Spannend zu lesen.
Problem an der Sache ist das Schweizer System nach dem die meiste Zeit gespielt wird. Heißt Spieler (Armeen) spielen vornehmlich gegen gleichstarke Kontrahenten. Die Tatsache sorgt dafür, dass diese 10% Balacingspielraum den GW als Zielzone einräumt (45%-55% Win-Rate), keineswegs Linear abläuft. Das ist eine tolle Sache für den Spieler auf dem Turnier, aber eine ganz schlechte zum statistischen Auswerten.
Grundsätzlich sind sowohl 100% wie auch 0% unmöglich, da spätestens gegen sich selber die Armee gewinnen oder verlieren wird.
Gleichzeitig siegt eine schlechte Armee vornehmlich gegen andere schlechte Armeen und eine gute Armee verliert gegen noch bessere. Für die statistische Auswertung liegt hier keine Zufällige Verteilung von Daten vor. Nur das erste Spiel im Schweizer System wird (wahrscheinlich!) Zufällig gelost, der Rest ist voneinander Abhängig. Ich hab den Sachverhalt auch noch nicht vollständig durchdrungen, aber eines ist klar:
Eine Armeeliste mit 45% Siegrate spielt nicht in 4 von 10 Fällen den Sieg ein gegen eine Armee mit 55% Winrate!
Es gibt einfach Armeen die sieht man Grundsätzlich nicht in den Top 3 der Turniere und es gibt welche die sieht man nie unter den letzten 1/3 der Schlechtesten.
Man sollte sich also nicht von den Balken blenden lassen die einem suggerieren, dass ziemlich alle Armeen gleichwertig seien.
Ich glaube viel besser als so (gemeint 40k) geht es aber kaum. Zu viele Einheiten, zu viele Varianzen und zu viele einzelne (Sonder)Regeln die über Gute und Schlechte Spieler entscheiden, als dass man das viel besser Balancen könnte.
Besser als bei AoS dürfte es aber sicherlich sein