So wie ich die Regeln jetzt lese:
Wenn auch nur ein einzelnes Modell der Bodyguard steht, dann werden alle Verwundungen gegen seinen Widerstand abgehandelt.
Also nehmen wir an Du hast einen Ogryn Bodyguard zu einem Cadian Command Squad (Officer +4 Veteranen) gesteckt. Und das dann einem Trupp Cadianer angeschlossen. Jetzt sind alle Cadianer weg, bis auf eine mit T3, 5+, 1LP. Die Veteranen haben T3, 5+, 1LP.
Der Gegner schießt mit der Kanone auf den Trupp - dadurch dass die Bodyguard noch existiert nimmst Du leider gemäß 19.02 den höchsten W der Bodyguards (also 3).
Die Verwundungen werden "fast diced", dann bildet der Astra Spieler Gruppen. Die Gruppen wären:
Gruppe 1 - Cadianer + Veteranen (gemäß 05.03, weil Veteranen und Trooper gleichen LP, RW und RE Werte haben)
Gruppe 2 - Ogryn Bodyguard
Gruppe 3 - Officer
Jetzt muss er Gruppe 1 zuerst benennen, weil das die einzige ohne CHARACTER Schlüsselwort ist, würfelt die Schutzwürfe und entfernt Modelle wie er es für richtig hält. Wenn er den letzten Trooper dabei verliert, DANN wird für folgende Attacken zwar gegen den Widerstand des Ogryn gewürfelt (weil der zum Command Sqad gehört und nicht angeschlossen ist), aber die Schutzwürfe müssen danach trotzdem erst den ggf überlebenden Veteranen zugeordnet werden (weil keine CHARACTER).
Edit: Das ist so ein Fall in dem die neuen Zuweisungsregeln dafür sorgen, dass es bei manchen Armeen ein Risiko sein kann, Bodyguards zu haben deren Werte sich signifikant von denen des Anführers unterscheiden. Das Beispiel aus dem Grundregelwerk mit Saint Celestine zeigt das Risiko und die Tödlichkeit sehr deutlich (Seite 22/23 im PDF).
Also um Deine Frage kurz zu beantworten - ja, das ist so ein Fall, in dem der Astra Spieler leider gelitten hat.
Wirklich kotzen würden Tyranidenspielen die einen Neurotyranten (T8) in ein Rudel Neuroganten (T3) gesteckt haben 🤐