Chapter Approved Mission Deck 25-26

Wie ich es verstehe geht es um die Missionen defend stronghold, Sabotage uä die erst am Ende des Gegnerzuges gewertet werden
Man ist 6 punkte hinterher weil sabotage noch nicht gewertet wurde-> ich bekomme ein Challengerkarte dann vor Beginn meines Zuges Bäm 3 Punkte und die Karte.
Und für mein Verständnis kann man darauf planen. Die eine Mission wäreecht teuer wenn ich den 2. Marker noch hole oder… s.o.
Mir gestern so passiert
 
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Die Anzahl an Sekundärmissionen, die in Runde 1 realistisch punkten können und keine Aktion erfordern ist überschaubar.
"Area Denial", "Extend Battle Lines" ... es gibt einige, die in der ersten Runde gepunktet werden können und lediglich die eigene Präsenz oder die Kontrolle über einen Marker in Schlachtfeldmitte oder im Niemandsland erfordern, das ja. Aber die punkten erst am Ende des Zuges.
Theoretisch kann ich als Zweitzieher in der ersten Runde mit "Area Denial" und "Extend Battle Lines" 9 Siegpunkte erreichen. Außer ich WILL keine Siegpunkte, dann würfele ich auf Advance und bewege meine Einheiten von eventuellen Markern / aus der Scoringposition heraus.

Also so wirklich unfreiwillig an Punkte kommt man in Runde 1 nicht, mit Ausnahme vielleicht von "Engage on all Fronts", was in den meisten Fällen für 2 Schlachtfeldviertel 1 Siegpunkt bringt, wenn ich nicht meine erste Bewegungsphase darauf verwende alle Einheit in ein einzelnes Viertel zu bewegen 🤣
 
Genau genommen müsste er Sekundärmissionen für 6 Punkte mehr als der Gegner schaffen.
Ich meine in der Regel punkten beide Spieler für Sekundärmissionen in der 1. Runde. Nicht nur einer.

In der Regel - aber nicht wenn man nicht will. Oder schlechte Secoundaries zieht.... und bei Purge the foe kann man bereits in der ersten Runde Punkte für Kills bekommen.
 
Ein weiterer Aspekt, wenn mich nicht alles täuscht:

Wenn Defend Stronghold erst in der nächsten Runde an Ende des Zuges des Gegners gepunktet wird, blockiert diese Sekundärmission ja das ziehen einer Karte.

Dh anstatt in meiner Runde Defend Stronghold zu punkten und dann in der nächsten Runde eine neue Sekundärmission zu ziehen/erfüllen, sitze ich noch auf der Defend Stronghold Mission.

Oder täusche ich mich da?
 
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"Defend Stronghold" hindert Dich nicht daran, neue Secondaries zu ziehen.
Deine Secondaries ziehst Du in Deiner Kommandophase, und z.B. "Defend the Stronghold" wird am Ende des gegnerischen Zuges (also vor Deiner Kommandophase) geprüft und abgehandelt, dadurch ist der Platz in Deiner Kommandophase wieder frei.
Kannst Du aber nicht in Runde 1 punkten, weil die Karte explizit sagt:
When Drawn: If it is the first battle round, draw a new Secondary Mission card and shuffle this card back into your Secondary Mission deck.
 
Deine Secondaries ziehst Du in Deiner Kommandophase, und z.B. "Defend the Stronghold" wird am Ende des gegnerischen Zuges (also vor Deiner Kommandophase) geprüft und abgehandelt, dadurch ist der Platz in Deiner Kommandophase wieder frei.

Ich bezog mich hier auf das ursprünglich angeführte Beispiel, wo der Nachzieher Defend Stronghold zieht.

Aber ja, der Platz wird nicht belegt. Ist auch alles zu verwirrend mit dem verspäteten punkten.
 
Ich hab mal ein paar Karten gezählt (hoffentlich lassen die mich noch ins Casino rein 😳).

Das Secondary Mission Deck hat 19 Karten. Davon Punkten
  • 2 Karten am Ende des gegnerischen Zugs (eine davon muss man im ersten Zug sofort ersetzen wenn man sie zieht).
  • 2 Karten sofort wenn das Maximum an Siegpunkten gesammelt wurde.
  • 5 Karten am Endes des eigenen oder des gegnerischen Zuges.
  • 10 Karten am Ende des eigenen Zuges.

cya
 
Auf Goonhammer haben sie sich mal mit dem Thema Challanger Cards auseinandergesetzt.

Ist ganz interessant zu lesen und bringt vielleicht auch in unsere Diskussion hier etwas empirische Daten mit rein... 😉

https://www.goonhammer.com/hammer-of-math-the-first-look-at-challenger-cards/
Habs jetzt auch mal gelesen.
Fazit für alle anderen: Sie haben knapp 30000 Spiele ausgewertet. Davon wurden in 22.000 Spielen Challanger Karten gezogen und nur in 7% dieser Spiele hatten die Karten eine Auswirkung auf das Spielergebnis.
 
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Ich war tatsächlich überrascht, da ich die Auswirkungen rein gefühlt höher eingeschätzt hätte.

Wenn ich lese das die Karten in 7% der Spiele das Spiel drehen, was ja wirklich nichts ist, bleiben für einen Ausschluss der Karten nur "weiche Faktoren" als Argument. Wie die schon angesprochene zusätzliche mentale Load durch noch mehr Elemente die gehandhabt werden müssen, ein verändertes Spielgefühl, oder Ablehnung von geschenkten Punkten.

cya
 
* Terms and Conditions may apply

In 7% aller Spiele haben die Siegpunkte aus den Karten eine Wendung herbeiführen können (vorsichtig ausgedrückt).

Was dabei natürlich unberücksichtigt bleibt ist, in wie vielen Spielen das oder die Stratageme wiederum einen anderweitigen Vorteil verschafft haben. Wenn ich ein Stratagem ziehe, dass es mir ermöglicht über meine Secondaries 5 Siegpunkte einzufahren statt den 3 SP aus der CC, dann taucht das in der Statistik halt nicht so unbedingt auf.
Wobei in der Statistik 69% der Leute sich für die Siegpunkte entschieden haben - damit mehr als 2/3 der Karten, also schon ein signifikanter Anteil (was ggf auch ein bisschen abbildet, dass es schwierig ist, Situationen zu forcieren in denen genau DAS Stratagem kommt das man in dem Moment braucht).

Für mich interessant ist, dass gerade mal in etwas mehr als einem Drittel der Spiele der Nachzieher mehr CCs als der Erstzieher hatte, und davon nur 17% auch anschließend gewonnen wurden. Insgesamt hat also der Zweitzieher, der mehr CCs als der Erstzieher hatte, eine Gewinnquote von 6,4%.
Und dass 6% mehr Nachzieher als Erstzieher Challenger Cards gezogen haben, und die Diskrepanz in der Win-Rate zwischen Erst- und Nachzieher im Schnitt zwischen 2 und 5 Prozent liegt. Dass die CCs einen potenziellen tiefergehenden Effekt haben könnten kann man jetzt aus diesen Daten interpretieren, da weniger als 50% der Erstzieher in fast allen Missionen laut dem Artikel gewonnen hat - im Vergleich zum Paria Nexus, wo laut Goonhammers Betrachtungen der Erstzieher dort den Vorteil hatte.
CA25-26 ist also wieder sehr Nachzieher-freundlich. Ob das jetzt miteinander direkt zusammenhängt ist natürlich eine andere Frage die man recherchieren könnte.

Ein Auswerteschritt, den ich mir noch gewünscht hätte, wäre das Auswerten von Spielen die mit ALLEN Mechaniken (incl. CCs) spielen, und Spielen die mit allem AUSSER CCs spielen. Wenn die Gewinnverteilung zwischen Erst- und Nachzieher dort vergleichbar mit denen der CCs sind, dann sehen wir am Deutlichsten wie stark sich CCs auswirken 😎
 
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Ich vermute für diesen Vergleich ist es nicht so leicht Zahlen zu bekommen. Aus Interesse hatte ich auf T³ mal Turnierregeln durchgeguckt, um zu sehen wo die CCs verboten sind. WTC nutzt die, was natürlich bedeutet, dass alle die nach WTC spielen CCs einsetzen. Ich hab eine kleine Probe von ca. 30 oder 35 Turnieren gesichtet und in 2en (!) waren die CCs ausgeschlossen.

Sollte das auch in anderen Ländern so aussehen, bekommst Du möglicherweise nur sehr schlecht Daten für den Vergleich.

cya
 
Davon wurden in 22.000 Spielen Challanger Karten gezogen und nur in 7% dieser Spiele hatten die Karten eine Auswirkung auf das Spielergebnis.
Das ist so nicht korrekt. Das ist die Rate bei der der Abstand 3VP oder weniger Betrug wenn der Challenger gewonnen hat. Woraus Goonhammer dann schliest, dass in den restlichen 13% Prozent in denen der Challenger gewonnen hat (insgesamt waren es 20%), die Challengercards keinen großen Einfluss hatten.
Und wenn der VP Abstand am Ende sehr hoch ist, dann kann es natürlich sehr gut sein das der Spieler den Rückstand einfach so aufgeholt hat. Gibt ja z.B. genug Armeen die eher ein starkes Endspiel haben.
Allergy wurden die VP der Challenger Cards in 1/3 der Fälle nicht abgerufen. Häufig sicher weil man die Bedingung nicht erfüllt hat. Aber es könnte gut sein das auch einfach das Stratagem mehr gebracht hat. Und mehr gebracht, kann dabei manchmal einfach bedeuten das man Primary häufiger scored . Womit man dann auch schnell mal mehr also 3VP vorne liegt.

Die Wahrheit dürfte also irgendwo zwischen 7% und 20% liegen.

@Imu-Sesh war schneller 😔
 
Der Artikel nimmt als Grundlage alle Spiele aus der App seit aktualisierung selbiger mit kleinen Einschränkungen, das heißt ca. 1 Monat, teilweise weniger da direkt mit release kein Turnier die neuen Regeln benutzen konnte.
Ich denke weit unter 50% der Spieler die hier mitgemacht haben könnten die Challenger karten so nutzen wie wir behauptet haben, das erfordert einen geübten Spieler mit Regelkenntnis.
Da die App nicht nur kompetetiv genutzt wird sondern auch sehr viel im b&b Bereich mit ungeübten Spielern ist die Aussagekraft für unseren Sachverhalt eher dürftig bishin zu ungenügend.
 
Da die App nicht nur kompetetiv genutzt wird sondern auch sehr viel im b&b Bereich mit ungeübten Spielern ist die Aussagekraft für unseren Sachverhalt eher dürftig bishin zu ungenügend.
Das sehe ich ganz anders. Gerade weil alle Level an Spielfähigkeit erfasst werden bilden die Daten den "Impact" für "das Spiel" gut ab. Wir wollen doch nicht nur schauen was die "Elite" draus macht, sondern auch was es für den "Average Joe" bedeutet. Das Fähigkeiten beim Ressourcenmanagment helfen die Spielebausteine optimal zu nutzen und diese bei erfahrenen Spielern eher zu finden sein werden liegt auf der Hand und wird bei egal welcher Edition und welchen Missionsset genau so sein.

cya
 
Man darf nicht vergessen: Goonhammer berücksichtigt in erster Linie CCs., die gegen Siegpunkte getauscht werden!
Und die extra Siegpunkte scheinen scheinbar nur wenig Auswirkungen zu haben.

Die Datenlage wird sich ja noch weiterhin verbessern - erst Recht wenn viele Turniere die CCs eben doch zulassen kann man mit der Zeit deutlich eher sehen, was Phase ist. Aber dass die meisten sich für die Siegpunkte entscheiden ist zumindest schon mal ein erstes Indiz dafür, dass die Stratageme wirklich nur situativ deutlich vorteilhafter als die Siegpunkte sind.

Wobei ich hierbei natürlich annehme, dass es gerade die geübteren Spieler sind, die die Siegpunkte eben NICHT nehmen und somit in der Auswertung von Goonhammer gar nicht drin sind. Es kann also durchaus sein, dass diese geübteren Spieler eher diejenigen sind, die "unter dem Radar" das Spiel mit cleveren Stratagemen zu kippen verstehen - was das Kippen der Win-Quotas zwischen Erst- und Nachzieher mit erklären könnte.