Der Stammtisch

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Mal so allgemein gesprochen, ich finde diese Spaltung der Gesellschaft auch nicht schlimm. Wir haben alle unterschiedliche Interessen, gehören verschiedenen Gruppen und Milieus an. Die Demokratie ist der Ausgleich zwischen diesen Interessen. Die radikalen und extremistischen Ränder ausgeklammert, brauchen wir als Gesellschaft jeden Aspekt dieses Spektrums. Alles hat seine Daseinsberechtigung, auch die Erzkonservativen Katholiken haben ihren Platz und ihre Interessen in unserer Gesellschaft, ebenso wie der klassische Arbeiter am Band beim VW-Zulieferer.
Ich glaube du verstehst unter der Spaltung der Gesellschaft etwas anderes als die allermeisten, oder ich kann dir hier nicht ganz folgen.
Die Spaltung is doch gerade für die allermeisten, eben die Spannung die zwischen den Rändern endsteht, eben die Bildung von unversöhnlichen Lagern.
Und das wir aus der Natur der Sache eine Diverse Meinungsgeselslchaft haben, is doch absolut klar.
Zumindest haben wir seit dem es unsere Nachkriegsdemokatie gibt noch nie ein so degenriertes zwei Partein System gehabt, wie es die Briten oder Amerikaner haben.

@Naysmith Was Russland angeht bin ich mir nicht sicher, ob die Bevölkerung schlecht behandelt wird, dazu habe ich zu wenig Einblicke sondern kenne nur sich vollkommen widersprechende Aussagen.
Aber mit Ausnahme von Nordkorea fällt mir, ehrlich gesagt keine Diktatur ein, wo man das Volk nicht irgendwie besänftigt um es bei Laune zu halten. Wo bei es natürlich auch die Diktatur einer Mehrheit gibt (sei es jetzt religiös oder nationalistisch) da kann ich mir vorstellen, dass so eine Diktatur so lange hält, wie die Mehrheit dahinter steht.
Für die Aussage muss man den Kopf schon in den Sand stecken.
Allein die Tatsache das es bei den Wahlen nie einen Ernstzunehmde Politische Alternative zu Putin gibt, oder das Politische Gegner reihenweise Ermordet werden oder in Gulaks verschwinden, sollte Bände sprechen.
Den einzigen Wiederspruch dazu findet man in Medien, die wiederum nicht im geringsten in der Lage sind das aktuelle Politische System zu kritisieren.
 
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Für die Aussage muss man den Kopf schon in den Sand stecken.
Allein die Tatsache das es bei den Wahlen nie einen Ernstzunehmde Politische Alternative zu Putin gibt, oder das Politische Gegner reihenweise Ermordet werden oder in Gulaks verschwinden, sollte Bände sprechen.
Den einzigen Wiederspruch dazu findet man in Medien, die wiederum nicht im geringsten in der Lage sind das aktuelle Politische System zu kritisieren.
Was hat das Ausschalten politischer Gegner mit der Behandlung der Bevölkerung an sich zu tun? Ich habe nicht gesagt, dass es sich bei Russland um keine Diktatur handelt, sondern bezog mich auf die allgemeine Behandlung, den Wohlstand und die Versorgung der Bürger eines Landes...
 
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Was hat das Ausschalten politischer Gegner mit der Behandlung der Bevölkerung an sich zu tun? Ich habe nicht gesagt, dass es sich bei Russland um keine Diktatur handelt, sondern bezog mich auf die allgemeine Behandlung, den Wohlstand und die Versorgung der Bürger eines Landes...
Weil auch die Teil der Bevölkerung sind, und wiederum Teile der Bevölkerung vertreten und nicht Aliens von einem anderen Planeten sind?
Die Bevölerung hat keinerlei Möglichkeiten, in irgendeiner Form, die nicht für Sie gefährlich ist, das Politische System zu kritisieren.
Noch den aktuellen Krieg zu kritisieren in den Sie rein gezwungen werden.
Dazu die Gleichschaltung aller Medien, neben eienr ganzen Latte an anderen problemen und gängelung der Gesellschaft.
Und du siehst da drinn nicht wie das eine schlechte Behandlung der Bevölkerung ist?
 
@Lord Protector Dann habe ich mich nicht differenziert genug ausgedrückt. Ich gehe eigentlich in Richtung Nord Korea, wo die Bevölkerung nichts zu futtern hat. Russland (genau wie den Iran, Saudi Arabien, China, Belarus und Co. ) halte ich zwar für Diktaturen wo die Meinungs- und Wahlfreiheit eingeschränkt oder de facto nicht gegeben ist, aber die Grundversorgung der Bevölkerung und ein gewisser Luxus allerdings gegeben sind. Das ist ja auch das worum es mir letzten Endes geht. Kann ich eine Diktatur aufrecht erhalten, wenn ich das Volk sonst gut versorge oder führt eine Diktatur immer zum Widerstand und Revolution. Mir spukt da auch die ganze Zeit der Ausdruck "geliebter Diktator" im Kopf herum. Hätte Hitler keinen Krieg angefangen und verloren, wären wir dann heute immer noch nationalsozialistisch oder hätte sich die Mehrheit irgendwann erhoben?
 
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Noch den aktuellen Krieg zu kritisieren in den Sie rein gezwungen werden.
Entschuldigung, militärische Spezialoperation, keine Sorge, bitte legen Sie Hände an die Haustür, der FSB ist unterwegs.
Dazu die Gleichschaltung aller Medien, neben eienr ganzen Latte an anderen problemen und gängelung der Gesellschaft.
Hihi, er hat Latte gesagt ^^

Tschulligung, ich bin wieder ernst, versprochen!

??
 
Ich glaube du verstehst unter der Spaltung der Gesellschaft etwas anderes als die allermeisten, oder ich kann dir hier nicht ganz folgen.
Die Spaltung is doch gerade für die allermeisten, eben die Spannung die zwischen den Rändern endsteht, eben die Bildung von unversöhnlichen Lagern.
Wo du es sagst und ich drüber nachgedacht habe, ja ich denke es ist durchaus richtig, was du da anmerkst. Das hat aber auch einen Grund. Denn das was uns durch Politik, Medien, Verbände, NGOs usw vorgeben wird, wirkt so, als ob diese Ränder so krass stark wären. Das sind sie allerdings nicht, unsere Gesellschaft ist weniger gespalten, als es öffentlich kommuniziert wird. Die drei Gefahrenbereiche Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus sind Randbereiche unserer Gesellschaft, von ihnen geht keine nennenswerte Gefahr aus. Von keinem droht eine Machtergreifung, Unterstützung in ausreichendem Maße hätten sie im Volk auch nicht.
Warum haben wir nun medial eine so hysterische Stimmung bezüglich einer vermeintlichen Spaltung? Weil das Volk eigentlich gar nicht so sehr gespalten ist, in vielen Punkten sagen uns die Umfragen, dass das Volk mehrheitlich einer Meinung ist. [Hätten wir regelmäßig Abstimmungen in Form direkter Demokratie, wie in der Schweiz, würden unsere Politiker schon dumm schauen, was sie dann umzusetzen hätten.] Nur die Politik ist anderer Meinung als die Mehrheit im Volk, also muss die Spaltung vorgekaukelt werden, um das eigene Handeln zu rechtfertigen (die eigenen Unterstützer als größere Gruppe erscheinen zu lassen, als sie es in Wirklichkeit ist) und die Bürger gegeneinander auszuspielen. Ich denke es ist sehr viel an dem Vorwurd dran, den man in den letzten Jahren öfters hört: die Politiker haben sich von der Lebensrealität der Bürger abgekoppelt. Deshalb auch meine Aussage, in einem der vorherigen Beiträge, dass wir eine veritable Staatskrise haben.
Und ich muss ehrlich sein, ich nehme mich da nicht aus, ich falle auch darauf herein. Ich werfe auch allzu leicht alle links positionierten Menschen in den Topf derjenigen, die eine unbegrenzte Migration fordern. Dabei ist dem ja gar nicht so. Viele wünschen sich eine Migrationspolitik wie die der dänischen Sozialdemokraten, das sagen sie aber eher hinter vorgehaltener Hand, als offen.
 
Politiker haben sich von der Lebensrealität der Bürger abgekoppelt.
Wer das noch nicht denkt dem empfehle ich die "Kinderkanzler" , vor allem wie ein 10/12 jähriger die gute AntiLena "vorführt" ist herrlich.?
...bzw wäre es, wenn es nicht so traurig wäre.
..oder ein Kanzler der nicht mal weiß was ein Liter Benzin oder ein Brot kosten könnte...?
 
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Das sind sie allerdings nicht, unsere Gesellschaft ist weniger gespalten, als es öffentlich kommuniziert wird. Die drei Gefahrenbereiche Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus sind Randbereiche unserer Gesellschaft, von ihnen geht keine nennenswerte Gefahr aus. Von keinem droht eine Machtergreifung, Unterstützung in ausreichendem Maße hätten sie im Volk auch nicht.
Ganz genau, es besteht keinerlei Gefahr! 30% AFD im Osten und steigenden Tendenzen dieser "konservativen" Partei im Westen.

Ich sehe da auch keinerlei Bedrohung oder Möglichkeiten, dass da was kippen könnte ?.

Immer spannend welch unterschiedliche. Schlüsse aus der gleichen Faktenlage gezogen werden.

cya
 
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Es ist völlig egal, ob da mehrheitlich Protestwähler Kunde sind oder echte Nazis. Wenn die Mehrheit reicht um eine Koalition zu bilden, dann sind die an der Macht. Fertig.

Dann werden die alles versuchen und auch umsetzen, was auch schon im rechtsnational regierten Ausland zu beobachten ist.

Wer das nicht glaubt, glaubt auch der Dexit ist gut für unsere Wirtschaft und das der Brexit nicht so gut geklappt hat liegt halt an den Briten.

cya
 
mehrheitlich von Protestwählern
Auch. Aber ich unterstelle nicht wenigen eine gewisse Fremdenfeindlichkeit oder zumindest Unbedachtheit.

Einige in meinem familiären Umfeld sind super nette Leute. Wählen definitiv nicht die Afd. Aber selbst die hauen manchmal Sprüche raus in Richtung "da waren ja nur Ausländer im Penny" und "deutsche sieht man Sonntags ja gar nicht mehr auf der Straße"
 

Der war heute mal wieder ziemlich informativ.

cya
 
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Ich sehe da auch keinerlei Bedrohung oder Möglichkeiten, dass da was kippen könnte ?.
Glaubst du wirklich, dass bei einer Regierungsbeteiligung, oder meinetwegen auch alleiniger Regierung der AfD, plötzlich alles anti-demokratisch ablaufen würde, dass sich alle Beamte und Verwaltungsangestellten einer totalitär regierenden Partei unterwerfen würden? Ebenso Justiz und Polizei?
Das glaube ich nicht. Wenn jemand dies doch glauben sollte, hatte ich in den letzten Jahren immer folgende Antwort:
Es ist eh zu spät. Glaubst du/ihr, dass die AfD sowieso die Unterstützung in Volk und Verwaltung hat, dann brauchen sie am Ende nicht mehrheitlich gewählt werden, dann kommt irgendwann die gewaltsame Machtergreifung, bzw die Unterwanderung des Systems. Dann ist es egal, wie viele Stimmen sie am Ende bekommen. Dann ist das Spiel schon lange beendet.
Glaubt man dies jedoch nicht, dann sollte einem anhand der Zahlen klar sein, dass viele Frustwähler zwar eine sehr konservative Politik wünschen, aber (Achtung Überspitzung!) niemals den KZ-Wächter für eine AfD machen würden. Das was ich halt schrieb, die extremen und radikalen Ränder unserer Gesellschaft sind gar nicht so groß, wie immer behauptet wird. Komplimentär sprach dies ja auch gerade in seinem Post an.

Ein Aspekt den ich schon ansprechen wollte:
Ohne Brandmauer hätten wir längst in Bund und einigen Ländern eine konservativ-liberale Politik. Das ist das, was eine Mehrheit im Volk möchte. Stattdessen bekommen sie eine linke Politik, die in etlichen Punkten gegen ihre Interessen handelt (der Elefant im Raum ist die Migrationspolitik). Deshalb die Staatskrise die wir haben. Es braucht dringend eine konservative Kraft neben der CDU, die die Repräsentationslücke ausfüllt, welche die CDU hinterlassen hat. und die durch keine Brandmauer ausgegrenzt werden kann. Sollte das gelingen, dürfte es wirklich auf längere Zeit eine konservativ-liberale Politik in der Republik geben, das linke Spektrum der Parteienlandschaft unter 50% bleiben. Vieles, was die letzten Jahrzehnte umgesetzt wurde, würde wieder rückabgewickelt werden.

Ja, natürlich kann da was kippen, aber eben nicht zur totalitären Diktatur, sondern zu erzkonservativer Politik, die das linke politische Spektrum fürchtet, welche sich dann aber immer noch durch check-and-balances (Verfassungsgerichte, remonstrierende Beamte usw) im Rahmen der Verfassung bewegt, sollten die Regierenden versuchen den Rahmen des GG zu überteten.

Eigentlich sehr traurig, dass die Politik und viele Bürger die Stabilität unserer Demokratie so niedrig einschätzen. Denn damit stellen sie sich selbst ein schlechtes Zeugnis aus. Denn alle Parteien jenseits der AfD, prägen die Strukturen der BRD seit Gründung. Schaut man mal wie viele Verfassungsrichter Parteibücher haben, wie viele politische Beamte, wie zum Beispiel Polizeipräsidenten Behördenchefs usw ebenso vernetzt sind oder auch direkt Parteibücher haben, dann sollte man eigentlich wenig Sorge haben. Zudem ist mein Eindruck, dass diese Milieus ja selbst dort sitzen. Lehrer, Verwaltungsbeamte und -angestellte, alles zu sehr geringem Teil AfD Wähler und trotzdem haben sie in ihre eigenen Strukturen kein Vertrauen? Und anstatt sich mal selbst hinterfragen, zum Beispiel weshalb man, als politisch eher links stehender Lehrer, seine Schüler nicht mehr erreicht, stellt man niemals den eigenen Standpunkt in Frage, sondern schiebt es immer auf die AfD und tiktok. Eins garantiere ich: auch mit Verbot der AfD und deren Verschwinden aus den sozialen Medien, werden sich die Wähler trotzdem weiter von den Parteien abwenden. Es wird sich erst wieder ändern, wenn man die Interessen der Wähler bedient und somit eigene Fehler eingesteht und verbessert.

Dann werden die alles versuchen und auch umsetzen, was auch schon im rechtsnational regierten Ausland zu beobachten ist.
Ja, versuchen, aber solange es eine Koalition ist, müssen immer noch Kompromisse gefunden werden. Und auch wenn du es nicht magst, vielleicht möchten die Wähler ja genau diese Politik, wie man sie im europäischen Ausland sieht? Und sollten sie diese Politik nicht wollen und die AfD keine Machtergreifung durchziehen, werden sie halt wieder abgewählt.
Das ist ja das Ding. Das politisch linke Lager kocht vor Wut, über das, was da kommen könnte, wenn die AfD Macht hätte, ohne anti-demokratisch totalitär zu regieren. Denn es ist einiges, bedeutend konservativeres möglich, das immer noch im verfassungsrechtlichen Rahmen geschehen würde. Vieles würde - wie oben schon erwähnt - rückabgewickelt werden. Das Pendel schwingt international gerade in die rechte Richtung, nachdem es lange einen starken Linksdrall hatte. Die Demokratie ist deshalb noch lange nicht gefährdet, es findet nur eine Korrektur statt.
 
Glaubst du wirklich, dass bei einer Regierungsbeteiligung, oder meinetwegen auch alleiniger Regierung der AfD, plötzlich alles anti-demokratisch ablaufen würde, dass sich alle Beamte und Verwaltungsangestellten einer totalitär regierenden Partei unterwerfen würden? Ebenso Justiz und Polizei?

Usw. usf.
Es ist wirklich faszinierend, wie man gut 24 Stunden nach der Sitzung im Thüringer Landtag, die erneut wirklich ALLES über das politisches Verhalten, das Demokratieverständnis und die Rechtskenntnisse einer ganz bestimmten Fraktion offenbart hat, die Chuzpe haben kann, um so ne AfD-Verharmlosung rauszuhauen... ?

Ansonsten ist der Beitrag auch inhaltlich wieder so uferlos, dass man echt nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll mit der Aufdröselung.
Ich beschränke mich mal auf diesen Strohmann:

Eigentlich sehr traurig, dass die Politik und viele Bürger die Stabilität unserer Demokratie so niedrig einschätzen. Denn damit stellen sie sich selbst ein schlechtes Zeugnis aus.
Es ist nicht so, dass die Menschen die Stabilität der Demokratie per se so niedrig einschätzen, sondern dass viele im Geschichtsunterricht doch mitbekommen haben, wie fragil und gefährdet Demokratien (insbesondere historisch Deutschland) sein können, und was das für Konsequenzen hat.
In diesem Kontext eine berechtigte Sorge UM DEN STAAT in einen angeblichen Zweifel AM STAAT umzudeuten, ist schon ziemlich schwarze Rhetorik.

Denn alle Parteien jenseits der AfD, prägen die Strukturen der BRD seit Gründung.
Apropos Geschichtsunterricht:
Kannst Du mir nochmal schnell die Ergebnisse der saarländischen Landtagswahl von 1954 geben, wo die Linke gewann und Grüne, BSW Zweiter bzw. Dritter wurden? Ich find da komischerweise nix zu?!🤔
 
@NightGoblinFanatic Du hast ja hier schon einige Klopse rausgehauen, bei denen ich mich wundere, dass da kein Widerspruch kam, aber das ist schon ne starke Nummer.

1. Natürlich geht das nicht von einem Tag auf den anderen. Aber in vier Jahren oder mehr geht ne Menge. Die Europäischen Nachbarn haben das ja schon bewiesen. Das kann nur negieren wer völlig naiv, oder ignorant ist, oder diese Möglichkeit befürwortet.
2. Neigen Menschen oft dazu, das auszusuchen, was nicht gut für sie ist (auch wegen Ahnungslosigkeit, "Brexit" die wussten nicht mal wofür die Abstimmen!).
3. "Die Linke" schäumt nicht vor Wut, wieder so eine Kampfparolenscheiße. Die Demokratischen Parteien sehen in der AfD eine echte Bedrohung für die Demokratie und dabei reihen sich die CDU und die FDP offen in die Ablehnung ein. Vermutlich weil sie ihr tief linkes Herz entdeckt haben, besonders Friedrich Merz! (Man was ein Quatsch!).
4. Wer die Nacht hat Gesetzte zu machen, kann die Macht bekommen abwahlen deutlich zu erschweren. Auch im Europäischen Umland beobachtbar.
5. Rückabwicklung! Super Idee den Problemen von Morgen mit den Ideen von gestern zu begegnen. Ich bin da maximal skeptisch, dass dieser Weg den Umgang mit den kommenden Herausforderungen einfacher macht.

cya
 
Schön, dass es manchmal doch sehr schnell gehen kann im Rechtsstaat (Ich weiß, Spiegel ist Lügen-/Systempresse):

 
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A propos Thüringen.
Weimar liegt ja auch in diesem schönen Ländle und die gleichnamige Republik hatte zwar mehr als 4 Jahre Bestand,kam aber auch nicht mit Demokratie gegen den kleinen rechten Rand in Deutschland an.Vor allem dadurch dass der von nicht ganz so kleinen Hintermännern gestärkt wurde, die sich sicher auch heute schnell finden, wie man auch in anderen Ländern sehen kann.
Sollte man nicht unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen.
 
Vor allem dadurch dass der von nicht ganz so kleinen Hintermännern gestärkt wurde

JA, wichtiger Punkt. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob Du eher auf mediale Unterstützer wie zB Hugenberg oder auf industrielle/finanzielle Unterstützer abzielst!? Gerade der zweite Punkt wird teilweise als nicht mehr so relevant angesehen; hab ich aber auch erst vor ein paar Monaten mitbekommen...

So oder so: Es gibt nicht nur die "harten Nazis" oder "KZ-Wächter". Ohne Trittbrettfahrer, Opportunisten, Finanziers, Medienleute und Protestwähler wäre damals / ist heute ein politischer Aufstieg in dem Ausmaß einfach nicht machbar. Der "kleine rechte Rand" kann durch diese Unterstützer sehr groß werden.
 
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