lego etwas schräg, denn der Stein wurde nicht zuvor über Jahre hinweg kommerziell von anderen Firmen verkauft.
Und dann noch all die Jahrzehnte parallel weiterhin von anderen Firmen bis heute neben lego.
Allein das macht schon ’nen gewaltigen Unterschied, der im Lego-Vergleich nicht existent ist.
Unter „Tabletop“ versteht man doch nicht exklusiv GW-Produkte, und auch die Geschichte hinter „Wargame“ ist nicht vergessen, nur weil es GW gibt.
Richtig, allerdings gilt das eher für Nerds mit Spezialwissen. Für die Allgemeinheit ist Tabletop Warhammer wie schon gesagt wurde. Es ist quasi beides richtig.Unter „Tabletop“ versteht man doch nicht exklusiv GW-Produkte, und auch die Geschichte hinter „Wargame“ ist nicht vergessen, nur weil es GW gibt.
Bezweifle ich.Richtig, allerdings gilt das eher für Nerds mit Spezialwissen. Für die Allgemeinheit ist Tabletop Warhammer wie schon gesagt wurde. Es ist quasi beides richtig.