(Gelesene) Warhammer 40k-Bücher

Hab mir heute "Flammen des Verrats" geholt, ist tatsächlich der offiziell letzte Band der SoT/HH-Reihe.
Mit ca. 360 Seiten einer der dünneren Bände der Reihe.

Besteht aus 8 Kurzgeschichten und einer Novelle (gut 100 Seiten), bei der es um Garro und Mortarion, Death Guard, Keehler usw. geht. Zwar wird das ganze Buch auch als eine Art Epilog bezeichnet, aber zumindest die Novelle spielt kurz vor Ende der Belagerung und nicht nach dem Tod von Horus.

Ist ganz unterhaltsam geschrieben, aber wirkt eher wie ein Handlungsstrang, der es in die drei finalen Bände vorher rein aus Platzgründen nicht mehr geschafft hatte. Würde dem ganzen so 5-6 Punkte von 10 geben.

Bin gespannt, ob das bei den Kurzgeschichten genauso sein wird, oder ob da tatsächlich wie angekündigt in Epilog-Form Handlungsstränge zu Ende geführt werden.
 
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Hab jetzt drei der acht Kurzgeschichten durch und stecke in der 4.

Also, das ist dann doch bisher leider eine Enttäuschung: Die Novelle (s.o.) war ganz OK, aber die Geschichten sind einfach nicht das, was man ankündigt hatte: Da steht in einem Begleittext, dass man mit den Geschichten von einigen "beliebten"(sic) Nebenfiguren Abschied nehmen wollte, aber bislang sind mir da kaum Charaktere untergekommen, von denen ich auch nur den Namen kennen würde (Und ich hab ALLE Bände der SoT gelesen).

Das macht eher den Eindruck, dass man da noch Material-Reste zur Verfügung hatte, die man woanders nicht mehr unterbringen konnte. Den "Meta-Plot" der Häresie haben diese Geschichten bislang kein mal berührt.

Alleine für sich können die Teile garnix für meine Enttäuschung, aber sie sind ganz sicher nicht das, als was die angekündigt wurden und was man bei dem finalen Band einer so langen Reihe erwarten würde (zumindest ich).
Ich warte mit dem Endurteil, bis ich alles aus habe, aber aktuell macht das leider den Eindruck einer "Mogelpackung"...
 
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Ich lese auch gerade:

Flammen des Verrats

Die HH- und die SoT-Reihen enden mit einer Kurzgeschichtensammlung, die viel Schatten und ein bisschen Licht enthält. Einige der Geschichten waren meiner Ansicht nach schlicht nicht notwendig, andere sind teilweise uninteressant. Manches ist ganz okay, aber insgesamt war es für mich doch enttäuschend. Für einen Epilog für HH/SoT sicherlich zu wenig, zumindest meiner Meinung nach. So endet alles in Mittelmäßigkeit, Trostlosigkeit und Langeweile. Aber vielleicht ist DAS ja ein passendes Ende für HH/SoT ...

Garro: Der graue Ritter, von James Swallow

Diese Geschichte beschreibt das Ende von Nathaniel Garro. Irgendwo vor Marmax, während der Belagerung von Terra, muss er mitten im Ödland Euphrati Keeler und eine Gruppe zusammengewürfelte Menschen beschützen. Mortarion und Typhus samt einem Großteil der Death Guard Legion marschieren auf sie zu. Sie wollen Keeler. Garro stellt sich seinem Genvater Mortarion zum letzten Kampf, schindet genug Zeit und am Ende geht seine Seele zum Imperator. So weit, so gut. Der Kampf Garro vs Mortarion dauert meiner Meinung nach zu lange. Klar, Garro ist ein toller Typ und er hat sein Schwert Libertas und er will natürlich Zeit schinden damit Keeler entkommen kann. Das macht er auch, leider war mir das zu lang. Das die Death Guard alle anderen entkommen lässt, nur weil ihr Primarch viel zu lange braucht um einen Legionär zu erschlagen, lässt sie wie Idioten aussehen. Aber gut, zumindest hat Garro hier ein heldenhaftes Ende gefunden und einen taktischen Sieg errungen.

Engel einer anderen Zeit, von John French

Kystos Gaellon, ein Blood Angel, kämpft irgendwo im Ödland auf Terra, während Sanguinius stirbt. Er dreht durch. Die Dämonen, die ihm fortan unterwegs begegnen, werden von ihm zermatscht. Ich gestehe das mir der Name Gaellon nichts sagt. Falls er in der HH und/oder SoT bereits mitgespielt hat, ist es mir entfallen. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, allerdings auch nur eine Variation von bereits bekannten und gelesenen Geschichten über Blood Angels, die nach dem Tod ihres Genvaters durchdrehen und alles niedermetzeln. Ehrlich gesagt fand sich besagte andere Geschichten auch besser als diese hier.

Fulgurit, von Nick Kyme

Barthusa Narek, Word Bearer, ist auch auf Terra. Er sucht nach Lorgar um ihn umzubringen. Unterwegs murkst er allerlei Chaoten ab. Er rettet auch ein paar Leute und begegnet Fabius, der ziemlich durchgeknallt ist. Am Ende läuft er Erebus über den Weg und das wars. Ähnlich wie bei Garro wird hier eine halbwegs bekannte Nebenfigur aus HH und SoT zu Grabe getragen. Leider war mir Narek nie symphatisch. Er war für mich auch nie sehr interessant, so das ich auch nicht unbedingt wissen musste, was denn nun genau mit ihm passiert. Die Geschichte kommt mir auch sehr mittelmäßig vor.

Fragmente (Alles, was uns bleibt), von Dan Abnett

Aphone Ire, eine Stille Schwester, erzählt einem erst sterbenden und dann toten Gardisten ihre Geschichte. Gar nicht mal so schlecht das Ganze, aber auch nur eine Variation von Jenetia Kroles Ende in einem der SoT Romane. Wie auch bei Gaellon kann ich mich nicht daran erinnern, das Aphone in der HH/SoT schon mal eine Rolle spielte. Und Jenetias Geschichte ist dann am Ende doch deutlich besser gewesen, so das ich mich fragte warum quasi Dasselbe nochmal in Schlechter erzählt werden musste. Auch diese Geschichte spielt während der Belagerung von Terra.

Exlibris, von John French

Horus ist tot, der Warp flutet aus dem Realraum zurück ins Immaterium und die Dämonen zerfallen zu Asche. Eigentlich eine gute Sache, blöd nur, wenn man der mächstigte sterbliche Psioniker ist und in einer vom Warp durchdrungenen Bibliothek ein klitzeskleines bisschen zu lange in korrumpierten Büchern gelesen hat. So ergeht es Ahriman. Also muss er aus der Bibliothek raus und sich selbst vom Warp trennen. Aber das ist leichter gesagt als getan... Das Dilemma, in dem Ahriman steckt, ist ganz nett. Es verliert aber dramatisch an Wirkung, da wir wissen das er nicht sterben kann. Dennoch ganz interessant zu sehen was Horus' Tod so alles anrichtet.

Systemsäuberung, von Gav Thorpe

Horus ist tot. Ein paar Leute vom Mechanicum wollen verhindern das irgendein Kombination als Datendämon/Dark-Mechanicum-Bestie entkommt. Theokleia, Rakhbani, Qorph... alles Namen die mir nichts sagen. Die Geschichte an sich ist okay. Nicht mehr und nicht weniger. Ähnliche Geschichten haben wir meiner Meinung nach während HH und SoT genug gehört. Es hätte, so denke ich, dieser hier nicht bedruft.

Die Dunkelheit nach der Dämmerung, von Guy Haley

Katsuhiro bekommt auch seinen Abschied. Als Ersatz-Vater für das während der SoT von Shiban Khan gerettete Baby muss er sich um vieles kümmern: Essen organisieren, Ersatzmutter besorgen, Shiban bequatschen sie alle nach Japan bzw. zu den Drachennationen zu bringen (also nach Hause). Natürlich schafft Katsuhiro das alles. Also immerhin eine Art Happy End für ihn. Es kann ja nicht alles schlecht enden. Die Geschichte an sich ist ganz okay. Die Trostlosigkeit und die Ödnis sind ganz gut beschrieben. Ein Glanzstück ist diese Geschichte auch nicht gerade, aber sicherlich halbwegs lesenswert.

Der Weg nach Hause, von Chris Wraight

Ilya Ravallion will wie Katsuhiro auch nach Hause. Sie spricht ein letztes Mal mit Jaghatai Khan, der körperlich und geistig ziemlich kaputt ist, verabschiedet sich von ihrem alten Freund Shiban und kehrt nach Hause zurück. Begleitet wird sie vom Legionär Sojuk. Es wird eine Reise durch eine trostlose und öde Gegend, menschenleer und ohne Hoffnung. Ilya und Sojuk beziehen ein Haus in einer verlassenen Stadt und leben dort eine Weile. Wie lange genau ist unklar, es könnten Wochen oder Monate gewesen sein, vielleicht ein paar Jahre. Am Ende stirbt Ilya. Es ist ein ruhiges aber auch einsames Ende mit einem unbezeichneten Grab in einer verlassenen Stadt. Aber immerhin ist der Krieg vorbei und Horus ist tot. Und Sojuk, Zeuge all dessen, kehrt zu den White Scars zurück. Diese Geschichte ist meiner Meinung nach die Beste im ganzen Band. Es ist ein passendes Ende für die SoT. Als Epilog meiner Meinung nach durchaus geeignet.

Der Leichenherrscher des Imperiums, von Aaron Dembski-Bowden

Diocletian Coros, Custodes, erinnert sich an einige Episoden aus seinem sehr langen Leben. Beinahe hätte er Guilliman erschlagen oder es zumindest versucht. Fast hätte er dem Imperator widersprochen. Doch er ist ein Custodes und so tat er nichts davon. Seine Kameraden Ra und Amon sind tot, auch Kaeria ist tot. Es war ein bitteres Leben, bittere Erinnerungen, Diocletian ist ein zutiefst verbitterter Mann... Ja, beim Gott-Imperator, die Custodes lehnen die Astartes radikal ab, misstrauen den Primarchen zutiefst und wussten sowieso schon immer alles besser. Schön, das es für uns Leser nochmal zusammengefasst wurde. Zumindest endet die HH/SoT hiermit. GW, BL und allen Göttern sei Dank.

Wertung: 5/10 Sterne

*
 
WOW, da hast Du Dir ja richtig Mühe gegeben. 😉

Ich bin jetzt auch durch, und sehe (sehr) vieles ähnlich. Das größte Ärgernis in dem Band ist mE -wie bereits erwähnt- DAS hier:

Ich gestehe das mir der Name Gaellon nichts sagt. Falls er in der HH und/oder SoT bereits mitgespielt hat, ist es mir entfallen
Theokleia, Rakhbani, Qorph... alles Namen die mir nichts sagen.
Wie auch bei Gaellon kann ich mich nicht daran erinnern, das Aphone in der HH/SoT schon mal eine Rolle spielte.
Ging mit genauso! Nur irgendwo schreibt einer dann im "Vorwort" (ab Seite 127!):

"(...)...gibt es noch einige geliebte Charaktere, denen kein abschließender Moment vergönnt gewesen ist. Das fühlte sich nicht richtig an und gab letztlich den Ausschlag für den vorliegenden Erzählband."

Zusammenfassend im Band also neun Werke, von denen ein Drittel mit Leuten aufwartet, die anscheinend keiner kennt; soviel zum Thema "geliebt".🙄
Die letzten drei Stücke dann wirklich mit Charakteren, deren Namen man schon mal gehört hat, und "Die Dunkelheit nach der Dämmerung" und "Der Weg nach Hause" tatsächlich die besten Erzählungen. Einfach aus dem Grund, weil sie ne echte Handlung haben, in der tatsächlich etwas PASSIERT. Nicht wie "Der Leichenherrscher des Imperiums" als eine Emo-Power-Erinnerung mit "symbolisch-offenen" Ende oder eine Momentaufnahe wie "Exlibris".

Fazit:
Schwankende Qualität wie üblich und unverständlicher Weise einige verschenkte Gelegenheiten. Paar gute Momente, die aber den Verdacht der Resteverwertung im Übrigen nicht ausräumen können.
Als reiner Erzählband aus der SoT-Zeit im Durchschnitt ne 5/10.
Als das, als was er beworben/beschrieben wird: Leider eher ne 3-4/10.
 
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... Paar gute Momente, die aber den Verdacht der Resteverwertung im Übrigen nicht ausräumen können. ...

Einige der Geschichten sind ja quasi 1:1 Nacherzählungen von Geschichten aus der SoT. Oder andere Varianten oder geplante Geschichten. Also ja, das ist definitiv Resteverwertung. Garro, Katsuhiro, Narek und Ilya bekommen immerhin ein Ende spendiert. Ob man das in der Form gebraucht hätte, weiß ich nicht. Als Epilog für die HH/SoT ist das schon etwas dünn.
 
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... Ich gestehe das mir der Name Gaellon nichts sagt. ...

Mir hat das keine Ruhe gelassen. Ich habe mal ein bisschen in den SoT Romanen geblättert und tatsächlich seinen Namen gefunden. Ebenso wie den von Aphone Ire. Diese Leute spielten also in der SoT tatsächlich eine Rolle. Es waren lediglich winzige Nebenrollen, aber immerhin. Ich denke das ist bei Qorph und den anderen auch so.
 
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Ich habe mal ein bisschen in den SoT Romanen geblättert und tatsächlich seinen Namen gefunden.
Die gleiche Idee hatte ich irgendwann auch.

Allerdings hab ich dann mal die Bände gezählt (13) und zB nur für "Das Ende und der Tod Teil 3" kommen bei "Dramatis Personae" 142(!) Personen vor.
DIE Sucherei wollte ich mir dann doch nicht geben... 😉
Mag sein, dass die genannten Gestalten in vielleicht Band 3 zB mal 15 Seiten Text hatten, aber das macht es ja insgesamt auch nicht besser mit der Behauptung von den "geliebten" Charakteren.😁
 
Mag sein, dass die genannten Gestalten in vielleicht Band 3 zB mal 15 Seiten Text hatten, aber das macht es ja insgesamt auch nicht besser mit der Behauptung von den "geliebten" Charakteren.😁

Das sehe ich auch so. Mit Ausnahme von Garro gabs da eigentlich niemanden, von dem ich nun unbedingt einen Epilog gebraucht hätte.
 
von dem ich nun unbedingt einen Epilog gebraucht hätte.
Ne, zwingend war das alles nicht.
Was ich auch vermisst habe, war neben diesen ganzen eher Einzel-Schicksalen eine Schilderung des großen "Ganzen" mit den Haupt-Akteuren. Also zB der Moment, wo die Ersatz-Flotte nach dem Motto "Die Kavallerie ist da" oder "Die Rohirrim vor Minas Tirith" aus dem Warp nach Terra kommt (Da gab es doch sogar mal nen Comic zu?!). Vielleicht war den Machern das auch ein zu positives/pathetisches Ereignis, aber irgend sowas in der Art hatte ich schon erwartet/erhofft....

Oder halt "36 Stunden nach Horus Tod betreten Guilliman, der Löwe und der Wolf den Thronraum".
Als etwas, was gegenüber dem ganzen Bombast der Reihe nicht völlig antiklimaktisch rüberkommt. 😉
 
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Ne, zwingend war das alles nicht.
Was ich auch vermisst habe, war neben diesen ganzen eher Einzel-Schicksalen eine Schilderung des großen "Ganzen" mit den Haupt-Akteuren. Also zB der Moment, wo die Ersatz-Flotte nach dem Motto "Die Kavallerie ist da" oder "Die Rohirrim vor Minas Tirith" aus dem Warp nach Terra kommt (Da gab es doch sogar mal nen Comic zu?!). Vielleicht war den Machern das auch ein zu positives/pathetisches Ereignis, aber irgend sowas in der Art hatte ich schon erwartet/erhofft....

Oder halt "36 Stunden nach Horus Tod betreten Guilliman, der Löwe und der Wolf den Thronraum".
Als etwas, was gegenüber dem ganzen Bombast der Reihe nicht völlig antiklimaktisch rüberkommt. 😉
Kann es sein, dass die Autoren solche Szenen irgendwie meiden?
Mir haben immer besonders Dan Abnetts Beschreibungen vom Zustand des Kreuzzugs zu Beginn der Gaunt’s Ghosts-Romane gefallen.
So etwas hätte ich mir zum Abschluss auch für das Horus-Heresy-Universum gewünscht – einen echten Makro-Blick auf die Ereignisse, statt immer nur irgendwelche „Gassenschlägereien“.
 
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So etwas hätte ich mir zum Abschluss auch für das Horus-Heresy-Universum gewünscht – einen echten Makro-Blick auf die Ereignisse, statt immer nur irgendwelche „Gassenschlägereien“.

JAAA!!! 😉 So ne Art "Wochenschau"-Überblick (wem das noch was sagt; ich kenne es selbst auch nur aus Erzählungen), um den großen Rahmen wenigstens halbwegs abzubilden und zu erzählen.

Seit gefühlt 20 Jahren wird einem eingetrichtert: "WOW,WOW,WOW, größter Krieg in der Geschichte der Menschheit, WOW, WOW, WOW" und dann am Ende bekommt man präsentiert: "Katsuhiro rettet Baby". 🥳
Solche Geschichten können durchaus der Epilog (im Kleinen) zum Epilog (im Großen) sein. In der gewählten Form ist das aber erzählerisch mE deutlich misslungen!

@Lord Protector: Hast Du den letzten Band selbst schon gelesen? Du warst doch auch die ganze Zeit dabei?!😉
 
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Was ich auch vermisst habe, war neben diesen ganzen eher Einzel-Schicksalen eine Schilderung des großen "Ganzen" mit den Haupt-Akteuren.

Ja, das wäre nicht verkehrt gewesen. Die Ankunft von Guillimans Flotte wurde in der SoT ja nur kurz angerissen. Zudem interessiert mich auch das weitere Schicksal des Mars und der anderen Planeten/Monde im Sol System. Die kamen, außer im ersten SoT Roman, sowieso zu kurz.

Mir haben immer besonders Dan Abnetts Beschreibungen vom Zustand des Kreuzzugs zu Beginn der Gaunt’s Ghosts-Romane gefallen.

Vielleicht wollen/sollen die Autoren sich nicht festlegen bzw. keinen Folge-Romanen in die Quere kommen. Es könnte ja sein, das wir irgendwann eine Post-HH/SoT-Romanreihe bekommen.
 
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Es könnte ja sein, das wir irgendwann eine Post-HH/SoT-Romanreihe bekommen.
Möglich; mE sprechen da aber zwei Dinge gegen:

Es wäre zum einen praktisch eine nahtlose Fortsetzung der HH/SoT, und die ganzen Begleittexte der Autoren lesen sich für meinen Geschmack doch eher nach einem wirklichen Ende der Reihe.
Zum anderen wüsste ich nicht, was für eine Meta-Handlung man so einer Reihe geben könnte? Weiter den Kampf gegen das Chaos ist dann doch erzählerisch irgendwie abgenutzt und so kurz nach dem Tod von Horus auch nicht wirklich "sexy". Andere Gegner, die einen Handlungsrahmen über vielleicht 10-20 Bände tragen könnten, sehe ich nicht. Orks wären "Beast arises 2.0". Necrons schlafen noch, Tyras/Tau sind noch nicht da. Bleiben eigentlich nur die Eldar...

Einzelbände aus der Zeit 30K-32K kann ich mir vorstellen, aber ne längere Reihe eigentlich nicht. 😉
 
Es wäre zum einen praktisch eine nahtlose Fortsetzung der HH/SoT, und die ganzen Begleittexte der Autoren lesen sich für meinen Geschmack doch eher nach einem wirklichen Ende der Reihe.

Ja, das stimmt. Allerdings fehlt nach meinem Geschmack noch ein abschließender Roman, der zeigt wie es nach HH/SoT weitergeht. Immerhin hat das Imperium überlebt und das bedarf ja irgendeiner Erklärung. Zumindest nach der SoT könnte man ja auf die Idee kommen, das Imperium würde so oder so zerfallen und untergehen.
 
Das wäre der richtige Zeitpunkt um Geschichten über die Inqusition zu erzählen, über Arbites und imperiale Armee.
Also eine Kombination aus Eisenhorn/Ravenor + Gaunts Geister + Ciaphas Cain + Adeptus Arbbites.
Das Ganze im Stil und mit der Dramatik von Game of Thrones/The Witcher/Chernobyl/Last of Us.

Okay, man wird ja mal träumen dürfen.... 😄
 
Allerdings fehlt nach meinem Geschmack noch ein abschließender Roman, der zeigt wie es nach HH/SoT weitergeht. Immerhin hat das Imperium überlebt und das bedarf ja irgendeiner Erklärung.
Sehe ich auch so. Wie oben geschrieben, glaube ich da aber nicht wirklich dran.
Ein weiteres Problem könnte sein, dass "nur" 1.500 Jahre nach der HH schon "Beast arises" folgt. Dazwischen kann man vielleicht ein paar weitere Epilog-Bände unterbringen, aber mE keinen "großen" Handlungsbogen. Die Prämisse von "Beast" war ja -sofern ich nicht Wichtiges verdrängt habe-, dass die Zeit nach der HH "langweilig" war, es keine großen Kriege mehr gab und dann die Bestie als die größte Bedrohung seit Horus kam.

Ich befürchte, wir werden enttäuscht werden! 😁
 
Wenn ich das richtig sehe, dann ist DAS genau das, was wir hier eingefordert hatten!? 🥳

Hätten die die Ankündigung nicht vier Stunden früher posten können, bevor ich mich so weit aus dem Fenster lehne? 😉

EDIT: Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir diesen letzten Band der SoT GANZ sicher nicht geholt...🙄

 
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