8. Edition Kurze Fragen - Kurze Antworten 8th Edition

Themen über die 8. Edition von Warhammer 40.000
Hallo an alle Hobbystrategen.
In meinem letzten Match , Imperial Fist gegen Tyraniden hatten wir wieder mal eine Regeldiskussion .
Folgender Fall :

Mein Gegenüber ( Imperial Fist ) steht mit seinem Landraider direkt an einem Bunker , ich habe mich so postiert das dieser nicht mehr zu 50% verdeckt ist . Also zu 100% für meine Einheit sichtbar ist . Er bestand dennoch auf Deckung +1 da er meinte er steht ja an dem Geländestück direkt dran .
Daher meine Frage : Kann er das überhaupt ? Ich meinte was gelesen zu haben das Fahrzeuge nur Deckung erhalten wenn diese sich "auf" oder "in" einem Geländestück befinden und auch noch zu 50% verdeckt sein müssen .

Vielen Dank schon mal für die Antworten.

Fahrzeuge erhalten nur Deckung wenn sie zu 50% verdeckt sind und in Gelände drin stehen. Das heist ihr müsstet den Bunker dann noch als "Zone" deklarieren, weil einfach dranstehen ist fürn Arsch. Sowohl Regeltechnisch und in deinem Beispiel könnt man es nichtmal mit Fluff begründen.
 
Fahrzeuge erhalten nur Deckung wenn sie zu 50% verdeckt sind und in Gelände drin stehen. Das heist ihr müsstet den Bunker dann noch als "Zone" deklarieren, weil einfach dranstehen ist fürn Arsch. Sowohl Regeltechnisch und in deinem Beispiel könnt man es nichtmal mit Fluff begründen.

Noch genauer:
Fahrzeuge erhalten Deckung wenn sie in einem Wald oder einer Ruine stehen und zu 50% verdeckt sind. Das sind die einzigen Geländestücke aus den erweiterten Deckungsregeln, die einem Fahrzeug irgendetwas bringen. Krater und 50% verdeckt würde zB garnichts bringen.

Problematisch wird es beim Bunker. Der Bunker hat keinen Eintrag in den erweiterten Geländeregeln. Es gibt also keine speziellen Regeln für einen Bunker.
Demnach müsste man - sofern man vorher nichts anderes vereinbart hat - wohl die Grundregel für Deckung zum Einsatz bringen. Die besagt einfach: Eine Einheit erhält Deckung, wenn sich jedes Modell der Einheiten zumindest teilweise auf oder in einem Geländestück befindet. Egal was für eine Einheit, egal was für ein Geländestück, egal ob verdeckt oder nicht.

Insoweit hätte sein Landraider der Sache nach den Deckungsbonus, wenn zumindest ein fitzelchen des Hulls auf oder in dem Bunker befindet.

Wie immer der Hinweis: Die GW Geländeregeln sucken. Man sollte einfach vor jedem Spiel einmal die Geländestücke durchgehen und definieren wie sie funktionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, du hast ja schon richtig erkannt, dass ein Modell "auf" oder "in" einem Geländetsück stehen muss. "Dran" ist aber nicht "auf" oder "in". Ich vermute mal, dass es sich tatsächlich nur um einen rechteckigen Bunker handelt, ohne "Base" auf dem der Bunker steht. Ist ja bei den meisten Platten und Geländestücken von GW so. In dem Fall dürfte der LR egal nach welchen Regeln ihr spielt und egal wie ihr den Bunker deklariert, niemals Deckung bekommen, da er physisch eben nicht in der Lage ist "auf" oder "in" diesem Geländestück zu stehen. Ich hab aber auch schon Spezialisten gesehen, die dann den LR 90 Grad Winkel mit den Ketten an die Wand stellen und sich dann für die absoluten Taktikfüchse halten, weil die Regeln das ja nicht explizit verbieten. Daher so wie DMR sagt:GW Deckungsregeln Schrott, Immer alles vorher absprechen.
 
Ich habe zwei eher allgemeine Fragen:

1. Wie sieht es in der Bewegungsphase mit Modellen (meist Fahrzeuge) mit beweglichen Teilen wie zum Beispiel einem Geschützturm oder anderen beweglich Waffen aus? Dürfen die während der Bewegungsphase bewegt werden, zb. ein Geschützturm auf den Gegner ausgerichtet werden, etc? Konkret habe ich dabei eine Situation erlebt, wo ein Modell nur durch das Bewegen seiner Waffen durch die Lücke zwischen zwei Geländestücke durchpasste. War diese Bewegung legitim?

2. Wie sieht es mit Geländestücken mit transparenten Elementen und True Line of Sight aus? Ich habe jetzt schon häufiger Ideen verschiedener Bastler gesehen, die zum Beispiel Energiebarrieren als Geländestücke bauen. Ist so etwas auf Turnierebene überhaupt vorstellbar, oder würde ein Modell allein schon deshalb nicht verdeckt werden, weil die Barriere, die es verdecken soll, transparent ist?

Gruß
ProfessorZ
 
zu 1) Sofern ein Modell sich nach der Bewegung mit keinem teil weiter bewegt hat als die erlaubte Bewegungsreichweite seh ich da kein Problem. In dem meisten Fällen wird ja eh immer nur von der Hülle aus gemessen. Problem hätte ich nur damit, wenn einer seinen Turm mit Kanone in meine Richtung dreht und dann plötzlich vom Lauf aus misst in der Beschussphase um par Zoll dazu zu gewinnen. Spielt in der Praxis aber keine Rolle, da entweder vom Base oder der Hülle aus gemessen wird.zu 2) Hm da ist doch bischen Fantasie gefragt. Ob eine Energiebarriere (die ja z.B. einfach mal ähnlich einer Wand keinen Schuss durchlässt, egal ob transparent oder nicht) ein Modell verdeckt oder nicht, da einigt man sich doch vorher drauf......so wie man es bei allen Geländestücken machen sollte. Zudem ist doch auch bei einigen Turnieren die Regel vorhanden, dass z.B. das Erdgeschoß einer Ruine immer "blickdicht" ist, egal wieviele Fenster/Türen da drin sind.
 
@KharnForever: Vielen Dank für deine Antwort. Bei Frage 1, war halt hier der spezielle Fall, dass das Modell ohne eine Bewegung der Waffe (Waffe wurde quasi eingeklappt) die Engstelle nicht hätte passieren können. Ich habs aber auch so geregelt, dass es erlaubt ist. Nur wollte ich da mal halt eine zweite Meinung zu haben, da das Regelbuch da herzlich wenig zu her gibt.
Bei den Energiebarrieren ging es mir eher um die Perspektive desjenigen, der die Teile irgendwann für Turnierplatten bauen möchte. Da Wände in der Regel als LoS-Blocker verwendet werden, war die Frage eher in die Richtung gedacht, ob ich damit den Spielern überhaupt einen gefallen tue, wenn ich solche transparenten Element einfüge, oder ob ich mir die Arbeit und den Spielern die Diskussion sparen soll und gleich Wände baue.
Im privaten Spiel ist das Sicher kein Problem, da einigt man sich einfach. Wenn ich aber Gelände für eine Turnierplatte bastle, dann müssen die Spieler halt mit meiner Bastelei zu recht kommen.

Gruß
ProfessorZ
 
@KharnForever: Vielen Dank für deine Antwort. Bei Frage 1, war halt hier der spezielle Fall, dass das Modell ohne eine Bewegung der Waffe (Waffe wurde quasi eingeklappt) die Engstelle nicht hätte passieren können. Ich habs aber auch so geregelt, dass es erlaubt ist. Nur wollte ich da mal halt eine zweite Meinung zu haben, da das Regelbuch da herzlich wenig zu her gibt.
Bei den Energiebarrieren ging es mir eher um die Perspektive desjenigen, der die Teile irgendwann für Turnierplatten bauen möchte. Da Wände in der Regel als LoS-Blocker verwendet werden, war die Frage eher in die Richtung gedacht, ob ich damit den Spielern überhaupt einen gefallen tue, wenn ich solche transparenten Element einfüge, oder ob ich mir die Arbeit und den Spielern die Diskussion sparen soll und gleich Wände baue.
Im privaten Spiel ist das Sicher kein Problem, da einigt man sich einfach. Wenn ich aber Gelände für eine Turnierplatte bastle, dann müssen die Spieler halt mit meiner Bastelei zu recht kommen.

Gruß
ProfessorZ

Die Ausrichtung von Türmen und Seitenkuppeln und dergleichen ist in der 8. Edition doch total irrelevant. Sobald von irgendeiner Stelle des Rumpfes des Fahrzeuges aus eine Sichtlinie zum Ziel gezogen werden kann, kann das Fahrzeug mit allem schießen, was es hat. Alles andere ist Nostalgie der früheren Generationen.
 
Auf Turnieren ist es mehr oder minder code of conduct, dass bewegliche Teile nicht bewegt werden. Am Start des Spiels einmal ausrichten und so lassen.
Während es korrekt ist, dass bei Modellen ohne Base vom Hull (Turm ist nicht Hull) gemessen wird, so ist trotzdem jedes Teil vom Modell dazu geeignet sichtlinien davon zu ziehen.
Beispiel: Ich spiele eine Astra Militarum hydra. Die Läufe richte ich waagerecht aus und stelle die Hydra hinter eine kleine Ruine, sodass sie nicht sichtbar ist. In meiner Runde richte ich die Läufe dann senkrecht nach oben, sodass ich von der Lauf-Spitze über die Ruine schauen kann und so selber LOS generieren kann. Man könnte sogar argumentieren, dass es nichtmal eine Bewegung ist. Denn Bewegung wird auch vom Hull gemessen und der Hull hat sich 0" bewegt. Habe ja nur die Turmwaffen, die nicht teil des Hulls sind, ausgerichtet.

Außerdem ist die Ausrichtung relevant dafür wo das Modell durchpasst. Auch wenn Distanzen vom Hull gemessen werden, so muss das Modell doch in seiner gänze dort platzierbar sein, wo ich es platzieren möchte. So könnte man zB bei einem Leman Russ Vanquisher den Lauf 90 Grad nach rechts drehen, damit er seitlich in einer Ruine passt um Deckung zu bekommen.

Interessant wird es auch bei Imperial Knights. Die langen Waffen können gelegentlich hinderlich sein an bestimmte Punkte in Ruinen zu kommen etc. Wenn man sie einfach nach belieben weg drehen kann ist das ein großer Vorteil.

Es gibt dazu keine Regel direkt von GW, allerdings empfinden es die meisten als "fairplay", dass man Dinge wie oben beschrieben nicht durchzieht. Würde ich auch so empfehlen. So gibt es dann keine Diskussionen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ProfessorZ:An deiner Stelle würde ich die Platte so bauen wie du möchtest. Egal ob transparent oder nicht, wenn du (auch auf nem Turnier) vorher deklarierst, dass die Barrieren auf der Platte als Sichtblocker gelten und das im Vorfeld des Turniers bekannt ist, sollte doch wohl keiner ein Problem damit haben. Zudem würde ich mir dadurch nicht die Idee einer schönen Platte kaputt machen. Und wenn du TurnierOrga bist, dann bestimmst du doch die Regeln. Bei unseren Clubeigenen Turnieren wird seitens Orga vor jedem Spiel und auf jeder Platte kurz (dauert keine 5 Minuten) das Gelände deklariert. Gibt sogar upassierbares. Z.T. liegt ein Zettel bei den Platten bei, damit man nicht an jedem Tisch sein muss. Hat bis jetzt immer funktioniert solange die Spieler VOR Aufstellung wissen, was jetzt was ist.

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@DMR😀ein Beispiel mit der Hydra ist doch nicht nur von Vorteil. Ok jetzt hat die Hydra LOS na und? Dafür hat der Gegner doch dann auch LOS auf die Hydra. Ebenso das Beispiel mit dem Vanquisher. Auch da LOS auf den Vanquisher vom Gegner aus. Also ich seh das entspannter. Wenn ich wen sehen kann, kann der mich eben auch sehen. Und wer auf die Idee kommt in der Schussphase den Turm zum schießen zu drehen und dann in meiner Schussphase wieder ausser Sicht zu drehen, der kann sich gerne nen anderen Mitspieler suchen. Bei uns wird das so geregelt, dass Bewegungen z.b. des Turms auch NUR in der Bewegungsphase vorgenommen werden dürfen und halt auch nur um das Modell ggfs. zu platzieren, also muss ich mir schon vor der Schussphase überlegen wie ich mein Modell ggfs. platziere/ Turm drehe usw. By the Way das Platzieren war doch schon immer ne knifflige Sache. Der Ork Pikkup in der 7. bei der der Reifen so halb aus der Deckung guckt, dann aber wegen OppenTopped zig Lootas auf mich ballern ist mir auch auf den S*** gegangen........also geschicktes platzieren gab es schon immer. 40K ist eben ein Spiel, bei denen viele Situationen eben nicht mit Regeln abzudecken sind. Ich bin immer der Meinung, dass man da den gesunden Menschenverstand einschaltenb sollte oder auch 5 gerade sein lassen kann. Ich verstehe aber natürlich dein Argument, dass man gerade bei Turnieren, die ja einige sehr ernst nehmen, sich da unnötige Diskussionen ersparen will.
 
Das ist ein vorteil. Ich habe nachzug. Hydra kann nicht direkt beschossen werden. Ich komme an den Zug, muss nicht bewegen (ist ja nicht der hull) und habe trotzdem LOS. Wo ist das bitte kein Vorteil? Ab dann ist es natürlich ausgleichend. Wobei man ja sogar nocht ganz regelfi**** könnte wenn man sagt: Es ist keine Bewegung, klar kann ich nach dem schießen meine Türme wieder runter machen.
Aber selbst ohne das: Man kann sich so eine Runde Beschuss sparen, das ist definitiv ein Vorteil.
Beim Vanquisher beispiel (oder alle andere modelle mit sperrigen beweglichen teilen, kann das den unterschied machen ob man in ne position kommt wo man 50% verdeckt ist und das +1 auf den save mitnehmen kann.

Man kann sich mit beweglichen Teilen durchaus signifikante Vorteile verschaffen. Daher finde ichs ne sinnvolle variante die einfach nicht zu bewegen. Dann kann es keine Probleme geben. Gerade im Spiel mit fremden Dritten.
 
Ich habe ja auch nicht geschrieben dass das KEIN Vorteil ist, sondern dass es eben auch nicht NUR von Vorteil ist, weil ich dann eben auch beschossen werden kann. Klar erst in der nächsten Runde, aber es gibt nun mal mittlerweile auch Stratageme oder Sonderegeln, die auch meine Schussphase unterbrechen oder der Gegener in meiner Schussphase ballern darf oder Psiübernahme und was weiß ich. Aber ist ja auch egal, im Endeffkt sind wir uns doch alle einig, dass man damit kein Schindluder betreiben soll und dass Spieler halt eben unterschiedliche Auffassungen darüber haben, wo Sie noch n Auge zudrücken oder nicht 😉
 
Beim Vanquisher beispiel (oder alle andere modelle mit sperrigen beweglichen teilen, kann das den unterschied machen ob man in ne position kommt wo man 50% verdeckt ist und das +1 auf den save mitnehmen kann

Ist ja seit einer Dekade nicht geklärt, wie die 50% zu verstehen sind. Flächen-, Volumen oder Linienmaß. Bei Volumenmaß würde das Röhrchen fast nichts ausmachen, bei Linienmaß in der Höhe erst recht nicht.

Ich zweifle eher an, das es spielentscheidende Ausmaße hat was hier Konstruiert wird und immerhin gibt es auch Nachteile für den Spieler wo nur Vorteile skizziert werden, so kommt er für einige Modelle vielleicht überhaupt erst in Sichtlinie, ist dann zu mehr als 50% verdeckt, steht nicht mehr vollständig im Gelände, einem Kraftfeld oder sonstwas ( 😛 ). Wäre für mich die Aufregung schlicht nicht wert.
 
In meinen letzten Spiel kam eine Frage zum Nahkampf auf, die ich hier gerne stellen würde:
Eine Einheit sagt einen Angriff auf zwei feindliche Einheiten an, die sehr nahe zusammen stehen. Beim Angriffswurf fehlt aber 1/2 Zoll, um auch mit der zweiten Einheit in dem Nahkampf zu kommen. Ist es jetzt möglich, die nachrücken-Bewegung dazu zu nutzen, mit der zweiten Einheit in den Nahkampf zu kommen und auch ganz normal Attacken auf die zu legen, obwohl der Angriffswurf eigentlich gescheitert ist?

Viele Grüße vom Eisenklumpen
 
Hallo zusammen,

kann ein Fahrzeug, in unserem Fall speziell der Custodes Land Raider,im Nahkampf kämpfen? Er hat ja Attacken im Profil, allerdings keine Nahkampfwaffen...im Regelbuch ist ja dieser Passus mit der Nahkampfwaffe, die alle Einheiten haben, sofern keine Nahkampfwaffe im Profil aufgeführt ist.. Wir sind bis jetzt davon ausgegangen, dass dies nur für Infanterie-Modelle und nicht für Fahrzeuge gilt?