Preisexplosion bei GW - Ausrutscher oder von nun an Standard?

Dark Eldar? Etwas besser, aber Hellions nicht gut und Venoms haben die meisten DE-Spieler in großen Mengen.!

Besser?Kein Stück!
Der Falcon darf immerhin alle enthaltenen Infanteriemodelle mitnehmen.
Beim Venom hat man dann die Wahl, Drazhar oder Incubi alleine übers Feld laufen zu lassen.
Entweder muss so eine Box "stark" oder "stimmig" sein, finde ich.
Wenn aber für den Einsteiger der die Kiste mitm Kumpel teilt out of the box Frust aufkommt, weil schon wieder die olle Vyper den Drazhar gefrühstückt hat, bevor der irgendwas machen konnte...
 
Also, in meinen Augen verbaut sich Games Workshop gerade wieder vieles. Ich schreibe das nicht aus der Sicht von jemandem der es sich nicht leisten kann, denn das kann ich. Ich will aber vor allem nicht dass man sich in eine Ecke manövriert in der man nicht sein will.

Man hat nach dem AoS Fiasko umgedacht und tatsächlich, statt die Spieler zu treten, Kundenorientiert gearbeitet. Dadurch hat man viele Neukunden gewonnen. Start Collecting Boxen waren eine super Sache. Aktuelle Spieler haben sie mehrfach gekauft, klar, aber vor allem waren sie toll für Einsteiger. Wenn Kinder irgendwo zwischen 10 und 18 einsteigen wollten, dann gab es sowas zum Geburtstag oder Weihnachten. Für 65€ ist das vollkommen ok. Oder vielleicht sogar Dark Imperium, Shadowspear, Tooth and Claw oder ähnliches. Jetzt hat man die Preise angezogen. Auf bis zu 80€ respektive 180€. Da wird die Spielerschaft schon kleiner, besonders der Neuspieler und Jugendlichen. Denn wer ist es denn der heute massiv Geld ins Hobby steckt? Das sind wir, die jetzt 30-50 sind und damals angefixt wurden.

Dann hat man Regeln erschaffen. Einsteigerfreundlich sollten sie sein und der Einstieg einfach. Jetzt muss sich ein Einsteiger durch Indizes, Erweiterungen, Codex, Codex Supplements, Faq's, CA's etc. kämpfen.

Was soll der Scheiß denn bitte? Wer trifft da die Entscheidungen.

Genauso bei den Warhammer Läden. Man will die nutzen um Neukunden zu gewinnen. Der Laden bei uns in Hamm existiert jetzt seit bald 2 Jahren. Games Workshop verweigert den Ladenleitern bis heute dass man dort vernünftige Sitzplätze zum Malen schafft, ein paar zusätzliche Tische hinstellt und Gelände. Laut Ladenleiter ist GW's Idee dass die Kunden die Platten kaufen sollten. Nebenbei hatte man ein Problem mit der Müllentsorgung und streckenweise tropfte Wasser aus der Decke. Man hat dort maximal 1/6 der Ladenfläche aktiv genutzt. Warum macht man es sich und den Ladenleitern so schwer?

Die Preise sind auch so ein Ding. Man muss die Preise nicht erhöhen. Die Umsatzrentabilität und die Entwicklung dieser zeigt das ganz deutlich. Man macht es aber trotzdem.

Ich kann nur schildern wozu es bei mir und in meinem Umfeld führt. Während 40k bis vor wenigen Jahren in unserem örtlichen Club das Spiel Nummer 1 war, gibt es jetzt noch so 8-9 von 47 Spielern die aktiv 40k spielen. Dann gibt es ein paar Horus Heresy Spieler. Es wurde früher im Wert von über 1000€ (schon inklusive 25%)wöchentlich bestellt. Als Dark Imperium rauskam passte das Zeug nicht mal mehr in den PKW unseres Einkäufers. Das ist quasi komplett zurückgegangen. Vor allem wird nun Bolt Action, Malifaux, Wild West Exodus und ähnliches gespielt. Gelände wurde früher auch in Massen gekauft. Mittlerweile gibt es in der Gruppe, lasst mich nicht lügen, 4 Resin Drucker und 6 Plastikdrucker. 40k wurde auch schon in 15mm gedruckt und bei Thingiverse gibt es alles was man sich vorstellen kann.

Ich habe bisher noch nicht auf selbst gedrucktes zurückgegriffen, aber jetzt die ersten Male Sachen von Wargames Exclusive und Kromlech gekauft. Wir leben halt nicht mehr auf einer Insel, sondern im Digitalen Zeitalter. Wenn der Service und der Preis passen läuft es. Ich habe bedenken dass Forgeworld und in der Folge auch GW das zu spüren bekommen könnten.

Denn ein gesundes GW mit 40k ist für uns alle gut. Man kann es spielen wo und wann immer man will. Man kann jedes WE auf ein Turnier fahren, wenn man denn will. Ich habe nur massiv bedenken dass GW sich wieder ins eigene Bein schießt.

Das mit AOS und Dark Imperium kann ich so unterschreiben. Ich vergleiche das bisschen mit einer Wand die von Schimmel befallen ist. Die Wand wurde einmal komplett weiß überstrichen, aber inzwischen drückt der Schimmel wieder an allen Ecken und Enden durch...

Auf der einen Seite hat die Qualität der Miniaturen enorm zugelegt. Bei den Regeln und FAQs zeigt man sich engagiert. Insgesamt könnte ich nicht behauptet, unglücklich mit dem derzeitigen 40k zu sein. Solange man die richtigen Mitspieler hat, ist es alles hinnehmbar. Nur sieht man aktuell wieder sehr deutlich, das GW die Daumschrauben kräftig anzieht, und langsam beschleicht mich echt eine gewisse Angst, das GW damit letztlich viele Mitstreiter aus dem Hobby vergraulen wird.

Ein gesundes GW ist gut für uns, aber auch ein breiter gefächerter Markt wäre nicht schlecht für uns, weil dann einfach mehr Konkurrenzdruck vorhanden wäre, um GW ein wenig vom hohen Ross runterzuholen.
 
Nein. Also wenn ja wüsste ich nciht wo. Finde sie auf ebay kaum noch unter 30€. und wenn ich mich nicht täusche haben die die lasfusils nicht drin, right? So wie viele der ETB oder sonstig vergünstigten modelle mit der "schwächeren" waffenoption ausgestattet sind. coincidence? 😀

Mit "günstig" meine ich die Schattenspeer Box an sich. 135€ bei GW, dann entsprechenden Rabatt in Shops oder bei Onlinehändlern. Dann teilt man sich die Box noch mit dem Chaosspieler. Dann kommt man am Ende für den Marines-Teil bei ~60 Euro raus. Wobei zumindest mal die Infiltrators und die Eliminators sehr gut sind.
Alternative sind eben 40€ für 3 Eliminators. Insofern ist die Shadowspeer Box dann schon günstig.

Lasfusiles haben sie wahrscheinlich. Ganz ehrlich, ich weiß es garnicht. Und ich bin mir sicher, viele Spieler bzw. Gegner kennen den optischen Unterschied auch nicht wirklich. Klar kann man sich beschweren, dass sie dann nicht die Sniper Gewehre haben. Aber dann darf man sich auf der anderen Seite nicht über die hohen Preise beschweren...
 
Habe unbegrenztes Budget, aber immer noch ein Wertebewusstsein, nicht zuletzt aus der Zeit als Student. Aber mit dem Invictor hat es begonnen, mit dem Blut des Phönix setzt es sich fort und schließlich auch mit der Soro-Box und dem Impulsor: No Deal. GW verliert zunächst erst mal Umsatz an meiner Person (und Finanzier meiner Kids). Das ist meine Antwort - und angesichts meines Piles of Shame tut's mir auch nicht weh...:lol:
 
Habe unbegrenztes Budget, aber immer noch ein Wertebewusstsein, nicht zuletzt aus der Zeit als Student. Aber mit dem Invictor hat es begonnen, mit dem Blut des Phönix setzt es sich fort und schließlich auch mit der Soro-Box und dem Impulsor: No Deal. GW verliert zunächst erst mal Umsatz an meiner Person (und Finanzier meiner Kids). Das ist meine Antwort - und angesichts meines Piles of Shame tut's mir auch nicht weh...:lol:

So kann mans sehen. Gibt genug minis in der Bucht die nen neuen Besitzer suchen und genug Brennspiritus um sie in die Reihen ein zu gleidern. Als Turnierspieler werde ich leider um den ein oder anderen Kauf nicht rumkommen, weil es manche Sachen noch nicht second hand gibt. Vielleicht einfach darauf spekulieren welche Fraktion nach marines OP wird und die seconds hand günstig ergattern, ehe die Preise komplett eskalieren 😀
 
Ich würde gerne noch einen Kommenatar zur Eldar-Box abgeben: nicht nur ist der Rabatt (wie jemand weiter oben angemerkt hat, im Vergleich zu Dark Imperium) geringer, es ist auch viel Schrott dabei, den man echt nicht braucht. Die neuen Regeln für Eldar (Psychic Awakening) tun nichts für Falcons und Vyper, die kompetitiv nicht spielbar sind und narrativ auch nicht wirklich spaßig. Und diese machen den gesamten Rest für Craftworlds - außerhalb der neuen Minis - aus. Dark Eldar? Etwas besser, aber Hellions nicht gut und Venoms haben die meisten DE-Spieler in großen Mengen. Scourges sind ok. Aber keine Rechtfertigung für den Preis und die Kombi. Die ist einfach frech. Unerfahrene/neue Spieler werden schnell merken, dass der Großteil der Box keinen Spaß macht und der Rest wartet auf Einzelreleases... Ist das im Sinne der Firma? Glaube nicht...


Come on, GW!

Begreife es, die BotP ist nicht für Veteranen der beiden Fraktionen, sondern für Interessierte an Warhammer 40k, die was anderes spielen wollen als Death Guard gegen Marines. Dann macht die Zusammenstellung halbwegs Sinn, denn die enthaltenen Einheiten vermitteln sehr viele unterschiedliche Spielmechaniken und genau das sollte ein (in diesem Sinne) Grundspiel tun.

Den meisten altgediehenen Eldar hätten die 4 Neuheiten und ein paar Ruinen, evtl. das Tor gereicht um GW Geld zuzuwerfen. Die "Firma" hat sich für einen nicht-imperialen Inhalt für ein Spielset entschlossen, wie es seit Äonen von Hobbyisten gefordert wurde.

Alles richtig gemacht GW!
 
ZB bei Pen&Paper RPGs. Der service da ist atemberaubend.

Kleine Kundschaft, die man noch direkt ansprechen kann. Im Vergleich zum Tabletop ist die Offline-RPG-Szene winzig und die Umsätze mickrig.
Dazu muss man auch sagen, dass P&P-Spieler gleichzeitig noch viel anspruchsvoller sind als die meisten Tabletopper, aber das Portemonnaie viel stärker geschlossen halten. Da muss alles perfekt sein, aber bezahlen will man es nicht, und wenn irgendwas geändert wird, das vorher lautstark gefordert wurde, ist es auch nicht okay, weil das dann ja anders ist als in dem zerfledderten Buch, mit dem man vor 20 Jahren mal eine Lebenszeitgarantie gekauft zu haben meint. Wenn ich allein an die Entwicklung von DSA5 denke, wo erst alles anders sein sollte, aber dann nichts anders sein durfte, brrr...

Ich habe genügend Bekannte in der Branche, deren Arbeitsbedingungen will ich schlicht nicht haben (in der Branche arbeiten größtenteils Freelancer, von denen die meisten das Glück haben, dass der Partner einen normalen Job hat; es ist bezeichnend, dass neulich Uhrwerk kaputtgegangen ist, zwar einer der wichtigsten Verlage in Europa, aber für die kleine Crew hat es nicht gereicht) und für das Geld (kommt gerne arg verspätet, auch bei seriösen Verlagen) würden die meisten von euch morgens nicht aufstehen.
RPG sind für den Arbeitsaufwand dahinter viel zu billig, aber würden die die Preise nehmen, die sie eigentlich nehmen müssten, würden die Bücher halt nur noch geklaut und die Autoren würden umsonst arbeiten.

Das kann man im TT-Bereich auch auf die kleineren Systeme übertragen; die können alle froh sein, wenn ihre Crew davon mehr schlecht als recht leben kann, reich wird da keiner.



Ich behaupte mal, sie würden den Umsatz weitaus höher treiben, wenn sie mit tollen Deals über sich Reden machen.

Was nützt es, Dinge zu verbilligen, wenn dir die Leute dein Produkt abkaufen und du schon am Limit produzierst? Die Fabrik wurde ja gerade vergrößert, das macht ja niemand einfach aus Spaß, das ist teuer.
Mit dem alten Maschinenpark wäre der aktuelle Markt überhaupt nicht mehr zu bedienen gewesen, würde ich schätzen. Ständig "XY ausverkauft" will ja keiner sehen, das ist für alle am Markt beteiligten Parteien schlecht.

Bei Warlordgames habe ich vor 3 Jahren teils Support Anfragen direkt von Herrn Cavatore beantwortet bekommen, etc. Du bekommst einfach eine ganz andere Wertschätzung als Kunde.
Welchen Schluss ziehst du daraus, dass Alessio vor 3 Jahren noch Zeit dafür hatte?
 
@ DMR

Sorry Junge aber da steht nirgendwo, dass man nicht kritisieren darf. Das schaffe ich auch nicht da reinzulesen wenn ich mir mühe gebe.
Was da steht ist, dass man durchaus mal sein Wertesystem überprüfen sollte. Denn seien wir ehrlich, was GW tut oder nicht tut mag sich als Segen oder Ärgernis für den ein oder anderen erweisen. Tatsächliche Relevanz hat es aber nur für die Leute die dort angestellt sind.

cya

du stellst es hin als wäre es falsch (das eigene Wertesystem). Wenn man kompetitiv spielen will sollte GW da einen "anständigen" Anteil daran verdienen dürfen. Aber für einen Transporter 60 Euro zu verlangen finde ich schon sehr heftig.

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Ihr kauft die Bücher nicht wegen den Fluff?

bitte Ironie smilie einfügen.

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Ist im Prinzip so ähnlich wie bei Computerspielen mit umfangreichen DLC. Klar kannst auch ohne Zusatzcontents spielen. Ist halt nicht wirklich so gut, wie es sein könnte.
und damit indirekt ein "muss"

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der Impulsor ist in meinen Augen eh kein Must have
naja... Also ich finde die MEGA stark.
 
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Begreife es, die BotP ist nicht für Veteranen der beiden Fraktionen, sondern für Interessierte an Warhammer 40k, die was anderes spielen wollen als Death Guard gegen Marines. Dann macht die Zusammenstellung halbwegs Sinn, denn die enthaltenen Einheiten vermitteln sehr viele unterschiedliche Spielmechaniken und genau das sollte ein (in diesem Sinne) Grundspiel tun.

Den meisten altgediehenen Eldar hätten die 4 Neuheiten und ein paar Ruinen, evtl. das Tor gereicht um GW Geld zuzuwerfen. Die "Firma" hat sich für einen nicht-imperialen Inhalt für ein Spielset entschlossen, wie es seit Äonen von Hobbyisten gefordert wurde.

Alles richtig gemacht GW!

Daran glaubst Du wirklich? Bis auf 2 Chars dürfte ein Veteran vielleicht wirklich kein echtes Interesse haben, aber - wie bereits mehrfach korrekt beschrieben - bereiten die restlichen Einheiten in der Box einem versierten Spieler (damit meine ich einen Veteranen des Spiels als solches) keine Freude, wenn er mit deren Fraktionen einsteigen möchte und als Einstieg für einen echten Newbie im klassischen Alter ist die Box inkl. notwendiger Add-Ons auch zu teuer und zu komplex...
 
Also ich sehe die Preiserhöhung auch kritisch. Dabei geht es mir weniger um die Preiserhöhugnen an sich, denn dass ein Rhino nicht mehr das gleiche kosten kann wie vor 20 Jahren ist denke ich jedem klar. Es geht mehr um die Geschwindigkeit und die Spanne die erhöht wird. Es geht ja nicht nur um den Impulsor. Farben wurden auch teurer. Hätte GW z.B. alle SC auf 70 Euro angehoben (was immerhin eine Preissteigerung von fast 10 % ausgemacht hätte), wäre der Aufschrei nicht ganz so groß gewesen. Viele andere Bereiche können sich derartige schlagartige Preissteigerungen gar nicht leisten ohne dass die Kunden abwandern.

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Zudem ist da auch nicht alles Gold was glänzt. Hatte mir das neue kleine Rulebook bestellt für 40 Euro und......es war so gut wie keine Änderung drin, zudem waren noch die CP für ein Battallion falsch abgedruckt. Ging sofort zurück. Bei uns geht auch der Trend weg von GW. Früher hätte ich bei nem Preis von ca. 45 Euro locker 2 von dem Skitarii Transporter plus 2 bis 3 Impulsor geholt. Jetzt hole ich mir keines davon. Da kann man ja überlegen ob das so ne gute Idee von GW war und ich werde nicht der einzige sein. Habe früher monatlich an die 250 Euro ausgegeben und fahre jetzt massiv zurück, weil mir das was ich bekomme den Preis nicht mehr wert ist (und ja natürlich ist das subjektiv) und dass ist für eine Firma in der Masse immer ein Problem.

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Ob GW jetzt dadurch die Mega Einbußen in der Zukunft hat kann ich nicht prognostizieren. Was unseren Spielerkreis angeht, gehen auch hier die Käufe massiv zurück, dazu führt das derzeitige Regelwirrwarr noch mehr zu Abwanderungen und neue Spieler sind nur schwer zu begeistern. Forgeworld ist bei uns seit dieser total bescheuerten Kampagne vor, ich glaub 1 Jahr, mit "wir verbessern unseren Versandsupport und ihr dürft sogar in eurer Landeswährung zahlen, aber dafür machen wir natürlich alles min. 20 % teurer" schon raus und wie haben da unsere Kundenkonten aufgelöst.

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Also ich finde daher auch das Preisdiskussionen immer Teil dieses Hobbys und auch dieses Forums sein werden und die einfach zu ignorieren oder Leute anzugehen die das nicht gut finden bringt doch auch keinen weiter. Ich versteh sowieso einen Teil der Leute hier nicht. Stabile Preise nützen doch allen. Und das Argument "Wenn zu teuer, dann kauf nicht" zieht doch auch nicht auf Dauer. Wer so denkt hat m.N.n. ein völlig falsches Verständnis von Handel und Kundenbindung. Offensichtlich haben viel die die 8. Anfangs gut fanden mittlerweile ein Problem mit der derzeitigen Entwicklung. Als Unternehmer sollte ich mir diese Trends halt ansehen und darauf reagieren wenn ich LANGFRISTIG stabilen Umsatz generieren will. Wenn mich natürlich nur die nächsten Quartalszahlen für die Aktionäre interessieren, dann schau ich natürlich wie ich den maximalen Profit raus presse. Außerdem hat doch jeder hier eine individuelle preisliche Schmerzgrenze. Als ob die die jetzt schreiben "kauf es nicht wenn es zu teuer ist" nicht genauso stinkig wären, wenn plötzlich die Modelle Ihrer neuen Turnier oder Sammlerarmee preislich in den Orbit schießen.......
 
Auch ich finde, dass Diskussionen um die Preisentwicklung vollkommen berechtigt sind. Häufige Preiserhöhungen vergraulen auf Dauer Leute. 40k wird nicht aussterben, aber die Spielerbasis könnte wieder schrumpfen. Daraus würde folgen, dass es dann irgendwann weniger Turniere gibt, die Spilergruppen kleiner werden und damit der Spaß für alle zurückgeht. Und das Argument, dass sie die Preise anziehen, weil sie ihre Investitionen zurückbekommen müssen, ist bei einem Unternehmen wie GW, das seit zwei Jahren eine Explosion in den Aktienkursen gesehen hat, nicht wirklich nachvollziehbar. Ich finde es zwar sehr begrüßenswert, dass weiterhin in UK produziert wird, aber die Preise sind dennoch hochgegriffen.

Bedenklich finde ich auch, dass gerade bei einer Armee-Box mit Xenos der Preissprung gemacht wird. Sie wird sich sicherlich nicht so gut verkaufen wie frühere Boxen à la Shadowspear oder Dark Imperium und GW könnte den Schluss daraus ziehen, dass alle nur Space Marines oder Chaos wollen. Dass sie sich nicht gut verkaufen wird vermute ich, weil ich von mehreren Eldar-Spielern (beide Fraktionen), die teilweise über ein großes Budget verfügen, gehört habe, dass sie die Box nicht kaufen werden und auf Einzelreleases warten wollen. Der Grund dafür ist zum einen der Inhalt, den erfahrenere Spieler als einen frechen Cashgrab empfinden, und zum anderen eben der vergleichsweise hohe Preis. Hinzu kommt, dass ich auf YouTube auf mehrere Videos gestoßen bin, die ebenfalls den Preis als viel zu hoch einschätzen. Und was die anderen Ankündigungen angeht, da ist der selbst der totale Primaris-Fanboy Valrak ins Grübeln geraten (v.a. beim Impulsor).

Die Frage bleibt aber für uns als Spieler: was tun? Es tut zwar gut, seinen Frust mit anderen zu teilen und eine weitgehend interessante Diskussion um Berechtigung und mögliche Konsequenzen der Preisentwicklung hier auf dem Forum zu führen. Aber, wird GW darauf aufmerksam? Eher nicht. Potenziell geringere Umsätze werden auch nicht sofort bemerkt. Und die Frage bleibt, ob die Umsätze oder die verkauften Mengen beachtet werden. Abstimmung mit dem Geldbeutel funktioniert doch nur begrenzt, wenn überhaupt. Und bis die Ergebnisse dieses Votums bei der Firmenleitung ankommt, kann es zu spät sein.
 
Ich denke GW hat sich da selbst ganz grob das Bein gestellt: Aus unserem Spielerkreis haben einige, welche monatlich viel ausgegeben nun beschlossen sie spielen Ihre Marines ohne Primaris, weil ihnen das neue Zeug zu teuer ist, so lange bis sie in legends verschwinden.

Weiter fallen Spieler raus, denen das ganze Regelwirrwar und ebenfalls die Marines-Politik (Konzentration auf Primaris und damit einhergehend hohe Preise) zu viel ist. Ich selbst habe ein Primaris-Projekt an den Nagel gehangen und wende mich nun meinen Pile of Shame zu und gebe meine Kohle vorerst anderweitig aus. Dritthersteller fancy gimmicks wie ne Army Box etc.

Das tragische ist: Ich habe in unserer Spieler Gruppe (von sicher 10+ Leuten) immer die GW-Preise verteidigt (zumindest bis vor paar Monaten), mit dem Hinweis aus Gemeinkosten blabla. Aber GW hat es nun geschafft, dass auch ich zum Kritiker geworden bin.

Dabei waren sie auf so nem geilen Weg und allein die Neukundschaft hätte so viel mehr Umsatz generiert: Zu unserer Spielergruppe war frisch ein Vater mit zwei Kids gestossen, weil er mit denen ein gemeinsames Hobby ausüben wollte und alle drei von Warhammer fasziniert waren. Der hat in den sauren Apfel gebissen und die hohe Einstiegshürde (preislich) überwunden - und ja für Aussenstehende ist es strange 200 € für paar Plastikfiguren, Farben etc, auszugeben - aber ob er noch mehr kauft oder sie sich auf Dark Imperium/Shadowspear beschränken? Ich denke eher letzteres...
 
Als Unternehmer sollte ich mir diese Trends halt ansehen und darauf reagieren wenn ich LANGFRISTIG stabilen Umsatz generieren will. Wenn mich natürlich nur die nächsten Quartalszahlen für die Aktionäre interessieren, dann schau ich natürlich wie ich den maximalen Profit raus presse. Außerdem hat doch jeder hier eine individuelle preisliche Schmerzgrenze. Als ob die die jetzt schreiben "kauf es nicht wenn es zu teuer ist" nicht genauso stinkig wären, wenn plötzlich die Modelle Ihrer neuen Turnier oder Sammlerarmee preislich in den Orbit schießen.......

Ich glaube das ist der Punkt. Dem CEO kanns ja komplett Latte sein, wie die Firma in 10 Jahren läuft. Was zählt sind die Ausschüttungen die man zum nächsten Abschluss an die Aktionäre machen kann und die Boni die die Manager bekommen. Und wenn die Bude halt mal bergab gehen sollen gibts ne fette abfindung und dem Management ist das latte. Die haften ja nicht persönlich sondern haben einfach ein paar Jahre gut Kohle raus gezogen... Naja, so ist halt unsere Welt, schön dass es in anderen Bereichen noch Unternehmer gibt, die anders vorgehen.

Habe noch ein bissl weiter die Zahlen geblättert. Seit 2015 haben sie den Gewinn nach steuern tatsächlich mehr als verfünfacht... Der Laden läuft Bombe und dann ist es halt "die Gier". Man ist weit davon entfernt, dass man dem Kunden 10-20% preiserhöhung reintun muss, wenn man über 400% gewinnsteigerung hat. Man machts nur und ausschließlich, weil man kann und damit am Ende Großaktionäre und Management maximal volle Taschen haben... Wo GW die prioritäten hat ist ganz offensichtlich und das ist weder produktqualität, noch die community^^
 
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Ein gewisses Gewinnstreben ist für jede privatwirtschaftliche Unternehmung verständlich und natürlich vollkommen in Ordnung.
Was natürlich noch zu ermitteln wäre, wieviel vom Gewinn aus dem Verkauf von Lizenzen für Videospiele ect stammt. Ich schätze, dass für GW der Miniaturenteil zunehmend an Wert verlieren wird.
Fakt ist, sie haben die Lizenzen für eine sehr interessante Welt mit unbegrenzten Möglichkeiten für Bücher, Videospiele und Filme/Serien.

Aber derzeit wirkt es so, als würden sie einfach versuchen, die Spieler noch mal ordentlich abzumelken, da sie eh nicht damit rechnen, dass sie mit dieser Sparte noch lange Gewinn machen. Refinanzierungskosten hin oder her, sind die Preise inzwischen kaum noch zu rechtfertigen, wenn ich gleichzeitig davon rede Neukunden zu werben.

Mit den Space Marines haben sie die guten Ansätze der 8ten echt wieder ziemlich in den Boden gestampft. Es fühlt sich im Prinzip wieder gleich an, wie beim Release der Ynnari. ganz zu schweigen davon, dass es selbst für ernsthafte Turnierspieler langsam unmöglich wird, den ganzen Regelwulst halbwegs im Kopf zu haben.
 
Ich hatte mal ne aufgeschlüsselte bilanz gefunden, wo man dann auslesen konnte woher welcher umsatz stand (eigene läden, webshop, retailer, forgeworld, lizenzen etc). Leider finde ich das nicht mehr wieder ...
*Konnte es nur in einem alten thread wieder finden wo ich die bilanzen durchgeschaut hatte und der Umsatz den GW durch lizenzgebühren macht war da absolut vernachlässigbar. Der Löwenanteil war Produktverkauf. Da ich die entsprechenden Dokumente nicht wiederfinde kann ich nciht sagen, ob das vielleicht auch jahresabhängig ist, wenn grad nen neues w40k spiel rauskommt. Aber es war ein verschwindend geringer anteil. Nichts was solides Fundament für eine AG wäre. Ohne die Figuren kein GW. Ich denke das kann man so hinstellen. Da wird die Firma sich eher auflösen und schauen ob sie die Lizenzen verkauft kriegt an irgendwen bei Unternehmensende.
 
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Das steht in jedem Jahresbericht. Die Einnahmen aus den Lizenzen fallen unter Royalties.

Und das Argument, dass sie die Preise anziehen, weil sie ihre Investitionen zurückbekommen müssen, ist bei einem Unternehmen wie GW, das seit zwei Jahren eine Explosion in den Aktienkursen gesehen hat, nicht wirklich nachvollziehbar.

Aktienkurs ist nicht Cash. Die Firma hält laut Geschäftsbericht keine eigenen Aktien und kann dementsprechend keine Gewinne daraus realisieren, von daher ist der Kurs für das laufende Geschäft irrelevant.
 
Der cashflow ist aber auch hoch gegangen.
(für alle die es nciht kennen, einmal vereinfacht formuliert: Der cashflow ist der um fiktive ausgaben und einnahmen bereinigte gewinn. Also zB abschreibungen werden rausgerechnet, investitionen voll angesetzt. Im endeffekt Einnahmen in cash über ausgaben in cash).
lag 2015 bei 23mio und 2019 bei 72,5mio. (operating cashflow).

Der Aktienkurs bildet ja nur den Wert des unternehmens ab, der ist für diese Diskussion grundsätzlich weniger relevant.

der vollständigkeithalber:
Royalties haben ca. 1/8 der operating profits ausgemacht. davon 87% durch PC und konsolengames. Steigerung um 1,7 mio, was total war:warhammer geschuldet war lt. bericht.
1/8 ist nicht wenig, aber halt auch weit davon entfern ein stabiles standbein zu sein.
 
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der vollständigkeithalber:
Royalties haben ca. 1/8 der operating profits ausgemacht. davon 87% durch PC und konsolengames. Steigerung um 1,7 mio, was total war:warhammer geschuldet war lt. bericht.
1/8 ist nicht wenig, aber halt auch weit davon entfern ein stabiles standbein zu sein.
Sehr schön, zwei Prozentzahlen und eine absolute. :lol:
Wieviel ist die Steigerung von 1,7 mio denn jetzt? 2% oder 80%?