KW 14:
Böse Woche. Event VII ist endlich gestartet und die Motivation kochte über. Entweder das, oder mein Farbschema ist zu einfach.
So hab schon mal etwas angefangen.:D
www.gw-fanworld.net
Der Phobos Lieutenant ist inzwischen auch grundiert und damit fertig zur Bemalung. Fürs Wochenende war eigentlich der Gedanke geplant: "Mach den Sack zu!". Allerdings ist dann wieder 3 Wochen warten bis zum nächsten Event angesagt, fand ich jetzt auch nicht so prall. Also bekam eine andere Idee als Intermezzo den Vorzug. Ich habe hier nämlich seit kurzem zwei Gußrahmen mit Chaos Space Marines hier und seit längerem ein gutes Set Magnet... und einen zweiten Invictor Tactical Warsuit.
Beim ersten Zusammenbau hatte ich mich für den Flamer entschieden, soll wohl ganz gut sein. Problematisch nur: Ich hab noch nie gespielt und kann es daher nicht beurteilen. Jetzt könnte ich hergehen und zweiten halt einfach mit der Twin Ironhail Autocannon bauen, und damit hätte ich dann beide Varianten. Und was wenn sich am Ende herausstellt, dass der Flamer einfach die besser Wahl ist? Ihr wisst worauf ich hinaus will. Daher hier meine Vorgehensweise:
Das Problem bei der ganzen Sache ist schnell gefunden. Bauteil 47 gibt es nur einmal, und an dieses wird das gewählte Geschütz montiert:
Die beiden vorstehenden Zylinder sind ca. 3mm im Durchmesser. Solche Magnete habe ich da, von daher war das mein Ansatzpunkt. Also Schritt 1 (und mich das zu trauen hat echt Überwindung gekostet), Abschneiden der Fassungen:
Das ist auch gleichzeitig der PONR. So früh auf der Strecke finde ich das echt unangenehm. Daher habe ich alles weitere sehr vorsichtig gemacht, um auch ja nix zu versauen. Es musste nun also eine Bohrung für die 3mm Magnete her. Mein größtes Drillbit ist 3mm, das sollte also passen.
Allerdings hatte ich irgendwo im Hinterkopf, dass man bei Bohrungen von klein nach groß gehen soll, und nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen. Daher bohrte ich erst einmal mit dem 1mm und im Anschluss mit dem 2mm Drillbit vor.
Es folgte zuletzt 3mm. Ging verdammt ungeschmeidig, daher reduzierte ich mein Tempo und versuchte bei der Bohrung so gerade wie möglich zu bleiben. Stück für Stück ging es voran
Man sieht hier ganz gut die Bohrungsränder. Die habe ich mit einer Rundfeile so gut wie möglich zu beseitigen gesucht
Exakt 4 3mm Magnete passten in diese Öffnung. Mit Sekundenkleber auf den Magneträndern verteilt (sehr dünn), ging es dann an die Entscheidende Phase.
Sitzt! Allerdings muss ich gestehen, dass es im Endeffekt nicht ganz so rund gelaufen ist wie es hier aussieht. Es wurde erwähnt, das 4 Magnete rein passen. Drinnen gelandet sind allerdings nur 3. Beim ersten Versuch Einzuschieben war ich zu langsam und es blockierte schon nach dem ersten Magneten. Zum Glück war diese Eben eingesetzt. Auf der anderen Seite blockierte es dann nach dem 2. Magneten. Nicht ganz eben, aber noch im Toleranzbereich. Glück gehabt.
Immerhin habe ich mir einen Magneten gespart, das muss doch auch was Wert sein. Also, weiter zu den Waffen, das war so simpel, dass ich hier nur die Arbeit am einer demonstriere.
Die Löcher sehen tief genug aus für einen Magneten, allerdings traute ich der Sache nicht ganz und ...
hatte recht. Blockiert zu früh. Also nachbohren mit 3mm Drillbit und...
la ç'est magnifique! Auf die übliche Weise zusammenkleben und daran erfreuen, dass man nun eine Austauschbare Waffenvariante hat.
Das man hierbei auch auf die korrekte Polarisierung achten sollte, sehe ich als Grundvoraussetzung an und erwähne es daher nur am Rande. Ist meiner Meinung nach eine Transferleistung, die selbstverständlich ist. Wir sind hier nicht in Amerika....
Weiter zum Chaos Space Marine. Meinen zweiten Invictor wollte ich von der Pose anders aufbauen, auch wenn ich
@Maiszen gegenüber einen anderen Standpunkt vertreten habe (PSSSST! ??). Die Figur kommt aus der Black Fortress Box und ist ein ETB Modell. Ich musste die Figur noch nicht mal gänzlich zusammenbauen, um zu sehen wie ich sie verwenden kann.
Unten ein wenig abfeilen, damit sie ebenerdiger liegt und schon habe ich einen in Stücke gerissenen Torso. Wenn man das Schulterstück gerade so über der Rüstung platziert, sieht es sogar aus wie ein nach vorne gestreckter Arm. Perfekt. Und was den Kopf angeht....
Böses Wochenende... Böse! Es war nun nur noch zu entscheiden, welche Bemalung der Verräter bekommt. Allerdings, erinnerte ich mich schnell an meinen erdachten Fluff:
"Ihre Art der Kriegsführung ist kalt und effizient. Zwar empfinden sie wie viele andere ihrer Waffenbrüder den Rausch und die Freude des Kampfes, lassen sich davon jedoch nicht hinreißen. Sie spielen nie mit ihren Opfern, töten sobald sie töten können und tun dies auf die schnellstmögliche Art und Weise. Einen CoT wird man niemals dabei erwischen, wie er einem am Boden liegenden Gegner den Rest gibt, indem er diesem den Kopf zerstampft, so lange sich auch nur eine Patrone in dessen Waffe befindet… es sei denn, es handelt sich dabei um einen Iron Warrior"
Ein Iron Warrior also. fair enough.
ich freue mich schon sehr auf die Bemalarbeit an dieser Figur. Das muss dann allerdings warten, bis ich mit meiner Aufgabe 2 im Pfad der Tugend fertig bin. So viel Priorität muss dann doch sein.
Trotzdem, ich hatte jede Menge Spaß beim Zusammenbau. Die hier hinein versenkten Stunden sehe ich nicht als verschwendet.