Chapter Approved Mission Deck 25-26

Ob und inwiefern die Challenger Cards jetzt ausgenutzt werden können oder werden hängt ja auch von einem immens großen Faktor ab: Nämlich dem Spieler an sich. Und da sollte, denke ich, ein jeder mal an seine eigene Bubble denken und überlegen, inwiefern das Auswirkungen hätte, denn die meisten Spieler die ich jetzt so kennen gelernt habe möchten nicht "vielleicht" am Ende mit dem Challenger Bonus gewinnen, sondern möchten schon im Spiel einen möglichst großen Vorsprung aufbauen und das Feld dominieren.
Klar, es gibt da extrem mächtige Optionen, aber die müssen eben auch zur rechten Zeit kommen. Nach dem Schießen einen normalen Move zu machen ist toll für schussstarke Armeen und nutzlos für einen Orkspieler der den größten Teil seiner Armee bereits in Nahkämpfe verwickelt hat.
Und wenn der Challenger einen ZU großen Sprung macht kriegt halt sein Gegenspieler die nächste Karte.

Zudem gibt es in den meisten Fällen maximal drei Karten in einer Schlacht, da man idR in der ersten Runde keine Primaries punkten kann. Wenn der Erstzieher darauf achtet mit seinen Secondaries maximal 5 Punkte zu erreichen startet der Zweitzieher selbst bei 0 Siegpunkten auf dem Konto mit 5 Punkten Rückstand in Runde 2 - also im Nachteil UND ohne Bonus.

Wie schon gesagt wurde ist das Pokern auf die Challenger Cards zwar durchaus möglich, aber mit Risiko verbunden - wie schnell wird für den "Zweitzieher" der 6 Punkte Rückstand am Anfang der Schlachtrunde zu einem 19 Punkte Rückstand - der noch schwieriger aufzuholen ist, weil seine Einheiten zum "schonen" in ungünstigen Positionen stecken?
Nur um dann - mit allen Einheiten in Deckung und außer Gefahr - die Karte zu kriegen dass man 1er beim Treffen und Verwunden wiederholen darf ODER in seiner Schussphase 3 Siegpunkte bekommt wenn eine Einheit mehr als 15" von ihrer nächsten befreundeten Einheit entfernt ist?

Also ja, es gibt Umstände und Möglichkeiten, in denen die wahrscheinlich extrem mächtig werden... aber dann wiederum ist das mindestens ebenso eine Frage von Glück und Zufall wie jeder einzelne Würfelwurf. Ob ich jetzt das Glück habe genau die richtige Karte zur richtigen Zeit zu ziehen, oder ob mein Gegner von seinen 30 Schuss nur 3 ins Ziel bekommt, oder ob ich von 20 Nahkampfattacken 14 Lethal Hits erwürfle... es sind situative "Gamechanger" auf die man nur bedingt Einfluss hat.

Ich finde sie vom Konzept her insgesamt besser als die Gambits die es in den anderen Packs gab. Es ist von dem was ich so sehe eher ein "Zünglein an der Waage" als eine "Überraschung, hier kriege ich 20 Siegpunkte extra weil mein Warlord auf deine Heimatbasis geschockt ist".
 
Ich glaube, diese Challenger Cards haben in einem Turnierspiel nichts zu suchen.
Einfach weil sie noch mehr Zufall in ein Spiel bringen – und wenn 40k auf kompetitivem Level eines nicht braucht, dann ist es noch mehr Zufall.
Auf Turnierniveau ist das nämlich einfach nur frustrierend.

Außerdem sind 6 Punkte Rückstand wirklich gar nichts.
Challenger Cards bestrafen aggressive Spielstile und fördern eher reaktives Konterspiel.
Das passt zu einigen Armeen mehr und zu anderen weniger.
Im Endeffekt ist es einfach ein weiterer zufälliger Bullshit-Faktor für Turniere, dessen Implikationen auf die Spielbalance sehr komplex sind.
Ohne das es eigentlkich Not tut.

In unserer Casual-Runde haben wir damit überhaupt kein Problem zu spielen.
Aber ich finde, man kann verstehen, warum dies auf Turnieren eine eher suboptimale Regelergänzung ist.
Oder zumindest von vielen so empfunden wird.

Is in meinen Augen auch kein Mimi.
Die Orgas stecken ne menge Arbeit rein in die Turniere und sie kennen ihre community.
Wenn die sich gegen diese Regeln endscheiden, is das einfach eine souveräne Entscheidung.
 
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Waren die Gambits auf Turnieren zugelassen? Weiß ich jetzt nicht, aber es wäre schon... Seltsam dann.
Weil gerade die Leviathan Gambits waren ja reines Glücksspiel weil Du keine Primaries mehr punkten konntest und Du am Ende dann 30 Siegpunkte erwürfeln konntest.
Wäre sehr seltsam wenn die Gambits zulässig gewesen wären und die Challenger Cards nicht 🤣

Und ich denke nicht, dass sie agressive Spielstile wirklich bestrafen. Wenn Du agressiv vorgehst und in Runde 2 schon 3 von 5 Markern zuverlässig gesichert hast kriegt Dein Gegner in Runde 3 zwar seine Challenger Card, muss Dich aber erst mal vom Marker werfen.
Wenn Du ihn bereits stark unter Druck gesetzt hast und in Runde 3 in seinem Gesicht hockst wird das schon schwieriger. Besonders wenn er zu vorsichtig war und jetzt an seiner Aufstellungszone festhängt, weil er auf dieses eine Stratagem gepokert hat.

@Lord Protector
Wie signifikant sind denn die Auswirkungen in Deiner Bubble? Haben die Challenger Cards da ein Spiel schon mal herumgerissen oder einen unverhältnismäßig großen Vorteil verschafft?

Ich muss mein Missionspack noch vom Tellurian holen, fällt mir dabei ein...
 
Is in meinen Augen auch kein Mimi.
Die Orgas stecken ne menge Arbeit rein in die Turniere und sie kennen ihre community.
Wenn die sich gegen diese Regeln endscheiden, is das einfach eine souveräne Entscheidung.
Eine Turnierorga kann das entscheiden wie sie will, ist ja auch ihre eigene Veranstaltung. Ich finde es aber grundsätzlich schwach, wenn man das entscheidet, ohne es überhaupt mal ausprobiert zu haben.

Ansonsten finde ich die Grundlage an den Challanger Karten etwas seltsam: Sie würden den Nachzieher noch mehr bevorteilen.
War es bisher nicht so, dass immer gejammert wurde, dass Einheiten sofort tod wären, wenn man sie ins Offene stellt? Also hat der Erstziehende doch eh schon diesen Vorteil.
Meist werden die 3 Bonus VPs der Challanger Karte wohl öffters genutzt. Klar sind die kostenlosen Befehle drauf sehr gut, aber eben nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 9 ziehbar. Wenn ich also in meinem ersten (Nach)Zug schon eine Karte bekomme und dann Rennen durch Wände habe, wird das wahrscheinlich deutlich weniger Impact haben als in Runde 3. Oder ich spiele eh eine Schussarmee.

Ich kann mich natürlich auch irren, keine Frage. Ich würde die Karten auf Turnieren aber trotzdem erstmal einsetzen, damit man eine belastbare Datenbasis hat. Verbieten kann man sie danach immer noch.
 
Eine Turnierorga kann das entscheiden wie sie will, ist ja auch ihre eigene Veranstaltung. Ich finde es aber grundsätzlich schwach, wenn man das entscheidet, ohne es überhaupt mal ausprobiert zu haben.
Woher weisst du ob die das nicht Ausporbiert haben?
Der lokale Club hat ständig irgendwelche interne Turniere am laufen.
Und von denen kann man ja leicht ableiten wie dies im größeren Rahmen aussehen würde.

Edit: Ich muss mal fragen wie die das mit den Deck handhaben.

@Lord Protector
Wie signifikant sind denn die Auswirkungen in Deiner Bubble? Haben die Challenger Cards da ein Spiel schon mal herumgerissen oder einen unverhältnismäßig großen Vorteil verschafft?

Ich muss mein Missionspack noch vom Tellurian holen, fällt mir dabei ein...
Kann hier nur aus zweiter Hand berichten.
Mein Spiel steht damit noch bevor.
Aber wir schnattern natürlich alle wie die Waschweiber miteinander.
Zwei meiner Mitspieler haben mit CSM gegen DG gespielt und laut Ihnen is es nett, aber gibt dem Spiel nichts was dem vorher sonderlich gefehlt hat.
Unser DG Spieler hatte von der comeback Mechanik wohl ohne Not Profitiert.
Weshalb sich bei uns aktuell die Meinung endwickelt das 6 Punkte differenz einfach zu wenig sein könnten.
Aber ein abgeschlosses Urteil gibt es noch nicht, erst mal muss jeder damit sein Spiel gemacht haben.
Einigkeit herscht eher dahingehnd das die Mechanik für B&B Spiele okay is, aber auf nem Turnier eher unpassend ist.
 
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Ich habe meine Karte gerade vergessen. 😀
Tat aber auch nichts zur Sache.

Gab ein paar Leute die die Mechanik sehr mögen weil "dann endlich mal die Leute fortwährend ihre Punkte ausrechnen und nicht am Ende merken, dass sie 70 Punkte Primary gescored haben" - so oder so ähnlich war das Zitat.
Ich brauche es weder beim B&B, noch auf einem Turnier, einfach weil es noch ne Mechanik mehr ist. Auf magische Art mit einem Panzer durch ein Haus fahren steigert meine Immersion des Spiels nun auch nicht unbedingt im B&B-Spiel.
 
Bei mir kommt dann tatsächlich dieses Bild eines Panzers, der durch eine wackelige Ruinenmauer bricht, die dann hinter ihm quasi durch Trümmerstücke wieder versperrt wird. Wenn ein Predator da so richtig episch in einer Wolke aus Staub und Plasbeton durch die Mauer bricht, kreischende Ketten über die Trümmer fahren und donnernd seine Autokanone entlädt, während hinter ihm Mauerstücke zu Boden poltern...
Ich will spielen 😀
 
tut mir leid, aber auf welcher Basis begründest du diese Einschätzung? Für mich wirkt es wie ein Bauchgefühl, das du zu den einzelnen Punkten hast, wie du die Situation einschätzt. Jede dieser Einschätzungen kann genauso auch anders ausgelegt werden und man aus meiner Sicht sehr leicht Anekdoten heranziehen, die das dann untermalen oder widerlegen würden (oder anders ausgedrückt, du kannst mit Anekdoten alles unterfüttern).

Ich teile beispielsweise deine Ansichten zu 2 und 4 in teilen oder überhaupt nicht:

2: Nicht für alle, das mag sein, aber wenn es eben dem Schwung Menschen, die ins hintertreffen geraten hilft, dass sie noch ne Chance sehen, am Spiel zu partizipieren und nicht nach Runde drei zu sagen, macht eh keinen Sinn mehr, ist das Super. Finde das persönlich immer sehr Schade, wenn das Spiel schon vor Ende abgebrochen wird. Win für beide Spieler

3: Woher nimmst du diese Einschätzung und was definierst du als klar verlieren? Ab Wann wird diese Einschätzung getroffen? Die Karten werden bereits in der Zweiten Runde gezogen, da sollen dann schon Spiele entschieden sein, weswegen der Einsatz der Karten keinen Mehrwert hat?

4: du meinst den Spielenden, die, um überhaupt in die Situation zu kommen, überhaupt erstmal 6 Punkte zurück liegen müssen? Ganz ehrlich für mich ist das ein Hypothetisches Argument, das wenn, dann überhaupt, dann sehr vereinzelt vorkommen wird, weil vermutlich die wenigsten den Gambit eingehen werden, extra weniger Punkte zu machen, damit sie dann eine Karte für max. 3 VP ziehen dürfen und vielleicht die eigenen Einheiten dadurch nicht exponieren zu müssen (was wie oben beschrieben, teilweise nach hinten losgehen kann, weil einige der Challenger Karten verlangen dich zu expositionieren).

Also nochmal, ich verstehe die grundsätzliche Argumentationskette. Ich halte es aber für einen äußerst konstruierten Fall, der im Regelfall eher Risiko als Gewinn ist.

liebe Grüße
Zerzano
so viel mehr gespielt habe ich die neuen Missionen auch nicht, dass ich alles mit absoluter Gewissheit sagen kann aber wahrscheinlich mit bisher 14 Spielen mehr als die meisten hier (wohlgemerkt Chapter approved 2025). Ich war aber schon auf einem Major Turnier, einem Team-turnier und hatte einige Spiele und bin im Kontakt mit einigen recht guten Spielern wie bspw. dem momentan besten Blood Angels Spieler, dem Zweitbesten Tyranidenspieler, den 2 besten Sister of Battles Spielern (alles im Breaking heads ---> Faction Ranking für Team Germany, bezieht alle turnierergebnisse aller deutschen Turniere mit ein).

Ich gebe dabei wieder was die meisten dieser Leute sagen, was ich denke und bisher gesehen habe (sowohl bei meinen als auch bei anderen Spielen) und ich möchte auch STATCHECK (youtube) empfehlen. Das sind wahrscheinlich momentan die besten 40k Spieler die content machen (und deren Einschätzungen meistens noch weit besser sind als die von Art of war).

zu Punkt 2. und 3.
ich habe selten (SEHR SEHR selten) Spiele erlebt in denen man kurz vor der Ziellinie noch verliert. Die allermeisten Spiele zeigen schon sehr früh wie es ausgehen wird. Es gibt irgendwann einen Punkt im Spiel in dem bei Spieler normalerweise realisieren was los ist. Und hier gibt es selten Möglichkeiten das noch aufzuholen.

4. Das siehst du definitiv falsch. Das habe ich selber schon gemacht und habe das gegen mich schon gesehen. Man kann das doch wirklich einfach nachrechnen wenn man sieht, dass der Gegner 9 Punkte gemacht hat (Als Beispiel) mit 5 Punkte für Tempting target und 4 Punkte für Extended Battleline. Warum sollte ich dann bei Engage + Secure no mans land 2 weitere Einheiten aufs feld stellen wenn ich dafür gerade einmal 2 Punkte bekomme wenn ich dafür eine Challenger Karte bekommen kann. Also schon einige male erlebt und auch mitbekommen das viele auf turnieren das taktisch angehen.
 
Eine Turnierorga kann das entscheiden wie sie will, ist ja auch ihre eigene Veranstaltung. Ich finde es aber grundsätzlich schwach, wenn man das entscheidet, ohne es überhaupt mal ausprobiert zu haben.

Ansonsten finde ich die Grundlage an den Challanger Karten etwas seltsam: Sie würden den Nachzieher noch mehr bevorteilen.
War es bisher nicht so, dass immer gejammert wurde, dass Einheiten sofort tod wären, wenn man sie ins Offene stellt? Also hat der Erstziehende doch eh schon diesen Vorteil.
Meist werden die 3 Bonus VPs der Challanger Karte wohl öffters genutzt. Klar sind die kostenlosen Befehle drauf sehr gut, aber eben nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 9 ziehbar. Wenn ich also in meinem ersten (Nach)Zug schon eine Karte bekomme und dann Rennen durch Wände habe, wird das wahrscheinlich deutlich weniger Impact haben als in Runde 3. Oder ich spiele eh eine Schussarmee.

Ich kann mich natürlich auch irren, keine Frage. Ich würde die Karten auf Turnieren aber trotzdem erstmal einsetzen, damit man eine belastbare Datenbasis hat. Verbieten kann man sie danach immer noch.
Man sieht das du wenig spielst... komm lieber mal wieder auf deine eigenen Turniere^^

btw... es gibt auch viele Leute auf turnieren, die die Karten cool finden. Gibt bestimmt auch viele die ihre Listen daran anpassen.
 
Das sind wahrscheinlich momentan die besten 40k Spieler die content machen (und deren Einschätzungen meistens noch weit besser sind als die von Art of war).

Das ist vielleicht das Problem, dass hier sehr viele die Einschätzungen sehr weniger (ohne eigene Erfahrungen) wiedergeben.

Bisher wirken alle genannten Beispiele und Befürchtungen auf mich zum einen sehr konstruiert und spekulativ, zum anderen sind das Optionen, die beiden Spielern offen stehen. In einem Spiel hat man den 1. Zug - im nächsten Spiel den 2. Zug ...

@Durch Wände fahren
Als das Astra dieses Stratagem bekam, fand das niemand seltsam. Da war eher Freude.
Ist ja auch nicht wirklich immersiver, wenn ein Infantrist durch eine geschlossene Wand diffundiert ...
 
Ich kriege T1000 vibes.

Aber das ist auch stellenweise mein Eindruck, dass gerade aus der Influencer/Youtube/Turnier Richtung eine Mechanik auf Basis von einigen, zum Teil hypothetischen Szenarien verteufelt wird, ohne dass es eine gesicherte Datenlage darüber gibt, wie sehr diese Mechanik tatsächlich zuverlässig "exploitable" ist.

Stichwort dabei "zuverlässig" und "repräsentativ".
Wenn vier Youtube mit insgesamt zehn professionellen oder semi-professionellen Spielern die Karten in 25% der Fälle exploiten können ist das eine im Vergleich zur gesamten Spielerschaft verschwindend geringe Stichprobe.

Ich muss dabei natürlich zugeben dass ich selbst keine echte Übersicht darüber habe, inwiefern diese Karten "ordentlich" getestet wurden - also ohne "Bias".
Wäre vielleicht eine Umfrage wert...
 
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so viel mehr gespielt habe ich die neuen Missionen auch nicht, dass ich alles mit absoluter Gewissheit sagen kann aber wahrscheinlich mit bisher 14 Spielen mehr als die meisten hier (wohlgemerkt Chapter approved 2025). Ich war aber schon auf einem Major Turnier, einem Team-turnier und hatte einige Spiele und bin im Kontakt mit einigen recht guten Spielern wie bspw. dem momentan besten Blood Angels Spieler, dem Zweitbesten Tyranidenspieler, den 2 besten Sister of Battles Spielern (alles im Breaking heads ---> Faction Ranking für Team Germany, bezieht alle turnierergebnisse aller deutschen Turniere mit ein).

Ich gebe dabei wieder was die meisten dieser Leute sagen, was ich denke und bisher gesehen habe (sowohl bei meinen als auch bei anderen Spielen) und ich möchte auch STATCHECK (youtube) empfehlen. Das sind wahrscheinlich momentan die besten 40k Spieler die content machen (und deren Einschätzungen meistens noch weit besser sind als die von Art of war).

zu Punkt 2. und 3.
ich habe selten (SEHR SEHR selten) Spiele erlebt in denen man kurz vor der Ziellinie noch verliert. Die allermeisten Spiele zeigen schon sehr früh wie es ausgehen wird. Es gibt irgendwann einen Punkt im Spiel in dem bei Spieler normalerweise realisieren was los ist. Und hier gibt es selten Möglichkeiten das noch aufzuholen.

4. Das siehst du definitiv falsch. Das habe ich selber schon gemacht und habe das gegen mich schon gesehen. Man kann das doch wirklich einfach nachrechnen wenn man sieht, dass der Gegner 9 Punkte gemacht hat (Als Beispiel) mit 5 Punkte für Tempting target und 4 Punkte für Extended Battleline. Warum sollte ich dann bei Engage + Secure no mans land 2 weitere Einheiten aufs feld stellen wenn ich dafür gerade einmal 2 Punkte bekomme wenn ich dafür eine Challenger Karte bekommen kann. Also schon einige male erlebt und auch mitbekommen das viele auf turnieren das taktisch angehen.
Zu 2 und 3: In diesen Spielen waren die Karten also egal, was den Ausgang betrifft. Vielleicht hatte der verlierende Spieler aber damit mehr Spaß am Spiel, wenn er es eh schon verliert?

Zu 4: Das macht man aber doch ständig, auch ohne die Karten. Man rechnet doch immer nach, welches Invest welchen Ertrag hat und dann macht man es oder eben nicht. Jedes Spiel auf einem gewissen Niveau wird taktisch angegangen, und wenn auch nur, um am Ende nicht zu hoch zu verlieren. Egal ob mit oder ohne Karten. Mit Karten ist es dann halt nochmal ein anderes taktieren, aber es bleibt taktieren.
 
Wo kommt eigentlich immer die irrige Annahme her man müsse zwangsläufig immer Anzahl X an Spielen hinter sich gebracht haben um eine Änderung oder eine Regel allgemein bewerten zu können?

Gibt Leute die mehrere Spiele pro Woche machen, viele Turnierleute "trainieren" über TTS Deutschlandweit miteinander, ich traue solchen Leute absolut zu bereits beim ersten Leak eine Regel bewerten zu können ohne ein einziges Spiel damit gemacht zu haben.
 
Den Impact einer neuen "Regel" zu bewerten ist imho etwas anderes, als den Impact der Challenger Cards zu bewerten.
Das ist eher so ein Ding wie die Frage, ob man Ruinen mit geschlossenen Erdgeschoss für unbedingt nötig hält oder auch mit realen Sichtlinien spielen kann.
Oder in anderen Worten: Das ist vielleicht eine Mentalitätsfrage. Oder wie man Änderungen an liebgewonnenen Strategien bewertet.

Edit: Ich bin mir auch nicht sicher, ob gerade Topspieler die Zeit investieren, um zb 20 Testspiele mit einer Mechanik zu testen, die sie von vornherein ablehnen.

Mal so rein aus Interesse: Wie bewertet denn die internationale Turnierszene - zb USA - die Challenger Cards?
 
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Sehe keinen Unterschied in der Bewertung, oder sind Challenger Cards nicht Regeln?

Ich finde es nur bemerkenswert das schon im ersten Spiel meine Mitspieler bemerken das die challengercards das Spiel beeinflussten, ohne das dazu eine Notwendigkeit bestand. Laut beiden Spielern hätten die DG das Spiel auch ohne boost durch die Challenger cards gewonnen.

Again, wir spielen erst mal weiter damit.
Aber für die Turnierszene is so ne Gummiband Mechanik alles andere als attraktiv.
Kenne auch keinen andere Sport/Wettkampf in dem so etwas existiert.
 
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