Eine Selbsterfahrung: Kreationismus und Verschwörung

Ums mal ganz deutlich zu machen. Pharmaunternehmen wollen Medikamente verkaufen und nicht Menschen heilen. Und wenn unter diesem Gesichtspunkt Medikamente entwickelt werden, dann stellt sich mir die Frage, ob diese Medikamente überhaupt die am besten geeigneten Mittel sind, eine Krankheit zu heilen. Denn die Entwicklung von Medikamenten ist teuer. Ein Pharmaunternehmen kann daher z.B. gar kein Interesse daran haben, dass sein Medikament schnell durch ein wirksameres und/oder verträglicheres ersetzt würde. Genau dies läge aber im Interesse des Patienten. Oder ein genauso wirksames aber wesentlich preiswerteres.
 
NGF hat Recht... eine gesunde Skepsis und grundlegende ablehnende/ignorante Haltung sind zwei Paar Schuhe.


Natürlich sind Pharmaunternehmen gewinnorientiert. Das ist zum einen die Motivation Medikamente/Wirkstoffe/Impfungen/etc. zu entwickeln und dann natürlich auch zu produzieren/vermarkten.
Zum anderen ist es genau das Problem, dass zB kaum neue Antibiotika entwickelt werden. Erst muss immer "die Krankheit" einen Schritt machen, dass sich eine breite Mehrheit für den Einsatz möglicher Gegenmaßnahmen interessiert, welche auch als Abnehmer eines möglichen Medikaments dient. Die Neuzulassungsrate von Antibiotika hat in den vergangenen 20 Jahren drastisch abgenommen... jetzt müssen erst multiresistente Erreger flächendeckend auftreten, dass sich hierfür eine Entwicklung lohnt.


So lieb und nett wie sie sich die "forschenden Pharmaunternehmen" in der Werbung präsentieren sind die logischerweise nicht wirklich. Klar ist, es geht ums Geld... aber das kann man denen auch nicht verübeln, weil ohne Einnahmen, keine Entwicklung, Arbeit und Ergebnisse.
Aber das ist bei jeder Versicherung oder Bank nicht anders... dort wird auch suggeriert, dass sich alles um den Kunden dreht...


Das ganze hat mMn also seine Berechtigung, birgt entsprechend auch Schattenseiten und kann letztendlich auch (Stichwort: kriminelle Energie) in die Falsche Richtung gehen.
Hab erst am Montag in der ARD eine Reportage über falsche Glückspillen gesehen. Hier wurde über Antidepressiva berichtet, die eigtl dem Patienten helfen sollten. Stattdessen wurden die Menschen reihenweise aggressiv, dadurch auch kriminell oder sie wurden in den Selbstmord oder zu dem Versuch dazu getrieben.
http://www.daserste.de/information/...im-ersten-gefaehrliche-glueckspillen-100.html
Pharmafirmen in den USA haben dazu extra Berichte deutscher Studien mit entsprechenden Hinweisen auf suizidale Reaktionen beschönigt, dass die Medikamente auf den Markt kamen. Die Unternehmen haben also davon gewusst... eine krasse Szene ist eine Show ausschließlich für hunderte Pharmavertreter, die im Ami-Style einer Jesus-Saves-Pop-Show aufgezogen wird, um die Mitarbeiter zum Verkauf zu animieren.
...wenn sowas publlik wird, kann ich ablehnende Haltungen verstehen. Das ist dann ein Image-Schaden für die gesamte Branche.
Verzichten kann man nicht darauf, aber dagegen hetzen^^
...mein amerikanischer Kollege wiedermal als Beispiel nimmt täglich mehrere Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel, weil jedwede Krankheit auf einem Mangel eines der vielen Vitamine oder Mineralstoffe basiere...
Wo kommen die Tabletten her? wenn ich die für den Rest meines Lebens täglich nehme, dann ist das auch bei amerikanischen XXL-Discount-Verpackungsgrößen bestimmt auch eine schöne Stange Geld.
Manch anderer ernährt sich ausgewogen, treibt Sport und impft sich vielleicht^^


Ein anderer Fall der speziell zu Impfungen bekannt wurde und vorallem von den Impfgegner als pauschales Totschlagargument verwendet wird ist ein Fall aus Australien. Dort wurde ein Kombi-Impfung gegen Mumps und Masern "MMR" eingeführt und seitdem ist eine signifikant höhere Tendenz von Autismus bei Kindern festgestellt worden.

ich bin dem mal nachgegangen und eigtl alle offiziellen Seiten von Behörden und Instituten sehen nach Studien keinen kausalen Zusammenhang. In einer Studie bsp wurde die Impfrate mit der Autismus-Rate verglichen: während aufgrund der Abschreckung durch solche Meldungen die Impfungen zurückgingen, blieb die Autisten-Neumeldung konstant gleich.

Hier bin ich trotzdem etwas skeptisch. Man müsste sich mehr damit beschäftigen. Ist dieses Impfprodukt auch in anderen Ländern (womöglich vom selben Hersteller UND mit entsprechenden Wirkungen) vertrieben worden...?
Sind nur Kinder Autistisch, die mit MMR geimpft wurden...?
da gibs noch genug Fragen zu klären, aber den Gegnern reicht meist eine Korrelation aus.

Der beschrieben Fall mit den Antidepressiva in den USA zeigt, dass ein offensichtlicher Zusammenhang erst verschwiegen und dann verharmlost wurde... bis endlich reagiert wurde.
 
Pharmaunternehmen wollen Medikamente verkaufen und nicht Menschen heilen.

Wenn ein Medikament unwirksam ist, wird es sich langfristig nicht verkaufen. Schließlich hat der Arzt der das Zeug an den Mann bringt auch einen guten Ruf zu verlieren und wenn der Patient eine Woche mit den gleichen Beschwerden wieder auf der Matte steht hat keiner was davon. Sollte sowas häufiger vorkommen, wird der Patient vermutlich den Arzt wechseln und der Medikamentenhersteller kommt bei ihm auch auf eine rote Liste.

Dein Satz illustriert wunderbar, was mich so stört. Du scheinst einen grundsätzlichen Widerspruch zwischen der Gewinnerzielungsabsicht eines Unternehmens und einem Kundennutzen zu sehen. Das widerpricht jedoch krass unserer tagtäglichen Lebenspraxis die genau auf diesem Prinzip basiert. Jemand gibt dir ein nutzenstiftendes Produkt oder eine Dienstleistung und du bezahlst dafür. Bist du mit dem Produkt oder der Dienstleistung unzufrieden, kaufst du sie nicht mehr und der Anbieter geht leer aus.

Davon unbenommen gibt es Situationen wie die Fälle, die DREBS in seinem letzten Post geschildert hat. Das sind die unschönen Seiten des Gewinnstrebens eines Unternehmens und ich möchte sie gar nicht unter den Tisch kehren. Gerade die Pharmabranche hat so viel Dreck am Stecken, dass ich in diesem Bereich niemals arbeiten wollen würde. Aber ich glaube nicht, dass sich diese Situation gravierend verbessern würde, wenn man beispielsweise den Pharmabereich verstaatlichen würde. Generell fehlt mir in der Diskussion dazu ein bißchen die Lösungsorientierung: Wo ist denn nun das Konzept für eine schöne neue Welt in der wir alle gesund sind und die Pharmabranche keine Fehler macht?
 
Dann Blackorc liegen wir garnicht so weit auseinander. Mir geht es lediglich darum, aufzuzeigen, dass hohe Gewinne zu unlauteren Methoden führen können. Deswegen Pharmaunternehmen zu verstaatlichen? Darüber kann man trefflich streiten. Auf alle Fälle braucht es eine wirksame Kontrolle der Pharmaindustrie. Und vor Allem Ärzte, die ihr Wissen über neue Medikamente nicht nur aus " Fachzeitschriften", die von selbiger finanziert werden, schöpfen.
 
Wenn ein Medikament unwirksam ist, wird es sich langfristig nicht verkaufen. Schließlich hat der Arzt der das Zeug an den Mann bringt auch einen guten Ruf zu verlieren und wenn der Patient eine Woche mit den gleichen Beschwerden wieder auf der Matte steht hat keiner was davon. Sollte sowas häufiger vorkommen, wird der Patient vermutlich den Arzt wechseln und der Medikamentenhersteller kommt bei ihm auch auf eine rote Liste.

so wie du es beschreibst dauert das entweder sehr, sehr, sehr lange oder tritt gar nicht ein...
man mus grundsätzlich zwischen symptomatischer und kausaler Therapie unterscheiden, denn...
1. heilen viele Krankheiten von selbst, dass man meinen könnte, das Medikament hätte geholfen (was bei symptombekämpfung anders oder direkt wahrgenommen werden würde)
2. der Placebo-Effekt ist nicht zu unterschätzen
3. denke ich, dass es für einen Arztwechsel schon mehr Bedarf als eines vermeintlich unwirksamen Medikaments (Ich persönlich würde da andere Gründe anführen: Inkompetenz, Unfreundlichkeit usw.).
Letztendlich redet man nochmal mit dem Arzt über die Entwicklung und wenn sich diese negativ/unverändert zeigt, dann wird etwas anderes ausprobiert.
Hast du noch nie den Satz gehört?
"Nehmen sie das und kommen sie in 2 Wochen nochmal, dann schauen wir weiter..."

Also das Patientenfeedback als Selektionsmodell für Medikamente wird nicht funktionieren und findet meines Erachtens wohl auch kaum statt.

Das allerbeste Gegenargument sind Homöopathie und/oder Schüßler Salze, siehe Punkt 1.+ 2.

Und vor Allem Ärzte, die ihr Wissen über neue Medikamente nicht nur aus " Fachzeitschriften", die von selbiger finanziert werden, schöpfen.

...das Angebot ist groß. Da liegt es eher am Arzt, der sich das auch anschauen muss. Vielleicht fühlen sie Ärzte mit Fachzeitschriften für Apotheker auch nicht angesprochen, auch wenn diese auch von dort etwas lernen könnten.
Apotheker sind zB verpflichtet sich weiterzubilden, ob jetzt öffenltich oder privat organisiert ist dabei im Ermessen des Apothekers.
 
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so wie du es beschreibst dauert das entweder sehr, sehr, sehr lange oder tritt gar nicht ein...
man mus grundsätzlich zwischen symptomatischer und kausaler Therapie unterscheiden, denn...
1. heilen viele Krankheiten von selbst, dass man meinen könnte, das Medikament hätte geholfen (was bei symptombekämpfung anders oder direkt wahrgenommen werden würde)
2. der Placebo-Effekt ist nicht zu unterschätzen

Nun, einen Schaden hat das Medikament in diesen Fällen zumindest schon mal nicht angerichtet. 😉

Ich denke, wir müssen hier auch unterscheiden zwischen ernsthaften Erkrankungen und Volkskrankheiten wie Erkältung und Kopfschmerzen. Dass sich eine normale Erkältung mit Bettruhe und Hausmitteln i.d.R. kurieren lässt steht außer Frage. Weiß auch eigentlich jeder - primär geht man zum Arzt um sich krank schreiben zu lassen, nimmt vielleicht noch einen Schleimlöser oder was gegen Gliederschmerzen mit und den Rest erledigen die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Wenn jemand aber tatsächlich ernsthaft erkrankt ist, läuft das nicht so einfach mit Placebo Effekt und Selbstheilungskräften. Entweder die Behandlung funktioniert, oder sie funktioniert nicht und wer seine Gesundheit ernsthaft bedroht sieht, wird auch mit seinem Arzt härter ins Gericht gehen.
 
Aber vielleicht noch ein Nachtrag. Kein Patient kann aufgrund fehlender Wirksamkeit bei sich auf die fehlende Wirksamkeit des Medikamentes überhaupt schließen. Wirksamkeit ist kein Garantvon Behandlungserfolg. Selbst der Arzt, der es verschreibt, kann dies nicht aufgrund seiner Erfahrungen fundiert machen, es sei denn, er hat es so oft verschrieben, dass er darüber eine Studie machen könnte. Eien Lösung wäre, wie oben schon beschrieben, wenn die notwendigen Studien durch unabhängige staatliche Zulassungsstellen nach deren Kriterien durchgeführt würden. Und wenn ich es mir recht überlege, spräche auch nichts dagegen, wenn Arzneimittelforschung an staatlichen Forschungsinstituten betrieben würde. Die Ergebnisse, finantiert von der Allgemeinheit, würden dieser auch unentgeltlich zur Verfügung stehen. Die Pharmahersteller könnten diese nutzen und die Medikamente herstellen. Sie müssten dann lediglich die Herstellungskosten erwirtschaften und nicht mehr die Forschung finanzieren. Und wenn dies nicht klappen würde, könnte der Staat selbst immer noch Arzneimittelwerke gründen, die den Bedarf decken würden.

@ Beinsteller

Wenn man von solchen Zuständen in den USA hört, ist die totale Ablehnung von Impfungen nichts als eine heilsame Gegenfehlerkorrektur.

Und wenn ich ehrlich bin, mache ich eigentlich auch einen möglichst großen Bogen um Weißkittel und Pillendreher. In Punkto Impfen ist bei mir das Kind aber seit meiner Bundeswehrzeit in den Brunnen gefallen. Ich habe einen Impfstatus, der verhindert, dass ich mit konventionellen Waffen zerstört werden kann. Ich habe nachts jetzt zwar ein gesundes grünes Leuchten, könnte dafür aber nackig in Fukushima rumrennen, ohne Folgen.😀
 
Dann zähl mir mal Krankheiten auf, die so hart sind, dass man sie noch normal mit Medikamenten behandeln kann ohne dazu in klinische Behandlung zu müssen und/oder gleich von einem Facharzt behandelt zu werden... 😉

Mir fällt da erstmal nur Grippe ein, die vergeht mit der Zeit und wird in der Regel symptomatisch behandelt. Der nächste Schritt ist meist drastischer und auf diesem Gebiet kennt sich das Fachpersonal aus, u.a. weil an unikliniken Behandlung und Forschung Hand in Hand gehen.

Was du beschreibst sind für mich volksverarschende Mittel auf weniger gefährlichem Niveau...
 
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Das was ihr da besprecht ist sicher gut und richtig. Die Pharmaindustrie macht auf jeden Fall viel falsch. Aber das DREBS ansprach (im Bezug auf die Verschwörungstheorien), waren ja nun wirklich die extremen Impfgegner. Die leugnen dass Impfungen zur Ausrottung diverser Krankheiten in den westlichen Ländern geführt haben, behaupten es gäbe AIDS nicht, misstrauen wirklich jedem Arzt, gerne als Weißkittelmafia bezeichnet und vertrauen sich dann lieber Wunderheilern an, wie diesem Doktor der mit Vitaminpräparaten Krebskranke Menschen heilen will (der Typ war vor einigen Jahren oft in den Medien).

Man bekommt ja wirklich viel Zeug, Salben werden oft verschrieben, bei jedem kleinen Schnupfen oder Husten oder ähnlichen Erkrankungen nehmen die Leute Mittel, sei es Nasentropfen, -sprays oder was auch immer, nicht alles Verschreibungspflichtig, aber doch in der Summe viel. Ich habe bisher meine Erkältungen immer so ohne Hilfsmittel oder mit klassischen Hausmitteln durchgestanden, was sich Freunde und Bekannte da so an Zeug reinhauen, finde ich schon krass.

@Knight-Pilgrim: Das abwertende "Weißkittel und Pillendreher" klingt schon bedenklich. Ich, der ich Ärzte (nicht in der Pharmaindustrie tätig) und Apotheker kenne, denke, die haben alle Interesse am Menschen, man tut ihnen Unrecht sie so zu bezeichnen und ihnen diese Skepsis entgegen zu bringen. Klar, der Konzern fordert Gewinne, aber der Arzt der das Medikament erforscht, hat Interesse am Wohle der Menschen, Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
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Ich habe jetzt mal die ersten 20 Gegen-ID-Argumente gelesen aus dem Link, den Drebs gepostet hat.
Ich finde es interessant, aber ich bin auch vorgeschädigt, ich lese bei Spiegel online und DRadio online auch immer nur die Wissenschaftssparte 😀

Die Argumente sind gut, aber um sie anzubringen benötigt man erstmal einen Diskussionspartner, der auch zulässt, dass du mitdiskutierst. Wenn wir also mal von Drebs' Amerikanischen Freund ausgehen, der NICHT zulässt dass du etwas sagst, hilft die Seite auch nicht weiter.
 
Die Argumente sind gut, aber um sie anzubringen benötigt man erstmal einen Diskussionspartner, der auch zulässt, dass du mitdiskutierst. Wenn wir also mal von Drebs' Amerikanischen Freund ausgehen, der NICHT zulässt dass du etwas sagst, hilft die Seite auch nicht weiter.

Genau das ist das Problem; simple Ignoranz die einem selbst wiederum in solch einem Gespräch von der anderen Seite bescheinigt wird^^
Trotzdem finde ich diese und ähnlich aufgebauten Seiten sehr gut, denn wenn man das mal liest, kann man sich ein Bild machen über die Bandbreite der wissenschaftlichen Sparten, die von den Kreationisten angegriffen werden. Während diese sich als Experten fühlen, weil sie mit einem Argument den gesamten Wissenschaftsstand aushebeln vermögen, hatte ich damals genau das Problem einige der Vorwürfe schlicht nicht beantworten zu können, weil ich zB zu wenig Ahnung von Geologie hatte.

Nungut, hab ich jetzt auch noch nicht, aber ich könnte in einem weiteren Gespräch zumindest diesen Vorwurf entkräften und Quellen nennen und mehr kann der Kreationist nunmal auch nicht dazu sagen, weil danach einfach nichts mehr kommt... außer vielleicht dass die Quellen gefaked sind.


Hast du nicht auf jedes Argument eine Antwort, wird dir nachgesagt, du hättest die Diskussion verloren und wenn du dann noch nicht bekehrt wurdest, verschließt du offensichtlich die Augen vor "der Wahrheit".

Hast du auf jedes Argument eine Antwort, so kommt es auf deinen Diskussionspartner an, ob er sich davon beeindrucken lässt oder "auch" einfach die Augen verschließt. Das hinge davon ab, ob es sich um einen bloßen Mitläufer handelt oder um jemanden, der sich einbildet all dies sachlich selbst nochmal nachrecherchiert und nachgeprüft zu haben (letzteres trifft auf meinen Kollegen zu... der wechselte einfach immer das Thema).

Hast du dann sogar noch Einwände, die nicht einmal von keinem der großen Kreationisten beantwortet wurden, dann kannst du auch mal punkten... so geschehen mit dem Thema 'Australien & Beuteltiere'. So einfach sieht man mal, wie das Konstrukt einbricht, weil es noch keiner über "neue" Themen erweitert hat.
Das wird dann aber schlcihtweg ignoriert... schließlich wird es schon eine plausbible kreationistische Lösung dafür geben.

böse Zungen mögen an der Stelle behaupten, das ist nichts anderes als würde ich mich nicht mit Geologie auskennen... aber ich würde allzugerne wissen was Dr. Hovind zu Beutel- und Schnabeltieren auf einem isolierten Kontinent zu sagen hat.
 
Anders herum,
Dr. Hovind als Quelle ist dermaßen scheiße, wenn sich jemand auf Dr. Hovind beruft, ist das für denjenigen ein Auto-loss. Das sollte man demjenigen auch klarmachen. Wer Quellen fälscht und verändert, andere Quellen vergisst und aus Studien nur die hälfte zitiert, die ihm passt, der ist einfach mal raus.

Der Ansatz ist der:
Frage ob man über eine Religion oder über eine Wissenschaft diskutiert.
Wissenschaft, aha. Dann ist also alles ohne Wunder erklärbar? Gut dann halten wir uns jetzt mal an die Wissenschaftlichen Regeln. Gib mir drei schlagende Argumente mit Quelle (in der Wissenschaft wird immer die Quelle angegeben, außer man hat selber die Messwerte produziert). Dann gib mir eine Woche und ich antworte.

Das Spiel kannst du dann beliebig oft spielen. Irgendwann kommt er doch wieder zurück auf Gott als Helfer oder auf irgendein Wunder das man einfach glauben muss.
Dann wechselst du das Thema: "Aha, wir sprechen also über Religionen? Gut, dann vergleichen wir mal den Schöpfungsmythos mit dem der Hindus und dem der nordischen Götter und dem der Scheibenwelt. Ohne wissenschaftliche Grundlage sind sie alle gleichwertig."

Dann will er wieder wissenschaftlich reden, und du kannst alles widerlegen. Dinge die er einfach ohne Quelle behauptet, weist du zurück und fragst nach der Quelle. Das musst du dann aber auch konsequent tun, sonst läufst du irgendwann seinen Behauptungen hinterher statt andersherum.
 
Ich verstehe vollkommen, was du meinst und gebe dir auch völlig recht, aber folgendes grundlegendes Problem:

Die Bibel = Wort Gottes = Wahrheit = Wissenschaft

jeder der etwas anderes behauptet und das Wort Gottes anzweifelt kann daher kein Wissenschaftler sein. Die Wissenschaft und alle daraus ziehbaren Ergebnisse sind nunmal von Gott gegeben... das gilt dann auch für die Physik, Mathematik und Biologie.

Aber bei dem Punkt waren wir schon mehrmals... es gibt einfach keinen Weg einen Fanatiker von seinem Standpunkt abzubringen, weil er schlichtweg nicht zuhört.

Ich hatte mal eine seite gefunden, in der Bibelzitate angeführt wurden, in denen Totschlag, Steinigung etc. von Gott selbst angeordnet waren oder durch diverse Personen in der Bibel im Namen Gottes durchgeführt wurden.
Außerdem wurden die unterschiedlichen teil widersprüchlichen Berichte in den Evangelien gegenübergestellt.
Das hab ich ihm so gezeigt und gefragt, was er denn von den Widersprüchen halte und wie er es finde, dass man im Namen Gottes Nicht-Gläubige&Co töten dürfe und warum das obwohl es so geschrieben steht, offensichtlich niemand mehr praktiziert...

Die Antwort war... Hast du die Bibel jemals gelesen (was er angeblich getan hat)? die Bsp von Tötungen und deren Aufforderungen waren aus dem Kontext gerissen. Außerdem gibt es in der Bibel keine Widersprüche.

Antwort beendet; was soll man da noch sagen.

Seitdem liebäugle ich ernsthaft mal diesen Schinken zu lesen^^
 
Das schöne daran ist, die ganzen Geschichten über Menschen sind nicht so wichtig. Was irgendein vorchristlicher Philosoph irgendwann mal über den Vergleich von Frauen und Tieren gesagt hat, ist der
Wissenschaft herzlich egal. Das ist maximal interessant um herauszufinden wie die damals gedacht und gelebt haben; genauso wie Simplicissimus lesen.

Der Schöpfungsmythos und Noahs Flut sind die einzigen beiden Dinge, welche direkt die Wissenschaft tangieren. Und vom Schöpfungsmythos gibt es auch noch zwei verschiedene Varianten, da ist sich die Bibel also selbst nicht einig.

PS: Wenn er sich so eindeutig und offiziell auf die Seite der Religion stellt, kannst du aufhören zu diskutieren und ihm das ins Gesicht sagen 🙂
 
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Sers,

Hab hier wiedermal was krasses für euch 🙂

Bill Gates Admits Vaccines Are Used for Human Depopulation

Is nicht lange der Clip und er kommt auch gleich nach 1,5 Minuten zu dem Satz, der ihm hier negativ unterstellt wird...
Im Text darunter ist das Gesagte nochmals abegtippt... dort wird entsprechend einfach mit eckigen Klammern der Bezug zur Entvölkerung hergestellt.

... Ich will jetzt mal nicht stupide alles als Humbug abtun. Es kommen gleich noch ein paar Themen, denen man durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit schenken kann. ABER... wie dumm muss Bill Gates denn sein, wenn er in einer Rede zugibt mit Impfungen sich 10-15% der Weltbevölkerung zu entledigen.
Dass das Ganze noch im direkten Zusammenhang mit dem Treibhauseffekt steht (was natürlich als RIESEN Fake bekannt ist), macht dann natürlich noch mehr Sinn ... Die Globale Erwärmung als Vorwand die Weltbevölkerung reduzieren zu dürfen, alles im Sinne einer New World Order.

Nunja, Ich habs mir die Passage 3x angehört und die Worte stehen nunmal so im Raum. Ich kann mir gerade keinen Reim drauf machen, wie das sonst gemeint sein könnte, inwiefern Impfungen irgendwas um 10-15% reduzieren sollen.

...für alle Verschwörungstheoretiker ist das im wahrsten Sinne des Wortes ein "great Job".

Jetzt frage ich mich mal ganz grundsätzlich, inwiefern ich dieses Verhalten als so unwahrscheinlich erachte, dass ich nach einer alternativen Erklärung suche... 😉
... genau das wird in so vielen Diskussionen den Skeptikern der Skeptiker vorgeworfen, dass diese ihre Augen verschließen.

Ich bin mal etwas das Feedback durchgegangen, um einen KOmment zu suchen, der evtl auf den womöglicen eigentlichen Bezug eingeht...
Das Feedback ist aber im Grunde sehr einseitig oder einstimmig anti-vax. Jedoch gibs auch vereinzelt andere Stimmen:

"[...] the stats show that not only do most people not have ANY lasting damage from vaccination but the world population is now growing even faster, not to mention the global expected life-span increasing."

Daraufhin gibs aber solche AUssagen wie die beiden hier, die ich mal rausgepickt habe:

"No evidence and no information anyone can ever present can change my mind and whoever tries to do so is just a shill that's telling me lies and trying to confuse me."

"I don't want ta hear opinions or even peer reviewed double blind placebo controlled studies- I want facts."

Bin mal auf die Experten hier gespannt 🙂



UNd weil solche Themen (besonders im Bezug auf Verbraucherschutz) langsam zu meinem Steckenpferd geworden sind, will ich noch einen weiteren Fall hier posten, der auch sehr zahlreich in deutschen Naturheilkunde-, Öko- und Verschwörungs-Foren verbreitet ist.

FLOURID

hier wäre mal ein Forum...
http://gesund-einkaufen.com/Blog/gesundheit/fluor-fluorid/comment-page-1/#comment-286

Es gibt wirklich dutzende, die zum Teil 1:1 den gleichen Inhalt teilen, vorallem wenn man nach den Zitaten sucht, um deren Quellen zu finden.
Die Theorie dahinter:
Flouride in der Mundhygiene sind eine der größten Industrielügen überhaupt!

Darauf bin ich gekommen als jemand in Facebook ein Banner gepostet hat in dem eine Zahnpasta mit Sarin (einem KAmpfgas aus dem 1. Weltkrieg), weil es "F" enthält.
Die Logik hinkt freilich, was jeder Chemiker-Laie erklären kann.
Dass Flourid (das Ion und nicht das Element) an sich aber wirklich nicht ganz ungefährlich ist, stimmt zwar (natürlich immer konzentrationsabhängig), ist aber eine völlig andere Sache.

Ich hab das mal näher unter die Lupe genommen und es gibt tatsächlich einige Studien, die einen verminderten IQ von Kindern in Regionen mit Fluorid-Beimengung im Trinkwasser in Verbindung bringen. Dies geschieht überwiegend in einigen Staaten in den USA und in China; nicht bei bei uns.

Der absolut beste Punkt ist der, dass die Nazis schon in den KZ Flouid ins Wasser gegeben haben, um diese gefügig zu machen. Der HIntegrund des Ganzen soll die Ablagerung von F in einem bestimmten Hirnareal sein, welche für die Selbstständigkeit und Entscheidungsfindung verantwotlich ist... ich finde es immer wieder erstaunlich, was die Nazis schon alles wussten und das das erst 50-60 Jahre später wieder entdeckt wird.

In welchen Mengen muss man einen Menschen mit "F" füttern, dass dieser gefügig wird ohne dabei an einer Fluorose zu sterben...?
Ich benutze das normale Salz aus dem Aldi, welches ebenfalls mit Flourid versetzt ist. Das nutze ich idR mehrmals wöchentlich, aber auch nur in geringen Dosen, so wie wohl jeder andere Mensch auch. Ob das jetzt sinnvoll ist, wage ich ernsthaft zu bezweifeln... wie willenlos ich dadurch geworden bin weiß ich auch nicht. Für mich steht jedenfalls fest, dass Flourid keinesfalls zugesetzt werden muss, dass es aber eine Weile dauern wird bis sich solche Ansichten in einer Gesellschaft ändern, durchsetzen oder eben wieder abgesetzt werden.
Verrückt nur, dass hier auf die gesamte Pharma/Kosmetik/Mundhygiene-Branche losgegangen wird, als ob man täglich 1kg Zahnpasta zum Frühstück vorgesetzt bekäme.
Studien zur Wirksamkeit von Fluorid-Lacken und Pasten hab ich genug gefunden, über den Mechanismus scheint man aber noch im Unklaren zu sein. HAbe erst kürzlich etwas gelesen, dass es wohl nicht (alleine) daran liegt, dass eine Hydroxygruppe im Apatit des Zahnschmelzes durch F ausgetauscht wird und dieser dann säureempfindlicher und härter (aber auch brüchiger, da spröde) wird... denn die neugebildete Schicht ist nur wenige nanometer dick, dass sie bereits beim Putzvorgang oder bei einer Mahlzeit schon wieder abgetragen wird.
Der Karies-Prophylaktische Mechanismus scheint also ein anderer/unbekannter zu sein.

Ich muss mir immer bei den Kommentatoren an den Kopf langen, die ähnliches wie folgendes posten:

Sie sind echt ein Held für mich !!! Gott möge sie beschützen .
[...]
Ich lebe eigentlich sehr gesund , esse gutes treibe 4-5 mal die Woche Sport . Nur meine Gesundheit lässt mich so langsam im Stich!!! Bin leider jede 3-4 Woche erkältet / krank . Jetzt wo es kalt und windig ist bin ich innerhalb 4 Wochen 3 mal erkältet gewesen . Ich muss neben bei auch erwähnen das ich Schilddrüsen Unterfunktion habe .

Eines Tages habe ich einem Fahrgast abgeholt ( bin Taxifahrer ) namens Haroon . Ich kaute Kaugummis als er mir sagte das auch in Kaugummis giftige Stoffe wie aspartam sind und in Zahnpasta Flourid( Rattengift) seien uns Menschen krank machen habe ich ihn von meiner Gesundheit erzählt , wie kann ich mit 25 j so oft krank sein? Schilddrüse Probleme ….
Er war so nett und gab mir Himalya Steine die sollte ich im Glass tuen und mit Wasser ohne Zusatzstoffe ziehen lassen .
Es sollte meinen Körper reinigen jeden morgen 1 Plastik Löffel mit Wasser 0,3 einnehmen . 4-5 Wochen lang .

Ich danke Haroon und auch den Menschen der die Seite hier für uns Ahnungslosen bûrger zu Verfügung gestellt hat . So welche Menschen sind Gold Wert ich liebe euch !!! Macht weiter so falls ihr noch mehr Tipps habt freu ich mich auf eure Tipps .

Das ist mal ein krasses Bsp. Aber im Grunde ähneln sich alle zustimmenden Antworten mal mehr mal weniger in ca. 4 Punkten:

-der Autor wird in den Himmel gelobt und es wird großer Dank ausgedrückt
-es gibt endlich jemanden, der sich ganz selbstlos traut ehrlich über solche Dinge zu reden
-die Pharmaindustrie ist eine Vereinigung von Verbrechern
-sie sind voll von Rechtsschreibfehlern und schlechter Grammatik ^^

Die gleiche Diskussion gibs zB auch über Aspartam, das Süßungsmittel in u.a. Cola. Die Leute tun geradezu so, als hätten sie nicht gewusst, dass das Zeug künstlich ist und einschlägige Limonadenkonzerne ihre GEtränke als Allheilmittel angepriesen hätten. Im Nachhinein ist der Schock entsprechend groß, dass das Zeug 1. nicht gesund ist sonder 2. sogar schädlich (in einem gewissen Maß, das in den Foren ein wenig überspitzt dargestellt wird... von Krebs bis zum Tod).


Und zuletzt noch etwas zum Haare-Raufen ^^
...bin hier zufällig drber gestolpert als ich mir die Banbreite an Büchern über die "Flourid-Lüge" angesehen habe...

http://www.amazon.de/Krebs-natürlich-heilen-beginnen-Gesundheit/dp/3981031873/ref=pd_ybh_4

Man kann hier einen Blick ins Buch werfen und das Themenübersicht sagt echt alles aus!

Das Buch beginnt mit dem Satz:
Krebs, der aus schlmedizinischer Sicht als unheilbar gilt, ist schon durch eine Vielzahl alternativer Methoden letztlich doch geheilt worden

...als ich das gelesen habe, hab ich erstmal 10 Minuten geweint!

Dann bin ich wilkürlich zu einer anderen Stelle gesprungen und entweder steckt nur Müll darin oder ich bin zufällig über ein seltenes Fehlerchen im Buch gestolpert... auf Seite 15 unter 'Die Krebsmikrobe' steht etwa, dass bei Krebspatienten bestimmte Mikroben nachgewiesen wurden, welche sich im Verlauf der Krankheit aus usprünglichen einfachen Proteineinheiten sich erst zu Kokken, später zu höheren Bakterienformen und letztlich zu Pilzen weiterentwickelten...

Man betrachte sich bitte folgende Abbildung:
http://upload.wikimedia.org/wikiped...etic_tree.svg/360px-Phylogenetic_tree.svg.png

Wer sich weiter ärgern will, der scrolle einfach mal ans Ende des Buches, überfliege die Zusammenfassung, die weiteren Tipps inkl Quellen und lese den Klappentext...



EDIT:

und weils so schön ist, noch etwas zum ursprünglichen Thema dem Kreationismus... gebt euch mal die Presentationsthemen 😉
http://creationwiki.org/Laurence_Tisdall
 
Zuletzt bearbeitet:
Sers,

Hab hier wiedermal was krasses für euch 🙂

Bill Gates Admits Vaccines Are Used for Human Depopulation

Is nicht lange der Clip und er kommt auch gleich nach 1,5 Minuten zu dem Satz, der ihm hier negativ unterstellt wird...
Im Text darunter ist das Gesagte nochmals abegtippt... dort wird entsprechend einfach mit eckigen Klammern der Bezug zur Entvölkerung hergestellt.

... Ich will jetzt mal nicht stupide alles als Humbug abtun. Es kommen gleich noch ein paar Themen, denen man durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit schenken kann. ABER... wie dumm muss Bill Gates denn sein, wenn er in einer Rede zugibt mit Impfungen sich 10-15% der Weltbevölkerung zu entledigen.
Dass das Ganze noch im direkten Zusammenhang mit dem Treibhauseffekt steht (was natürlich als RIESEN Fake bekannt ist), macht dann natürlich noch mehr Sinn ... Die Globale Erwärmung als Vorwand die Weltbevölkerung reduzieren zu dürfen, alles im Sinne einer New World Order.

Nunja, Ich habs mir die Passage 3x angehört und die Worte stehen nunmal so im Raum. Ich kann mir gerade keinen Reim drauf machen, wie das sonst gemeint sein könnte, inwiefern Impfungen irgendwas um 10-15% reduzieren sollen.

Bill Gates spricht davon, durch Verbesserung der medizinischen Versorgung (u.a. Familienplanung, Impfungen, Aufklärung und sonstige ärztliche Dienste) den BEVÖLKERUNGSZUWACHS im Betrachtungszeitraum um 10-15% zu reduzieren. Wenn man dies in Relation zu technischen Fortschritten, die den CO2-Faktor pro Energieeinheit reduzieren setzt, wird auch der Zuwachs an CO2 reduziert.

Das ist ein sozioökonomischer Zusammenhang - in "primitiveren" Gesellschaften (wertungsfrei benutzt) ist eine große Kinderschar wünschenswert, um mittel- bis langfristig zum Lebensunterhalt der Familie und zur Altersversorgung der Eltern beizutragen. Je mehr Kinder (z.B. durch fehlende Impfungen) früh sterben, desto mehr Kinder glauben die Eltern in die Welt setzen zu müssen, um sich "abzusichern". Wenn man vernünftigerweise davon ausgehen kann, dass die Kinder das Erwachsenenalter erreichen, und u.a. auch Frauen mehr Mitsprache einräumt, so neigen die Gesellschaften längerfristig zu niedrigeren Geburtenzahlen.

An keiner Stelle spricht er von einem Culling. Die Bevölkerung soll langsamer wachsen, was durch die Verbesserung der Lebenssituation bewirkt werden soll; eine kleinere Bevölkerung produziert bei angenommen gleichbleibendem Bedarf weniger CO2.

Zum Fluorid sag ich jetzt mal nix. Die Kontroverse ist so alt, dass sie schon in Dr. Strangelove als kommunistische Verschwörung parodiert wurde (vor ca. 50 Jahren). Langzeitwirkungen sind sicher möglich, und ich bin auch froh, dass man heute keine DDT-Duschen für Schulkinder mehr macht, aber Zusammenhänge würde ich auch erst gerne schlüssig nachgewiesen sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. Strangelove hatte ich vor einigen Jahren mal gesehen, hab mich da aber nicht mehr an Fluoridation erinnern können. in Youtube gibs natürlich den passenden Clip zu 😉


Joa und bzgl. Bill Gates... danke für die schlüssige Aufklärung. Ich schäm mich auch grad ein wenig:blush: aber die Sache war mir an der Stelle etwas zu komplex... da sieht man mal den Effekt, wenn man sich das mit einer bestimmten Erwartung reinzieht.
 
Dr. Strangelove hatte ich vor einigen Jahren mal gesehen, hab mich da aber nicht mehr an Fluoridation erinnern können. in Youtube gibs natürlich den passenden Clip zu 😉


Joa und bzgl. Bill Gates... danke für die schlüssige Aufklärung. Ich schäm mich auch grad ein wenig:blush: aber die Sache war mir an der Stelle etwas zu komplex... da sieht man mal den Effekt, wenn man sich das mit einer bestimmten Erwartung reinzieht.

Man muss halt genau hinhören, und darauf setzt doch das "Impfskeptiker"-Pack (die Leute überfliegen es nur). Für Nicht-Muttersprachler kann da eine vorherige "Prägung" in der Tat einen Interpretationsakzent setzen. Die Ideologen setzen darauf, dass die "reduction by 10-15%" nur auf die Zahl "9 Milliarden Menschen" bezogen wird, nicht aber, wie es intendiert sein dürfte, auf "einen Zuwachs auf 9 Milliarden Menschen".