40k Diskussion - Div. Gerüchte für W40K

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Er macht offenbar ~täglich 10-min-Videos zu aktuellen 40k-News, deswegen viel Gesabbel.
Ich bezog mich dabei auf LLBs Link zur Rezipient der PriMarines bei den DA. Das hatte mich an das Video erinnert, wo er auch über das Thema spricht und die Frage stellt, ob GW vielleicht doch den DA sowas wie Charakter verleihen möchte und einen internen imperialen Konflikt vorbereitet, oder ob es bei etwas kaschierendem Geschwafel bleibt mit sinngemäß: Der Orden hat den Neuen anfangs misstraut, A sagte "Nein!", B sagt "Oh!", und am Ende haben sich alle wieder vertragen, weil sicher auch DA-Spieler die geilen neuen Minis kaufen wollen.
 
Kurze Zeit? Finde ich jetzt nicht.

Naja, sagen wir es mal so: Wenn du z.B. Guard spielst ist das jetzt die dritte Änderung (vierte wenn man das FAQ dazunimmt) in 6 Monaten, das beginnt man sich schon zu fragen ob GW da gewisse Punktekosten am Anfang ausgewürfelt hat oder was da eigentlich passiert ist.
Sorry, aber GW verkauft hier GEDRUCKTE Bücher, keine Bits und Bytes. Die kann man halt nicht einfach so mal updaten. Wenn GW den Weg gehen möchte, das sie Punktekosten immer wieder und kurzfristig aktualisieren möchten (also das ganze eher nach Vorbild eines Computerspiels balancen wollen), dann sollen sie die Punktelisten nur noch elektronisch verkaufen und dazu eben gedruckte Quellen- und Regelbücher (sofern die Regeln dann wenigstens bis zur nächsten Version sakrosant sind; wenn nicht diese auch nur noch elektronisch).
Dann kann man die elektronische Version aktuell halten und anpassen, während das gedruckte Buch nicht zur Zettelsammlung verkommt. Die gedruckten Bücher haben nämlich durchaus eine hohe Qualität, da möchte halt nicht jeder drin rumkritzeln, v.a. wenn das dann bei einer Einheit sogar mehrmals passieren sollte. Wer garantiert mir denn das das jetzt die letzten Anpassungen bis zum nächsten Codex sind?

Wenn ich mal eine Einheit aus der Guard rauspicken darf: Die Rekruten haben jetzt den dritten Nerf innerhalb von 4 Monaten erhalten. Kann mir doch bitte keiner erklären, das zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Codex Astra Militarum noch nicht bekannt war, das die beiden anderen Änderungen auch noch kommen. Das bedeutet für mich, das ich hier ein wissentlich unvollständiges Produkt verkauft bekommen habe. Da fühle ich mich als Kunde eben auf gut deutsch verarscht, ebenso bei irgendwelchen kostenpflichtigen Day1-DLCs bei Computerspielen, die dann erst den anderen Teil der Spielewelt freischalten. Warum sollte ich eine solche Unternehmensstrategie bitte unterstützen?
 
Genau das macht GW doch:
Keine Punktkosten in den Datenblättern, sondern wegen der kurzen Halbwertszeit nur ganz hinten gesammelt im Appendix. Kannst die Seiten ja rausschneiden oder überkleben, wenn sie so sehr stören. Andere möchte aus Tradition auch in den Codizes zumindest irgendwelche Punkte stehen haben.

Was das Problem nicht lößt, das ich den Codex dann nicht spielen kann. Mit dem Kauf des Codex wird mir von Seiten GWs versprochen, das ich innerhalb des Codex folgendes finde:
"Armeeweite Regeln, mit denen du deine Sammlung aus Citadel-Miniaturen des Astra Militarum zu einer Streitmacht formieren kannst, die im Namen des Imperators in die Schlacht zieht"
Nachdem GW im Grundregelwerk "matched play" ebenso wie "narrative play" als Option angibt, gehören zu obigem Anspruch GWs an den eigenen Codex auch die Punktewerte dazu. Dann sollen sie zum gedruckten Buch nen Downloadcode für das E-Book dazulegen, dann halte ich meine Klappe. Aber so ist das eine absolute Frechheit.
Wie gesagt: Kann mir keiner erzählen das zum Erscheinungsdatum des Codex noch nicht klar war, das da z.B. die Änderung mit den Kommisaren noch kommt (wenn die Produktionszeiten für Bücher, die hier teilweise kolpotiert werden (6 Monate) stimmen, dann waren auch schon die Punkteanpassungen klar).

Um das ganze nochmal mit nem Computerspiel zu vergleichen: Im Ende bezahlt man hier nochmal nen Haufen Geld für reine Updates ohne Funktionserweiterung; also im Endeffekt einfach nur für das Eingeständnis: "hier ist uns was schief gelaufen, bitte lassen Sie mich das Produkt, das ich Ihnen verkauft habe, beheben". So dreist geht nicht mal EA vor und das will was heißen!
 
Lange wird GW keine Codexbücher* mehr verkaufen, eben weil Papier zu unflexibel auf wöchentliche Punktanpassungen reagiert... verabschiedet euch bei der Gelegenheit auch gleich noch von generischen Charaktermodellen und deren optionalen Ausrüstungsmöglichkeiten!

*Warscrolls auch nicht
Hättest du gesagt, "keine weitere Neuauflage von Codexbüchern" hätte ich dir zugestimmt.
Ich glaube das werden jetzt so die Grand Alliance Books von 40k. Die nächsten Jahre kommt alles neue über Kampagnen und diginal eingepflegten Erweiterungen in die eBooks. Das wurde ja auch zu Teilen schon in 7ten umgesetzt und für die FAQs der 8ten angekündigt.

@Slayerman
Mit dem Neuerscheinen der 8ten Edition wurde bereits angekündigt wie es läuft. Jeder der jetzt überrascht und/oder entsetzt ist hat sich schlicht weg nicht im Vorhinein informiert. Und so erscheint dein Protest jetzt etwas halbherzig.
 
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Wie gesagt: Kann mir keiner erzählen das zum Erscheinungsdatum des Codex noch nicht klar war, das da z.B. die Änderung mit den Kommisaren noch kommt (wenn die Produktionszeiten für Bücher, die hier teilweise kolpotiert werden (6 Monate) stimmen, dann waren auch schon die Punkteanpassungen klar).

Zwischen Redaktionsschluss und Verkauf liegen ein paar Monate, die Bücher kommen per Schiff aus China. In der Zwischenzeit kann es halt sein, dass die Playtester doch noch was finden.
 
Naja, sagen wir es mal so: Wenn du z.B. Guard spielst ist das jetzt die dritte Änderung (vierte wenn man das FAQ dazunimmt) in 6 Monaten, das beginnt man sich schon zu fragen ob GW da gewisse Punktekosten am Anfang ausgewürfelt hat oder was da eigentlich passiert ist.
Sorry, aber GW verkauft hier GEDRUCKTE Bücher, keine Bits und Bytes. Die kann man halt nicht einfach so mal updaten. Wenn GW den Weg gehen möchte, das sie Punktekosten immer wieder und kurzfristig aktualisieren möchten (also das ganze eher nach Vorbild eines Computerspiels balancen wollen), dann sollen sie die Punktelisten nur noch elektronisch verkaufen und dazu eben gedruckte Quellen- und Regelbücher (sofern die Regeln dann wenigstens bis zur nächsten Version sakrosant sind; wenn nicht diese auch nur noch elektronisch).
Dann kann man die elektronische Version aktuell halten und anpassen, während das gedruckte Buch nicht zur Zettelsammlung verkommt. Die gedruckten Bücher haben nämlich durchaus eine hohe Qualität, da möchte halt nicht jeder drin rumkritzeln, v.a. wenn das dann bei einer Einheit sogar mehrmals passieren sollte. Wer garantiert mir denn das das jetzt die letzten Anpassungen bis zum nächsten Codex sind?

Wenn ich mal eine Einheit aus der Guard rauspicken darf: Die Rekruten haben jetzt den dritten Nerf innerhalb von 4 Monaten erhalten. Kann mir doch bitte keiner erklären, das zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Codex Astra Militarum noch nicht bekannt war, das die beiden anderen Änderungen auch noch kommen. Das bedeutet für mich, das ich hier ein wissentlich unvollständiges Produkt verkauft bekommen habe. Da fühle ich mich als Kunde eben auf gut deutsch verarscht, ebenso bei irgendwelchen kostenpflichtigen Day1-DLCs bei Computerspielen, die dann erst den anderen Teil der Spielewelt freischalten. Warum sollte ich eine solche Unternehmensstrategie bitte unterstützen?

Sehe ich ähnlich. Wäre auch für DG die dritte Anpassung seit Index Chaos. Und das nur innerhalb eines halben Jahres. Das bin ich nicht bereit zu unterstützen. Der effektive Regelteil in Dexen macht inzwischen sowieso fast nur noch 10% aus. Dafür sind an die 30€ schon hart genug. Aber dieses Spielchen fröhlich alle 2-3 Monate zu treiben ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten. Für mich steht CA 2017 nicht auf der Einkaufsliste.
 
Wenn ihr alle die Codizes nur für Regeln braucht und euch der Fluff und das Artwork nicht interessiert, warum baut ihr eure Listen nicht einfach mit Battlescribe? Dann spart ihr euch das ganze Geld und könnt trotzdem zocken? Versteh einer was da jetzt so ein Buhei drum gemacht wird.

Meiner Meinung nach ein schlechtes Argument.

1) BS ohne offizielle Regeln zum quer checken ist aufgrund der Fehler in den Repositories nur bedingt zum Spielen geeignet. Die Gefahr ist einfach zu groß Dinge falsch zu spielen

2) Ein Produkt, welches sich in einer rechtlichen Grauzone, nahe an der Verletzung des Urheberrechts befindet, kann wohl kaum die alleinige Antwort sein

(nicht falsch verstehen, ich mag BS und nutze es selber auch ausgiebig)
 
Da BS in vielen Fragen fehlerhaft ist und zu falschen Punktwerten verleitet, wenn man nur 1-2 Klicks vergisst, ein mehr als schwaches Argument. Zumal es wie Donnerkalb eben keine Lösung sein kann, sich die Regeln aus einer Grauzone zu ziehen.
Andererseits sind es bei den Armeen kaum mehr als 10 Punkte Änderungen. Diese kann man dann ebenso gut bei notieren und mit Bleistift im Codex vermerken?
Der ganze zwangs CA ist trotzdem gewöhnungsbedürftig, weil praktisch bei der gewöhnlichen Vorlaufzeit der Produkte, einfach davon ausgegangen werden darf, das CA schon in Vorbereitung für den Print gewesen ist, da sind gerade mal die Index Bücher in den Handel gewandert.
2018 hätte ich ein solches Buch ala Generals Handbook o.k. gefunden.
Oder wenn man wenigstens noch alle vorher erschienenen Dexe rauslässt. Aber nein, die Dexe die noch nen Monat vorher erschienen sind, werden auch schon wieder obsolet gemacht. Hauptsache auch die Spieler von SM, Chaos, AM oder Eldar kaufen gleich nochmal ein 25€ Buch...
Bei so einem künstlich verkürzten Produktzyklus verkommen sämtliche Regelbücher zum völligen Wegwerfartikel. Geplante Obsoleszenz ist ein Witz dagegen. Ich kenne genug Leute, die haben noch nicht mal eine Hand voll Spiele mit ihrem Codex gemacht, da wird er schon wieder überflüssig. Warum nicht gleich im Halbjahres Takt eine neue Edition? Also irgendwo ist es auch mal gut...
 
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