What you see, is what you get! Meinung?

Das ist halt nur einen Schritt davon entfernt, mit Pappmarkern und Zetteln statt Modellen zu spielen. Kann man machen, wenn man mal etwas ausprobiert, eine dauerhafte Lösung sollte es nicht sein.

Wir sind uns wohl alle einig, dass "WYSIWYG" das Optimum ist. Wenn man das aber gerade nicht erreichen kann, dann wären mir selbst Pappmarker immer noch lieber als dauernd nachfragen zu müssen oder zu diskutieren. Das ist natürlich Geschmacksache.
 
Wenn es denn nur die Ausrüstung wäre. Wenn man Mitspieler hat die ihre blauen Marines heute als BloodAngels, morgen als White Scars und übermorgen als eine Mischung aus beidem spielen, dann sind melternde Flammenwerfer das kleinste Problem. Habe auch einen Kollegen, dessen komplette Armee ohne Arme rumrennt, da die erst dran kommen, wenn der Rest bemalt ist (also nie...).

Selber Proxxe ich bei meinen Tyraniden auch mal hier und da, ohne das es überhaupt wem auffällt. Eine Exocrine spielen und dafür das Modell vom Tyrannofex nutzen passt da schon. Dicke Käfer mit großer Kanone die sich meine Mitspieler eh immer aufs neue erklären lassen müssen.
 
Mal was ausprobieren oder Testen kein Problem. Aber auf dauer, und dann noch ganz andere Miniaturen verwenden, finde ich persöhnlich nicht schön. (Damit meine ich jetzt nicht alternative Modelle von "Fremd Anbieter", sondern eher sowas wie die drei Snapfit Marines sind jetzt meine Centurions). Für mich macht halt auch sehr viel das Flair, die Astetik aus beim TT. Und ständiges Waffen geproxe finde ich auch eher als unnötig/störend. Als ich die Minis zusammen gebaut habe, habe ich mich doch bewusst dafür entschieden, aus was für Gründen auch immer. Wo ist denn das Problem sie dann auch als solche zu spielen? Man muss doch nicht immer nur "ausmexen".
 
Habe auch einen Kollegen, dessen komplette Armee ohne Arme rumrennt, da die erst dran kommen, wenn der Rest bemalt ist (also nie...).

QUOTE]

Oh ja die leute die sich selbst als Perfektionisten beschreiben, und sich 1000% an die Bau und Mal Anleitung halten und deswegen weil man ja nichts "Falsch" machen will fängt man erst gar nicht an oder überlegt x Jahre was man wie machen muss.....

das lustige findet sich mal so einer der dann wirklich anfängt gehts meistens total schief ......
 
Also ich hab hier jetzt nicht den ganzen Thread gelesen.

ABER es gibt KEINE WYSIWYG Regel mehr seitens GW.

Wenn ich jemals einen Gegner hätte, der zu mir sagen würde, ich darf keinen Plasmawerfer ausrüsten weil ich kein Modell dafür habe, dann würde ich meine Sachen packen und ihm sagen er soll spielen mit wem er will. Ganz einfache Sache. (Ich spiele keine Turniere, dort kann der Veranstalter ja auch seine Regeln so anpassen wie er möchte, da wäre das dann ja ok).

Es ist in fast jedem Tabletop System absolut gang und gebe, dass man seine Ausrüstung durch die Liste definiert und sie auch entsprechend kommunizieren / offen legen muss. Das klappt in jedem System, also warum nicht in Warhammer !?

Meine großen Modelle (Nemesis Knights, Dreads, Landraider etc.) magnetisiere ich, aber das mache ich für mich persönlich um Abwechslung im Aussehen zu haben und nicht für meine Gegner 😉


Andersrum ist es für mich dann auch ok, wenn jemand sagt er möchte nicht gegen mich spielen, wenn ich meine Waffen proxe. Dann verzichte ich eben aufs Spiel 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
GW nutzt WYSIWYG aber auf den eigenen Turnieren auch strikt. Sieht man, wenn man sich die Regeln vom Grand Tournament da ansieht. Von daher ists das jetzt nicht so wirklich ne Referenz, dass es das seitens GW nicht mehr gibt ^^

Bei einem Turnier kann der Veranstalter ja auch festlegen was er will. Ich kann auch ein Turnier veranstalten und festlegen, dass man nur mit pinken Miniaturen spielt. (Wer dann mitmacht ist ein anderes Thema 😉 )...

Wir haben im Hobbybereich nur das Regelbuch als Referenz und die FAQ / Errata von GW. Jegliche WYSIWYG Regel ist also Optional und keine Pflicht. Es müssen also beide Spieler der Regel vor dem Spiel zustimmen, wenn sie damit spielen wollen.

Wie gesagt, ich persönlich würde nicht damit spielen und somit auch niemanden der sie anwenden möchte.
 
Also früher gab es WYSIWYG soweit ich mich erinnere schon als richtige Regel. Ich habe trotzdem noch nie danach gespielt. Ich nutze das auch nicht um mir irgendwelche Vorteile zu erschleichen bzw. meinen Gegener aufs Glatteis zu führen.

Ich kommuniziere vor dem Spiel genau was ich ausgerüstet habe und lege meine Liste offen hin für alle. Genau so wie man es in anderen Tabletop System auch macht. Die meisten Systeme bieten es garnicht an, das man Ausrüstung kenntlich machen kann. In X-Wing kann ich mir z.B. nicht aussuchen welcher Droide hinten in meinem Fighter drin ist, funktioniert trotzdem super das Spiel.

Das man jederzeit offen kommuniziert was man hat ist natürlich selbstverständlich. Aber dieses veraltete engstirnige "Deine Figur hat aber nen Plasmawerfer in der Hand und keinen Flamer, so kann man das nicht spielen" ist einfach nur kindisch und (tut mir leid) bescheuert.

Anstelle des Ultramarine Spielers von dem der TE berichtet hat, hätte ich bei dem ersten "Meckern" meine Sachen gepackt und wäre gegangen. Deshalb spiele ich auch nicht in GW Läden, dort sind mir (sorry wenn sich jemand angesprochen fühlt) zu viele Spinner und Fanatiker unterwegs. (Noch dazu die GW Verkäufer, die einem wirklich ALLES aufschwatzen wollen). 😀
 
WYSIWYG war bei mir eigentlich noch nie ein Problem-Thema. Kommt natürlich ab und an vor, aber bis jetzt hatte ich es immer nur mit Leuten zu tun, welche selber bestrebt waren keine all zu große Verwirrung zu stiften. Und dann ist es für mich persönlich eigentlich auch kein Thema. Dann hindert es nicht den Spielfluß und benachteiligt auch niemanden.

Hängt aber natürlich auch wieder viel an Vertrauen. Wenn Du von vernünftigen Leuten umgeben bist und schon grundsätzlich kein negatives Gefühl entwickelt hast, das Dich jemand nervt oder versucht zu bescheissen, geht wahrscheinlich vieles einfach leichter und man sieht es lockerer. Wobei ich jetzt auch nicht mit Leuten spielen würde, wo ich vom Gegenteil ausgehen müsste.

Für mich ist eigentlich nur wichtig das die Übersicht für BEIDE gewährleistet wird und dadurch keine zusätzliche Zeit drauf geht. Das man Abweichungen vorher und ungefragt von selber mitteilt ist mMn eine Selbstverständlichkeit.
 
Also ich hab hier jetzt nicht den ganzen Thread gelesen.

Hättest Du mal besser...

Aber dieses veraltete engstirnige "Deine Figur hat aber nen Plasmawerfer in der Hand und keinen Flamer, so kann man das nicht spielen" ist einfach nur kindisch und (tut mir leid) bescheuert.

Es ging nämlich (u.a.) um solche Spezialisten, die mehrere identische Trupps auf den Tisch stellen und dann sagen, der Flamer in dem Trupp ist ein Melter, der Flamer in dem Trupp ist ein Plasmawerfer, der Flamer in dem Trupp ist ein schwerer Bolter und der Flamer in dem Trupp ist ein Raketenwerfer. Und dann allen Ernstes erwarten, dass ich mir merke, was was ist.
DAS nenne ich bescheuert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also früher gab es WYSIWYG soweit ich mich erinnere schon als richtige Regel.

Wann soll denn das gewesen sein, welche Edition?

Ich habe trotzdem noch nie danach gespielt. Ich nutze das auch nicht um mir irgendwelche Vorteile zu erschleichen bzw. meinen Gegner aufs Glatteis zu führen.
Ich kommuniziere vor dem Spiel genau was ich ausgerüstet habe und lege meine Liste offen hin für alle. Das man jederzeit offen kommuniziert was man hat ist natürlich selbstverständlich.

Diese Haltung ehrt dich und ist sicher keine Seltenheit, doch es gibt eben auch die "Anderen"...

Die meisten Systeme bieten es garnicht an, das man Ausrüstung kenntlich machen kann. In X-Wing kann ich mir z.B. nicht aussuchen welcher Droide hinten in meinem Fighter drin ist, funktioniert trotzdem super das Spiel.

Citadel bietet aber optionale Ausrüstung in den Bausätzen an, was die Kenntlichmachung erleichtert; war übrigens immer ein Kundenwunsch, GW würde die Bausätze kleiner machen und tut es auch, siehe die Charaktermodelle für 40k in Plaste.

Anstelle des Ultramarine Spielers von dem der TE berichtet hat, hätte ich bei dem ersten "Meckern" meine Sachen gepackt und wäre gegangen.

Da hat ein Vorposter etwas angemerkt, was nicht ganz unwichtig ist; es ging in die Richtung "Warum der UM-Spieler die bemängelten Modelle nicht von Anfang an korrekt dargestellt hat, obwohl er es ja offensichtlich konnte?". Und vielleicht gings ja bei dieser Erbsenzählerei auch um eine 'persönliche' Fehde oder Retourkutsche...
 
Ich finde dieses Thema albern, eigentlich gibt es da nur wenig zu zu sagen.
Erstens: Wenn ich das Gefühl habe, dass mein Gegenüber mich betrügen will, dann habe ich ohnehin keine Lust mit demjenigen zu spielen, egal ob er es durch die Nicht-Darstellung von Waffen oder sonstwie macht.
Zweitens: Hier im Thread ist ja schon klar wie unterschiedlich die Standards sind- bei Imperialen Armeen sollen bitte alle Waffen eindeutig das darstellen was sie sind, weil die kennt ja jeder, bei Tyraniden wird eh immer nachgefragt weil keiner weiß was das darstellen soll. Wenn ich bei einem Teil der Armeen nachfragen kann, warum dann bei den anderen nicht? Könnte man andersrum verlangen dass die Leute gefälligst auch Xenoswaffen auswendiglernen, damit man als Tyranidenspieler nicht ständig durch Nachfragen belästigt wird? 😉
Drittens: Ich male lieber und versuche meine Modelle gut hinzukriegen. WYSIWYG gibt es bei mir daher nicht immer, aber ganz ehrlich: Ich spiele lieber gegen eine hübsche Armee als einen gleichförmigen schwarz grundierten Block, bei dem jede Waffe korrekt am Modell dargestellt ist- wenn man nah genug rangeht, denn leider hebt sich die schwarze Waffe nicht besonders vom schwarzen Modell ab, also kann ich mich entweder jedes Mal quer über den Tisch beugen- oder nachfragen. Kostet gleich viel Zeit.

Bei manchem was ich hier so lese bin ich unheimlich froh, in einer netten und fairen Spielergruppe zu sein- irgendwie habe ich das Gefühl, manchem geht es nicht mehr um den Spaß bei der Sache.
 
Hättest Du mal besser...



Es ging nämlich (u.a.) um solche Spezialisten, die mehrere identische Trupps auf den Tisch stellen und dann sagen, der Flamer in dem Trupp ist ein Melter, der Flamer in dem Trupp ist ein Plasmawerfer, der Flamer in dem Trupp ist ein schwerer Bolter und der Flamer in dem Trupp ist ein Raketenwerfer. Und dann allen Ernstes erwarten, dass ich mir merke, was was ist.
DAS nenne ich bescheuert.

Sowas sollte man dann eben irgendwie markieren wenn möglich.

Mir persönlich wäre es egal, denn ich erkenne an Modellen von Armeen die ich nicht kenne die Optionen eh nicht. Ich wüsste also garnicht wie ein Flamer bei den Imps aussieht im Vergleich zu einem Melter oder was auch immer. Ich gehöre zu denen die vor dem Schießen oder wann auch immer nachfragen.

Wenn ich natürlich vier identische Trupps da habe, dann muss ich bei der Aufstellung markieren und definieren welcher es ist. Bei X-Wing geschieht dies z.B. über Nummern. Dann muss ich halt zu einem Trupp nen Marker legen oder was auch immer, wenn sie wirklich 100% identisch sind. Meistens gibt es aber andere Möglichkeiten z.B. ein besonderes Modell mit anderer Farbe oder was auch immer anhand dessen man sowas markieren kann. (Ich habe bei meinen Tau z.B. immer einen weißen und einen gelben Commander, da schreibe ich dann mit auf Liste Weißer Commander XY, Gelber Commander XY usw.).

In anderen Systemen ist es gang und gebe, dass man die Ausrüstung NICHT am Modell erkennt. Wie gesagt in X-Wing kann es auch passieren das ich fünf Tie Fighter auf der Matte habe die alle anders equippt sind, hier nummeriert man die Modelle dann mit Markern und legt bei seiner Liste fest welche Nr. was hat. Das funktioniert prima, man muss halt öfter seinen Gegner mal Fragen oder auf seien Liste schauen wenn man wissen will wer nun was hat.

Natürlich gibt es auch spezialisten die sowas ausnutzen wollen und dann auf einmal in Trupp XY genau die schwere Waffen haben wollen die sie grad gebrauchen können und die erzählen einem dann, ja das habe ich ja in der Liste drin usw., aber die es eben nicht im Vorfeld offen kommunizieren. Mit solchen Leuten würde ich dann auch nicht spielen wollen.


Wann soll denn das gewesen sein, welche Edition?

Ich kann es dir garnicht genau sagen. Ich glaube als ich damals in der 4. Edition angefangen habe gab es die Regel noch offiziell. Oder war das in Fantasy damals ? Wie gesagt ich weiß es nicht sicher. Es gab sie aber aufjedenfall mal.

Citadel bietet aber optionale Ausrüstung in den Bausätzen an, was die Kenntlichmachung erleichtert; war übrigens immer ein Kundenwunsch, GW würde die Bausätze kleiner machen und tut es auch, siehe die Charaktermodelle für 40k in Plaste.

Citadel fährt damit auch gut, weil sie so auch mehr verkaufen können. Wenn ich jetzt für jede Option ein Modell brauche, brauche ich auch mehr Modelle. Simple Rechnung. Nicht alles lässt sich magnetisieren. Vor allem mögen die Leute aber auch den Style, das nicht alles gleich aussieht.

Meine GK Terminatoren haben unterschiedlichste Waffen, weil es einfach cool ist auch mal einen mit zwei Schwertern zu haben, selbst wenn das spieltechnisch garnicht geht.

Da hat ein Vorposter etwas angemerkt, was nicht ganz unwichtig ist; es ging in die Richtung "Warum der UM-Spieler die bemängelten Modelle nicht von Anfang an korrekt dargestellt hat, obwohl er es ja offensichtlich konnte?". Und vielleicht gings ja bei dieser Erbsenzählerei auch um eine 'persönliche' Fehde oder Retourkutsche...

Ja das ist eine gute Frage. Vielleicht weil er es gewohnt ist ? Weil er zu faul war zum umbauen ? Ich hab neulich auch mal einen normalen Feuerkrieger als Cadre Fireblade benutzt weil ich keine Lust hatte das Modell ewig zu suchen 😀
 
In anderen Systemen ist es gang und gebe, dass man die Ausrüstung NICHT am Modell erkennt.

Ist das so ?
Gefühlt würde ich jetzt mal sagen dass eigentlich in den meisten Systemen doch am Modell zumindest dargestellt wird, welche Waffen es trägt. Sei es jetzt Flames of War, wo man sogar unterscheidet ob jetzt ein britischer oder ein amerikanischer Sherman auf dem Tisch steht, und ein Panzer IV E was anderes ist als ein Panzer IV H.
Bei Bolt Action ist es auch eher verwirrend wenn man sagt "Der Trupp hat zwei SMGs, ein MG und drei Sturmgewehre", aber an den Modellen sind nur Gewehre zu sehen.
Auch Infinity hat separate Modelle für alle Waffenoptionen.
Bin jetzt nicht so bewandert in Saga, aber ich denke, da stellt man auch am Modell dar wer jetzt z.B. einen Schild oder einen Bogen hat.
X-Wing ist eigentlich das einzige Spiel das mir spontan einfällt bei dem das nicht so gemacht wird.

Klar, bei bestimmten Ausrüstungsgegenständen ist es nicht sinnvoll. Z.B. braucht man jetzt den Modellen natürlich nicht jede Granate am Gürtel zu zählen.

Persönlich habe ich aber kein Problem damit wenn Spieler sich nicht an WYSIWIG halten.
Aber ideal ist es natürlich für beide Seiten wenn alle Modelle auch das darstellen was auf der Armeeliste steht.
 
Ich spiele sehr viele Dungeon Crawler Games, bei denen hat der Char z.B. nie etwas mit der Ausrüstung gemein, weil man die Ausrüstung eben während dem Spiel sammelt.

Selbst die GW Dungeon Crawler Warhammer Quest (alt) und Silver Tower verfahren so. Hier kann ich ja auch nicht mein Modell umbauen, wenn ich mal neuen Loot bekomme. Gut die meisten dieser Systeme haben keine PVP Aspekte, weshalb es da nicht so schlimm ist. In Dungeons and Dragons mit Dungeon Master sieht das wieder anders aus, der ist ja quasi ein Gegenspieler der Gruppe und muss sich dann eben auch über deren Equip Liste informieren.

Bei FoW gibt es soweit ich weiß (habe es nur einmal gespielt) aber auch einige Details die man eben NICHT am Modell erkennt. Hier haben die Panzer doch z.B. verschiedene Ausbildungsgrade oder ? Die legt man dann ja auch über die Liste fest.

Die Fußtruppen sind auch meines erachtens bei FoW sehr generisch dargestellt und haben ihre Ausrüstung in erster Linie durch die Liste. Kann aber auch an dem Spiel von damals gelegen haben.

Auch das Equip der Panzer ist nicht immer deutlich über das Modell darstellbar, wenn ich mich recht erinnere. Ich war nämlich bei dem Spiel ertmal maßlos überfordert und musste selbst alle 2min auf meiner Liste nachschauen was ich eigentlich auf dem Tisch habe.

X-Wing und Armada sind wie gesagt Systeme mit reinem Listen Equip.

Frostgrave wäre auch noch ein System bei dem man quasi unmöglich die Details über Equip am Modell darstellen kann.

Wie es bei anderen Games wie Mortheim und Necromunda aussieht weiß ich jetzt garnicht. Kann mir aber auch vorstellen, dass man hier im verlaufe des Spiels die Modelle seiner Bande umbaut. (Evtl. mal was austauscht, wenn man eine schwere Waffe oder sowas bekommt, da macht das dann auch wirklich mal Sinn).

Ideal wäre es natürlich und hätte ich einen unlimitierten Vorrat an perfekt gestalteten und bemalten Miniaturen mit allen erdenklichen Optionen würde ich das auch so machen 😛
 
@Strykaar: Erstmal heißt es gang und gäbe.

Dann vergleichst du häufig Äpfel mit Birnen. Viele deiner Beispiele sind Spiele, bei denen nur wenige Modelle auf dem Feld stehen und wo die Ausrüstungskarten essentieller Bestandteil der Spielregeln sind.
Bei 40k sind aber schnell mal über 50 Modelle auf der Platte, die teilweise sehr individuell ausgerüstet sein können. Wie viele verschiedene Proxies soll man sich denn bitte merken?

Deine Beispiele zu historischen Systemen kann ich nicht mit letzter Gewissheit widerlegen, aber allein das große Produktangebot legt nah, dass du dich da irrst. Es gibt ja schon verschiedene Modelle für den frühen und den späten 2. Weltkrieg, mal ganz zu schweigen von den unzähligen verschiedenen Panzerversionen, die sich nur durch ein paar kleine Deteils unterscheiden. Klar. Wenn man keine Ahnung hat, fällt das einem sicher nicht auf. Die historischen Bausätze, die ich bisher gekauft habe, hatten immer recht viele Deteils bis hin zur exakten Uniformfarbe und solchen Details beiliegen. Es ist also schon anzunehmen, dass die da großen Wert drauf legen.

Überhaupt wie weit geht WYSIWYG eigentlich? Ist es nur die Bewaffnung des Modells? Mit deinem Standpunkt dürftest du eigentlich kein Problem damit haben, wenn dein Gegner dir eine Armee aus lauter Proxie Modellen vorrsetzen würde. Steht ja alles in der Liste...

@guerillaffe: Ah die beiden hab ich seit der 5. Klasse immer wieder. thx. 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohje, ein Tippfehler bzw. Versprecher. Sind wir jetzt also wieder mal bei Rechtschreibflames angekommen, das ist doch sowas von 2010... es heißt übrigens Details und nicht "Deteils"... wenn wir schon mal auf dem Niveau sind.

Also selbst in einem 4000 Punkte Spiel hab ich kein Problem damit mir die Bewaffnung von gegnerischen Einheiten halbwegs zu merken, es ist ja in der Regel nicht so das man 10 Einheiten auf dem Feld hat, von der jede 3 unterschiedliche schwere Waffen besitzt. In 95% der Fälle sieht es so aus "Alle Grey Knights haben Hellebarden als Waffen und einen Psilencer im Trupp", fertig. Also hören wir doch mal auf das zu dramatisieren.

Ich bin sicher wenn man dir jetzt vier verschiedene Xenos Fraktionen (Tau, Necrons, Orks und Tyraniden) vor die Nase setzt, dann wirst zu die speziellen / schweren Waffen nicht erkennen, selbst wenn sie am Modell dran sind. Spielst du dann einfach nicht ? Was tust du dann ? Oder muss jetzt jeder das Aussehen aller Waffen lernen ?

Selbst wenn mein Gegner alle Waffen am Modell dran hat wie ausgerüstet, muss ich trotzdem regelmäßig Fragen wer was hat. Genauso muss ich regelmäßig Fragen wer welche Psi Kräfte hat, die sind nämlich auch nicht am Modell ausgerüstet, so ein Dreck, wer hat sich sowas nur ausgedacht.

Wie weit jemand proxxen zulässt hängt von ihm selbst ab. Ich hab damit absolut keine Probleme, in keinem Spiel, solange es einen gewissen Rahmen hat, vor allem Größe und Base müssen passen. Ein Tau Feuerkrieger als Späher ? Kein Problem für mich. Ein Späher als Cadre Fireblade ? Kein Problem. Ein Landraider redeemer als crusader ? Kein Problem. Ein Spacemarine als Ork ? Das geht etwas zu weit.

Ich denke wir sind alle alt genug um etwas gesunden Menschenverstand zu besitzen. Aber leider sind vor allem in der Tabletop Szene eben doch viele engstirnige und exzentrische Menschen unterwegs und wenn ich mir so manche Spielertreffs oder GW Läden mal anschaue, wundert es mich oftmals nicht das wir "Nerds" so einen schlechten Ruf in der Gesellschaft haben und als komische Vögel verschrien sind.

Vor vielen Jahren war ich mal in einem GW Laden um was zu kaufen und dort war ein kleiner Junge der mal seine neuen Spacemarines probieren wollte in einem Spiel, ich würde ihn auf damals vielleicht 14 schätzen. Er war recht neu im Hobby glaube ich und hatte noch nicht viel Plan. Er hatte seine ersten SM bemalt und war stolz wie Oskar. Er hatte sie als Dark Angels bemalt und hat dann einen geliehen Predator der nach Bloodangels bemalt war benutzt um auf die Punkte zu kommen. Sein Gegner hat dann solange rumgemeckert bis er keine Lust mehr hatte.

Das war so ein Schlüsselmoment in dem ich gemerkt habe, dass ich niemals in meinem Leben ein Spiel in einem GW Laden oder öffentlichen Treff machen würde. Solche "Leute" lasse ich unter sich spielen. Sowas brauche ich nicht 🙂

(Ja mir ist Bewusst das sowas Einzelfälle sind, aber leider hat sich bei 99% meiner Besuche von solchen Hobbyzentren einfach gezeigt das ich mit 50% der Spieler die dort verkehren nicht spielen möchte. Man wird ja zum Glück auch nicht dazu gezwungen 🙂 )....

Ich habe an meinen Spielen in meiner kleinen "privaten" Gruppe viel Spaß. Wir kommen gut aus. Natürlich haben wir auch hier und da mal ein paar kompetitive Spiele untereinander bei denen man mal etwas in die "Wolle" kommt, aber das regelt sich immer schnell 😉

Solange keiner bescheißt und das proxxen maßlos für sich ausnutzt, hab ich absolut nichts dagegen. Und wenn einer sagen würde er will Heute mal seine SM Armee mit Necron Regeln spielen, weil er sich vielleicht welche kaufen will, dann ist das ok für mich, daran sterbe ich nicht.
 
Mal ein ganz anderer Aspekt von WYSIWYG:
Was ist denn, wenn jemand ne Einheit aus einer "verwandten" Armee in seiner Truppe spielen will, es aber so rein regeltechnisch nicht hinhaut? Seht Ihr das -selbstverständlich nach anfänglicher Absprache- eher locker?

Konkretes Beispiel: Ich als Bastler spiele sehr selten, habe mir aber -weil optisch ansprechend-, den Corvus Blackstar (Deathwatch only!) für meinen custom-made Marine-Orden geholt und entsprechend in Ordensfarben bemalt!
Wäre es da für Euch regeltechnisch ein No-GO, wenn ich so einen Flieger in einem möglichen Kampf innerhalb meines SM-Chapter einsetzen würde? Fluffmäßig hab ich natürlich einiges an tollen Erklärungen/Ausreden für sowas aufgefahren!😀

Es geht mir da wirklich nur um die Frage, ob dass für Euch grundsätzlich in einem Match spielbar wäre! Der Umstand, dass da möglicherweise (!) besonders tolle Regeln für dieses Modell gelten, interessiert eigentlich nicht; ich will das nur spielen, keine Rosinen picken...