Die neue Edition - Wie steht ihr dazu?

Ach kommt, so schlimm wie hier beschrieben kann es eigentlich gar nicht sein oder nicht werden. Die 7te fand ich da viel katastrophaler. Mir sind zwar auch bestimmte Regeln ein wenig zu einfach gehalten worden, bspw. Fahrzeuge werden wohl auf 99 von 100 Platten nie wieder Deckung durch Ruinen oder grundsätzlich Gelände erhalten, einfach weil die Anforderungen dazu zu hoch sind, aber ich schaue allem entspannter entgegen. Vor allem da GW ja jetzt schon mehrmals betont hat das man Balacning on the fly ändern kann und auch wird. Selbst Genregrössen wie Starcraft und co haben auch mehrere Patches gebraucht bis es das ist was es eben heute ist.

Ich habe inzwischen sogar ein wenig vertrauen in GW gefasst, oder wann war es das letzte mal das ein paar Wochen nach Release von etwas grossem wie einer neuen Edition schon ein umfassendes FAQ herausgekommen ist? Ich kann mich zumindest die letzten Jahre nicht wirklich daran erinnern, ausser vielleicht die FAQs die Codexe einer früheren Edition auf die einer neuen angehoben haben. Seien wir doch ehrlich wenn zur Zeiten der 7ten Edition Balancing mässig was verkackt wurde, dann haste damit Leben müssen bis eben jetzt. Wenn heute noch einmal so etwas all dominierendes wie Scatter Spam oder Unsichtbarkeit rauskommen würde, könnte man GW lange genug mit rumheulen oder Fakten nerven, bis in maximal ein paar weiteren Wochen ein FAQ herauskommt um das Problem zu fixen. Das macht den Kuchen zwar auch nicht zu einer Torte, aber wenigstens kann man den Kuchen wieder essen ohne die Servierte mit essen zu müssen.
 
Das Problem ist und waren immer die Spieler. Und wenn man sich nur mal hier im Forum anschaut, wie quasi im Fieberwahn nach DER kommenden Megaliste geforscht wird, kann man erahnen, wie schnell die Luft wieder raus ist.
...
Aber liegt eindeutig nicht an der Edition sondern an den Spielern.

Traurig aber war. Dieser Drang unbedingt die Beste Lösung für den Tisch zu finden mag soziologisch wirklich spannend sein. Warum ist es für manche so schwer einfach mal zu spielen um zu spielen?

Wie auch immer.Ich kann da nur für mich sprechen das ich die Sache ganz entspannt angehe. Wild Listen nach Modellen zusammenstelle die ich lange nicht gespielt habe und erst mal sehe wie die sich auf dem Feld schlagen. Das hat den ungemeinen Vorteil das ich nicht schnell wegen Frustration aufgebe, weil eine rein theoretische Durchdringung des Spiels nicht möglich ist. Allein die Tatsache das jeder Tisch anders ist (sein sollte) gibt variablen die man nur auf dem Tisch bearbeiten kann.

Kurz noch mal zum Thema Abstarktion.
Hier wurde gemeckert das Fahrzeuge nach der Bewegung überall hinschießen können unabhängig von der Ausrichtung des Fahrzeugs. Ich möchte vorschlagen das ganze einfach so zu betrachten, dass das Fahrzeug sich während der Bewegung entsprechend ausgerichtet hat um die Ziele während der Bewegung unter Feuer zu nehmen. Schließlich geht es hier in erste Linie um die Spielbarkeit. Wenn ich ein tiefe Simulation spielen will mache ich ein P&P Rollenspiel.

cya
 
Das ist ja schon der selbe Punkt den es in der 7ten gab.
Zurückhaltung bedarf keiner Absprachen. Man muss es nur einfach tun.
Und wenn es sich für dich "ungut anfühlt" dich zurückzuhalten, dann ist das weder das Problem deiner Mitspieler, noch das Problem des Systems. 😴
Nicht der Mitspieler. Des Systems.
Wenn es dir reicht, einfach irgendwas hinzustellen, Trupps mit gemischten Spezialwaffen, etwa, weil das ja so cool und vielfältig ist, und dann auf den Gegner zuzuschieben, und das Verwalten der ganzen Würfelei und hoffen auf gute Würfelergebnisse dir Spaß bereitet – Tja, dann sind wir unterschiedlich.
Wenn eine Firma nun ein mieses System vorlegt und sagt „wer zu genau drüber nachdenkt, ist selbst schuld“, wirst du das dann sicher auch zustimmend nickend als gute Begründung betrachten…

…oder etwa nicht?
Wenn nämlich nicht, solltest nochmal deine Spitze in meine Richtung überdenken.
 
Balancierte Regeln sollten eigentlich genau das garantieren:
Dass eine vermeintlich bärtige Überliste einer einfachen rudimentär optimierten und abgestimmten Liste gar nicht so weit überlegen ist. Dass es keine Übereinheiten gibt, die man nur spamen muss um zu gewinnen.

Dass im Forum nach Schwächen im System geforscht wird, ist nicht nur natürlich, sondern auch genau richtig so.

Soll heißen:
Ob die 8. nun so unreif ist, wie von Arkhalagon behauptet, oder nicht, ist eine Sache, aber wenn das Geschriebene zutreffen sollte, dann ist es sehr wohl Fehler des Systems, nicht der Spieler.

Q.E.D. 😉
Oder um es mal mit ein wenig Worten auszuschmücken:
Völlig falscher Ansatz und meiner Meinung nach der Grund für sie riesigen Probleme, die das Spiel hatte und hat.
Da ich dir das aber nicht einfach so vor den Latz knallen will und du ein feiner Kerl bist, werde ich das noch weiter ausführen.

Hat diese Einstellung in den letzten 20 Jahren bei 40k funktioniert?
Da wird doch jeder mit einem einem fettem Nein antworten.
Wie könnte es das auch?
Es gibt dutzende Fraktionen mit zig verschiedenen Einheiten, die mal mehr, mal weniger einzigartig sind. Diese führt man zu teilweise Hunderten gegeneinander in die Schlacht in 12 (?) Standardmissionen auf den diversen selbstgebauten Schlachtfeldern. Perfektes Balacing, dass völlig Fremden ein perfekt gebalancedes Spiel ermöglicht, ist doch vollkommen unmöglich unter den Vorraussetzungen.
Meines Wissens nach gibt es kein Spiel, dass das in dieser Größenordnung mit so vielen verschiedenen Fraktionen, Einheiten und Modifikationsoptionen leistet.
Selbst das vielzitierte X-Wing, welches man aus diversen Gründen nicht mit 40k vergleichen sollte, leistet das nicht. Auch da gibt es krasse Unterschiede in den Leistungsklassen.
Sowas ginge nur, wenn sich die zig verschiedenen Einheiten wirklich nur rein optisch unterscheiden und man alles sehr hart abstrahiert. Das haben sie ja zu einem gewissen Teil jetzt gemacht, weil es einfach viele Spieler gibt, die das so sehen wie du und überhaupt nicht auf die Idee kommen, dass es ihre Einstellung ist, die da mit Schuld hat.

40k ist einfach kein einfaches Spiel wie Stratego oder Mensch ärgere dich nicht. Es ist und war auch immer eine Geschichte, die auf dem Spielfeld erzählt wird und das sollte der Anspruch sein, den man an das Spiel hat. Wenn man völlig auf die Story pfeift, dann ist das Spiel einfach nicht das richtige und man wird und wurde immer enttäuscht sein.

Zweitens behauptest du, dass es natürlich und vollkommen richtig sei, dass man im Internet seine Listen optimiert und das ist so einfach nicht richtig.
Ich will das Beispiel Horus Heresy nicht überstrapazieren, aber hier passt es wie die Faust auf's Auge.
Siebte Edition 40k Spiele gegen einen unbekannten Spieler machen, ohne sich vorher abzusprechen?
Völlig ausgeschlossen. Leichter kann man sich nicht einen potentiell ätzenden Abend wünschen.
Kann klappen, tut es aber oft nicht, dank der von dir so schön umschriebenen Einstellung.
Ein HH Spiel gegen einen unbekannten HHler?
Absolut kein Problem.
Ist das Spiel anders?
Nein, gleiche Regeln.
Sind die Armeen besser gebalanced?
HA, sage Ich, Ha.
Custodes, Mechanicum und SA machen dich fertig, wenn die es drauf anlegen.
Woran liegt es also, dass es da fast nie Probleme wie in 40k gibt?
Antwort: die Einstellung der Spieler.
Da ist es eben nicht natürlich, dass man sich gegenseitig zeigt, wie asi man aufstellen kann. Es wird kaum nach Optimierungen gefragt.
Kurz: die Schwächen sind durchaus bekannt, werden aber nicht ausgereizt, weil dann im Endeffeckt alle leiden und keiner was davon hat.

Das ginge und geht auch bei 40k.
Beispiele dafür kann ich dir genügend nennen. Es gibt sie ja, die Spieler, die miteinander spielen, denen der Hintergrund wichtig ist und dadurch beiden Spielern zu mehr Spaß verhelfen.

Das geht aber nur, wenn man 40k nicht einfach als irgendein beliebiges Brettspiel sieht, sondern ein wenig selbst mitmacht.
Es ist nicht mal anstrengend.
Aber wenn einem das schon zu kompliziert ist und man sich in seiner Freiheit einschränkt, dann darf man sich hinterher nicht beschweren, wenn irgendwann das System tot ist, weil keiner mehr Bock drauf hat.
Und danach sah es am Ende der 7. Edition doch aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Q.E.D. 😉
Oder um es mal mit ein wenig Worten auszuschmücken:
Völlig falscher Ansatz und meiner Meinung nach der Grund für sie riesigen Probleme, die das Spiel hatte und hat.
Da ich dir das aber nicht einfach so vor den Latz knallen will und du ein feiner Kerl bist, werde ich das noch weiter ausführen.

Hat diese Einstellung in den letzten 20 Jahren bei 40k funktioniert?
Da wird doch jeder mit einem einem fettem Nein antworten.
Wie könnte es das auch?
Es gibt dutzende Fraktionen mit zig verschiedenen Einheiten, die mal mehr, mal weniger einzigartig sind. Diese führt man zu teilweise Hunderten gegeneinander in die Schlacht in 12 (?) Standardmissionen auf den diversen selbstgebauten Schlachtfeldern. Perfektes Balacing, dass völlig Fremden ein perfekt gebalancedes Spiel ermöglicht, ist doch vollkommen unmöglich unter den Vorraussetzungen.
Meines Wissens nach gibt es kein Spiel, dass das in dieser Größenordnung mit so vielen verschiedenen Fraktionen, Einheiten und Modifikationsoptionen leistet.
Selbst das vielzitierte X-Wing, welches man aus diversen Gründen nicht mit 40k vergleichen sollte, leistet das nicht. Auch da gibt es krasse Unterschiede in den Leistungsklassen.
Sowas ginge nur, wenn sich die zig verschiedenen Einheiten wirklich nur rein optisch unterscheiden und man alles sehr hart abstrahiert. Das haben sie ja zu einem gewissen Teil jetzt gemacht, weil es einfach viele Spieler gibt, die das so sehen wie du und überhaupt nicht auf die Idee kommen, dass es ihre Einstellung ist, die da mit Schuld hat.

40k ist einfach kein einfaches Spiel wie Stratego oder Mensch ärgere dich nicht. Es ist und war auch immer eine Geschichte, die auf dem Spielfeld erzählt wird und das sollte der Anspruch sein, den man an das Spiel hat. Wenn man völlig auf die Story pfeift, dann ist das Spiel einfach nicht das richtige und man wird und wurde immer enttäuscht sein.

Zweitens behauptest du, dass es natürlich und vollkommen richtig sei, dass man im Internet seine Listen optimiert und das ist so einfach nicht richtig.
Ich will das Beispiel Horus Heresy nicht überstrapazieren, aber hier passt es wie die Faust auf's Auge.
Siebte Edition 40k Spiele gegen einen unbekannten Spieler machen, ohne sich vorher abzusprechen?
Völlig ausgeschlossen. Leichter kann man sich nicht einen potentiell ätzenden Abend wünschen.
Kann klappen, tut es aber oft nicht, dank der von dir so schön umschriebenen Einstellung.
Ein HH Spiel gegen einen unbekannten HHler?
Absolut kein Problem.
Ist das Spiel anders?
Nein, gleiche Regeln.
Sind die Armeen besser gebalanced?
HA, sage Ich, Ha.
Custodes, Mechanicum und SA machen dich fertig, wenn die es drauf anlegen.
Woran liegt es also, dass es da fast nie Probleme wie in 40k gibt?
Antwort: die Einstellung der Spieler.
Da ist es eben nicht natürlich, dass man sich gegenseitig zeigt, wie asi man aufstellen kann. Es wird kaum nach Optimierungen gefragt.
Kurz: die Schwächen sind durchaus bekannt, werden aber nicht ausgereizt, weil dann im Endeffeckt alle leiden und keiner was davon hat.

Das ginge und geht auch bei 40k.
Beispiele dafür kann ich dir genügend nennen. Es gibt sie ja, die Spieler, die miteinander spielen, denen der Hintergrund wichtig ist und dadurch beiden Spielern zu mehr Spaß verhelfen.

Das geht aber nur, wenn man 40k nicht einfach als irgendein beliebiges Brettspiel sieht, sondern ein wenig selbst mitmacht.
Es ist nicht mal anstrengend.
Aber wenn einem das schon zu kompliziert ist und man sich in seiner Freiheit einschränkt, dann darf man sich hinterher nicht beschweren, wenn irgendwann das System tot ist, weil keiner mehr Bock drauf hat.
Und danach sah es am Ende der 7. Edition doch aus.

Sehr, sehr gut. Genau so sehen ich und meine Spielgruppe es auch. Daumen hoch für die Aussage :clap:

Gruß
Hotwing
 
@ Gorgoff:
„Meine Spielgruppe ist erwachsen, deswegen ist das System gut“ ist also der Maßstab? 😉

Hat diese Einstellung in den letzten 20 Jahren bei 40k funktioniert?
40k hat in dem Sinne ja auch noch nie wirklich funktioniert.

Und perfektes Balancing ist ein beliebter Strohmann. Niemand spricht von perfekt, aber die 8. ist besser als die 7., HH ist offenbar auch besser als die 7., also gibt es da schon Abstufungen und es geht besser.

HA Custodes, Mechanicum und SA machen die fertig, wenn die es drauf anlegen.
Was du nennst, sind ganze Völker. Natürlich spielen die meisten, die eine gewisse Verbindung zu ihren Figürchen empfinden, das Volk, das sie mögen, und nicht was nach aktuellem Regelset den neusten Codex hat besonders stark ist.
Aber genau deswegen, um das auch weiterhin zu können, will ich nicht auf Wohlwollen angewiesen sein oder wenn GW mich mit einem Bart-Codex segnet, mich einschränken müssen und absichtlich ineffektiv aufstellen.
 
So sieht es aus Gorgoff.
Ich erinnere mich noch gerne zurück an die Zeit, als ich mich im örtlichen Fantasy-CLub mit Leuten traf, man spielte und Spaß hatte. Weil Leute, die nur bärtig aufstellten schnell keine Spielpartner mehr fanden und alle anderen einfach Spaß am Aufbau ihrer Armee und dem ausgeglichenen Spiel hatten.
Ja, es gab auch Armeen die von Haus aus ein Brett für andere waren. Aber ich frage mich, wieso wir damals, ohne das die Regeln es forderten, dementsprechend faire Armeelisten erstellen konnten und heute ist man dazu nicht mehr in der Lage oder pocht darauf, dass das Regelwerk kein sauberes Balancing hergibt.
 
Das liegt auch an den Regeln

Den wenn das schreiben der Listen mehr Einfluss hat als der Spieler am Tisch, ist das halt so.
War früher auch so, aber anders

GW zielt ja auch darauf ab das die Lernkurve niedrig ist und auch ein Anfänger beim ersten Spiel einen Veteranen besiegen kann.

Ich erinnere mich auch an Spiele der 4. Edi wo man einfach das gestellt hat was bemalt war und am Tisch nie den Eindruck hatte gar keine Chance zu haben.

Das hatte ich das erste mal als in Fantasy die Damonen ihre eigenes Armeebuch bekamen
 
Das hatte ich das erste mal als in Fantasy die Damonen ihre eigenes Armeebuch bekamen
Wobei Tzeentch- und Slaanesh-Monobuild nicht so lustig war. Ich hab Tzeentch gespielt. 3x. Dann war es mir zu blöd und ich hab wieder Chaoszwerge(Fanarmeebuch), Dunkelelfen oder Skaven gespielt. Undivided hat mich nämlich nie interessiert.
Bei 40k waren Tzeentchdämonen noch schlimmer. Eigendlich das ganze Buch.
 
Wenn man der Meinung ist, dass ein System seit 20 Jahren nicht funktioniert, dann sollte man vielleicht mal überlegen, ob man nicht selber der Fehler im System ist.

Mit anderen Worten: Vielleicht ist das Spiel für mich nicht geeignet, wenn ich damit nicht anständig umgehen kann.

Sich selbst als Mittelpunkt der Welt mit absolutem Wahrheitsanspruch hinstellen und gleichzeitig den willfährigen Mauerschützen abgeben, der ja nur das tut, was ihm (durch das System) gesagt/ermöglicht wird, ist bestenfalls bigott, schlimmstenfalls medizinisch relevant. Wobei ich hier Letzteres natürlich niemandem unterstellen will.

Aber letztlich ist der Optimierungswahn einiger hier auch nur ein Auswuchs der heutigen Turbogesellschaft. Höher, besser, weiter.

Vielleicht sollte man sich doch mal darauf besinnen, dass man Spiele für gewöhnlich mit- und nicht gegeneinander spielt.
 
Vielleicht ist es auch nur der Blick durch die rosarote Brille der Nostaligie. Ja in der der 3-4 Edition gab es auch so ein paar Probleme. Was mit da so noch einfällt war Nidzillas oder Lash-Prinzen-Kyborgs. Das war Spam und teilweile recht hart. Aber man konnte auch mit "Schrott" ein gutes Spiel haben. Aber war ein Kampf bergauf, den man nur mit guter Taktik gewinnen konnte.
 
@ Gorgoff:
„Meine Spielgruppe ist erwachsen, deswegen ist das System gut“ ist also der Maßstab? 😉


40k hat in dem Sinne ja auch noch nie wirklich funktioniert.

Und perfektes Balancing ist ein beliebter Strohmann. Niemand spricht von perfekt, aber die 8. ist besser als die 7., HH ist offenbar auch besser als die 7., also gibt es da schon Abstufungen und es geht besser.


Was du nennst, sind ganze Völker. Natürlich spielen die meisten, die eine gewisse Verbindung zu ihren Figürchen empfinden, das Volk, das sie mögen, und nicht was nach aktuellem Regelset den neusten Codex hat besonders stark ist.
Aber genau deswegen, um das auch weiterhin zu können, will ich nicht auf Wohlwollen angewiesen sein oder wenn GW mich mit einem Bart-Codex segnet, mich einschränken müssen und absichtlich ineffektiv aufstellen.

Wieso fühlt es sich denn dann bei mir nicht so an, als würde ich mich einschränken? Für mich ist es sonnenklar, dass ich einige Kombos nicht spiele, weil das furchtbar für das Spielerlebnis wäre?
Das hat übrigens nichts mit erwachsen sein zu tun.
Als ich mit der 2. Edition anfing 40k zu spielen, war ich 14 und selbst wir kleinen Fuzzies hatten schnell raus, dass man einige Kombos besser im Giftschrank lässt, wenn man auch beim nächsten mal Spielen noch Freunde haben will. 🙂
Ich sach ja auch nichts gegen diese Einstellung, dass es nur ein Spiel ist und das bitteschön so gebalanced zu sein hat, dass ich mich nicht absprechen muss. Nur ist man da bei 40k eben falsch. Das darf man bemängeln, sollte man aber auch als gegeben verstehen und akzeptieren.
Isso, wie der Bundi sagt.

Ach ja.
40k und 30k benutzten die gleichen Regeln.
Nur die Einstellung der Spieler war und ist eine andere.
Ich habe selbst nie historische Tabletops gespielt, aber von dem, was man da so mitbekommt, scheint es auch da so zu laufen, dass Gewinnstreben eher sekundär wichtig ist.
Und 30k ist ja auch ein historisches System, wenn ihr wisst, was ich meine. 😀

Was ich sagen will ist, dass 40k ganz wunderbar funktioniert, wenn man miteinander spielt und nicht gegeneinander.
Dienstag habe ich noch ein Negativbeisoiel gesehen.

Beim Nebentisch spielte CSM gegen Dämonen.
Letzterer hatte neben Dämonenmagnus noch drei andere Prinzen dabei und hat den CSM geradezu unverschämt leicht getabled. In drei Runden hat er ihn trocken abgerammt.
Freundschaftsspiel, wohlgemerkt.
Ja da kann mir der Kerl doch nicht erzählen, dass er nicht gewusst hat, dass die Kombi zu hart ist.
Und sowas liest und sieht man leider viel öfter, als dass die Leute einfach casual zocken.
Folge wird sein, dass die 8. genauso unattraktiv für Anfänger sein wird, wie die siebte. Man begreift es schneller, aber bekommt genauso hart auf den Sack.
Die DLCs, die jetzt regelmäßig kommen, werden das auch nicht verhindern, sondern sorgen nur dafür, dass die Spieler ständig neueres Zeug kaufen müssen, um auch weiterhin mithalten zu können.
Bis sie halt keine Lust mehr haben und lieber einen Saufen gehen.

So sieht es aus Gorgoff.
Ich erinnere mich noch gerne zurück an die Zeit, als ich mich im örtlichen Fantasy-CLub mit Leuten traf, man spielte und Spaß hatte. Weil Leute, die nur bärtig aufstellten schnell keine Spielpartner mehr fanden und alle anderen einfach Spaß am Aufbau ihrer Armee und dem ausgeglichenen Spiel hatten.
Ja, es gab auch Armeen die von Haus aus ein Brett für andere waren. Aber ich frage mich, wieso wir damals, ohne das die Regeln es forderten, dementsprechend faire Armeelisten erstellen konnten und heute ist man dazu nicht mehr in der Lage oder pocht darauf, dass das Regelwerk kein sauberes Balancing hergibt.
So isses.
Es ist einfach schnelllebiger und auf kürzeren Konsum ausgelegt, wie so vieles.
Das liegt auch an den Regeln

Den wenn das schreiben der Listen mehr Einfluss hat als der Spieler am Tisch, ist das halt so.
War früher auch so, aber anders

GW zielt ja auch darauf ab das die Lernkurve niedrig ist und auch ein Anfänger beim ersten Spiel einen Veteranen besiegen kann.

Ich erinnere mich auch an Spiele der 4. Edi wo man einfach das gestellt hat was bemalt war und am Tisch nie den Eindruck hatte gar keine Chance zu haben.

Das hatte ich das erste mal als in Fantasy die Damonen ihre eigenes Armeebuch bekamen
Du darfst nicht vergessen, dass es während der 4. noch kein Internet gab, bzw nicht so wie heute. 😉
ALTER MAAAAAAAAANN, du bist auch ein aaaaaalter Maaaaaaaann. 🙂
 
Wenn man der Meinung ist, dass ein System seit 20 Jahren nicht funktioniert, dann sollte man vielleicht mal überlegen, ob man nicht selber der Fehler im System ist.

Mit anderen Worten: Vielleicht ist das Spiel für mich nicht geeignet, wenn ich damit nicht anständig umgehen kann.

Sich selbst als Mittelpunkt der Welt mit absolutem Wahrheitsanspruch hinstellen und gleichzeitig den willfährigen Mauerschützen abgeben, der ja nur das tut, was ihm (durch das System) gesagt/ermöglicht wird, ist bestenfalls bigott, schlimmstenfalls medizinisch relevant. Wobei ich hier Letzteres natürlich niemandem unterstellen will.

Aber letztlich ist der Optimierungswahn einiger hier auch nur ein Auswuchs der heutigen Turbogesellschaft. Höher, besser, weiter.

Vielleicht sollte man sich doch mal darauf besinnen, dass man Spiele für gewöhnlich mit- und nicht gegeneinander spielt.

Vielleicht ist es auch nur der Blick durch die rosarote Brille der Nostaligie. Ja in der der 3-4 Edition gab es auch so ein paar Probleme. Was mit da so noch einfällt war Nidzillas oder Lash-Prinzen-Kyborgs. Das war Spam und teilweile recht hart. Aber man konnte auch mit "Schrott" ein gutes Spiel haben. Aber war ein Kampf bergauf, den man nur mit guter Taktik gewinnen konnte.

Wieso fühlt es sich denn dann bei mir nicht so an, als würde ich mich einschränken? Für mich ist es sonnenklar, dass ich einige Kombos nicht spiele, weil das furchtbar für das Spielerlebnis wäre?
Das hat übrigens nichts mit erwachsen sein zu tun.
Als ich mit der 2. Edition anfing 40k zu spielen, war ich 14 und selbst wir kleinen Fuzzies hatten schnell raus, dass man einige Kombos besser im Giftschrank lässt, wenn man auch beim nächsten mal Spielen noch Freunde haben will. 🙂
Ich sach ja auch nichts gegen diese Einstellung, dass es nur ein Spiel ist und das bitteschön so gebalanced zu sein hat, dass ich mich nicht absprechen muss. Nur ist man da bei 40k eben falsch. Das darf man bemängeln, sollte man aber auch als gegeben verstehen und akzeptieren.
Isso, wie der Bundi sagt.

Ach ja.
40k und 30k benutzten die gleichen Regeln.
Nur die Einstellung der Spieler war und ist eine andere.
Ich habe selbst nie historische Tabletops gespielt, aber von dem, was man da so mitbekommt, scheint es auch da so zu laufen, dass Gewinnstreben eher sekundär wichtig ist.
Und 30k ist ja auch ein historisches System, wenn ihr wisst, was ich meine. 😀

Was ich sagen will ist, dass 40k ganz wunderbar funktioniert, wenn man miteinander spielt und nicht gegeneinander.

Das Phänomen kenn ich auch. Hatte ja leider eine Gruppe die praktisch nur aus Turnierspielern bestand (und die Spiele eigentlich immer unter Turnier oder Ligabedingung stattfanden, bis sie nach dem Meta wechseln ihrer Armeen in der 5. Edition dann nacheinander aufgehört haben). Ich bin ja gedanklich sowieso eher Richtung Narrative gegangen (ob es funktioniert konnte ich bisher aber auch noch nicht erproben).
Konnte mir aber gestern im Chat mit nem ehemaligen Spieler (der jetzt praktisch außer Bloodbowl nur noch historische TT spielt), das man 40k nur spielen könnte wenn man unfaire spiele mag und ich mit meiner Sichtweise, dass man ein gewisses Balancing über Narrative Spiele mit Geschichte im Hintergrund herstellen könnte, ziemlich allein da stehen würde.
Von der competitiven Spielerbasis wird man aber im Endeffekt in dem Bezug meist auch eher beläschelt, weswegen auch z.B. das Machtsystem ja überhaupt nicht für voll genommen wird (wenn man immer darauf bedacht ist das härteste zu stellen funktioniert es eben nicht so gut).
 
Zuletzt bearbeitet:
Du darfst nicht vergessen, dass es während der 4. noch kein Internet gab, bzw nicht so wie heute.
ALTER MAAAAAAAAANN, du bist auch ein aaaaaalter Maaaaaaaann.

Sicher gabs da schon Internet, es haben nur nicht alle benutzt
Schließlich hab ich meine erste Space Marine Armee über das Projekt 500 auf der heutigen TTW gemacht (damals, als das P500 und Mini-Prjekt im 40k Subforum war)

Aber ja, das man früher selber rausfinden musst was an der Armee nicht rund läuft und heute einfach im Netz schaut was die anderen tun spielt sich mit
 
Du darfst nicht vergessen, dass es während der 4. noch kein Internet gab, bzw nicht so wie heute. 😉
ALTER MAAAAAAAAANN, du bist auch ein aaaaaalter Maaaaaaaann. 🙂

Sicher gabs da schon Internet, es haben nur nicht alle benutzt
Schließlich hab ich meine erste Space Marine Armee über das Projekt 500 auf der heutigen TTW gemacht (damals, als das P500 und Mini-Prjekt im 40k Subforum war)

Aber ja, das man früher selber rausfinden musst was an der Armee nicht rund läuft und heute einfach im Netz schaut was die anderen tun spielt sich mit
4th Ed. 40k August 2004 ... World of Warcraft November 2004 ... bei GWFW seit 2005 ... hab ich nen anderes Internet als Gorgoff gehabt?

Edit: Sogar T³ gibt es seit 2004
 
Zuletzt bearbeitet:
GWFW gibt es seit 2001. Und in den 90ern (3. Edi, bzw. Übergang von 2. Edi zur 3. Edi) gab es auch schon ein großes deutsches Tabletop bzw. GW Forum (einige Tausend User), die Imperialen Archive (Vorgänger von Wargate), weil die Seite gecrasht ist, wurde GWFW früher als geplant online geschaltet. Also wirklich nix neues an sich.


Achja, es gibt durchaus mindestens 1 Spiel, das mir persönlich bekannt ist, mit 18+ Fraktionen und vielen Missionen mit guter Balance. Bei der weder ein Volk noch eine Liste auf Turnieren, dominiert. Ich wäre mit der Aussage, Balance geht nicht besser bei 40k, etwas vorsichtiger.