GW ist als Quasi-Monopolist groß geworden und agiert bis heute noch so, obwohl die Umstände sich geändert haben. Das kann oder will das Management nicht einsehen, u.a. wohl aufgrund des fehlenden Kontakts zu ihren Kunden. Das sieht man sehr gut daran, daß GW den Umsatzrückgang mit Kostenkontrolle erklären und angehen will. Diesem Unternehmen mangelt es einfach an Nachhaltigkeit. Eigenen Angaben nach richten sie ihre Produkte auf die launischen Kiddies aus, die meist nur ein halbes Jahr im Hobby bleiben und ihre Sachen dann weiterverscherbeln. Die jüngere Konkurrenz tut genau das Gegenteil und achtet sorgfältig auf Nachhaltigkeit und langfristige Spielerbindung. Es wird enger Kontakt zur community gehalten, sorgfältiges playtesting durchgeführt und darauf geachtet, daß jedes Modell spielbar ist und Neues nicht overpowered. Infinity, Flames of War, WM/Hordes, Malifaux, Firestorm Armada und Dystopian Wars sind gute Beispiele dafür (wobei Letzteres erst im letzten Jahr richtig damit angefangen hat, es mit der Betatester-Gruppe zur demnächst erscheinenden neuen Edition aber auch voll durchzieht).
Wenn ich bei der Konkurrenz kaufe, weiß ich daß ich für mein Geld und meine Zeit hochwertige Ware mit guten Regeln bekomme, die ich auch in Zukunft bedenkenlos einsetzen kann. Wenn ich Lust auf eine neue Armee habe, kaufe ich mir die lieber für ein Alternativsystem. Da ich zu den besser verdienenden Tabletoppern gehöre, hatte ich kürzlich überlegt für eine dreistellige Summe eine neue GW-Armee anzufangen. Da sich das aus obg. Gründen bei GW aber überhaupt nicht lohnte, habe ich das gleiche Geld in drei große Armeen von Flames of War investiert und diese Entscheidung nicht bereut. In meiner Spielgruppe (größter GW-Club Deutschlands) ist GW noch mit ca. 50% der Platten vertreten, aber die Tendenz ist fallend.
GWs Verkaufsstrategie der letzten Zeit war es ja neuen Bedarf zu schaffen, was man an der Einführung der Flieger, Großmodelle, Festungen und den digitalen supplements erkennen kann. Das klappt aber nur kurzfristig und geht zu Lasten der Verkäufe älterer Produkte. Vielleicht hat GW mittlerweile auch schon erkannt wie wichtig ausgeglichene Regeln sind, denn die ausgeglicheneren Codices und Armeebüchern in der letzten Monate sind schon ein deutlicher Fortschritt. Dicke Fehler die die Eldar-Serpent und fehlendes EW der Tyraniden lassen aber weiterhin auf mangelndes playtesting und fehlenden Kundenkontakt schließen. GW ist immernoch No 1 und macht immernoch satte Gewinne, steuert mit seiner Ignoranz und Kurzsichtigkeit aber ins Verderben. Das wird zwar noch einige Jahre dauern, ist aber um so schwerer umzukehren je länger man wartet. Vor allem indem sie immer mehr von ihrer Marktbasis an die Konkurrenz abgeben. Hätte GW beispielsweise Battlefleet Gothic nicht eingestellt, wären X-Wing und Firestorm Armada nie so groß geworden.
Wenn ich bei der Konkurrenz kaufe, weiß ich daß ich für mein Geld und meine Zeit hochwertige Ware mit guten Regeln bekomme, die ich auch in Zukunft bedenkenlos einsetzen kann. Wenn ich Lust auf eine neue Armee habe, kaufe ich mir die lieber für ein Alternativsystem. Da ich zu den besser verdienenden Tabletoppern gehöre, hatte ich kürzlich überlegt für eine dreistellige Summe eine neue GW-Armee anzufangen. Da sich das aus obg. Gründen bei GW aber überhaupt nicht lohnte, habe ich das gleiche Geld in drei große Armeen von Flames of War investiert und diese Entscheidung nicht bereut. In meiner Spielgruppe (größter GW-Club Deutschlands) ist GW noch mit ca. 50% der Platten vertreten, aber die Tendenz ist fallend.
GWs Verkaufsstrategie der letzten Zeit war es ja neuen Bedarf zu schaffen, was man an der Einführung der Flieger, Großmodelle, Festungen und den digitalen supplements erkennen kann. Das klappt aber nur kurzfristig und geht zu Lasten der Verkäufe älterer Produkte. Vielleicht hat GW mittlerweile auch schon erkannt wie wichtig ausgeglichene Regeln sind, denn die ausgeglicheneren Codices und Armeebüchern in der letzten Monate sind schon ein deutlicher Fortschritt. Dicke Fehler die die Eldar-Serpent und fehlendes EW der Tyraniden lassen aber weiterhin auf mangelndes playtesting und fehlenden Kundenkontakt schließen. GW ist immernoch No 1 und macht immernoch satte Gewinne, steuert mit seiner Ignoranz und Kurzsichtigkeit aber ins Verderben. Das wird zwar noch einige Jahre dauern, ist aber um so schwerer umzukehren je länger man wartet. Vor allem indem sie immer mehr von ihrer Marktbasis an die Konkurrenz abgeben. Hätte GW beispielsweise Battlefleet Gothic nicht eingestellt, wären X-Wing und Firestorm Armada nie so groß geworden.