Die neue Edition - Wie steht ihr dazu?

Naja, wir sind wieder in der 4ten oder 5ten Edition in dem der Fokus auf der Einheit lag und nicht auf Modellen.
Das ist jetzt wieder.

Man muss sich eine Einheit als Virtuellen Blob Vorstellen. Ähnlich wie bei DOW3
Wir sehen zwar einzelne Figuren. Aber es ist nichts anderes als eine Figur die Optisch mehrer Modelle hat.
 
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Also dass das so beabsichtigt war dass in bestimmten Situationen die Modelle nicht nachrücken oder weitere Einheiten in den Nahkampf ziehen können aufgrund der Nachrückmechanik glaube ich trotzdem nicht. Natürlich heißt das nicht dass man deswegen einfach anders spielen kann bzw einfach so die Regel anders auslegen kann. Die Regeln sind eindeutig in dem Fall, da gibt's nix zu rütteln.

Man sollte aber vielleicht gleich mal die Sache an GW heran tragen, vielleicht gibt's ja dann recht bald schon ein Update dazu. Oder zumindest die Aussage dass es genau so laufen soll. Hab nur leider keinen Facebook Account und werde auch keinen mehr erstellen 😀 vielleicht könnte das jemand für mich übernehmen? 😉

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Naja, wir sind wieder in der 4ten oder 5ten Edition in dem der Fokus auf die Einheit lag und nicht auf Modellen.
Das ist jetzt wieder.

Man muss sich eine Einheit als Virtuellen Blob Vorstellen. Ähnlich wie bei DOW3
Wir sehen zwar einzelne Figuren. Aber es ist nichts anderes als eine Figur die Optisch mehrer Modelle hat.
Finde ich jetzt eigentlich nicht, jedes Modell für sich muss genau betrachtet werden und kann eigene Aktionen ausführen. Ich finde es liegt sogar mehr der Fokus auf jedem einzelnen Modell anstatt auf ganzen Einheiten. Einzelne Modelle bekommen ggf modifizierte Trefferwürfe wenn es sich bewegt oder nicht, nicht so wie damals als sich nur ein Modell des Trupps bewegen musste damit die schweren Waffen nicht mehr schießen können, jedes Modell selbst muss so bewegt werden dass es im Nahkampf kämpfen kann, es reicht nicht, dass einfach nur ein paar Modelle des Trupps im Nahkampf sind um die restlichen zu bestimmten Aktionen zu zwingen usw.

Also ich sehe das eher gegenteilig.
 
Also dass das so beabsichtigt war dass in bestimmten Situationen die Modelle nicht nachrücken oder weitere Einheiten in den Nahkampf ziehen können aufgrund der Nachrückmechanik glaube ich trotzdem nicht. Natürlich heißt das nicht dass man deswegen einfach anders spielen kann bzw einfach so die Regel anders auslegen kann. Die Regeln sind eindeutig in dem Fall, da gibt's nix zu rütteln.

Ich weiß, ist ein anderes Spiel und daher sind Rückschlüsse mit Vorsicht zu genießen. Aber bei AoS ist der Nahkampf was Pile-In angeht genauso geregelt und dort gibt es massenhaft Beispiele und Klarstellungen in den FAQs, das es eben genau so funktioniert. Man kann dort weitere Einheiten in den NK ziehen (das dort die Regel der Heroic Intervention für alle Einheiten gilt ändert nichts an der grundlegenden Funktion des Pile-In) und ebenso darf man sich dort gar nicht bewegen, wenn man damit die Formation der eigenen Einheit brechen würde.
Ich denke da kann man einstweilen guten Gewissens das AoS-FAQ heranziehen, bis es im 40K-FAQ sehr wahrscheinlich genauso bestätigt wird.
 
Gleichzeitig ist es aber auch nicht ganz einfach hier einen höheren Detailgrad mit einfachen Regeln zu erreichen. Wichtig ist auch, dass es durch alle Phasen und Aktionen hindurch einigermaßen konsistent bleibt. Ich finde, dass das zuletzt mit der 7ten Edition und der Art und Weise wie z.B. Bewegung oder Verluste sehr gut und funktional geregelt wurde. Es kam bei fast jeder Situation drauf an, wer wo steht. Sowohl in der eigenen Armee als auch beim Gegner. Es war auch intuitiv bzw. klar nachvollziehbar aber auch am spieltisch praktisch machbar und nicht zu frickelig.

Ich fande das grundsätzlich auch nicht schlecht geregelt, jedoch war es mir zum einen für ein Spiel dieser Größe schon deutlich zu detailiiert (bin ein Freund von Abstaktion), zum anderen ergaben sich einige komische Nebenwirkungen aus der Verlustentfernung. Zum Beispiel, dass die durchschnittliche Angriffsreichweite einer Einheit mit ihrem Widerstand und ihrer Rüstung steigt. Das ist dann schon nicht mehr intuitiv...
 
Sagt mal… also auch wenn ich mehr viel als wenig auf einzelnen Mängeln der 8. herumgeritten bin, habe ich mich insgesamt dann doch schon darauf gefreut.
Nun die letzten Tage aber ein paar Youtube-Spielberichte gesehen und dort wurde einfach aufeinander zu bewegt (bzw. imF all der Tau vom Gegner weg), der überwiegende Großteil der Zeit wurden Treffer, Verwundungen, Schutzwürfe und FNP-Würfe gewürfelt.
Das fand ich dann doch sehr ernüchternd.
Ist das normal? Liegt es nur daran, dass die 8. neu ist und die Leute sich erstmal ans Würfeln gewöhnen möchten bevor sie über Taktik nachdenken? War es in 40k schon immer so und ich bin bloß inzwischen WHF-verwöhnt?

Besonders negativ auffallen taten mir (ich hatte bei Bekanntwerden gar nicht dran gedacht) die irrelevanten Geländeregeln. Alles, was kein massiver Sichtblocker ist, ist reine Deko, und die Sichtblocker meist auch, weil man dann irgendwo doch eine Antenne sieht.
Ja, Infanterie kann noch etwas RWM abräumen, aber so vom Großen und Ganzen…
 
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Ist das normal? Liegt es nur daran, dass die 8. neu ist und die Leute sich erstmal ans Würfeln gewöhnen möchten bevor sie über Taktik nachdenken?

Das war bei AoS genau so (und wurde dann als "das ist das Ende der taktischen Fahnenstange" beschrieben von bestimmten Leuten. Mittlerweile spielen die Leute das ganz anders). Die Leute müssen sich erst mal da reinfühlen. Anfänger bei WFB schieben auch erst Mal Blöcke ineinander und gucken, was passiert. Wenn die Mechaniken nicht sitzen, kannst du auch nicht rumtaktieren.
 
So unterschiedlich können die Meinungen sein. Ich habe Space Marines, Grey Knights, Tyraniden, Necrons, Dark Eldar, Harlequine und Genestealer Cult. Bis auf den Genestealer Cult (die Regeln dazu habe ich mir noch nicht angegeuckt) finde ich die Änderungen zu jeder meiner Armeen interessant.

Ich freue mich auch auf die 8. Edition. Mich würde es wundern, wenn Warhammer 40k floppt. Dafür ist das Spiel zu sehr der Hintergrund. Den lieben die Leute. Unabhängig von den Regeln.

Das, was ich bisher zur 8. Edition gelesen/gesehen habe, ist es wert, getestet zu werden.

Dieses Ganze "das Spiel ist untaktisch"- oder "Spiel X ist taktischer"-Gerede finde ich sowieso albern. Wer nur Taktik und Strategie will, der spielt keine Tabletops, sondern Schach. Tabletops haben da mehr Aspekte: Schicke Modelle, Setting, Gelände, Hintergrund, erzählerische Schlachten, Kampagnen, etc.

Selbst das hochgelobte KoW ist im Vergleich zu anderen Tabletops extrem einfach. Warum spielt ihr keine historischen Tabletops, wenn Taktik bei euch am wichtigsten ist? Klar, taktisches Spiel zu haben ist schön, aber viele wollen halt etwas anderes. Weniger Überladendes. Dafür ist AoS z.B. gut. Zumal es immer taktische und strategische Aspekte gibt. Halt nur in unterschiedlichen Rahmen.
 
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Findest du? Ich sehe da interessante Entwicklungen. Z.B. die Wiedererweckung von Roboute. Das war seit 20 Jahren Stoff für Diskussionen. Ist er tot? Lebt er noch? Was heißt "Stasis"? Kann sich ein Primarch in Stasis erholen? Etc.

Jetzt kennen wir endlich die Antwort. Mir gefällt das. Nicht alle Mythen müssen mysteriös bleiben. Und, dass solch ein Ereignis den Fluff umwirft ist doch selbstredend. Ein stagnierender Fluff wäre auch langweilig.
 
Oh evolution ist okay, auch was sie bisher gemacht haben die Lücke zwischen 30k und 40k zu schließen war auch okay.

Was ich schade finde ist das die ganzen Fluffänderungen so plump mit dem Vorschlaghammer in den Canon geprügelt werden, hier wäre etwas mehr umsicht und etwas mehr zeit schön gewesen.

Die Cadia Sache hätte man auf 4 Bände über ein Jahr verteilt auswalzen können ohne das dabei diese Abartige Häufung an Deus Ex Machina Momenten entsteht. Und die Spieler hätten sogar vernünftig eingebunden werden können (nicht zu stark damit das Narrativ nicht beschädigt wird aber doch immerhin aktiv.)
 
Solche Ereignisse finden auch real schnell statt. Man denke an den Westfeldzug des Dritten Reiches. Da hätte auch keiner gedacht, dass es in wenigen Wochen vorbei ist. Oder an die 100 Tage von Napoleon. Oder an den Untergang des Römischen Reiches, vor allem gegen Ende.

Ich finde diese Geschwindigkeitswechsel im 40k-Fluff gut. Aber das ist sicher Geschmackssache.
 
Besonders negativ auffallen taten mir (ich hatte bei Bekanntwerden gar nicht dran gedacht) die irrelevanten Geländeregeln. Alles, was kein massiver Sichtblocker ist, ist reine Deko, und die Sichtblocker meist auch, weil man dann irgendwo doch eine Antenne sieht.
Ja, Infanterie kann noch etwas RWM abräumen, aber so vom Großen und Ganzen…

Es gibt in den Advanced Rules noch etwas detailliertere Geländeregeln, da wird z.B. der Angriffswurf durch einen Wald erschwert, oder Rohrleitungen können explodieren und die Modelle dahinter schädigen.

Ich schätze die Taktik kommt dann zum großen Teil über die Missionsziele ins Spiel. 80% des Regelteils beschäftigt sich mit Missionen, Missionszielen, Aufstellungszonen u.ä.
Auch der nun sehr viel planbarere Einsatz von Reserven wird vermutlich so manche Schlacht entscheiden.
 
Was ich schade finde ist das die ganzen Fluffänderungen so plump mit dem Vorschlaghammer in den Canon geprügelt werden, hier wäre etwas mehr umsicht und etwas mehr zeit schön gewesen.
Wobei hier die Frage entsteht. Hat GW das nicht schon über alle Editionen hinweg getan? Was ist z.B. mit den Necrons, ich meine die haben als Chaos Truppen angefangen und wie wurden deren Hintergrund immer wieder verändert, teilweise auch mit der Brechstange. So Zusammenhängend wie immer wieder beschrieben, ist der GW Hintergrund eigentlich nicht, da wird regelmäßig Material ausgetauscht oder einfach gestrichen/vergessen. Also genau wie bei den Regeln. 😉
 
Weiß nicht, bei WHF ist eigentlich von Anfang an klar, was es mit Flanken auf sich hat und dass man nur frontal angreift, wenn man die besseren Chancen hat. Und den Gegner nicht ran lässt, weil der Rückwärtsgang lahm ist. Und gelegentlich mal Flucht ansagt.

Und wie sieht das taktische Spiel bei AoS aus?
Naja, in WHFB konnte ein Flankencharge oder eine einzelne Wunde der tot der ganzen Einheit bedeutet, wenn man die Moral verwürfelt hat und nicht weit genug gerannt ist. (Solche Fälle gibt es eben jetzt nicht mehr).

Jetzt spielt es halt eine Rolle bezüglich nachrücken, wenn eine Einheit von zwei Seiten attackiert wird, wie Modelle entfernt werden (um zum Beispiel das Nachrücken einer bereits bebundenen Einheit zu verhindern) oder zu versuchen seine Einheiten so positionieren zu können, dass eine freiwillige Flucht in der Bewegungsphase nicht möglich ist. Wenn es die fliehenden Modelle nicht as der Pile In Reichweite von gegnerischen Einheiten schaffen würden.
Die neue Pile In Regel ermöglicht auch eine andere Art des umlenkens, dadurch die Modelle wenn sie nachrücken wollen sich dem nächsten Gegnermodell nähern müssen. Das kann bei breit gefächerten Einheiten böse Enden wenn ein Modell in 4-5" Reichweite das nächste Modell ist und dadurch kein optimales Nachrücken möglich ist, weil die Einheit ihre Formation nicht mehr halten kann und deswegen nicht nachrücken kann.
Oder wenn ein Charge die Einheit in Pile In Reichweite zu mehreren gegnerischen Einheiten bringt und die angreifende Einheit dann attacken von mehreren gegnerischen Einheiten bekommt.

Vieles davon ging in den alten Editionen nicht, weil immer nur die Einheiten in Kontakt eine Rolle gespielt haben.