8. Edition Kurze Fragen - Kurze Antworten 8th Edition

Themen über die 8. Edition von Warhammer 40.000
Dann bildet der Obli aber die Ausnahme. Der normale Ablauf ist im GRB ziemlich eindeutig beschrieben, wie oben auch schon geschrieben wurde:
"Der verursachte Schaden entspricht dem Schadenswert der Waffe", und der Schadenswert ist im Profil unter SW zu finden. Egal ob da eine konkrete Zahl steht oder ein auszuwürfelnder Wert.
 
Dann bildet der Obli aber die Ausnahme. Der normale Ablauf ist im GRB ziemlich eindeutig beschrieben, wie oben auch schon geschrieben wurde:
"Der verursachte Schaden entspricht dem Schadenswert der Waffe", und der Schadenswert ist im Profil unter SW zu finden. Egal ob da eine konkrete Zahl steht oder ein auszuwürfelnder Wert.
Und wo steht in deinem Zitat, wann der zufällige Wert zu einem festen Wert wird? Wann ermittelst du denn, dass ein W6 dieses mal z.B. eine 4 ist?
Klar, es macht prinzipiell vom Hintergrund her halbwegs Sinn, dass der Schadenswert erst ganz zum Schluss gewürfelt wird, um Streiftreffer und ähnliches zu simulieren (denn um beim Beispiel der Laska zu bleiben, die wird wohl eher nicht mal auf halber Stärke und mal im Overdrive abgeschossen werden). Ich kenne das Regelwerk jetzt auch längst nicht gut genug, um die eine oder andere Richtung zu unterstützen. Aber in dem, was du schreibst findet es sich nicht. Da steht nur, was der Schadenswert überhaupt bedeutet.
 
Nochmal, GRB, S. 181. Dort werden diese Punkte behandelt (ohne dass ich die jetzt hier komplett hinschreibe):

1. Trefferwurf (BF)
2. Verwundungswurf (S gg. W)
3. Verwundung zuteilen
4. Schutzwurf (RüW/ReW)
5. Schaden verursachen

Und unter Punkt 5 steht eben (zum dritten Mal):
"Der verursachte Schaden entspricht dem Schadenswert der Waffe, die für die Attacke verwendet wurde."
Der Schadenswert wird auf S. 175 beschrieben:
"Schaden (SW): Der Schadenswert bezeichnet die Menge Schaden, die ein erfolgreicher Treffer anrichtet."
Und wenn da eben W6 steht, wird jetzt festgestellt, wieviel Schaden das ist.
Ich verstehe nicht, wo das Problem ist?

- - - Aktualisiert - - -

Oder die Doppelseite 184/185.
Punkt 3, Fernkampfphase.
Rechter Kasten "Der Plague Champion wirft nun eine Sprenggranate...".
Da wird auch NACH den Schutzwürfen erst der Schaden (hier W3) ermittelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
llb hat es ja scheinbar gefunden. Das war die Info, auf die es ankam.

Um das Verständnisproblem mal ein wenig zu erklären:
Ohne diese Info von llb wäre es prinzipiell nicht verboten gewesen, den Schaden schon vor der Zielauswahl zu ermitteln und davon abhängig vielleicht unterschiedliche Ziele zu beschießen. Alle deine Regelstellen (auch deine letzten jetzt) haben immer nur gesagt, dass man den Schaden ermittelt.
 
Nein. Weil da der Schadenswert steht. Und der ist nun mal ein fester Wert. Oder Variabel. Wenn der fest ist, benutzt ihr ihn doch auch erst da. Warum soll es beim variablen anders sein?
Das spielt sowas von keine Rolle, warum es anders sein solle.
Tatsache ist, dass der Zeitpunkt der Ermittlung eines zufälligen Wertes nicht hinreichend geklärt ist.

Soll ich weitermachen?

Der Schaden wird auf einer "per-model basis" ermittelt, richtig?
- Stell dir vor ich habe ein Modell mit zwei Fernkampfwaffen mit variablen Werten.
Wie oft würfel ich?

- "per-model basis" hin oder her, der Kampfsequenzablauf ist eindeutig: Trefferwurf, Schadenswurf,... usw.
Wenn ich also mit einem Kampfgeschütz schieße und jeden Wurf einzeln abhandle - was ich der Regeln nach darf - würfel ich dann jedes mal den Schaden aus, wenn ich in die "Schaden bestimmen"-Unterphasen eintrete?
Warum nicht?


Es gibt also deutliche Unstimmigkeiten bei diesen Variablen und da ist nichts, aber auch gar nichts, so deutlich wie du es darstellst.

EDIT: Wobei ich glaube, dass Teile davon sogar in einem FAQ geklärt wurden, aber das spielt keine Rolle. Die Regeln sind in diesem Punkt nicht deutlich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Natürlich wird bei mehreren Verwundungen jeweils der Schaden getrennt ausgewürfelt.
Wenn das Kampfgeschütz mit W6 Schuss schiesst, sagen wir mal tatsächlich 6 Schuss. Alle treffen, alle Wunden. Dann wird für jeden der 6 Schuss einzeln die Zahl der Verwundungen mit einem W3 festgestellt.

Vielleicht so:
Jede Waffe macht mit jeder Wunde Schaden in Höhe ihres SWs. Setzen wir für SW X ein.
Wenn X=1, macht jede Wunde 1 Schaden
Wenn X=2, macht jede Wunde 2 Schaden
Wenn X=W6, macht jede Wunde W6 Schaden
Jede Wunde wird getrennt von den anderen betrachtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend allerseits
folgende Situation: Eine Einheit vernichtet den Feind im Nahkampf. Kann die siegreiche Einheit im Zuge der Neuordnung einen anderen Gegner „angreifen“ (also innerhalb von einem Zoll zum Gegner) ? Was ist wenn der Gegner nicht vernichtet wurde?
Dämonische Grüße

Ja das geht, beachte aber das die Gegnerische Einheit dann ebenfalls zuschlagen darf.
Du kannst auch ein neuordnen in eine andere Einheit machen selbst wenn die ursprungseinheit nicht vernichtet wurde, allerdings musst du beachten das jedes modell sich nur zum nächsten modell hinbewegen kann und das du Einheiten-formation beibehalten musst.
 
Wie würdet ihr das machen, mit dem Strategem "Fury of Khorne" aka "This unit can immediately fight again" heißt das jetzt das man z.b. eine Einheit Khorne Berserker aktiviert und danach das Strategem benutzt damit der Gegner nicht mit seinem Strategem unterbrechen kann? 😀 (das erinnert mich an den Spontankarten wahn in Magic vor 12 jahren 😀)

Also im Allgemeinen bedeutet das doch das dieses Strategem dafür sorgt das man mit einer aktivierten Einheit 2 mal Kämpfen kann innerhalb einer Aktivierung.