Ist die Zeit gekommen für die 9. Edition?

Zu Zeiten von Old GW gab es zumindest mal die Bestätigung das man Einheiten nach erwartetem Geldgewinn gebalanced hat. Ich glaube auf Reddit war es, wo es ein ask me anything gab mit einem Regeldesigner der für eine begrenzte Zeit bei GW gearbeitet hat und damals für den 7te Editions Eldar Codex mit zuständig war. Er hat davon berichtet das sie den "Befehl" bekommen haben den Fluff möglichst genau in den Regeln abzubilden, was dazu geführt hatte das die D-Waffen, manche mögen sich erinnern, so extrem stark wurden. Der angesprochene Designer hätte dann aber auch die Punktkosten des Wraithknights entsprechend angehoben, das wurde aber mit dem Kommentar: "Die Leute mögen keine Punkteerhöhungen" wieder zurückgenommen und wir hatten dann das was letztendlich im Eldar Codex stand. Er meinte bei dem Interview das ihn das damals sehr demotiviert und genervt hatte.

Den Link zu diesem Interview hatte ich damals über Dakka Dakka bekommen und ich denke man kann es auch heute noch über Google finden, auf der Arbeit kann ich es gerade schlecht heraussuchen. Wichtig ist halt auch das das zu Zeiten von Old GW war unter Kirby noch, keine Ahnung wie es sich heutzutage verhält, auch wenn manches darauf hindeutet das man von seitens GW rückfällig geworden ist.

Ich glaube sofort das sie viele Beschwerden bekämen wenn Punkte von Einheiten teurer werden. Man sollte aber nicht einfach nur noch Getriebener von Umfragen oder Algorytmen sein. Denn wie man unschwer sieht, bringt unendliches günstiger machen den gleichen Effekt, nur mit wesentlich tödlicherer Wirkung für das Spiel. Daher wäre es dringend nötig wirklich mal den Kontakt zu seiner Community suchen. Turnier-Orgas, Club-Vorstände, Spieler, Turnierspieler etc. Ich denke das unser Hobby mit ganz vielen Vernunft gesegneten Menschen bevölkert ist. Wenn man geschultes Personal dafür einstellt, können diese Mitarbeiter auch sofort unterscheiden wer von den Interviewten wirklich Interesse an Balancing besitzt. Dafür muss man jedoch den Schritt aus seiner Bubble heraus wagen. Vielleicht wäre so mancher bei GW sogar positiv überrascht.
 
@ Fauk

BS Gegenrede mein Freund. Seht GW als das was es ist. Eine Firma. Es geht darum neues zu verkaufen und sie wissen sehr genau wie man das macht. Es mag nicht jedem passen, aber gerade die Turnierspielerfraktion treibt diese Spirale doch weiter an. Weil es funktioniert. Dazu sollte man evtl. auch den möglichen deutschen Impact was Kritik angeht mal etwas realistischer betrachten. FLG gibt zumindest direkt Feedback an GW. Warum das wohl so ist?

Ansonsten ist den klugen Köpfen die hier über die Dummheit von GW reden nur eines zu empfehlen. Da ihr es besser wisst, tut Euch zusammen erarbeitet einen schlüssigen Vorschlag, geht damit zu GW und findet heraus ob ihr tatsächlich so viel besser seid.

Hier wird gerne der Fehler gemacht zu glauben die eigenen Interessen und Glaubensgrundsätze hätten irgendetwas mit dem zu tun was alle anderen auch wollen. Es mag Überschneidungen geben, doch die Gemeinsamkeiten sind bestimmt geringer als die Unterschiede.

cya
 
GW feedback habe ich aufgegeben. Habe x-mal teilgenommen und mails geschrieben. Reaktionen gab es zumeist nicht, nichtmal automatische antworten. Ob irgendwer da irgendwas gelesen hat oder alles direkt in die tonne gegangen ist? Who knows. Das ist super intransparent.
Auch die Kommunikation ist ja garnicht gegeben. Es ist ja nichtmal ansatzweise eine "Diskussion" ob Marines jetzt krass drüber sind oder nicht. Es gibt aber keine Kommunikation seitens GW:
Wussten wir was wir tun? Warum haben wirs gemacht? Warum korrigieren wir 90% nach oben statt nach unten? Lesen wir feedback mails? wie werden die verarbeitet? Wie relevant sind die für zukunftige entscheidungen.

Auch wenn sich 10 leute zusammen tun und dahin schreiben wird es keine Reaktion geben. Man wird nichtmal erfahren ob es gelesen wurde oder jemals bei jemandem ankam, der Einfluss auf das Regeldesign hätte. Das ist glaube ich auch keine zufällige entscheidung. GW hat nen twitch channel. Man könnte Q&As mit ruledesignern machen. Man könnte sogar Geld damit verdienen, wenn Leute die ihr twitch prime geben bevorzugt fragen stellen könnnen. 1x die woche 2 stunden. Optionen gibt es unbegrenzte einen transparenteren Feedback kanal zu schaffen. Interesse scheint aber nicht da zu sein.
 
Komisch wenn ich an GW was geschrieben habe kam zumindest immer ein Autoreply. Aber egal.
Koordiniertes Feedback scheitert vermutlich weniger an GW an als an den den Leuten die sich nicht koordinieren mögen. Haben wir hier mit einigen mehrfach probiert. Ich komme nur auf einen Grund warum wir das hier nicht hinbekommen. Die Verärgerung über das was GW macht ist einfach nicht groß genug um die Leute zu mobilisieren. Also ist alles wirklich nicht so schlimm wie hier immer vorgegeben wird.
Außerdem ist es einfacher hier ein wenig im Selbsthilfe Forum Dampf abzulassen als was zusammen anzupacken.

Hinzu verstehe ich nicht warum GW was ändern sollte. Es läuft doch prima für die. Wenn hier morgen 500 Leute beschließen nicht mehr zu kaufen werden sie es vermutlich nicht merken.

cya
 
Henne und Ei frage: Reagiert GW nicht auf feedback, weil es keine Petition von x leuten gibt, oder gibt es keine petition von x leuten weil GW nicht auf Feedback reagiert.
Wenn ich die erfahrung mache mit nem Parkautomaten zu reden, dann stecke ich da keine weitere Mühe rein? Warum auch? Selbst wenn 30 leute mit dem Parkautomaten reden, wird er anfangen darauf zu reagieren... Es ist ein Parkautomat...
Firmen denen Feedback wichtig ist, machen es attraktiv fundiertes Feedback zu geben. Es gibt firmen die Discount codes verteilen, damals hat Thomann lange eine Aktion laufen gehabt wo man cashback bekommt, wenn man rezensionen für artikel schreibt die man gekauft hat etc. Von GW gibts halt das Community Feedback.
Hab gerade zur sicherheit nochmal gesucht: Wenn ichs nicht übersehen habe gab es nichtmal einen Artikel auf der Community Seite zu den erebnissen der großen community umfrage aus fking april. Jede Firma die auch nur den allerkleinsten fliegenden F**k darauf geben würde, würde innerhalb von 7 Monaten nach der Umfrage, die auszufüllen absoluter pain war, zumindest nen kurzen recap machen oder?

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Hinzu verstehe ich nicht warum GW was ändern sollte. Es läuft doch prima für die. Wenn hier morgen 500 Leute beschließen nicht mehr zu kaufen werden sie es vermutlich nicht merken.
Das ist leider die moderne Welt.
Wir in den 60ern: "Atomkraft ist voll geil. Super billiger Strom."
"Aber die Wissenschaft hat noch keinen Weg gefunden die Brennstäbe sicher zu entsorgen"
"Ja und? Aber wir haben heute billigen Strom? Ist doch scheiß egal was in 20 Jahren ist, uns wird da schon was einfallen"
Und da stehen wir mit nem Haufen fröhlich strahlendem Müll in maroden Lagern, ohne Plan wie wir das Zeug loswerden. Sack gute Idee nur aufs hier und jetzt zu schauen. Hat niemandem geschadet und die Atomkraft hat im wahrsten Sinne eine strahlende Zukunft vor sich. Oder auch nicht. Macht aber nix, die Chefs der Firmen haben genug Asche gemacht und ob der Kahn jetzt sinkt kann den wunderbar egal sein. Den Schaden trägt natürlich die Kundschaft, wäre ja verrückt wenn nicht.
 
Komisch wenn ich an GW was geschrieben habe kam zumindest immer ein Autoreply. Aber egal.
Koordiniertes Feedback scheitert vermutlich weniger an GW an als an den den Leuten die sich nicht koordinieren mögen. Haben wir hier mit einigen mehrfach probiert. Ich komme nur auf einen Grund warum wir das hier nicht hinbekommen. Die Verärgerung über das was GW macht ist einfach nicht groß genug um die Leute zu mobilisieren. Also ist alles wirklich nicht so schlimm wie hier immer vorgegeben wird.
Außerdem ist es einfacher hier ein wenig im Selbsthilfe Forum Dampf abzulassen als was zusammen anzupacken.

Hinzu verstehe ich nicht warum GW was ändern sollte. Es läuft doch prima für die. Wenn hier morgen 500 Leute beschließen nicht mehr zu kaufen werden sie es vermutlich nicht merken.

cya

Ich kenne nicht viele Unternehmen die langfristig erfolgreich so arbeiten.

Allerdings gibt es, ich zitiere jetzt mal sinngemäß, folgende Regel für den Umgang mit Reklamationen und Beschwerden. Für jeden Kunden der sich beschwert gibt es X Kunden die einfach nicht mehr kommen.

Interessant ist auch was ich, als ich nach dem Zitat gesucht habe, für Ergebnisse gefunden habe. Dort sind einige wichtige Punkte genannt die man beachten soll im Kundenkontakt. Man soll keine vorgefertigten Antworten gehen. Man soll auf die Beschwerden eingehen, man soll den Kunden ernst nehmen.

Bei allen diesen Punkten und auch weiteren versagt GW. Sowohl im Kontakt per Mail, als auch im persönlichen Kontakt mit Ladenleitern und zum Beispiel Community Managern.

Ich habe sowohl zu Beginn der 8ten Edition, wo mein Feedback fast durchweg positiv war, später mit einigen Kritikpunkten, auch mit Fragen für das FAQ Mails an GW geschrieben. Dort bekam
ich immer einen Autoreply. Ich habe an der großen Communityumfrage teilgenommen. Bei keinem dieser Anlässe, es müssen wohl 5 Mails gewesen sein plus Umfrage, habe ich ein Feedback bekommen dass irgendwie suggerierte, dass dort etwas aufgenommen wurde.

Die positivste Erfahrung war wohl noch das Gespräch mit verschiedenen Ladenleitern, die meine Vorschläge zur Kenntnis nahmen, sagten sie sähen viele Dinge genauso, aber dass sie nicht ernst genommen würden und es nichts bringt wenn sie Vorschläge weiter tragen.

Schlussendlich habe ich die Chance genutzt den Community Manager der deutschen Community auf der Spiel anzusprechen. Ich dachte, wenn sich jemand für die Community interessiert dann er. Allerdings, kurz zusammengefasst, wurde ein potentieller Neukunde verschreckt der mit mir dort war und im Anschluss daran wurde ich abgebügelt. Ich habe, so dachte ich, relativ unumstrittene Fragen gestellt. Nicht über Preise oder ähnliches gesprochen, sondern über Digitalisierung und Rules Bloat. Da wurde ich abgebügelt mit "Willst du dass die Leute keine Kampagnenbücher mehr kaufen können? Die Leute lieben Kampagnenbücher." Dann erblickte der Community Manager jemanden der wichtiger war, ich glaube es war jemand von den Rocket Beans und sagte mir nur noch er sei der falsche Ansprechpartner für Vorschläge.^^


Also es ist nicht so dass ich es nicht versucht hätte Feedback zu geben. Auch sehr vorsichtig, ich weiß ja wie GW tickt. Aber ich hatte den Eindruck dass man sich einfach nichts annimmt. Man sucht keine Lösungen, sondern Ausreden warum der eigene Weg der richtige ist.
 
@ Fauk

BS Gegenrede mein Freund. Seht GW als das was es ist. Eine Firma. Es geht darum neues zu verkaufen und sie wissen sehr genau wie man das macht. Es mag nicht jedem passen, aber gerade die Turnierspielerfraktion treibt diese Spirale doch weiter an. Weil es funktioniert. Dazu sollte man evtl. auch den möglichen deutschen Impact was Kritik angeht mal etwas realistischer betrachten. FLG gibt zumindest direkt Feedback an GW. Warum das wohl so ist?

Ja und dann eskaliert es wieder soweit das wir wieder die Verhältnisse zum Ende der 7ten Edition haben wo sich GW dann doch mal gezwungen sah von seinem Elfenbeintrum runter zu kommen und in Warhammer 40k eine neue Edition zu produzieren während man Fantasy gleich ganz gekillt hatte mit einem anfangs super schleppenden System. Dann sah alles etwas besser aus, inzwischen ist man aber wieder auf dem besten Weg zurück.

Was Feedback geben angeht, so habe ich das gleiche Problem wie Duderus. Ich hab auch schon Mails geschrieben, kam nichts ausser die Auto Reply Funktion. Die Ergebnisse, oder zumindest Teilergebnisse der großen Community Umfragen hat man bis heute nicht veröffentlicht. Auf anderen Kanälen sperrt man Kommentare oder Feedback gleich ganz aus. Es gibt so nicht ein Youtube Video bei dem man etwas dazu schreiben könnte, Kommentare sind immer gleich deaktiviert.
 
Vielleicht unterschätze ich die Massen an Rückmeldungen auch.

Es gibt ja zwei Möglichkeiten. Entweder bekommt GW keine Rückmeldungen, wie von Naysmith beschrieben. Dann sollte man die 2, 3 Mails am Tag händisch bearbeiten können.

Oder es gibt eine riesige Menge an Rückmeldungen, dann wundert es einen warum sich nichts ändert.


Nur mal um zu zeigen wie wir mit Reklamationen umgehen. Ich bearbeite die meistens und bin der Geschäftsführung angegliedert.

Zunächst mal bedanke ich mich für das Feedback des Kunden. Ein Kunde schreibt mir nie weil er mir etwas böses will. Vielleicht gibt es 1 unter 100 der Langeweile hat.
Ich gehe den Problemen hinterher und versuche zu eruieren wodurch ein Fehler entstanden ist. Das versuche ich dem Kunden zu erklären. Ich versichere ihm dass wir unser
bestes geben solche Fehler nicht zuzulassen, aber dass wir fehlbar sind, genauso wie unsere Prozesse. Bisher gab es niemanden der dafür kein Verständnis hatte. Ab und
zu fahre ich sogar zu den Kunden hin und unterhalte mich mit ihnen persönlich. Im Normalfall ersetzen wir das gekaufte Produkt oder versuchen ihn irgendwie anders zu
besänftigen.

Warum machen wir das? Habe ich Langeweile (manchmal schon😉). Ich bin ganz gut bezahlt, aber diese Vorgehensweise ist für uns immer noch günstiger als
schlechte Publicity, Kunden zu verlieren oder Ärger zu haben.

Kundenorientierung und der Umgang mit Kunden. Daran muss GW arbeiten.
 
Ich bin ganz gut bezahlt, aber diese Vorgehensweise ist für uns immer noch günstiger als
schlechte Publicity, Kunden zu verlieren oder Ärger zu haben.

Und da liegt der hase im pfeffer. Ich habe keine Ahnung in welcher Firma du arbeitest aber ich nehme an es gibt Konkurrenz. Bei GW schlicht und ergreifend nicht. Zumindest keine ernste. Daher können die sich das noch leisten sich zu entscheiden auf Feedback und Qualität zu scheißen. Irgendwann wird sich das ändern, das ist klar. Aber der CEO heute hat bis der Fall eintritt sicher insgesamt 7 stellig Kohle gemacht und liegt lachend auf seiner Yacht, wenn die Firma irgendwann kollabiert.
Unter der Attitude leidet das Spiel und das ist für jemanden der das Spiel an sich geil findet super frustrierend. Besonders, weil GW absolut die mittel hat vieles signifikant besser zu machen und es nicht tut. Könnte ja der Bonus und die Dividende mal etwas kleiner ausfallen.
 
Komisch wenn ich an GW was geschrieben habe kam zumindest immer ein Autoreply. Aber egal.
Koordiniertes Feedback scheitert vermutlich weniger an GW an als an den den Leuten die sich nicht koordinieren mögen. Haben wir hier mit einigen mehrfach probiert. Ich komme nur auf einen Grund warum wir das hier nicht hinbekommen. Die Verärgerung über das was GW macht ist einfach nicht groß genug um die Leute zu mobilisieren. Also ist alles wirklich nicht so schlimm wie hier immer vorgegeben wird.
Außerdem ist es einfacher hier ein wenig im Selbsthilfe Forum Dampf abzulassen als was zusammen anzupacken.

Hinzu verstehe ich nicht warum GW was ändern sollte. Es läuft doch prima für die. Wenn hier morgen 500 Leute beschließen nicht mehr zu kaufen werden sie es vermutlich nicht merken.

cya

Wenn Du das zu einem Handygame mit 2 Millionen Spielern gesagt hättest, ok. Aber in diesem Nischenhobby sind 500 Kunden eine Menge.
 
Ich glaube, 500 Spieler Deutschlandweit fallen absolut nicht ins Gewicht! Zum einen weil es zu wenig Spieler sind, zum anderen kaufen sich die ja nicht jeden Monat eine neue Armee für 500 Euro. Wenn dann müsste man das schon in größerem Rahmen und auch zeitlich gesehen mindestens ein halbes Jahr durchhalten.
Aber selbst dann weiß ich nicht, ob das einen merklichen Unterschied macht. Und ob GW, wenn sie es denn wahrnehmen würden, daraus dann die richtigen Schlüsse zieht, nämlich ein besseres Produkt zu erstellen, das glaube ich noch viel weniger.
 
Ich sage ja nicht das 500 GW direkt weh tun würden, aber jede Lawine beginnt als Kieselsteinchen. Wie schon jemand schrieb. Für den Kunden der sich beschwert kommen X Kunden nicht mehr. Warum hat denn GW 2017 schlagartig gegengesteuert mit Start Collectings, Charmeoffensive, 7. Edition und AOS kostenlosen Regeln? Weil ihnen die Kunden in Scharen aufgrund der 7. weggelaufen sind. Die werden inzwischen selber wissen, das kaum noch Nachwuchs nachkommt. Jedenfalls nicht wie vor 10 Jahren oder noch früher.
 
Deutschlandweit wäre das sicher zu bemerken, wenn auch nicht fatal.
Außer es wären aktive Turnierspieler, dann wäre die Szene fast tod. Bei t3 haben sich in den letzten 15 Jahren ca. 2500 Leute für ein 40k Turnier angemeldet, ca. 2000 davon waren auf mehr als 5 Turnieren. Soo viel ist das nicht, in deutschen Schachclubs sind zb. 91k Spieler aktiv.
 
Nur einmal kurz weil wir wieder beim leidigen Thema sind...

Ich bin mir einfach nicht sicher ob diejenigen die sowas sagen wie, wenn 500 Kunden gehen interessiert das keinen, tatsächlich mal in der Situation waren sich damit zu befassen, was es bedeutet wenn Kunden gehen.

Es geht ja nicht darum dass Kunden wegfallen aus Gründen die verschmerzbar sind. Die 500 ist hier ja eine rein fiktive Zahl. Ich weiß auch nicht was Kaltorak dort für eine Rechnung aufmacht. 500 fiktive Spieler von einer fiktiven Gesamtmenge, mit einem fiktiven Umsatz von x brechen weg.

Auf der Grundlage kann ich keine Rechnung durchführen.

Für ein Unternehmen ist es in Ordnung wenn Kunden aus verschiedenen Gründen wegfallen. Der Grund der nicht in Ordnung ist, ist wenn ich Entscheidungen treffe die die Kunden wegtreiben. Es gibt da mehr als genug Beispiele für bei großen Firmen, Konzernen die größer sind als GW.

Aber wir nähern uns hier wieder einem Exkurs zu dem wir gar nicht hinwollen.




Für mich ist relativ klar, einen Hardreset wird es nicht geben. Also nichts wie beim Tod von WHFB oder dem Cut von der 7ten zur 8ten mit Indizes. Zunächst einmal wird GW weiter Psychic Awakening forcieren. Aus meiner Unterhaltung mit dem Community Manager konnte ich zumindest entnehmen dass man in dem Release von Kampagnenbüchern die Zukunft sieht. Allerdings muss ich sagen habe ich dort meinen Konsum schon deutlich eingeschränkt. Ich werde mir nur noch das kaufen, was ich aktuell für meine Turnierspiele brauche. Im Endeffekt bräuchte ich Band 1,2 und 3, also um ehrlich zu sein jeden Band der erscheinen wird, einfach weil ich so viele Armeen habe. Aber es gibt halt auch andere Dinge die ich gerne mag. So wird es jetzt erstmal nur Band 3, da ich demnächst BA auf Turnieren spielen werde, in die anderen lese ich mich so ein und investiere das restliche Geld dann lieber in andere Dinge.
 
Ich behaupte mal das wenn 500 Kunden schlagartig wegfallen, das da einige wenn nicht so überwiegend Personen wären die durchaus mehr Geld im Hobby liegen lassen. Warum sollten aufgrund der Regel Eskalation oder Preise irgendwelche Kunden wegfallen, die höchstens eine Miniatur im Quartal kaufen, oder noch ab und zu etwas zum bemalen? Genau diese Gelegenheitskunden interessiert weder die Rüstungsspirale noch tausende Publikationen.


Es gibt da mehr als genug Beispiele für bei großen Firmen, Konzernen die größer sind als GW.


Als ich nach Terminator3 vor 15 Jahren in einem Forum geschrieben habe, das die Reihe am A... ist und irgendwann keine Sau mehr interessiert wurde ich ausgelacht. 2019 hat sich meine Prognose schließlich nahezu erfüllt... niemand ist unantastbar. Keine noch so beliebte Marke oder Lizenz ist für die Ewigkeit. Selbst ein Riese wie Activision-Blizzard muss seit Monaten kräftig Federn lassen, und statt was dagegen zu tun, setzt man mit negativen Schlagzeilen immer wieder nach. Die Kurve zeigt da bereits steil nach unten.

GW soll endlich mal aufwachen.
 
Ich weiß auch nicht was Kaltorak dort für eine Rechnung aufmacht. 500 fiktive Spieler von einer fiktiven Gesamtmenge, mit einem fiktiven Umsatz von x brechen weg.

Auf der Grundlage kann ich keine Rechnung durchführen.

Ich mache gar keine Rechnung auf^^
Die 500 Kauf-Boykottierer hat Aex ins Spiel gebracht, ich meinte nur, dass man diese Wegfallen am Umsatz am Ende nicht merken wird. Aber du hast natürlich recht, in einer fiktiven Zahlenwelt ohne feste Daten lässt sich insgesamt wenig rechnen.
 
@ Fauk und Dude

Ob nun Henne oder Ei, oder die Frage ob Feedback gelesen wird oder nicht, Tatsache ist, jedes Feedback das von uns allen an GW geht - ob koordiniert oder nicht - hat mehr Chance Erfolg zu zeitigen als das Lamentieren hier im Thread. Bei einer koordinierten Aktion bin ich auch sofort dabei, aber wieder was auf die Beine stellen werde ich garantiert nicht.

Die Kritik die hier laut wird, ist in meinen Augen der Ärger von einer sehr kleinen Minderheit. Vieles was hier genannt wird kann ich gut nachvollziehen, stört mich aber in meinem persönlichen Hobby(er)leben überhaupt nicht. Aufgrund des steigenden Umsatzes von GW scheint es eine größere Menge anderer Leute auch nicht zu stören (Mutmaßung ist klar).

Auch ich fände eine langfristig ausgelegte Strategie von GW wirklich toll, das die nicht da ist, ist erstmal eine Unterstellung (denn die Zahlen stimmen). Aber wenn GW die Pforten schließt werde ich das Schade finden und mehr nicht. Außerdem können die sich viel erlauben und mit wenig Aufwand die Leute zurückholen, denn die Liebe der Hobbyisten zu ihren Püppchen ist groß, da verzeiht man viel. Auch das weiß GW sehr genau.

cya
 
Zuletzt bearbeitet:
@

Die Kritik die hier laut wird, ist in meinen Augen der Ärger von einer sehr kleinen Minderheit. Vieles was hier genannt wird kann ich gut nachvollziehen, stört mich aber in meinem persönlichen Hobby(er)leben überhaupt nicht. Aufgrund des steigenden Umsatzes von GW scheint es eine größere Menge anderer Leute auch nicht zu stören (Mutmaßung ist klar).

Klar stört zum Beispiel die Iron Hands Problematik nur einen kleinen Teil der Spielerschaft, nämlich die Turnierspieler. Der Casualspieler zu Hause in seinem Freundeskreis wird wohl nicht auf die Idee kommen, seine Blood Angels plötzlich als Iron Hands zu spielen oder sich für 500 Euro eine 3 Repulsor Armee zu kaufen (vor dem Iron Stone Nerf). Ich persönlich kann mich genau an 1 Iron Hands Armee erinnern, die ich in meinem bisher sehr langen Hobbyleben gesehen haben, also passend umgebaute Modelle mit entsprechendem Farbschema. Die Armee kam aus dem Augsburger Raum und der Spieler ist sicher schon 10 Jahre nicht mehr aktiv.

Insofern betrifft ein überdurchschnittlich starker Codex naturlich in erster Linie nur die Turnierspieler. Aber selbst dann sollte man sich doch einige Fragen stellen:
- Warum gibt es überstarke Codizes, wenn man deren Problem der Überperformance als Turnierspieler auf den ersten Blick erkennt?
- Warum dürfen Turnierspieler, die trotz ihrer wahrscheinlich kleinen numerischen Zahl einen vergleichsweise großen Umsatz machen, kein besser ausgewogenens System erhoffen?
Und jetzt kommt der Königspunkt!
- Welches Problem stellt es für den Casualspieler dar, wenn es keine überdurchschnittlich starken Codizes und ein insgesamt ausgewogenes Spielsysytem gibt?

Gerade der letzte Punkt ist mir wichtig. Es gibt nämlich keinen einzigen Grund, warum ein Casualspieler KEIN ausgewogenes System haben sollte. Auch wenn es ihn, wie weiter oben dargelegt, persönlich gar nicht oder sowieso nicht betrifft. Hier eine Diskussion B&B Spieler vs. Turnierspielr aufzumachen ist grundfalsch, denn der B&B Spieler hat ja von einem ausgewogeneren System ohne diverse Codexspitzen mal absolut keinen Nachteil. Im Gegenteil, auch wenn das jetzt aus der Sicht des Turnierspielers kommt, vielleicht traut sich ein B&B Spieler dann auch eher auf ein Turnier, weil er eben keine Angst haben muss, im schlimmsten Fall 3 von 3 Spielen von absoluten Powercodizes von der Platte gewischt zu werden.
 
Ich finde die Debatte Turnierspieler, nicht Turnierspieler auch vollkommen daneben. Schlechte Balance trifft auch B&B Spieler. Ich kenne durchaus B&B Gruppen, in denen werden die BA´s nicht mehr als BA´s gespielt sondern als eine andere SM Fraktion. Gewinnorientiertes Spielen gibt es auch in B&B Runden und nicht in allen B&B Runden sind Hintergrund getreue Armeen ein Thema. Nicht selten ist auch beim B&B Spielen der Hintergrund einfach mal egal, weil man lieber in gemütlicher Runde, ohne auf die Zeit zu achten einfach Minis über den Tisch schieben möchte, auch mit der Nebenambition meinen Gegenüber zu besiegen.

Diese Diskussion das Balance nur Turnierspieler betrifft ist Schwachsinn und ich würde mir hier wünschen, das nicht ständig die lahme Aussage kommt, als B&B Spieler betrifft mich das alles nicht. Ich gehe seit Jahren auf keine Turniere mehr, trotzdem trifft mich die miese Balance auch in B&B Runden. Ich habe auch kein Verständnis, warum ich meinen Gegner, in B&B Spielen z.B. die 3 Iron Hands Repulsoren verbieten/ausreden sollte (pre Nerf), damit ein spannendes Spiel dabei heraus kommt. Wenn man Gegner in gemütlicher Runde Kombination XYZ spielen will soll er das machen können ohne das dabei meine Siegeschancen, bei einer ausgeglichenen Armee auf meiner Seite, einfach ins bodenlose fallen. Diese Erwartung ist nicht übertrieben, im Bereich Brettspiele und Tabletops sogar eine normale Grundhaltung, siehe Lehrbücher, Lehrgänge oder Studiengänge die sich mit Regelsystemen für Spiele beschäftigen. Keine Ahnung warum das bei 40k auf einmal übertriebene Ansprüche an ein Regelsystem sein sollen?
 
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