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Wieder mal ein toller Teil. Ich hoffe mal das diese ominöse Orkwaffe nicht nocheinmal zum Einsatz kommt bzw. das es nicht ein versteckter Gargant oder sogar ein Orbitalbeschuss eines versteckten Orkschiffes war.
PS: Lass dir das "Thronverdammt" patentieren der Spruch ist einfach göttlich und immer wieder passend😎
Wieder mal ein toller Teil. Ich hoffe mal das diese ominöse Orkwaffe nicht nocheinmal zum Einsatz kommt bzw. das es nicht ein versteckter Gargant oder sogar ein Orbitalbeschuss eines versteckten Orkschiffes war.
In jedem meiner RPG Gruppenberichte hat mein SC sein eigenes Fluchwort. Drek war es bei Shadowrun, Verdammnis bei D&D und bei Freihändler ist es nun Thronverdammt. :lol:
Position:
Damaris System
Damaris
Schmiede
Guncutter
Zeit: 2 505 784.M41 (Tag 14 der Schlacht um Damaris)
Nun gut, zurück in Damaris City versuche ich den Strom der sich innerhalb der Stadt befindlichen Kraftwerke auf die schwer unter Druck geratene Ostmauer zu bündeln, um die dort sich befindlichen Lasergeschütze mit Strom zu versorgen. Es ist ein ziemlicher Akt, den Maschinenpriestern der Kraft- und Umspannwerke anzutreiben, ihre Weihrauchbehälter schneller zu schwingen und die Rituale zu beschleunigen. Auf die Befindlichkeiten der Maschinengeister kann zurzeit nicht ausreichend Rücksicht genommen werden. Ich mach den Maschinenpriestern drastisch klar, wie die Meks der Orks die armen Maschinen quälen und schänden werden, falls die grüne Flut bis hierher durchbricht. Lieber ein verärgerter Maschinengeist, der in den nächsten Tagen vielleicht eingeschnappt den Dienst quittieren wird, als die Maschinen in grüner Orkhand. Statt der angekündigten zwei Tage schaffen die Priester nun die Rituale in zwei Stunden. Motivation durch Entsetzen wirkt auch hier wahre Wunder des Maschinengottes. Damit ist die Ostmauer stabilisiert und die Orkhorde wird dort deutlich dezimiert und schließlich zurückgeschlagen.
Dann erreicht mich die Nachricht, dass Jeremiah Blitz mit der "Ripper" seinen zugewiesenen Abfangsektor verlassen hat und auf Damaris zuhält. Macht denn hier jeder, was er will? Thronverdammt! Natürlich bricht durch die entstandene Lücke sofort ein weiterer Brocken durch und schlägt nur einhundert Kilometer entfernt ein. Das daraus resultierende Erdbeben löst in der einsetzenden Dunkelheit beinahe eine Panik bei der Zivilbevölkerung aus. Allerdings befinden sich kaum Orks auf dem Brocken und da dieser von den anderen Orks gänzlich ignoriert wird, scheinen dem Waaaghboss so langsam die Truppen auszugehen. Nun gut, ich hole die "Audacia" und "Aegis" ebenfalls zurück, zum einen um Jeremiah Blitz mit der "Ripper" im Schach zu halten, falls er mehr als nur sein Anteil in Sicherheit bringen will, zum anderen, um die Nordmauer zu unterstützen. Der Kollateralschaden ist zwar nun wahrscheinlich, aber besser als ein Durchbruch der Orks.
In der Nacht kann ich einmal zwei Stunden und dann noch einmal eine Stunde am Stück schlafen. Das ist wirklich viel im Vergleich zu anderen Nächten. Die Orks greifen weiter unvermindert an und die Nordmauer gerät immer mehr unter Druck. Ich beordere die Panzerverbände nach Norden und lasse sie etwa einen Kilometer hinter der Mauer sich "eingraben". Sprich, Sandsackbarrieren werden aufgetürmt und die Straßen mit Barrikaden gesichert. Jeremiah Blitz hüllt sich in Schweigen, aber ich denke mal, dass er nun die Throne der Kirche sich verdienen will. Elendiger Bastard!
Dann detoniert einer dieser Blaue Blitz Super Bomben an der Nordmauer, tötet tausende von Orks und reißt eine große Bresche in die Mauer. Natürlich sterben auch viele der tapferen Verteidiger. Sofort setzt ein Ansturm auf die Nordmauer an. Offensichtlich macht die Nachricht schnell bei den Grünhäuten die Runde, denn sie lassen von allen anderen Mauern ab und gruppieren sich um. Überall bilden sich Marschkolonnen. Ich eile zur Nordmauer und versuche die Bresche, zu schließen. Überall liegen Trümmer und es riecht penetrant nach Ozon. Die "Aegis" und die "Audacia" sind nun in hoher stabiler Position und eröffnen vorsichtig das Feuer auf Orkmassierungen vor der Mauer. Die Feuergeschwindigkeit der "Audacia" lässt schwer zu wünschen übrig, dafür liegen die Treffer alle im Bereich der Orks und beginnen sie zu dezimieren, da sie dort dicht gedrängt auf die Mauer zustürmen.
Trotzdem sind es Tausende, welche durch die Bresche strömen. Das Gebiet hinter der Mauer ist leider nicht vollständig evakuiert und es kommt zu abscheulichen Szenen, aber die Barrikaden sind unser einziger Schutz. Die Grünhäute müssen nicht erst angelockt werden, sondern stürmen wie üblich wie von Sinnen brüllend auf uns zu. Wiedermal kein koordiniertes Vorgehen, kein Unterstützungsfeuer, sondern nur eine dumpfe grüne Flut. Aber lieber das, als anders. Ich bin wirklich froh, dass der Waaaghboss nicht hier ist und seinen Jungs zeigt, wie man so was richtig macht. Aus den festen Positionen heraus wird das Feuer eröffnet und schon bald bilden sich richtige Hindernisse aus Leichen der Orks. Ein Lasergewehr ist nicht besonders effektvoll gegen Orks, aber wenn zehn Mann diszipliniert auf ein Xenos schießen, geht es auch zu Boden. Trotzdem gelingt es noch genug, die Barrikaden zu erreichen. Ich lasse Rabenschwinge und Rabenklaue für mich sprechen und ihre Argumente sind todernst gemeint. Es kommt schnell auf ganzer Breite zu brutalen Nahkämpfen, aber die PVS, Milizen, Arbites und Haustruppen können standhalten, da die beiden leichten Kreuzer aus der Flut auf die Mauer ein Tröpfeln machen. Schließlich befehle ich den Gegenangriff und wir können die Bresche schließlich nach mehreren Stunden blutigen Kampf schließen. Der Feind ist zurückgeschlagen und sammelt sich in der Nähe der Nordmauer wieder, wo sie merken, dass sie zu Nah für ein orbitales Bombardement sind. Es wird Zeit, den Strom auf die Nordmauer zu legen, was nicht einfach wird, da die Techpriester der Meinung sind, ein weiterer Umschaltvorgang, könnte die Maschinengeister nachhaltig verärgern. Thronverdamm! Und da dies nicht genug Probleme sind, wird mir gemeldet, dass sich ein orkischer Kampfverband bestehend aus einem schweren Kreuzer und einem Barrakutta auf das Bollwerk zu bewegen.
Position:
Damaris System
Orbit über Damaris
"Audacia"
Brücke
Zeit: 2 507 784.M41 (Tag 15 der Schlacht um Damaris)
Wir fliegen so schnell wir können mit dem Guncutter zurück zur "Audacia". Kaum bin ich auf der Brücke, als meine treue Colette schon heran geschossen kommt und mir ein feudales Mahl auftischt, das mich daran erinnert, dass ich in den letzten Tagen so gut wie kaum etwas gegessen habe. Während ich ein fünf Gänge Menu mit belebenden heißem Rekaf in mich hinein schaufle, lasse ich mich auf den neusten Stand bringen. Die "Audacia" hat nichts weiter abbekommen. Der Crew geht es gut und ist guter Dinge. Auch den Passagieren geht es vergleichsweise gut. Nun denn, dann kann es ja losgehen. Der feindliche Verband hält Kurs auf das Bollwerk und ich lasse die "Audacia" auf Abfangkurs bringen. Die "Aegis" schwenkt ab, um eine Zangenbewegung durchzuführen. Mit zwei leichten Kreuzern ist das sicherlich eine gute Idee, die höhere Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit auszuspielen. Ich bete zum Gottimperator, dass wir uns an diesem Bissen nicht verschlucken. Ein ausgewachsener Kreuzer ist ein Schiff für die Schlachtlinie, das Rückgrat der imperialen Flotte. Und mit so einem Riesen legen wir uns nun an.
Alle Runen sind in grünen Bereich, die "Audacia" ist frisch "aufgetankt" und alle sind bereit. Es kann losgehen. Der Kreuzer ist leicht zu orten und wir gehen Abfangkurs, allerdings werden wir es nicht schaffen, ihn vor dem Bollwerk zu stoppen. immerhin werden so die Batterien der Festung uns Feuerunterstützung geben können. Mit Höchstgeschwindigkeit rauschen wir heran, aber der Kreuzer übernimmt die Initiative. (1 gewürfelt, heul!) Allerdings gehen dessen gigantische Geschosse in die Leere, während wir einschwenken und ihnen eine Breitseite und einen Lanzenschlag verpassen. Gut gemacht! Das Feuer liegt gut und wir verpassen dem etwas über sechs Kilometer langen Koloss einige gut sitzende Wirkungstreffer. Das Barrakutta Kanonenboot ignorieren wir erst einmal, da deren Performance nichts ist zu dem, was der Kreuzer uns antun kann. Im Gegenzug werden wir nun massiv vom Linienschiff unter Feuer genommen. Die Schilde brechen zusammen und drei schwere Einschläge erschüttern das Schiff. Thronverdammt! Die Anzahl der aufflackernden Warnrunen hält sich ausnahmsweise mal in Grenzen. Trotzdem tun diese Treffer durchaus weh. Die Schotten halten, es gibt keinen signifikanten Vakuumeinbruch.
Wir passieren den Kreuzer und geben ihm vorher noch Saures mit einer Breitseite aus unseren Sonnenlaser Makrokanonenbatterien und unserer Titanschmiede Lanze. Die Treffer liegen wieder hervorragend und das Linienschiff blutet Sauerstoff. Der Kreuzer ist nun deutlich beschädigt, rammt aber nun das Bollwerk. Oder besser gesagt, rammt sich das gewaltige Orkschiff in eine der gigantischen Dockanlagen des Mondes und bleibt stecken wie ein Korken in einer Flasche. Thronverdammt!
Die verdammten Grünhäute stürmen nun den Mond. Wir waren nie das Ziel, sondern der Mond mit den Werften. Das ist nicht gut. Den Barrakutta der nun heranstürmenden Aegis überlassend, feuern wir aus allen Rohren auf den Kreuzer, der ein gutes Stück herausragt. Unser Feuer liegt im Ziel und nach zwei Salven zerbricht der Kreuzer in zwei Teile. Das hat gesessen. So langsam trudeln die ersten Verlustmeldungen ein. Der Notfallchirurgie gelingt es leider nicht, die Verluste signifikant zu senken. (Wurf knapp versaut). Die "Aegis" zerpflückt nun den Barrakutta und wir eilen dem Bollwerk zu Hilfe. Ich sammle alles ein, was noch eine Waffe tragen kann und dann entern wir sozusagen unsere eigene Bastion. Die PVS Besatzung ist schwer unter Druck geraten. Schotte werden gesprengt, Auffangstellungen vom Grünzeug überrannt. Mit gezogenen Schwert und wehendem Banner führe ich einen Flankenangriff an. Als erstes treffen wir auf kleine Grüppchen von Xenos, die wir niederschießen können, bevor sie uns erreichen. Aber die Trupps werden immer größer und schließlich treffen wir auf dem Hauptstrom eindringender Grünhäute.
Ich lege mit Rabenschwinge an und der Maschinengeist zickt auf einmal herum, trotz der Einhaltung der Rituale. Thronverdammt! Kochendes Plasma zischt aus den Notöffnungen heraus und bevor das mich verbrennen kann, lasse ich lieber die Waffe fallen. Ein verdammt mieser Anfang und genau so "gut" geht es weiter. Nur Magister Ares bolzt einen der Grünhäute um, bevor sie wie eine Grüne Welle auf uns zustürmen. Mit Rabenklaue gebe ich ihnen die richtigen Argumente zu kosten. Dummerweise bekomme ich den Anführer ab, der ein ziemlich zäher Bursche ist. Sein kleiner Kollege haut ebenfalls auf mich drauf. Alle unsere Schützen sind blockiert und tun sich äußerst schwer gegen die Orks. Meisterin Puppila steht hinter mir und wird von zwei Orks bedrängt. Zuerst töte ich nach mehreren Fehlschlägen dann meinen ersten Ork mit einem Hieb, der ihn in zwei Hälften spaltet (Zorn des Imperators mit schlappen 54 Schadenspunkten, wo zwei ausgereicht hätten!)
Nun haue ich Althea aus der Klemme, die momentan ihre sonst so überragenden Schießkünste verlernt zu haben scheint. Rothäutige Squigs beginnen nun mit ihren riesigen Mäulern nach mir zu schnappen und ich gebe ihnen Rabenklaue zu schmecken. Ehrlicher menschlicher Stahl ist zu viel für ihre Mägen und sie gehen blutig daran ein. Leider brennt einer dieser vorwitzigen Gesellen mit dem unglaublich riesigen Maul mein Konverterfeld aus. Heute schienen mich die Maschinengeister wahrlich zu hassen. Nun ist es Zeit, sich dem Boss des Trupps zu stellen, nachdem ich mich endlich eingehauen habe. Auf einmal holt er weit mit seinem zweihändigen Schlagwerkezug aus und wie die Axt eines Henkers saust sie herunter. Ich versuche mit Rabenklaue den Hieb zu parieren, aber der Winkel stimmt einfach nicht. Ungehindert beißt sich die krude Waffe durch meine Rüstung und in mein Fleisch. Thronverdammt!
Mal wieder ein netter Teil 😀
war lange nicht so sehr von "Die Fahrten der Audacia" überzeugt, doch inzwischen lese ich deine Geschichten sehr sehr gerne 🙂
(muss jeden Tag vorbei schauen, ob ein neuer Teil draußen ist 🙂)
Mal wieder ein netter Teil 😀
war lange nicht so sehr von "Die Fahrten der Audacia" überzeugt, doch inzwischen lese ich deine Geschichten sehr sehr gerne 🙂
(muss jeden Tag vorbei schauen, ob ein neuer Teil draußen ist 🙂)
Oh, ja, Stefan ist manchmal ein richtiger Sadist, aber in Freihändler ist es nicht leicht, eine ernsthafte Opposition den SC entgegen zu stellen, welche sie fordert, ohne zu töten.
Position:
Damaris System
Orbit über Damaris
Bollwerk
Verbindungsgang
Zeit: 2 508 784.M41 (Tag 15 der Schlacht um Damaris)
Das tut verdammt weh, als der große Spalta mich trifft. Aber den Schmerz wandle ich in aufrechten Hass und meine nächsten Schläge strecken ihn nieder. Ich wende mich nun der anderen Flanke zu, die aber auch so schon ziemlich von Magister Militaris Ares und nun der frei gewordenen Meisterin Puppila geklärt wurde, sodass es für mich nicht mehr viel zu tun gibt. Das war jetzt ein hartes Gefecht und nicht das letzte heute. Durch die Zerstörung des Kreuzers verebbt die Grüne Flut ziemlich schnell. Wir bekommen noch vor Ort gut medizinische Versorgung und helfen noch ein paar Widerstandsnester auszuheben. Nachdem klar geworden ist, dass die Besatzung des Bollwerkes mit dem Rest ohne größere Probleme fertig werden kann, ziehen wir uns zurück und fliegen zurück nach Damaris City. Über der Stadt nimmt die "Audacia" eine stabile Feuerposition ein und eröffnet das Feuer auf noch weiter hinten liegende einzelne Verbände, was aber nicht besonders viel Wirkung zeigt, da ein Zusammentreiben nicht klappt. So ist das wie das Schießen mit einer Schrotflinte in einen Ameisenhaufen ziemlich sinnlos und wir verursachen eigentlich hauptsächlich mit unserem Feuern massive Kollateralschäden an der dortigen Infrastruktur.
Ich fliege mit der Führungscrew wieder zurück in die Stadt und beginne eine Offensive zu planen, um die Orks vor der Stadt entweder einzukesseln oder sie ins Offene zu treiben, wo die "Audacia" mit ihren Bordwaffen mitmischen kann. Gegen Massierungen kann sie durchaus was ausrichten. Von der Schmiede sind inzwischen die überlebenden Truppen in die Stadt geflogen worden, besonders die Basilisken verstärken die sich hier befindliche Artillerie wieder auf Sollstärke. Auch die Panzer lasse ich abziehen und sammeln. Aus den Bunkern ziehe ich ein Bataillon ab, ebenso von der West und Südmauer, weil sich dort kaum noch ein Ork blicken lässt. Die Masse bewegt sich von Osten nach Norden zur Bresche. Diesmal leite ich die Operation vom Tisch aus, weil es sich gezeigt hat, dass von vorne führen mit den vorhandenen Mitteln bei einem so großen Verband einfach nicht möglich ist.
Über Ausfalltore beginnt der Gegenangriff. Die Verbände kommen gut heraus, formieren sich und ein Panzerkeil, gefolgt von Infanterie, die wiederrum von Selbstfahrlafetten der Artillerie gedeckt wird. Auf dem Holo sieht das aus wie bei den Kriegsspielen in der Akademie, wo Kadetten gegeneinander ihre Truppen gezogen haben. Einzelne Horden der Orks wenden sich nun nach Süden und greifen wie üblich unkoordiniert an. Die mangelnde Zusammenarbeit dieser Armee ist ihr Todesurteil. Ohne große Verluste werden die einzeln agierenden Verbände der Grünhäute von den Leman Russ Kampfpanzern, den einfachen Soldaten und den Basilisken zerlegt. Weiter und weiter geht der Vormarsch und die Gegenangriffe werden natürlich immer heftiger. Aber so nah an der Mauer werden sie von den dortigen fest installierten Waffenplattformen unterstützt und in diesem Kreuzfeuer werden die Orks gnadenlos zerfetzt. Die Xenos, welche zurück in die Stadt fluten, geraten in brutale Straßenkämpfe, die Orks, die nach draußen in die Weite um Damaris Stadt flüchten, werden von den Lanzenschlägen und Makrokanonensalven der Audacia dezimiert.
Am späten Nachmittag ist ein Kessel geschlossen, die Orks sitzen in der Falle. Nun wird es Zeit, den Tod von General Dante zu inszenieren. Mit meiner Leibwache fahre ich mit ihm in einen Schützenpanzer und gebe ihm die Uniform meiner Brückenwacht zum Anziehen. Damit sieht er nun aus wie einer meiner Leute. Wir fluten aus dem Panzer heraus und greifen verschanzte Orks an. Dabei geht "versehentlich" der Schützenpanzer hoch, in dem General Dante offiziell noch saß. Allerdings scheint der General den Sinn des Manövers nicht ganz zu verstehen, denn voller Wut stürzt er sich in die nächsten Nahkämpfe und lässt so etwas wie Todessehnsucht vermuten.
"Seid kein Narr! Ihr habt genug für Damaris getan! Ihr braucht jetzt nicht noch sinnlos am Ende Euer Leben verschenken. Zwischen den Sternen erwartet Euch noch eine Zukunft, eine neue Chance!"
"Ich werde bis zu Letzt für meine Heimat kämpfen. Das versteht Ihr doch sicherlich?" Wäre das Scintilla, ich würde auch bis zum letzten wie ein Löwe kämpfen wollen. Ich beschränke mich darauf, ihn zu beschützen, während wir Orkstellung auf Orkstellung ausräuchern. Am frühen Abend versinkt die blaue Sonne hinter dem Horizont und der Schleier der Nacht senkt sich über das Schlachtfeld. Wir haben gesiegt. Wir haben tatsächlich die Grüne Flut zurückgeschlagen und vernichtet! Dem Imperator sei Dank!
Mit meiner Brückenwacht und dem nächsten Guncutter fliegt der ehemalige General hoch zur "Audacia", während ich die traurige Nachricht verkünde, dass General Dante beim letzten Angriff dieser Schlacht den Heldentod gefunden hat. Jeremiah Blitz taucht gerade noch rechtzeitig auf, um die letzten Orks in der Innenstadt zu töten. Er sieht aus wie ein strahlender Held, ausgeruht, sauber und versprüht Witz und Schlagfertigkeit nach allen Seiten. So sehen Sieger aus. Thronverdammt!
Am nächsten Tag und kurzer Nacht, schließlich sind noch Orks zu töten und das will geplant sein, gibt es eine Konferenz im Palast. Auf einmal könnte man meinen, dass Jeremiah Blitz alles geleitet und den letzen Angriff geführt hätte. Ich bin zu müde, erschöpft und momentan geht es mir einfach am Arsch vorbei, um ihm Paroli bieten zu können. (Wurf versaut, unter 81% zu würfeln kann so schwer sein!) Natürlich ist es ärgerlich, dass so ein Schaumschläger jetzt den ganzen Ruhm einheimst, während ich die blutige und gefährliche Arbeit erledigt habe. Angeblich hat er den Waaghboss erschlagen, aber das kaufe ich ihm nicht ab. Die "Ripper" beansprucht acht Brocken für sich und eine Armada aus Barrakuttas und Kreuzern als Abschüsse. Die acht Brocken sind dokumentiert und bestätigt, einige Barrakuttas kann man ihm auch anrechnen, aber alles andere ist erstunken und erlogen. Wahrscheinlich lag er die ganze Zeit im Bett und hat mal jede von seinen über vierzig Konkubinen rangenommen. Vermutlich meist mehrere gleichzeitig. Meine Mädchen hatte in den letzten Wochen kaum etwas zu tun, nur einmal konnte ich ein paar Minuten für etwas Entspannung erübrigen, bevor ich für ein oder zwei Stunden etwas Ruhe fand.
Erst nach einiger Zeit wird mir klar, dass diese ganze Sache gar nicht Jeremias Blitz Idee ist, sondern dass die Kirche dahinter steckt, um General Dante aus den Analen streichen zu können. In den offiziellen Geschichtsbüchern wird stehen, dass ich der Stratege hinter der Verteidigung war, während Blitz die grobe Arbeit an der Front erledigt hat. Der Bischof wollte mir nicht den ganzen Ruhm zuschanzen, sondern eben auch Blitz beglücken und auch Dante tilgen. Das ist natürlich äußerst ärgerlich und ich hätte dieses Spiel viel früher durchschauen müssen. Jetzt ist es zu Spät, das die wahren Helden von Damaris ihren gerechten Ruhm ernten.
Lord-Kapitän Lock von der "Aegis" schlägt schließlich vor, den "richtigen" Waaghboss mit dem Namen Snoggritz zu suchen, der sich wahrscheinlich noch irgendwo im System befindet und wohl auf Nachschub wartet. Da ich jemand bin, der gerne Nägel mit Köpfen macht, bin ich dabei. Denn wir wissen ja, nicht einmal ein totes Xenos ist ein gutes Xenos!
Gespielt am 30.03.2013
Spielleiter: Stefan
SC:
Flavion Conari Freihändler Rang 4
Althea Puppila Meisterin der Leere Rang 4
Yuri Navigatorin Rang 3
Solun Ares Magister Militaris Rang 2
Aris als Ersatz für Bruder Obskurus Seneschall Rang 2
EP: 600
Besiegte Gegner:
ca. 10 Orks
1 Boss
ca. 6 Squigs
1 Brocken im offenen Raum
1 Brocken auf Damaris
1 Kreuzer
Beute:
Gedanke des Tages
Diese Sitzung war ziemlich spannend und abwechslungsreich. Die finale Schlacht um Damaris, auch wenn dem armen Flavion wohl nicht der Platz in den Geschichtsbüchern vergönnt sein wird, den er verdient. Die Anzeichen waren deutlich da, aber ich hab da voll gepennt.
Euer SL geht wohl nach dem Leitspruch "Never trust a smiling Gamemaster " 😀 er läßt dich ja ganz gut leiden ... Kopf hoch Flavion darf dann bestimmt den Waaghboss erschlagen und als Trophäe in seiner Ruhmeshalle aufhängen 😀
PS: Immer wenn ich das lese werde ich neidisch :dry: und verdamme die Tatsache das es in meiner Nähe leider keine Freihändler RPG Runde gibt. Hm zur Not kauf ich mir das Regelwerk und versuche selber eine Runde aufzumachen. Da meine aktuelle SR4 Runde leider am aussterben ist weil der SL so wenig Zeit hat.
Eher armer Dante, wird total aus der Geschichte gelöscht. Und scheiß Bischof Arendt, der mit seinen perfiden Machtspielchen alles aufs Spiel gesetzt hat und am Ende auch noch die Geschichte total verdreht.
Euer SL geht wohl nach dem Leitspruch "Never trust a smiling Gamemaster " 😀 er läßt dich ja ganz gut leiden ... Kopf hoch Flavion darf dann bestimmt den Waaghboss erschlagen und als Trophäe in seiner Ruhmeshalle aufhängen 😀
Das hat er teilweise wirklich gut drauf. Leider war Flavion der finale Kampf nicht vergönnt, da wir an dem Tag nur zu dritt waren und damit einfach zu wenige, um den Nahkampf suchen zu können.
PS: Immer wenn ich das lese werde ich neidisch :dry: und verdamme die Tatsache das es in meiner Nähe leider keine Freihändler RPG Runde gibt. Hm zur Not kauf ich mir das Regelwerk und versuche selber eine Runde aufzumachen. Da meine aktuelle SR4 Runde leider am aussterben ist weil der SL so wenig Zeit hat.
Ich bin wirklich Froh, mit Stefan einen so guten und auch vernünftigen SL an der Hand zu haben, der es meist versteht, uns zu fordern, aber nicht zu überfordern. Und ein paar weitere Spieler, die regelmäßig Zeit haben.
Persona Dramatis
Persona Dramatis
Personen Damaris
Leobald Crane - Unterhändler des Aestus Kartells
Dariah von Hellwick - Vertreterin der Besitzerfamilie des Aestus Kartells
Lord-Kapitän Elisabeth Orleans - Herrin der "Sternenweber", einer Fregatte der Tempest Klasse. Alte angesehene Familie mit uraltem Brief
Lord-Kapitän Jeremiah Blitz - Herr der
General Remi Dante - Oberkommandierender der PVS von Damaris
Gouverneur Belkan Kupak - Drittgeborener Sohn, amtierender Gouverneur von Damaris, Imperiumsanhänger und von kleinem Wuchs.
Urdi Kupak - schlanke, junge, hochgewachsene Frau des Gouverneurs
Bischof Mikael Arendt - Offizielles Oberhaupt des Adeptus Ministorum auf Damaris, hagere Gestalt mit Glatze
Kardinal Kregory Hestor - Besuchte vor dreißig Jahren Damaris
Adjutant Jotan Alexander - Offizieller Reiseführer des Gouverneurs
Principalis Litea Gilgeas - Mitglied des Ordo Famulus
Dariah von Hellwick - Vertreterin ihrer Familie bei den Verhandlungen
Marschall Solaria Thrace - Vertreterin des Adeptus Arbites
LK Silvia Lock - Imperiale Flottenkommandantin des Stützpunktes und Herrin des leichten Kreuzers Aegis
Kapitän Covalek - Kapitän des Zerstörers "Gerechter Pfad", untersuchte die "Audacia" bei Anmut
Principales Litea Gilgeas vom Ordo Famulus - Beraterin des Bischofs
Joral Arkardi - Anführer der gleichnamigen Familie und so etwas wie der inoffizielle Herrscher von Pariah.
Personen der Weite
Sebastian Winterscale - berühmt berüchtigter legendärer Freihändler, Entdecker von Winterscales Reich und seit Jahrhunderten verschollen.
Lady Anagai - Wahrsagerin in der Klause
Crew der "Audacia"
SC:
Kapitän Flavion Conari Freihändler - Lordkapitän der "Audacia"
Solun Ares Magister Militaris - Ehemaliger Soldat der Imperialen Armee und nun amtierender Waffenmeister der "Audacia"
Althea Puppila Meisterin der Leere - Junge dunkelhaarige Frau mit Pferdeschwanz, zweiter Steuermann.
Bruder Obskura Astropath - Laien Prediger und Erleuchteter Astropath
Yuri aka Lady Helmchen Navigator - junge Frau mit zu vielen Gelenken in den Gliedern
NSC
Obere Ränge und Abteilungsleiter
Oberst Kyrr - Neuer erster Offizier und XO
Maschinenseher Kyle Ademis - erster Techpriester der "Audacia", Thuleaner und stark modifiziert
Hauptmann Tessa Nimdock - Hauptmann einer Kompanie
Schiffsmeister Major Istran von Hellstett - Neuer Schiffsmeister
Materialmeister Leutnant Dominik von Hellstett - Neuer Materialmeister und Sohn von Istran
Scriptor Primus Horatius Codwell - Leiter der Librariumsgruft
Kapitän-Explorator Zathor Rak - Im Kryotank lagernder erster Kapitän der "Audacia"
Stabsarzt Hoffert, dem Obersten der Bordärzte
Doktor Melinda Adams - Ärztin an Bord der "Audacia"
Leutnant Alais Kolding - Neuer Chefausbilder der "Audacia"
Wachtmeister Kolvin Loredus - Bester Fechter und oberster Anführer der Wachoffiziere
Navigator Primus Tybald Kett - Oberster Vertreter und Chefnavigator des Hauses Kett
Das Gefolge von Flavion Conari
Bannerträger Braddock, trägt das persönliche Banner, Leibwächter, vierschrötiger Mann
Lexikanuseinheit OP3C
Gehilfin des Leibkoches Colette, schüchterne Rothaarige
Leibdiener Caine, weiser alter Mann und Vaterersatz für Flavion Conari
Konkubine Josephina, blonde Haare. Sie ist eine latente Psionikerin und sagt die Zukunft aus dem Tarot voraus.
Konkubine Carmina, schwarzhaariges Teufelchen.
Novus Conari - Flavions älterer Bruder, von Ravion veränderter Waffenservitor
Schiffe
"Audacia" - Flaggschiff der Adelsfamilie Conari, Leichter Kreuzer der Monitorklasse im Drehbankschema.
Ignes et Amnestia - berüchtigtes ehemaliges Schwarzes Schiff der Inquisition, an den Erzfeind gefallen.
Gerechter Pfad - Imperialer Zerstörer der Calixisflotte unter Kapitän Covalek
Aegis - Flaggschiff der inoffiziellen Koronus Flotte unter dem Kommando von LK Lock
Ripper - Kreuzer unter Kommando von LK Jeremiah Blitz
Sternenweber - Fregatte unter LK Orleans
Orte
Koronus-Weite - Halosterne nördlich des Calixissektors und des Segmentum Obscurus
Scintilla - Hauptwelt der Golgenna Weiten und des Calixissektors
Tarsus - Makropole in Äquatornähe und Handelszentrum der Welt Scintilla
Damaris - Bevölkerungsreichste Planet in der Weite. Großer Tempel des Drusus.
Karmesin-Trost - Vergnügungswelt
Maleziel - Gefängniswelt
Vaporius - Feudalwelt. Das Aestus Kartell will dort Minen und Manufakturen errichten.
Xenosrassen
Orks - Haben mit den Hunert Hunert Zsänen ein eigenes kleines Sternenreich in der Weite
Fraktionen
Aestus Kartell - Minen und Manufakturgesellschaft in Besitz der Familie von Hellwicks
Kapitel 27
Die goldenen Hauer von Damaris!
Position:
Damaris System
Orbit über Damaris
Audacia
Konferenzraum
Zeit: 2 545 784.M41
Vierzehn Tage sind seit der letzten großen Schlacht vergangen. Wirklich Ruhe habe ich seitdem keine gefunden. Orks mussten noch gejagt und vernichtet werden, auch wenn das inzwischen zu hundert Prozent die PVS von Damaris macht. Die letzten jämmerlichen Reste aufwischen, die jetzt noch übrig sind, bedürfen nun nicht mehr weiter meiner Aufmerksamkeit. Dafür hat es einiges an Geschäftsaktivitäten gegeben. Ich habe ein Protektionsabkommen abgeschlossen, was mir quasi eine Kopfsteuer für alle Bewohner von Damaris einbringt im Tausch dafür, dass ich sie vor den Begehrlichkeiten der Orks und anderer dreckiger Xenos beschütze. Auch an vielen Manufakturen bin ich jetzt beteiligt. Auch werde ich in Zukunft die PVS mit schwerem Gerät beliefern, hat doch meine Familie sehr gute Beziehungen zu der Waffenschmiede des Merotech Kartells. Auch an dem Wiederaufbau werde ich mich beteiligen. Da die Unternehmungen inzwischen so mannigfaltig geworden sind, habe ich ein Grundstück im Norden von Damaris Stadt erworben, wo ein Anwesen und Handelsstation entstehen wird. Einer meiner vielen Neffen wird sich hier seine ersten Sporen verdienen dürfen.
Mir gelang es, ein hervorragendes Energieschwert im Mordian Schema zu erwerben. Die Klinge ist besser ausgewogen als die von Rabenklaue. Ein jahrhundertaltes Meisterwerk eines wahren Künstlers von Mordian. Damit macht das Töten gleich doppelt so viel Spaß. Ich nenne sie Blitzgewitter. Und als Krönung habe ich eine wirklich meisterhafte Plasmapistole mit einem so motivierten Maschinengeist, dass sie niemals überhitzt. Auf der Waffe ist noch ein Laserzielgerät integriert, sodass man damit viel besser gezielte Einzelschüsse abgeben kann. Da die Abschüsse so schön grollen, nenne ich sie Donnerwetter. Blitzgewitter und Donnerwetter, das sind einprägsame Namen. Damit sollte es doch möglich sein, mit dem berüchtigten Waaghboss Snoggritz fertig zu werden.
Just zu diesem Thema halte ich gerade eine kleine Besprechung mit meinen hohen Offizieren und Lord-Kapitänin Lock und ihrer Führungscrew ab. Der Holoprojektor projiziert eine Karte des Asteroidenfeldes mitten in den Raum. Fünf Bereiche sind als mutmaßliche Produktionsstätten markiert. Durch die vielen Schwärme der letzten Wochen war es letztendlich ein Leichtes, die Positionen heraus zu finden. Zwei davon im Zentrum sind die aktivsten Stützpunkte und von dort werden immer noch sporadisch Brocken losgeschickt, die aber so gut wie keine Orks mehr enthalten. Die meisten sind abgeschossen worden, einer konnte durchbrechen und hatte keine tausend Orks und Grotz an Bord, die alle in kürzester Zeit am Boden ausgelöscht wurden. Nach menschlichem Ermessen sind diese Angriffe vollständig sinnlos und wohl nicht mehr als eine trotzige Geste von Snoggritz. Oder er will damit erreichen, dass wir zu ihm kommen, was wir gerade vorhaben? Wenn er die "Aegis" und die "Audacia" in das Asteroidenfeld locken kann und uns in eine vorbereitete Falle laufen lässt, kann das unser Ende sein. Die Ripper allein wird Damaris nicht verteidigen können, besonders da Jeremiah Blitz es garantiert nicht darauf ankommen lassen und lieber das Weite suchen wird. Aber letztendlich wissen wir nicht, wie weit der Waaghboss Snoggritz über unsere Situation im Bilde ist. Irgendwie bezweifele ich, dass dieses Xenos die Feinheiten der menschlichen Politik auf dieser Welt begreifen kann.
Vom Logischen her dürfte der Waaghboss sich in der zentral gelegenen Werft in der Mitte befinden, da er von dort am einfachsten die Produktionsstätten und seine Flottenverbände koordinieren kann. Bis jetzt hat er aber kein glückliches Händchen dabei gehabt. Nach dem ersten Angriff unter massiven Verlusten hätte ein wahrer Stratege seine Truppen und Flottenverbände massiert und so den Durchbruch erzwungen. Zehn Brocken auf einmal hätte uns den Gar ausgemacht. Schiffe hatte er ja genug, wie die sinnlose Opferung der Barrakuttas durch den Warpsprung bis über Damaris bewiesen hat. Der Großteil der Flotte ist einfach zerbrochen oder in der Atmosphäre verglüht. Trotzdem dürfen wir diese Kreatur nicht unterschätzen. In die Enge getrieben kämpfen solche Wesen bis ans Äußerste. Ein uralter Kriegerphilosoph aus dem alten Terra hat einmal angemahnt, einem Gegner immer die Möglichkeit zur Flucht geben, da ein Feind bis zum Äußersten gehen wird, wenn er nur noch zwischen Sieg oder Tod wählen kann. Die meisten wählen Sieg. Aber diese Option dürfen wir unserem Feind nicht geben. Ist die treibende Kraft dieser Horde erst mal besiegt, wird Damaris so lange sicher sein, bis ein anderer Waaghboss sein Glück versuchen wird. Wahrscheinlich wird eine Vernichtung von Snoggritz andere Grünhäute der tausend tausend Zähne davon überzeugen, leichtere Ziele anzugreifen, bevor sie sich an Damaris die Hauer ausbeißen.
Hui, ausnahmsweise mal Beute, die sich sofort auszahlt. Neue Waffen ... Nett!
Wird Flavion seine alten Teile als Gunstbezeugung verschenken? Oder verstauben die ob Ihrer Heldentaten in einer Vitrine?
Und noch eine Frage habe ich auf deren Beantwortung ich seit der Geschichte mit Jeremiah Blitz warte:
Darf sich Flavion denn nun "Verteidiger von Damaris" nennen, oder ist das tatsächlich Jeremiahs Titel?
Wenn dem so sein sollte: SKANDAL! :angry:
Flavion riskiert sein Leben und Dante muss alles hinter sich lassen. Nur damit Jeremiah und Arendt sich mit fremden Federn schmücken können. Kommt leider im Imperium zu oft vor. Das II. Catachan ist da auch ein ganz gutes bsp. Riskieren ihr Leben auf Dulma`lin, nur damit so ein aufgeblasener Lackaffe ihnen den Ruhm klaut.
Da hat euer SL ja ganz schön viele Geschenke verteilt. Erst mehere Manufakturen und dann noch zwei neue Waffen. Aber ist eine Plasmap. die nicht überhitzen kann, nicht etwas OP?
Hui, ausnahmsweise mal Beute, die sich sofort auszahlt. Neue Waffen ... Nett!
Wird Flavion seine alten Teile als Gunstbezeugung verschenken? Oder verstauben die ob Ihrer Heldentaten in einer Vitrine?
Und noch eine Frage habe ich auf deren Beantwortung ich seit der Geschichte mit Jeremiah Blitz warte:
Darf sich Flavion denn nun "Verteidiger von Damaris" nennen, oder ist das tatsächlich Jeremiahs Titel?
Wenn dem so sein sollte: SKANDAL! :angry:
Flavion riskiert sein Leben und Dante muss alles hinter sich lassen. Nur damit Jeremiah und Arendt sich mit fremden Federn schmücken können. Kommt leider im Imperium zu oft vor. Das II. Catachan ist da auch ein ganz gutes bsp. Riskieren ihr Leben auf Dulma`lin, nur damit so ein aufgeblasener Lackaffe ihnen den Ruhm klaut.
Hier geht es ja nur mehr als nur um Ruhm. Es geht darum, die Herrschaft des Gouverneurs zu sichern, damit die Kirche ihre willige Marionette an der Spitze behält.
Da hat euer SL ja ganz schön viele Geschenke verteilt. Erst mehere Manufakturen und dann noch zwei neue Waffen. Aber ist eine Plasmap. die nicht überhitzen kann, nicht etwas OP?
Ne, die Eigenschaft Herrvorragend unterbindet die Regel Überhitzen. Kritische Patzer bewirken nur noch Fehlschüsse und kein Überlaufendes Plasma mehr. Alles ganz Regelkonform.
Position:
Damaris System
Orbit über Damaris
Audacia
Konferenzraum
Zeit: 2 545 784.M41
Wir kommen zu dem Schluss, es in der mittleren Produktionsstätte als erstes zu versuchen. Wahrscheinlich wird dort mindestens ein Kreuzer stationiert sein und wir haben ja festgestellt, wie schwer es ist, mit so einem fertig zu werden. Das wird eine verdammt harte Nuss werden, die wir da zu knacken haben. Und er wird dort nicht allein vor Reede liegen. Ohne wirkliche Informationen werden wir keinen Plan machen können, da es zu viele wenn und aber gibt. Zu viel müssen wir schätzen oder annehmen. Auf dieser Grundlage gibt es keine sinnige Strategie. Wir müssen aufklären und dann einen Plan schmieden. Falls wir dann noch so viel Zeit haben.
Die "Audacia" ist inzwischen wieder voll bemannt und repariert. So brechen wir dann schließlich im Verband mit der "Aegis" auf, um den Waaghboss Snoggritz zur Hölle zu schicken. Seneschall Aris schlägt vor, dass wir Jeremiah Blitz in die Pflicht nehmen. Klar, ein Kreuzer mehr wäre nicht schlecht, aber zum einen will ich den Ruhm nicht teilen und zum anderen ist mir der Kerl zu unzuverlässig. Beim ersten wirklichen Problem wird er abdrehen und das Weite suchen. Große Klappe und nichts dahinter. Hat schon seinen Grund, warum die "Ripper" in einem so desolaten Zustand ist.
Auf dem Weg zur gefrorenen Grenze, wie das Asteroidenfeld hier auch genannt wird, passiert rein gar nichts. Und ich bin nicht traurig darüber. Inzwischen habe ich vier neue Astropathen an Bord. Ein alter Mann mit dem Namen Meister Zacharias, welcher der imperialen Splittersekte der Inkarnatus Dei angehört. Auf seinem Gesicht hat er eine auffällige Tätowierung in Form eines goldenen Thrones in pyramidenform auf der Wange, dazu noch einen Büßerkranz mit Zacken. Dann ein Geschwisterpaar mit den Namen Darius und Marcella, die noch recht jugendlich sind und ihre ausgebrannten Augen hinter eine Binde versteckt haben. Sie sind mir etwas unheimlich, da sie telepathisch untereinander zu kommunizieren scheinen. Die Vierte ist eine siebzig Jahre alte Frau mit den Namen Geneve, die bisher in der imperialen Flotte Dienst getan hat. Eine kleine Aufmerksamkeit von Lord-Kapitän Lock sozusagen. Finde ich wirklich nett von ihr!
Um meinen Ruf auf Damaris etwas aufzupolieren und nicht wieder von diesem angeberischen Großmaul Jeremiah Blitz übergangen zu werden, habe ich ein paar Schreiberlinge angeheuert, die diesmal aus erster Hand von den Geschehnissen berichten können. Auch habe ich meine Geschichte vorgetragen, wie sie sich auf Damaris abgespielt hat. Meine Ausfälle gegen die Orkverbände und unsere heroische Angriff auf die Brocken vom Boden. Und ich habe mir einen Servoschädel mit einer Televidkamera gekauft, um die ganze Sache für die Nachwelt zu dokumentieren. Wahrnehmung ist Wahrheit und nichts untermauert das eher als sich bewegende Bilder. Auch habe ich mehrere Maler und Bildhauer angeheuert, um meine Siege und Erfolge für die Nachwelt festzuhalten. Ruhm ist hier in der Koronus Weite durchaus eine Währung, die man in Throne und damit in Profit umwandeln kann.
Meisterin Puppila wächst über sich hinaus, als sie die "Audacia" in das Asteroidenfeld hinein fliegt und auf eine stabile Parkposition bringt. Die "Aegis" schickt zwei Aufklärer los, welche den feindlichen Stützpunkt auskundschaften. Der ganze Flug in die Randzone hat etwas über vierundzwanzig Stunden gedauert. Nun beginnt das Warten. Der erste Flug der Aufklärer ist recht unergiebig, da sie nun einen kleinen Teil aufgeklärt haben. Zwei Barrakuttas bewachen die riesige Werft, in der die Brocken für den Einsatz vorbereitet werden. Die Daten sind ungenügend und wir brachen Gewissheit, wie viele Kampfschiffe wirklich dort auf uns lauern. Es gibt die Option, mit dem Enterboot in die feindliche Werft einzudringen und sie von Innen heraus zu vernichten. Das ist der Stoff, aus dem wahre Heldengeschichten sind. Leider scheint sich sonst keiner für diesen Plan zu erwärmen. Thronverdammt!
Drei Spieler haben gefehlt, deswegen wollte ich nicht auf eine Infiltration drängen. Wäre bestimmt äußerst cool geworden, sich durch die Orks zu schleichen bzw. zu kämpfen und dann wahrscheinlich sogar auf Snoggritz selbst zu treffen. Hatte Extra noch Widerstand gesteigert und das Talent wütender Angriff genommen, was mit dem neuen Schwert einen Schaden von 1W10+12 bedeutet hätte, also ziemlich ordentlich bei zwei Attacken mit einer Trefferchance von jeweils 74%. Ein Bolter macht zum Vergleich 1W10+5. Wäre bestimmt episch geworden, wenn sicherlich auch verdammt gefährlich, da orkische Freibeuter ziemlich heftige Gegner sind.
Leider werden die Aufklärer nun beim zweiten Anflug entdeckt und müssen evakuieren. Wir haben das wichtigste Element für diesen Angriff verloren, nämlich den Überraschungseffekt. Die Aufklärer fliehen erfolgreich und führen die Orks zu uns. So brauchen wir uns keine weiteren Gedanken mehr über einen Schlachtplan zu machen. Ich lasse Alarm geben und volle Gefechtsbereitschaft einnehmen. Natürlich waren vorher schon alle Posten besetzt, aber jetzt wird es ernst. Ich lasse Fahrt aufnehmen und stoße mit der "Aegis" auf unserer linken Seite parallel auf den feindlichen Stützpunkt vor. Drei Barrakuttas und ein Kreuzer kommen auf uns zu. Zwei Barrakuttas zu unserer linken, ein Barrakutta und der Kreuzer zu unser rechten. Wir befinden uns in einer ungünstigen Situation und müssen praktisch vor den Orkschiffen nach links abschwenken, sonst krachen wir gegen Himmelskörper. Und hier gibt es ein Haufen von diesen Dingern. Ich lasse das Feuer auf Barrakutta 2 legen, der zur linken Kampfgruppe gehört. Ich übernehme die Lanze persönlich. Makrokanonen wie auch Lanze erzielen Wirkungstreffer auf der ganzen Länge des Rumpfes. Die "Aegis" folgt uns und gibt dem schwer angeschlagenen Kanonenboot gekonnt den Rest mit ihren mannigfaltigen Waffensystemen. Die Jungs von der "Aegis" haben schwer was drauf. Respekt!
Hier geht es ja nur mehr als nur um Ruhm. Es geht darum, die Herrschaft des Gouverneurs zu sichern, damit die Kirche ihre willige Marionette an der Spitze behält.
Im Imperium ist Ruhm ja auch Macht. Gerade in der Imperialen Armee sind die, die am meisten Ruhm erlangt haben, am mächtigsten. Und da die Kirche machtgeil ist, passt es ja das sie den Ruhm (also Macht) an sich reißen.
Ne, die Eigenschaft Herrvorragend unterbindet die Regel Überhitzen. Kritische Patzer bewirken nur noch Fehlschüsse und kein Überlaufendes Plasma mehr. Alles ganz Regelkonform.
Toller Teil, hoffe ja mal das auch der Herr Bischof nicht immer das bekommt was er will (wenn es nach mir ginge ne Klinge eines Assasinen zwischen die Rippen 😎)
auf das Flavion Conari der Grüne Pilzbrut das Handwerk legt und gut was zum Moschen findet um seine neuen "Spielzeuge" auszuprobieren.
Nichts macht mehr Spaß als ein paar Grünhäute umzuhauen :lol: egal in welchen RPG.
Im Imperium ist Ruhm ja auch Macht. Gerade in der Imperialen Armee sind die, die am meisten Ruhm erlangt haben, am mächtigsten. Und da die Kirche machtgeil ist, passt es ja das sie den Ruhm (also Macht) an sich reißen.
Natürlich. Aber die Beweggründe des Bischofs sind nicht, jetzt Flavion einfach aus reiner Bosheit den Ruhm streitig zu machen, sondern die Fundamente der Macht zu verfestigen. Dante war zu beliebt im Volk und das muss der Bischof mit allen Mitteln korrigieren, in dem er ihn in der zukünftigen Geschichtsschreibung total tot schweigt. Offensichtlich wollte er Flavion nicht den ganzen Ruhm zuschanzen, sondern hat seinen Schützling Blitz noch daran beteiligt. Vielleicht gibt es zwischen den Beiden noch ein Geheimabkommen für weitere uns unbekannte Dienste.
Klar, Flavion geht es auch um persöhnlichen Ruhm und Stolz. Er will angesehen sein und sich vor aller Welt als Lordkapitän beweißen. Und natürlich auch vor seiner Familie. Gute Bilanzen sind gut, ein Ruf als Held und Verteidiger des Imperiums noch besser. Alles was er tut, fällt ja auch auf seine Familie zurück.
Toller Teil, hoffe ja mal das auch der Herr Bischof nicht immer das bekommt was er will (wenn es nach mir ginge ne Klinge eines Assasinen zwischen die Rippen 😎)
Noch braucht Flavion ihn, schließlich braucht er noch Hexagramm und Nullfelder. Dazu noch den Zugang zu den geheimen Archiven. Es hat schon seine Gründe, warum Flavion bei diesem Spiel mitmacht.
Leider war ihm dies in diesem Abenteuer noch nicht vergönnt, aber inzwischen hat er damit schon Gangways mit Leichen gepflastert.
Position:
Damaris System
Asteroidenfeld
Anflugskorridor zum Orkstützpunkt
Audacia
Brücke
Zeit: 2 548 784.M41
Barrakutta 3, der Überlebende von Kampfgruppe links, will seinen gefallenen Kameraden rächen und versucht, uns zu rammen und zu entern. Haarscharf schrammt das krude Orkschiff an uns vorbei und hinterlässt beim Streifen einiges an Schäden. Die "Audacia" schüttelt sie wie ein nasser Hund und hörbar geht einiges zu Bruch. Ganze Batterien von Warnrunen leuchten auf, um mir die Schäden zu symbolisieren. Der Kreuzer und das letzte Kanonenboot eröffnen aus allen Rohren das Feuer auf uns. Und die Orkschiffe sind mit Kanonen vollgepackt. Nur Orks schaffen es, auf einem vergleichsweise kleinen Raum eine solch gigantische Feuerkraft zu etablieren. Unsere Schilde brechen bald unter dem gut liegenden Trommelfeuer zusammen und Dutzende Einschläge von gigantischen Granaten schütteln die Audacia durch. Die Hälfte davon bleibt in der Panzerung hängen, aber der Rest geht durch. Weitere dutzende von Warnrunen beginnen hektisch zu blinken, die meisten davon im tiefsten Rot. Thronverdammt!
Das Medizinische Personal versucht ihr Bestes und kann einige Schwerstverwundete retten. Trotzdem ist die "Audacia" schwer angeschlagen. Wir versuchen aus der bevorstehenden Umklammerung zu entkommen und Raum zum Manövrieren zu bekommen. Hier sind überall herum flitzende Himmelskörper, die uns teilweise auch Deckung geben. Wir kriegen die Kurve, während weitere Salven an uns vorbei schrammen. Je weiter wir weg sind, desto schwieriger ist es für die Orks, uns zu treffen. Diese Orks sind zu unserem Glück wirklich miserable Schützen. Deswegen setzen sie uns nach, um uns zu entern und mit dem fertig zu machen, was sie wirklich gut können, dem Nahkampf. Ein Barrakutta saust auf uns zu und ich lasse ein wahres Gewitter an Makrokanonensalven auf es niederprasseln. Ich richte persönlich die Lanze auf den Angreifer aus, lasse mich von den Auguren einweisen und motiviere den Maschinengeist des Thrones, mich zu unterstützen. Auf einem Monitor erscheint der Barrakutta, ein mit Makrokanonen überladenes Kanonenboot in der Größe einer Fregatte. Es ist ein Wunder, dass die Orksmek so viele funktionierende Waffen auf einem so engen Raum bündeln können. Das Fadenkreuz kommt zur Ruhe und ich geben einen zwanzig Sekunden Impuls auf das krude Schiff ab. Die Lanze trifft und das Schiff zerbricht. Unser erster Abschuss heute. Jubel brandet auf der Brücke auf, der aber sofort wieder verstummt, als die Auguren melden, dass zwei weitere Kanonenboote der Barrakuttaklasse in unmittelbarer Nähe geortet werden. Wieder steht es zwei gegen vier. Aber es ist gut, eines der Schiffe zerstört zu haben, denn so können weniger habgroße Geschosse auf uns niederprasseln und es ist gut für die Moral der Besatzung.
Wir schwenken um einen Asteroiden herum und laufen direkt in den Kreuzer hinein. Wir tauschen auf kürzester Distanz Breitseiten aus. Schwere Einschläge erschüttern die "Audacia". Dutzende von Vakuumeinbrüche werden mir angezeigt. Es knirscht und kracht im ganzen Schiff. Auf dem Messingschirm für die Schadensmeldungen verwandelt sich die Schrift in ein Flirren, so schnell sausen die eingehenden Meldungen ein, dass mein Auge sie gar nicht mehr erfassen kann. So schwer wurde das Schiff noch nie beschädigt. Aber wir feuern aus allen Waffensystemen zurück und zertrümmern die Steuertreibwerke des Kreuzers. Sofort schwärmen auf der Rumpfoberfläch tausende von Grotz aus und beginnen mit den Reparaturen. Thronverdammt!
Die "Audacia" passiert den Kreuzer und geben ihm noch einmal Nachschlag, bevor wir mit voller Kraft an ihm vorbei rauschen. Wir sausen um den nächsten Asteroiden und sind im toten Winkel des schrecklichen Ungetüms. Vorne am Rumpf ist ein gigantischer Orkschädel angebracht. Entweder die Hommage an einen ihrer Götter, Mork oder Gork, oder an ihren Waaghboss Snoggritz. Mit etwas Glück ist er an Bord des Schiffes und wir können ihn hier und jetzt in die Hölle der Grünhäute schicken. Falls die angeschlagene "Audacia" durchhält. Colette ist in ihrer Kochnische zusammengesackt und wimmert schluchzend vor sich hin. Ich wünschte, ich könnte meine kleine Köchin trösten, aber dafür habe ich keine Zeit. Aber ich kann sie beschäftigt halten, indem ich ihr auftrage, schon mal ein Menu für das Siegesessen zusammen zu stellen. Derweil versucht die Mannschaft, die angeschlagene "Audacia" am Leben zu halten. Unser Manöver um dem Snoggritzs Flaggschiff zu entkommen hat uns mitten in ein Rudel Barrakuttas geführt. Beide Breitseiten hämmern los und ich lege mit der Lanze nach. Das reicht, um ein weiteres dieser Schiffe zu vernichten. Damit sind die Kräfteverhältnisse nicht mehr so einseitig zu unseren Ungunsten.
Die "Aegis" hat derweil auch einiges abbekommen und ist ebenso schwer angeschlagen wie mein Schiff. Das ist das schwerste Gefecht in meiner Karriere. Wir haben zwar schon einen Kreuzer erledigt, aber der war immobil im Bollwerk gesteckt. Ein offener Kampf gegen so ein Ungetüm ist eine Nummer zu groß für einen leichten Kreuzer wie die "Audacia". Ein Kreuzer ist das hauptsächliche Linienkampfschiff des Imperiums. Das Rückgrat der Imperialen Flotte. Schlachtschiffe sind zwar noch größer, aber selten. Der schwere Kreuzer ist das, was den imperialen Frieden im Raum aufrecht erhält. Und gegen so eine Bestie aus Stahl und purem Vernichtungswillen stehen wir nun. Ein geschändetes Relikt in der Hand des Xenos, gerichtet gegen die Diener des Imperiums. Selbst ein Freihändler ist immer noch ein Untertan unseres lebendigen Gottes auf seinem goldenen Thron zu Terra. Er sieht uns zu und er wird mich nicht verzweifeln sehen! Wir werden vielleicht sterben, aber es gibt nichts Ehrenvolleres als im Kampf für unschuldige Menschen zu fallen, die uns vertrauen. Wenn wir sie auch enttäuschen, werden wir doch erhobenen Hauptes fallen. Denn im Tod gegen die Feinde des Imperiums ist nichts Schlimmes, ist doch da der Imperator, der uns empfangen und über uns richten wird. Und er sollte wissen, wie viel ich in der letzten Zeit für das Imperium und seine heilige Kirche geleistet habe. Sieg oder Tod!
Aaaah (bitte an lauten Schrei denken) ein unangekündigter Spoiler 😀
Bin auf den nächsten Teil gespannt 🙂 dann geht das Moschen los 😀 vor allem auf den Boss-Kampf freu ich mich 😀
Eine weitere Trophäe für Flavion oder doch nur ein weiterer gefallener Held des Imperiums.
Auf gehts Falvion nicht verzweifeln der Imperator ist mit dir denn "Das Xenos sollst du töten" so lautet die heilige Anweisung des Lebenden Gottes auf Terra.😉
Echt spannender Teil😎.
Auf den Boss Kampf freu ich mich auch hoffe ja das die Audacia den Kampf übersteht und Falvion genug Kleingeld für die Reparaturen hat bzw. das die Kirche im einen Preisnachlass verschafft. Schließlich hält er auch für den Herrn Bischof seinen Kopf hier im Asteroidenfeld hin und auch die unzähligen Köpfe seiner Crew.
Der Imperatror wird ihre Seelen in Empfang nehmen und ihre Taten im Diesseits werden im Jenseits belohnt. :eagle:
Auf gehts Falvion nicht verzweifeln der Imperator ist mit dir denn "Das Xenos sollst du töten" so lautet die heilige Anweisung des Lebenden Gottes auf Terra.
Auf den Boss Kampf freu ich mich auch hoffe ja das die Audacia den Kampf übersteht und Falvion genug Kleingeld für die Reparaturen hat bzw. das die Kirche im einen Preisnachlass verschafft. Schließlich hält er auch für den Herrn Bischof seinen Kopf hier im Asteroidenfeld hin und auch die unzähligen Köpfe seiner Crew.
Stimmt, man muss sie selten suchen, da sie zu einem kommen. Ihre Taktiken sind meist sehr geradlinig und sie bleiben tot liegen, wenn sie getötet worden sind. Und keine dämonisches Kropszeug, was einen den Tag wirklich versauen kann.
Position:
Damaris System
Asteroidenfeld
Anflugskorridor zum Orkstützpunkt
Audacia
Brücke
Zeit: 2 548 784.M41
Wir lassen den brennenden Ork hinter uns zurück. Die "Aegis" blutet Sauerstoff und Flammen schlagen aus verschiedenen Lecks, aber sie zerlegt ebenfalls einen Barrakutta, dreht dann aber ab, nachdem Lock sich kurz bei mir gemeldet hat.
"Lord-Kapitän Conari! Haltet den Kreuzer und den letzten Barrakutta beschäftigt. Ich stoße mit der "Aegis" auf die Hauptproduktionsstätte vor." Sie hat Recht, wir müssen die Hauptwerftanlage zerstören. Sollten wir auch fallen, wird so die nächste Angriffswelle um Jahre verzögert werden. Mir ist klar, dass die "Audacia" alleine nur geringe Chancen hat, diese Gefecht zu überleben. Aber manchmal muss man bereit sein, alles zu opfern um alles gewinnen zu können. Nur wer wagt, gewinnt!
"Viel Glück! Der Imperator beschützt!", wünsche ich Lock.
"Das tut er!" Damit ist die Sache geklärt. Ich lasse die Audacia schwenken und wir liefern uns ein kurzes, aber heftiges Gefecht mit dem letzten orkischen Kanonenboot. Diesmal halten die Schilde oder die Panzerung dem Beschuss stand. Dafür geben wir dem Ork wirlich Saures. Unsere Salven liegen gut und der Nachschlag mit der Lanze lässt ein brennendes Wrack zurück, das auf einen Asteroiden zutrudelt und daran zerschellt. Welch schöne Explosion. Einer der von mir angeheuerten Maler macht schon fleißig Skizzen. Soviel Arbeitseifer in einer solchen Situation lobe ich mir.
Damit ist es nur noch ein Linienschiff gegen einen Aufklärer. Tja, alles ist offen. Ich lasse die Audacia eindrehen und erwarte Snoggritz Flaggschiff. Seine Grotz haben offenbar die Steuertriebwerke wieder repariert, denn er kommt mit voller Fahrt auf uns zu. Wir gehen parallel zu ihm und tauschen auf recht naher Distanz unsere Projektile und Energien aus. Diesmal liegen unsere Salven gut. Wir pulverisieren seine Frontbatterie an schweren Geschützen. Aber auch wir müssen schwere Treffer einstecken. Die Temperatur auf der Brücke erreicht die einer Sauna, so heiß flutet die Abwärme unserer Geschütze die "Audacia". Schließlich verlöschen die Schilde des Kreuzers für immer und ungehindert hämmern nun unsere Breitseiten in den Kreuzer. Allerdings sind seine Panzerplatten an den Flanken ebenfalls noch viele Meter dick und bestehen aus einer geschichteten Adamantium Ceramit Legierung. Ich jage mehrmals die Lanze hinterher, teilweise mit vierziger Impulsen, welche die Maschinengeister der Titanschmiedelanzen fast zur Ohnmacht treiben. Aber die uralte Technologie vom Titan hält aber durch. Schließlich donnern mehrere Explosionswellen durch das geschändete ehemalige imperiale Schiff. Die Triebwerke verlöschen für immer und das orkische Wrack gerät ins steuerlose Trudeln. Das ist der Sieg! Eine grenzenlose Erleichterung steigt in mir auf und ich tu so, als ob ich am Sieg nie einen Hauch von Zweifel gehabt habe. Dabei war das jetzt verdammt knapp gewesen. So gut wie keine Rune auf meinem Thron leuchtet mehr im beruhigenden Grün, die meisten blinken hektisch im tiefsten Rot. Die "Audacia" ist schwerst beschädigt und wird sich aus eigener Kraft nicht mehr reparieren können.
"Wir müssen das Gesicht am Bug bergen!", befehle ich, da ich diese gigantische Trophäe brauche, um meinen Ruhm zu mehren. Dies ist ein Zeichen, dass ich der wahre Verteidiger von Damaris bin und nicht dieser infame Angeber Blitz, die willfährige Marionette von dem intriganten Bischof Arendt. Wir gehen näher heran und säubern die Oberfläche mit unseren kleinen Abwehrgeschützen von noch immer herum wuselnden Grotz und Orks. Zähe Kerle. Rein Theoretisch könnte ich das Wrack bergen und hätte dann einen Kreuzer. Allerdings wären die Reparaturkosten immens. Ganz abgesehen davon, dass es Jahrzehnte dauern wird, die ganzen Orkgerätschaften wieder auszubauen, sie mit gesegneter und beseelter menschlicher Technologie zu versehen. Allein das Ritual der Neuweihung würde ein komplettes Jahrzehnt dauern. Das ist eine reine Kostenfrage, die mein Budget einfach bei Weitem übersteigt. Deswegen schieße ich nach der Bergung des Orkgesichtes vom Rumpf, immerhin sind die Hauer davon vergoldet, das Wrack weiter in Klump, bis sich dort nichts mehr rührt.
Und natürlich hätte man auch an Bord gehen können und sich dort Snoggritz zu einem epochalen Duell stellen können. Aber da außer Flavion nur vergleichsweise kampfschwache SC da waren, habe ich darauf verzichtet, da wir einfach nicht die Stoßkraft gehabt haben, uns durch eine Horde von Orks zu kämpfen, geschweige denn einen Waaghboss zu besiegen
Die Lage hat sich stabilisiert, alle Feuer auf der "Audacia" sind unter Kontrolle, die Verwundeten geborgen, in Kryokapseln zu späterer Operationen eingefroren oder schon in dem großen Hospital des Schiffes versorgt. Die Schäden sind immens, aber alle wichtigen Systeme funktionieren noch. Die "Aegis" stößt schließlich wieder zu uns, nachdem sie die feindliche Produktionsstätte vernichtet hat. Damit sind die Orks in diesem System nun endgültig besiegt. Ein großartiger Sieg für die Menschheit und das Imperium unseres lebendigen Gottes auf seinem goldenen Thron zu Terra. Vorsichtig manövrieren wir wieder aus dem gefrorenen Asteroidenfeld heraus und nehmen Kurs auf das Bollwerk.
Ich halte eine Ansprache, wo ich der Besatzung unseren großen Sieg verkünde. Dieses Gefecht wird in die offizielle imperiale Geschichte eingehen. Noch in tausend Jahren wird man hier in diesem System davon sprechen. Und das meine ich ehrlich. Dann übergebe ich die Brücke an Kyrr und zeige Präsenz auf allen wichtigen Stationen. Vor Ort mache ich mir ein Bild von den Schäden. Besuche Verwundete und spende so gut es geht Trost. Heute war ein guter Tag für das Imperium, für die Menschheit und für mich. Ein weiterer Sieg, ein weiterer Erfolg und diesmal wird kein Jeremiah Blitz ihn mir abspenstig machen können. Aber der Preis war hoch und die Währung war menschliches Blut.
:dry: das ist echt schade, wenn es wegen zu wenig SC keinen Showdown gab 🙁
Ist aber meist das größte Problem bei PaP (zumindest in meiner Region und in meinem Alter :dry🙂
[TABLE="width: 50%, align: center"]
[TR]
[TD="align: center"]Hundert Männer mögen sterben um einen einzelnen Feind zu töten, wenn das Glück gegen sie ist. Eine Million Männer mögen sterben um eine einzelne Stadt zu erobern, während sich hunderte solcher Armeen über die Oberfläche eines Planeten kämpfen und winden um nur einen winzigen Teil seiner Gebiete zu kontrollieren oder zu beanspruchen. Und dennoch reicht, wenn die Zeit gekommen ist, ein einziges Kriegsschiff aus um all das in einem Wimpernschlag bedeutungslos zu machen.+++ Aus "Exterminatus : Mittel und Zweck". Eine Abhandlung von InquisitorDurick Burgen +++
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