What you see, is what you get! Meinung?

Meinst du mit den "eigenen" Regeln oder dann mit entsprechenden SM Regeln ?

Wenn du einfach einen anderen Flieger aufs Base setzt ist mir das egal. Ohne googeln wüsste ich eh nicht wie die SM Flieger heißen und aussehen bis auf den Stormraven 😀

Du bezahlst deine Punkte und hast dann dein Flugbase, was da für ein Flieger drauf ist, ist mir egal. Wenn er geil aussieht umso besser 🙂
 
@beerlemeier: Wenn du den innerhalb deiner normale SM Liste als Corvus spielen wollen würdest, wäre das ja schon ein Regelproblem. Ich hätte da auch einige Modelle, die ich (natürlich nur aus Stilgründen) gerne in anderen Armeen spielen würde. Bringt aber die ganzen Regeln nur noch mehr durcheinander.

Wenn dann müsste er als Deathwatch Verbündeter mit eigenem Kontingent dazugekauft werden. Wenn darüber dann Regeln ins Spiel kommen, die Deathwatch only sind, wird es schwierig, die Marines deines Ordens und die Deathwatch count as Marines in selber Ordensfarbe auseinander zu halten. Wenn es da keine solchen Regeln gibt, spricht für mich höchstens eine schlechte Hintergrunderklärung dagegen.


@Strykaar: Mir ist nur aufgefallen, dass du die Redewendung gerne benutzt und dachte es interessiert dich. Fehler macht jeder und manches schleift sich beim schnellen Tippen echt bös ein. Hier mit Rechtschreibfehlern zu flamen, kostet zu viel Hobbyzeit.^^

Ich finde es ja interessant, dass du dir die Bewaffnung von 4000 Punkten merken kannst, aber nicht im Kopf behälst, wie Waffe xy ausschaut. Nach ein paar Spielen gegen Orks hatte ich die meisten Sachen eigentlich ganz gut drauf. Würdest du mich beim fünften Spiel noch immer fagen, was ein Neuralfresser ist, obwohl ich dir das schon in den letzten vier Spielen erklärt habe, würde ich mich irgendwann auch verarscht fühlen. Wenn dir das Spiel nicht etwas Aufmerksamkeit wert ist, würde ich mich auch fragen, ob ich überhaupt weiter mit dier spielen will. Klar hat man als Anfänger nicht gleich alle Waffen drauf und man muss sich jetzt auch nicht zwei Nächte abfragen lassen, aber etwas Interesse an der anderen Armee sollte man schon haben. Und sei es nur, weil es den Spielfluss behindert, wenn du jede Runde fragst: "Was hat die Einheit da?". Dafür ist es ja am Modell dargestellt.

Das mit den Farben ist nochmal ein anderer Punkt für mich. Solange es keine Regelunklarheiten verursachen kann, wie es im Fall oben möglich wäre. Ist zwar schlechter Stil, aber besser als gar nicht angemalt. Neulinge haben eh nochmal Welpenschutz.
 
Wenn ich natürlich regelmäßig gegen die gleiche Armee spielen, weiß ich irgendwann wie welche Waffe ausschaut, wenn es öfter erklärt wird. Da ich aber noch nie nach WYSIWYG gespielt habe, hat es mich auch nie interessiert.

Ich spiele seit 2005 Tau, ich kann dir sagen wie ein Pulsecarbine aussieht und eine Pulserifle. Dann hört es aber auf. Ich könnte dir nicht sagen wie ein Fusionblaster aussieht, hat mich bisher auch nicht interessiert. Bei meinem Riptide habe ich die Waffen magnetisiert, aber welche der beiden Waffen welche ist, könnte ich dir auch nicht sagen ohne es vorher zu googeln. Ich mache einfach immer die dran, die mir grad gefällt. Mein Gegner wüsste noch weniger welche Waffe welche ist.

Solange der Gegner nicht extra versucht zu bescheißen und seine Optionen zu verschleiern, hat man eigentlich kein Problem die Liste einmal abzufragen und sich das zu merken. Wie gesagt, mit jemandem der damit ein Problem hat, spiele ich dann einfach nicht 🙂

Also halten wir fest das ich eben ein Spielertyp bin mit dem du nicht spielen willst und du bist einer mit dem ich nicht spielen wollte. Seine Gegner kann man sich ja zum Glück aussuchen und zum Spielen gezwungen wird man auch nicht. Also alles ok 🙂

Alleine schon die Tatsache, dass du es als schlechten Stil bezeichnest, dass man einen Blood Angels Predator in einer Dark Angels Armee einsetzt, zeigt mir schon, dass du (vermutlich?) genau zu der von mir benannten Spielergruppe gehörst die auch gerne mal in Hobbyzentren spielen und es "ganz genau" nehmen 😀
 
Sorry, aber wer nach 12 Jahren Tau sammeln und spielen nicht weiß wie ein Fusionsblaster aussieht disqualifiziert sich für mich eh komplett für eine WYSIWYG Diskussion 😀 Ist ja nicht so, dass es 100 verschiedene schwere Waffen bei jeder Armee gibt die man erst aufwändig lernen müsste. Da reicht es doch echt 2 mal den eigenen Codex durchzublättern um die wichtigen 5-6 Stück zu erkennen. Gerade bei Tau sehen die einzelnen Waffentypen doch sogar überall gleich aus, nur eben z.B. am Ghost Anzug kleiner als am Riptide .
 
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Sorry, aber wer nach 12 Jahren Tau sammeln und spielen nicht weiß wie ein Fusionsblaster aussieht disqualifiziert sich für mich eh komplett für eine WYSIWYG Diskussion 😀 Ist ja nicht so, dass es 100 verschiedene schwere Waffen bei jeder Armee gibt die man erst aufwändig lernen müsste. Da reicht es doch echt 2 mal den eigenen Codex durchzublättern um die wichtigen 5-6 Stück zu erkennen. Gerade bei Tau sehen die einzelnen Waffentypen doch sogar überall gleich aus, nur eben z.B. am Ghost Anzug kleiner als am Riptide .
^^ this

Ich kann auch nicht bei jedem Xenos Volk jede Waffe unterscheiden. Und ich verlange auch nicht von jedem meiner Kollegen, dass er sich - vor allem Panzer - x-Mal kauft, damit er jede mögliche Konfiguration spielen kann.

WYSIWYG bedeutet für mich in erster Linie, dass das richtige Modell benutzt wird (Rhino => Rhino, Marines => Marine, etc. und nicht Marine => Terminator, Schwarmtyrant => Carnifex, etc.). Wenn dann mal für ein Testspiel ein Rhino ein Predator ist (weil es die gleiche Chassis ist), dann ist das auch mal in Ordnung.
Im nächsten Schritt bedeutet es, dass man die reale Bewaffnung am Modell finden sollte. Besonders relevante Waffen, wie z.B. ein Melter, ein Plasmawerfer, eine Laserkanone, etc. an einem Infanterietrupp, finde ich dabei wichtig. Am Ende muss aber, wie schon geschrieben wurde, nicht jeder taktische Marines zwei unterschiedlich angemalte Granaten und seine Boltpistole am Gürtel tragen. Das ist nett und gibt ein schickes Bild, aber ist kein absolutes Muss. Auch hier kann man natürlich mal was ausprobieren und mal den Chaos Space Marine mit Maschinenkanone als Laserkanonen Kerl spielen, aber irgendwann wird es - wie bereits gesagt wurde - einfach fürchterlich unübersichtlich. Und "jede" Phase wieder zu fragen "Was haben die für Ausrüstung?" oder den Marker neben der Einheit zu suchen und die Liste des Gegner studieren, finde ich doch unpraktisch.

Bei mir in meiner Spielerrunde wird das recht liberal gehandhabt, aber es hat auch fast jeder den Anspruch an sich persönlich die richtigen Modelle hinzustellen. Und wenn dafür eben nochmal ein Marines mehr gebaut werden muss, ist das halt so. Aber wenn wir größere Events spielen (vor kurzem eine Apo-Schlacht mit 17.500 Punkten pro Seite), dann kann man nicht mehr proxen. Dabei geht jede Übersicht vollkommen für beide Seiten verloren, wenn pro Team fünf Leute auf dem Feld sind.
 
Ich baue sämtliche meiner Armeen (sowohl Fantasy Hochelfen als auch meine 40k Grey Knights und Tau) 100% nach Optik auf, daher haben mich die Waffentypen noch nie einen Pfifferling interessiert. Zum Glück war ich eben auch noch nie in einem Spielerdunstkreis die fanatische Lieberhaber dieser
"Genauigkeit" waren.

Meine großen Modelle sind magnetisiert, was ich aber aus reinem Eigeninteresse gemacht habe um beim "Style" nicht festgelegt zu sein. Meine Nemesis Knights bekommen auch in den meisten Spielen ein Schwert ans Modell, obwohl ich eine extra Fist spiele, aber das Schwert macht einfach mehr her und gefällt mir auf dem Tisch am Modell wesentlich besser. Mein Gegner bekommt gesagt das der Nemesis Knight (bzw. alle Nemesis Knights wenn ich mehr einsetze) Bewaffnung XY hat / haben. Bisher hat das auch jeder verstanden und konnte sich das merken.

Gut den Fuisonsblaster würde ich jetzt spätestens an Shadowsun erkennen. Aber ich müsste nachschauen, wenn du ihn mir jetzt vor die Nase hälst erkenne ich ihn nicht.

Prinzipiell sollte man bei der ganzen Diskussion festhalten, dass es mehrere extreme Lager gibt. Es gibt die Leute die proxxen wollen um zu bescheißen und die dann ihre Waffen hin und herschieben wie es ihnen passt und die hoffen der Gegner checkt es nicht oder die Pappschnipsel als Figuren einsetzen wollen und es gibt Leute die darauf bestehen, dass eine Armee absolut einheitlich bemalt ist und man jede noch so kleine Equip Option am Modell erkennt.

Dann gibt es die Leute die dazwischen die einfach mit gesundem Menschenverstand spielen um Spaß zu haben und das sollte das Ziel sein. Ich spiele prinzipiell eben nur mit Freunden und Bekannten in meiner Spielergruppe, hin und wieder ist ein Gast dabei der aber auch jemandem von uns bekannt ist. Da weiß ich mit welchen Leuten ich spiele und da wird man sich einig in jedem Fall.

Bei öffentlichen Hobby Treffs hat man eben das Problem, dass man keine Rahmenregeln wie bei einem Turnier, außer man legt diese vorher fest. Und das sollte dann auch passieren, um solche Probleme zu vermeiden.
 
Kann man ja machen, deshalb sollte man trotzdem selber wissen wer mit was ausgerüstet ist. Wenn mein Gegner schon proxt, dann soll er mir bitte sagen: die Bündelkanone ist eigentlich eine Ionenkanone und nicht äh das Ding da ist dieses, und diese eine Rakete hier hinten ist das und das Gewehr an dem da vorne ist ein Fusionsblaster und alle diese Nahkampfdinger da haben eigentlich Schusswaffen usw. Das ist doch echt unnötig. Erst recht wenn du sogar Magnete dran hast und die passende Ausrüstung spielen könntest, würdest du dir mal 20 Sekunden Zeit nehmen dir die 3 Armoptionen anzuschauen. Wenn jemand schon derartig chaotisch ins Spiel einsteigt ist es mit der Regelfestheit meist auch nicht weit her. Von wegen, ja öh, ich hab da diese eine allgemeine Armeeregel die mir diesen Extrawurf gewährt, aber keine Ahnung wie die heißt. Das ist als Mitspieler einfach nervig. Man möchte ja als Gegenspieler auch gerne Erfahrung sammeln und für sich selber Dinge im Kopf abspeichern, damit man nicht jedes mal groß Erklärungen braucht. Das geht mit eindeutigen Begriffen und im Bestfall der passenden Bewaffnung viel einfacher.
 
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Prinzipiell sollte man bei der ganzen Diskussion festhalten, dass es mehrere extreme Lager gibt. Es gibt die Leute die proxxen wollen um zu bescheißen und die dann ihre Waffen hin und herschieben wie es ihnen passt und die hoffen der Gegner checkt es nicht oder die Pappschnipsel als Figuren einsetzen wollen und es gibt Leute die darauf bestehen, dass eine Armee absolut einheitlich bemalt ist und man jede noch so kleine Equip Option am Modell erkennt.

Dann gibt es die Leute die dazwischen die einfach mit gesundem Menschenverstand spielen um Spaß zu haben und das sollte das Ziel sein. Ich spiele prinzipiell eben nur mit Freunden und Bekannten in meiner Spielergruppe, hin und wieder ist ein Gast dabei der aber auch jemandem von uns bekannt ist. Da weiß ich mit welchen Leuten ich spiele und da wird man sich einig in jedem Fall.

Ich würde noch festhalten, dass es auch nicht nur diese "Extreme" gibt, sondern auch alle möglichen Abstufungen dazwischen.
Es gibt z.B. auch einfach Leute, die das Ganze zwar ziemlich entspannt sehen, es aber aus Gründen der Übersichtlichkeit doch bevorzugen dass man Typ/Modell/Bewaffnung an der Figur erkennen kann.

Natürlich ist es in einem Freundschaftsspiel auch nicht schlimm wenn man ständig nachfragt "Wer hat jetzt den Melter ?" "Was hat der in der Hand ?" usw.
Aber ohne diese Fragen läuft auch ein Freundschaftsspiel geschmeidiger.

Und Verwechslungen passieren auch nicht nur weil jemand bescheissen will (was mit Sicherheit auch nur sehr selten der Fall ist und mit so jemandem will man dann eh nicht spielen, WYSIWIG hin oder her). Wenn man es mit dem proxxen "übertreibt", kann man sich das manchmal auch selber nicht merken wer jetzt was hat.

Beispiel: Ich habe noch die alten Space Wolves Longfangs, d.h. in der Box waren ein Multimelter, eine Laserkanone, ein schwerer Bolter und eine Plasmakanone.
Wenn ich jetzt sage "Die Laserkanone ist eine Laserkanone, die Plasmakanone ist auch eine Laserkanone, der Multimelter ist jetzt ein Raketenwerfer und der schwere Bolter bleibt ein schwerer Bolter" ist das nun mal verwirrend - für beide Seiten. Klar kann ich mir das aufschreiben. Aber dem Spielfluss hilft das nicht wirklich.
 
Es ist in fast jedem Tabletop System absolut gang und gebe, dass man seine Ausrüstung durch die Liste definiert und sie auch entsprechend kommunizieren / offen legen muss. Das klappt in jedem System, also warum nicht in Warhammer !?
Meiner Erfahrung nach (gewonnen aus mehr als drei Dutzend verschiedenen Systemen) ist es bei den meisten Systemen üblich, dass die Ausrüstung dargestellt wird. Das liegt auch daran, dass in vielen Systemen gar keine Optionen vorhanden sind.

Ich spiele sehr viele Dungeon Crawler Games, bei denen hat der Char z.B. nie etwas mit der Ausrüstung gemein, weil man die Ausrüstung eben während dem Spiel sammelt.

Selbst die GW Dungeon Crawler Warhammer Quest (alt) und Silver Tower verfahren so. Hier kann ich ja auch nicht mein Modell umbauen, wenn ich mal neuen Loot bekomme. Gut die meisten dieser Systeme haben keine PVP Aspekte, weshalb es da nicht so schlimm ist. In Dungeons and Dragons mit Dungeon Master sieht das wieder anders aus, der ist ja quasi ein Gegenspieler der Gruppe und muss sich dann eben auch über deren Equip Liste informieren.
Dungeon Crawler und kleine Skirmish-Systeme, bei denen sich die Ausrüstung schnell ändern kann, sind aber auch eine Ausnahme. Sobald es als Spiele geht, die mit Einheiten agieren, wird im Normalfall die Ausrüstung am Modell angezeigt, soweit dies machbar ist.

Bei FoW gibt es soweit ich weiß (habe es nur einmal gespielt) aber auch einige Details die man eben NICHT am Modell erkennt. Hier haben die Panzer doch z.B. verschiedene Ausbildungsgrade oder ? Die legt man dann ja auch über die Liste fest.
Das, was du hier benennst, sind aber keine Ausrüstungsoptionen, das sind Profilwerte. Und sogar das wird von Teilen der Spielerschaft noch dargestellt, z.B. indem die entsprechenden Divisionsmarkierungen aufgebracht werden. Wenn es an die Ausrüstung selbst geht, dann wird sie dargestellt. Bei meinen Briten ist ein Sherman V eben ein Sherman V und wenn ich einen Sherman Vc in eine Einheit stecken will, dann muss ich eben auch das Modell eines Sherman Vc nehmen, mit seinem längeren Rohr und den anderen Abweichungen, eben weil die Unterscheidung bei der Ausrüstung wichtig ist.

Grundsätzlich muss man natürlich immer auch unterscheiden zwischen Ausrüstung, die dargestellt werden kann (Hat ein Space Marine einen Flammenwerfer oder einen Melter? Habe ich einen Sherman V oder einen Sherman Vc Firefly?), oder Ausrüstung, die nicht unbedingt dargestellt werden kann (Hat mein Quad Launcher bei Horus Heresy Phosphex-Granaten als zusätzlichen Munitionstyp? Befindet sich auf meinem Dropfleet-Schlachtschiff der Admiral?).
 
Mal ein ganz anderer Aspekt von WYSIWYG:
Was ist denn, wenn jemand ne Einheit aus einer "verwandten" Armee in seiner Truppe spielen will, es aber so rein regeltechnisch nicht hinhaut? Seht Ihr das -selbstverständlich nach anfänglicher Absprache- eher locker?

Nach Absprache geht natürlich alles, da können deine Space Marines auch total fluffig gedankenkontrollierte Tyraniden aufstellen, ging in Starcraft ja auch 🙄

Ob ich als Mitspieler Lust auf so etwas hätte, hängt aber sehr stark vom konkreten Einzelfall ab. In der 8. Edition kannst du ja bereits alles imperiale irgendwie mischen, wenn du deine Armee nach einem entsprechend generischen Keyword zusammenstellst, daher würde ich es sehr wahrscheinlich nicht dulden, solltest du alles mischen und gleichzeitig die Vorteile eines spezifischen Keywords in Anspruch nehmen wollen.
 
Ich baue sämtliche meiner Armeen (sowohl Fantasy Hochelfen als auch meine 40k Grey Knights und Tau) 100% nach Optik auf, daher haben mich die Waffentypen noch nie einen Pfifferling interessiert. Zum Glück war ich eben auch noch nie in einem Spielerdunstkreis die fanatische Lieberhaber dieser
"Genauigkeit" waren.

Meine großen Modelle sind magnetisiert, was ich aber aus reinem Eigeninteresse gemacht habe um beim "Style" nicht festgelegt zu sein. Meine Nemesis Knights bekommen auch in den meisten Spielen ein Schwert ans Modell, obwohl ich eine extra Fist spiele, aber das Schwert macht einfach mehr her und gefällt mir auf dem Tisch am Modell wesentlich besser. Mein Gegner bekommt gesagt das der Nemesis Knight (bzw. alle Nemesis Knights wenn ich mehr einsetze) Bewaffnung XY hat / haben. Bisher hat das auch jeder verstanden und konnte sich das merken.

Gut den Fuisonsblaster würde ich jetzt spätestens an Shadowsun erkennen. Aber ich müsste nachschauen, wenn du ihn mir jetzt vor die Nase hälst erkenne ich ihn nicht.

Prinzipiell sollte man bei der ganzen Diskussion festhalten, dass es mehrere extreme Lager gibt. Es gibt die Leute die proxxen wollen um zu bescheißen und die dann ihre Waffen hin und herschieben wie es ihnen passt und die hoffen der Gegner checkt es nicht oder die Pappschnipsel als Figuren einsetzen wollen und es gibt Leute die darauf bestehen, dass eine Armee absolut einheitlich bemalt ist und man jede noch so kleine Equip Option am Modell erkennt.

Dann gibt es die Leute die dazwischen die einfach mit gesundem Menschenverstand spielen um Spaß zu haben und das sollte das Ziel sein. Ich spiele prinzipiell eben nur mit Freunden und Bekannten in meiner Spielergruppe, hin und wieder ist ein Gast dabei der aber auch jemandem von uns bekannt ist. Da weiß ich mit welchen Leuten ich spiele und da wird man sich einig in jedem Fall.

Bei öffentlichen Hobby Treffs hat man eben das Problem, dass man keine Rahmenregeln wie bei einem Turnier, außer man legt diese vorher fest. Und das sollte dann auch passieren, um solche Probleme zu vermeiden.

Finde es klasse, dass Du die einzige Wahrheit vertrittst und alle anderen Fanatiker und schlimmeres sind! Super Einstellung :dry:
 
Mal ein ganz anderer Aspekt von WYSIWYG:
Was ist denn, wenn jemand ne Einheit aus einer "verwandten" Armee in seiner Truppe spielen will, es aber so rein regeltechnisch nicht hinhaut? Seht Ihr das -selbstverständlich nach anfänglicher Absprache- eher locker?

Konkretes Beispiel: Ich als Bastler spiele sehr selten, habe mir aber -weil optisch ansprechend-, den Corvus Blackstar (Deathwatch only!) für meinen custom-made Marine-Orden geholt und entsprechend in Ordensfarben bemalt!
Wäre es da für Euch regeltechnisch ein No-GO, wenn ich so einen Flieger in einem möglichen Kampf innerhalb meines SM-Chapter einsetzen würde? Fluffmäßig hab ich natürlich einiges an tollen Erklärungen/Ausreden für sowas aufgefahren!😀

Es geht mir da wirklich nur um die Frage, ob dass für Euch grundsätzlich in einem Match spielbar wäre! Der Umstand, dass da möglicherweise (!) besonders tolle Regeln für dieses Modell gelten, interessiert eigentlich nicht; ich will das nur spielen, keine Rosinen picken...
Hi,
Regeltechnisch einen Corvus in einer Marinearmee zu spielen ist 100% legitim und wie du deine Figuren bemalst, geht nur dich etwas an. 🙂
Ist zwar schlechter Stil,
Du bist einfach einer der aller größten hier. :gaehn:
 
Ich baue sämtliche meiner Armeen (sowohl Fantasy Hochelfen als auch meine 40k Grey Knights und Tau) 100% nach Optik auf, daher haben mich die Waffentypen noch nie einen Pfifferling interessiert. Zum Glück war ich eben auch noch nie in einem Spielerdunstkreis die fanatische Lieberhaber dieser
"Genauigkeit" waren.
Weißt du, was richtige Fanatiker sind? Das sind die Spieler, die ihre Modelle (regeltechnisch korrekt) nach Optik zusammenbauen und sie dann danach spielen, egal, wie spielstark diese Variante nun ist – wozu ich übrigens auch gehöre. Und wir haben die Eier in der Hose, auch auf dem Spieltisch unter Beweis zu stellen, dass uns die Optik wichtiger als die Spielstärke ist. 😉
 
Du bist einfach einer der aller größten hier. :gaehn:


Weil ich es eben nicht sonderlich ansprechend finde, wenn eine Armee keinem bestimmten Konzept folgt? Na dann bin ich wohl ein schlechter Mensch. Soll ich mich jetzt aus dem Hobby zurückziehen, wenn ich deine erhabene Meinung nicht teile? -.-

@ Strykaar: Also sind alle die dir widersprechen nur dumme Regelfaschisten? Da machst du dir die Welt aber einfach. Spart aber Ddiskussionen mit dir...
 
Soll ich mich jetzt aus dem Hobby zurückziehen, wenn ich deine erhabene Meinung nicht teile? -.-
Im Gegensatz zu dir nehm ich mir nicht die Freiheit heraus zu bewerten zu wollen, ob jemand sein Hobby richtig oder falsch ausübt oder "schlechten Stil" an den Tag legt und somit würde ich mir auch niemals die Frechheit erlauben, jemanden raten zu wollen, er solle sein Hobby beenden. 🙂
 
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Es ist schade, dass der Ton hier plötzlich so rauh geworden ist. Zuerst schien es um das Spiel zu gehen, aber nun werden Spieler bzw. Diskutanten persönlich abgewertet.
Ich hatte zunächst den Eindruck, dass eigentlich alle WYSIWYG gut finden, dass aber auch Einigkeit darüber besteht, es nicht immer 100% durchsetzen zu müssen. Vielleicht habe ich aber auch nur meine Meinung auf den Thread projiziert. 🙂 Wenn man das WYSIWYG-Prinzip unnachgiebig verfolgt, wird 40K m.E. auch noch mehr zu einem "Pay to win"-Spiel. Man zahlt dann eben viel mehr Geld (und Zeit) als der Gegner und hat viel mehr Möglichkeiten auf dem Schlachtfeld als jemand, der nicht mal eben ein paar zusätzliche Figuren kaufen/zusammenkleben kann. Ganz zu schweigen von Fahrzeugen oder Eliteeinheiten.
 
Im Gegensatz zu dir nehm ich mir nicht die Freiheit heraus zu bewerten zu wollen, ob jemand sein Hobby richtig oder falsch ausübt oder "schlechten Stil" an den Tag legt und somit würde ich mir auch niemals die Frechheit erlauben, jemanden raten zu wollen, er solle sein Hobby beenden. 🙂

Oh, du wertest schon. Mit deinem sarkastischen Kommentar oben sprichst du dich doch klar gegen meine Meinung aus. Und da nimmst du doch ganz klar eine Wertung vor. Mir sind eben schön bemalte Armeen mit einem halbwegs durchdachten Konzept wichtig. Du teilst diese Einstellung scheinbar nicht und widersprichst mir eben. Könnte zwar sachlicher sein, aber so what.
 
Mir sind eben schön bemalte Armeen mit einem halbwegs durchdachten Konzept wichtig. Du teilst diese Einstellung scheinbar nicht und widersprichst mir eben.
Das würde dir wohl so passen, wären wir ja unterschiedlicher Meinung und könnten hier ne endlos Diskussion beginnen. :lol:
Mir sind diese Aspekte des Hobbys auch sehr wichtig und lieber spiel ich gegen top bemalte Armeen mit zig Umbauten und Geschichte, sollte das aber, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich sein, dann respektiere ich, dass und nimm mir eben nicht die Freiheit heraus von "schlechtem Stil" sprechen zu wollen.
Was du auch missverstehst, ja ich bewerte hier, aber nicht wie jemand seinem Hobby nach geht sondern wie er sich hier gibt.