Kick-Off - Wege zu einem vernünftigen Spiel

Hallo zusammen,

sehr interessanter Theama hier 😉
Ich werde das mit den Hausregeln, Geländerverteilung und Mission auch mal in meiner Spielgruppe besprechen.

@GeneralGrundmann
ich hätte eine Frage zu "Schutzwürfe sowie sonstige Schadensvermeidungswürfe wie FnP und RP haben nie einen besseren Re-Roll als 4+."
Wie macht ihr das z.B. bei einem Waaghboss in Megarüstung mit Lucky Stick und Doc in der Einheit.
Hat der dann "nur" noch 2+ 4+ 5+? Oder darf man den so dann nicht mehr spielen?

Danke und Gruß
 
Da kommt ja einiges zusammen.
Hier ist ein balancing Ansatz, der auf /tg/ herumspukt (englisch):
https://docs.google.com/document/d/1D3McsA8eGVenhHWgUph8_ftWpJChVubTa24BTyZWWh4/edit?pref=2&pli=1

Hier mal einige meiner Ideen zusammengeschmissen. (Und ja, ich denke um die Arbeit, die Codizes und Regelbuch mal aufzupolieren kommen wir nicht herum.). Sollte ich mit der Meinung "durchkommen" finde ich es sinnvoll sich auf Leitlinien zu einigen, anhand derer die Einträge modifiziert werden, anstatt eine Liste mit Änderungen direkt angeben, speziell wenn viele Köche am Brei stehen.

-Spiel schneller machen
Rennen wird in der Bewegungsphase abgehandelt, um zu vermeiden, dass Modelle zweimal bewegt werden

-“Reale Sichtlinie“ muss geändert werden. Denkbar z.B. Modell berührt Deckung/ist in einer Ruine etc. => hat Deckung.
Es führt zu vielen vielen Diskussionen.


Die Regeln sollten generell einfach sein, und zu wenig Rechenübungen etc. führen.
->Alle Würfel sollten nur einen Modifikator besitzen (z.B. -1 auf Treffen wg. Deckung)


Hochbuffen würde ich gerne beschränken, so dass nur eine Psi-Fähigkeit, oder ein Befehl etc. pro Einheit wirkt.
Ein Punktesystem wird dann sinnvoll wenn durch eine Ausgabe von mehr Punkten ein äquivalenter Mehrwert erreicht wird. (Bsp. 10Typen statt 5 = doppelte Schussanzahl). Buffs jedoch steigern pro Einheit, so dass starke Einheiten davon stärker profitieren. Z.B. schaukeln sich die Buffs (jede Einheit + 1 Schuss) und jede Einheit (+1 auf Treffen) gegenseitig hoch. Dies führt dann immer zu Kombos die wesentlich stärker sind als eigentlich "bezahlt" worden ist.



Leitlinienvorschläge:

->Einheiten sollten nahe an ihrer Beschreibung sein. Hieraus kann man oft Sonderregeln entnehmen (Bsp. DE - Voidraven Bomber ist als Stealthbomber beschrieben. ->Sonderregel kann nicht durch Interceptor beschossen werden.)
Insbesondere: Einheiten, deren Überleben aus „schnell sein“ besteht (Harlequin Starweaver, Dark Eldar Raider etc. sollten Regeln haben, die das auch repräsentieren.
->Jedes Upgrade sollte eine sinnvolle Rolle bieten.
(Z.B. sollten Seargents etc. anstatt zu shießen einen kleinen Satz Befehle bekommen (Feuer aufteilen etc.), damit die nicht als +1 MW herumlaufen, oder als nutzloses Beiwerk grummelnd mitgenommen werden.
->Upgradewaffen etc. sollten für Seargents weniger kosten als für Hqs.
->Bei den Punktkosten für Upgrades generell darauf achten, dass die Waffe, die man „weggibt“, in Zahlung genommen wird. (Warum kostet eine Energiefaust für einen CSM Terminator-Lord genausoviel wie für einen CSM Servolord, wobei der Termilord ein Energieschwert abgibt und der Servolord eine Nahkampfwaffen?) Auch sollten Updates wie 2Energieklauen (die 2. gibt nur +1A )nicht doppelt soviel kosten wie eine.
->Jede Armee sollte Themen (wie Ordensregeln) zur Auswahl bekommen
->Änderungen sollten häufige Armeelisten und Einheitenoptionen spielbar/sinnvoll machen. (Zum Beispiel Ordnance sollte nur bei Bewegten Fahrzeugen eine Rolle spielen und Fahrzeuge sollten 2 Ziele beschiessen können, damit der „Standard-Leman-Russ(Kampfgeschütz, Laserkanone 2 Schwere Bolter)“ nicht kompletter Unsinn ist.
->Jede Einheit sollte Stärken und Schwächen haben, so dass Sie immer irgendwie verwundbar sind. (Bsp Riptide → IMHO zuviele Wunden (MCs sollten 3-4 analog zu Fahrzeugen haben), ist im Nahkampf verwundbar, ist aber schnell und hat eine 2+ Rüstung....)


->Waffen sollten anstatt geht durch oder geht nicht durch die Rüstung „modifizieren“. Beispielsweise, wenn der DS einen über der Rüstung liegt, ist der Rüstungswurf mit -1 zu modifizieren. Also Sprengrakete (DS3) auf Artificer (2+) wird zu einem 3+ Rüster.


->GC und Superheavies sollten viel stärker „langsam kaputtgehen“, also etwas wie die Fahrzeugschadenstabelle haben, dass man richtig „fühlt“ wie das Ding langsam zerschossen wird, ein Bein nachzieht, aber trotzdem noch die halbe Armee zermatscht. So wie jetzt, finde ich das...langweilig: Strukturpunkte runterknallen und dann Bumm.




Zu den Missionen:
Theoretischer Ansatz:
->Jeder Spieler trägt seine Armeeliste auf einen Server ein, und der gibt dann passende Missionen aus. (Muss eventuell per Smartphone gesteuert werden, wenn man in Runde 3etc. vorher unbekannte Missionen haben will. Der Vorteil liegt darin, dass man sehr viel angepasstere Missionen aus einem großen Pool bekommen kann, ohne permanent nicht zu erfüllende zu bekommen. So auch fluffiges wie Nurgle-Spieler muss Apothecary/Dok/Hospitaller etc. töten da die seinem Gott entgegengesetztes tun.
Nachteil ist natürlich ein relativ großer Aufwand.


Irgendwo wurde mal gemutmaßt dass 40k einen „flexiberen“ Armeeplan bekommen sollte. Ich denke daran könnte man, statt des ganzen Formations/Detachmentkrams anknüpfen. Mein Vorschlag dazu ist es, die Alliiertenregeln zu gebrauchen.


Also eine Armee besteht aus Hauptformation(CAD) und alliiertem Kontingent. Das alliierte Kontingent muss jedoch keinen HQ haben. Dafür kann man z.B. 3 Vorschläge dafür „einreichen“ und je nach Platte („Umweltbedingungen“, Geländemenge etc.) und gegenerischer Armee darf man sich eines davon nehmen um die Armee etwas anzupassen und dadurch Einheiten/Artefakte mitnehmen die nur gegen einige Gegner Sinn machen.

In Kampagnen könnte man das abwandeln um durch das allierte Kontingent z.B. eine Garrison darzustellen, die vom Rest der Armee etwas getrennt ist und nur auf einen Teil des Codex zurückgreift. (Z.B. Techmarine als Anführer eines Reparaturstützpunktes, mit Boni, wenn der fällt).

Das ganze Konzept kann man nutzen um das I go you go etwas durchzumischen, erst Spieler 1 Ally dann Spieler 2 Ally danach Spieler 1 CAD etc. Ally zuerst da die "optionalen" Einheiten da drinnen sind.
Für den Armeeaufbau schlage ich einen flexiblen Organisationsplan vor, also alle VOLLE 1000 ein HQ (Also keins unter 1000) alle 250 einmal Standard, alle 500 einmal Sturm/Elite/Schwer. Die Slots können vom Alliertenkontingent ODER dem Hauptkontingent benutzt werden.


Ich werde das mit den Hausregeln, Geländerverteilung und Mission auch mal in meiner Spielgruppe besprechen.
Kannst du das Ergebnis dieser Besprechung hier "zurückmelden"?

Sorry für den WallOfText und jetzt ihr: 😛rotest: .
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor ein paar Tagen war dieser Thread noch von der Idee beherrscht, dass man mit ein paar Regelanapssungen und ein paar Beschränkungen im Spiel viel gewinnen kann. Jetzt sehe ich viele Posts, die sehr große Modifikationen darstellen oder ein ganz neues Spielsystem offerieren.

Ich habe bei so etwas die Befürchtung, dass jemand der Warhammer 40k spielen möchte schwer abzuholen ist. Es geht soch mehr darum das geliebte Spiel zu spielen und nicht nur darum die geliebten Miniaturen weiter zu nutzen? So geht es mir zumindest: Ich ärger mich über manches Spiel, weil mir einzelne Situationen auf die Nerven gehen. Modelle fallen trotz starkem Beschuss nicht um, weil die Chancen dazu einfach verschwinded gering sind oder ich werde mit Modellen zugespammt die mich aus der ferne einfach nieder ballern oder im wütenden Mob überrennen oder alle Missionsziele zustellen.

Aber ich habe auch heute noch viele spannende Warhammer 40K spiele. Meist entsteht das aus der Paarung von schön zusammen gestellten Armeen. Das heißt für mich, dass System ist zu retten. Ich habe nur ein paar Wünsche, in welche Richtung ein Spiel nicht ausarten soll.

Es wurde hier im Thread schon ganz gut benannt: Es gibt ein Kern-Spiel und das darf auch Schere-Stein-Papier beeinhalten. Aber wenn ich die ganze Zeit gegen den Brunnen spiele, dann habe ich einfach nicht das Spiel, welches ich mir wünsche.
 
Vor ein paar Tagen war dieser Thread noch von der Idee beherrscht, dass man mit ein paar Regelanapssungen und ein paar Beschränkungen im Spiel viel gewinnen kann. Jetzt sehe ich viele Posts, die sehr große Modifikationen darstellen oder ein ganz neues Spielsystem offerieren.

Ich habe bei so etwas die Befürchtung, dass jemand der Warhammer 40k spielen möchte schwer abzuholen ist. Es geht soch mehr darum das geliebte Spiel zu spielen und nicht nur darum die geliebten Miniaturen weiter zu nutzen? So geht es mir zumindest: Ich ärger mich über manches Spiel, weil mir einzelne Situationen auf die Nerven gehen. Modelle fallen trotz starkem Beschuss nicht um, weil die Chancen dazu einfach verschwinded gering sind oder ich werde mit Modellen zugespammt die mich aus der ferne einfach nieder ballern oder im wütenden Mob überrennen oder alle Missionsziele zustellen.

Aber ich habe auch heute noch viele spannende Warhammer 40K spiele. Meist entsteht das aus der Paarung von schön zusammen gestellten Armeen. Das heißt für mich, dass System ist zu retten. Ich habe nur ein paar Wünsche, in welche Richtung ein Spiel nicht ausarten soll.

Es wurde hier im Thread schon ganz gut benannt: Es gibt ein Kern-Spiel und das darf auch Schere-Stein-Papier beeinhalten. Aber wenn ich die ganze Zeit gegen den Brunnen spiele, dann habe ich einfach nicht das Spiel, welches ich mir wünsche.

Habe ich ganz ehrlich anfangs auch so gesehen. Aber ich glaube mittlerweile das jeder der länger wie ein bis zwei Jahre Warhammer 40k aktiv gespielt hat und seine Spielergruppe schonmal gewechselt oder aktiv erweitert hat sich früher oder später mit Hausregeln beschäftigt hat. Das fängt dann meist klein an, endet aber sehr schnell in immer weiter ausschweifenden Gedanken auf die man zuerst gar nicht kam, weil vielleicht das eigene Spielumfeld beschränkt ist oder ähnliches. Meiner Meinung nach ist Wh40k als offenes System, wo ich einfach nur zu jemand Fremden gehen kann und nur fragen muss: "Wann? und Wieviele Punkte?" mit ein paar kleinen Hausregeländerungen nicht mehr zu machen.
 
40k war ein offenes System.
Die Zeiten das man einfach irgendwo hin ging, und mit einem Fremden einfach so spielen konnte sind lange vorbei.
Das funktioniert selbst ohne Hausregeln nicht mehr weil die Sachen wo es kein Errata/FAQ gibt und Hausregeln nötig sind teilweise schon bei der Armeeorganisation anfangen.

Aber 40k muss wieder zu so etwas werden und das kann nur die Community selber machen.

Siehe Fantasy 7. Edition.
Da konnte man einfach so mit einem Fremden spielen, die Frage war nur Akito oder Combat und beide wussten wie viele Punkte und welche Listen.

Ich habe bei so etwas die Befürchtung, dass jemand der Warhammer 40k spielen möchte schwer abzuholen ist. Es geht soch mehr darum das geliebte Spiel zu spielen und nicht nur darum die geliebten Miniaturen weiter zu nutzen?

Die Frage ist nur, warum es kein Problem wenn GW das tut.

Die Spieler haben jetzt 3 mal ein völlig neues Spiel vor die Nase gesetzt bekommen das rein gar nicht außer den Miniaturen (und bei manchen nicht mal diese) mit dem 40k das man kannte und mochte gemein hatte und trotzdem wurde es als solches angenommen nur weil der Name auf der Packung war.

Da geht es nur darum wie man es den 40k Spielern verkauft.
Als 8. Edition wo eben noch genug Sachen typisch für 40k sind damit man sich reinfindet oder als neues SciFi Regelwerk.

Das Problem das du so ansprichst hätte man wenn man sagen würde "lasst uns geschlossen zu Mantics FireFight wechseln", den dass ist dann wirklich nichts wo die Masse mitzieht.


An sich steht 40k vor der selben Situation wie Fantasy, nur mit dem Unterschied das die neue Version der Regeln von GW noch nicht da ist.

Es gibt ein generische SciFi Regelwerk von Mantic und die Firma wäre so nett auch allen 40k Völkern eine Liste zu geben. (siehe Kings of War)
Die Community kann selber eine neue Edition schreiben und die Abwanderung an Mantic unterbinden weil man mit dem Namen wirbt (siehe 9th Age)
Oder wir hoffen das GW sich besinnt und die 8. Edi (wenn sie überhaupt kommt) der große Wurf wird

Das ganze kann man natürlich auch verschieben und warten was so passiert bevor man was unternimmt aber:
Mantic hat gerade die open Beta, wenn man da noch was beeinflussen will muss man es jetzt tun.
Ein Fan Regelwerk sollte in den Grundzügen bereits als Alternative stehen bevor sich keiner mehr für 40k interessiert und nicht erst wenn es keiner mehr spielt.



Ich persönlich habe von Warhammer auf KoW gewechselt. 9th Age ist zwar eine gute Idee, aber die Vorstellung von Warhammer war eben eine andere als meine und dementsprechend nichts für mich (die Leute die es geschrieben haben fanden die 8. super und haben die Sachen behalten welche die 8. geboten hat während genau die Dinge ich nicht mochte).

Ich schreibe zwar auch meine eigenen Regeln, aber wenn die Community lieber an den Fehlern von GW festhalten möchte anstelle die nötigen Änderungen an den Grundregeln vor zu nehmen (ich sehe hier mal auf die "aber das steht so geschrieben" und "aber das war schon immer so" Regelverfechter) , dann werde ich nicht gegen Windmühlen kämpfen und zu Warpath wechseln (die haben SciFi Zwerge!).
 
Zuletzt bearbeitet:
@GeneralGrundmann
ich hätte eine Frage zu "Schutzwürfe sowie sonstige Schadensvermeidungswürfe wie FnP und RP haben nie einen besseren Re-Roll als 4+."
Wie macht ihr das z.B. bei einem Waaghboss in Megarüstung mit Lucky Stick und Doc in der Einheit.
Hat der dann "nur" noch 2+ 4+ 5+? Oder darf man den so dann nicht mehr spielen?

Doch, doch, dass geht. ;-)

Zuerst sein 2+ Rüster, wenn verpatzt dann der Lucky Stikk Re-Roll auf *nur* die 4+ und sollte auch der daneben gehen dann noch den 5+ FnP. 🙂


@Topic
Yip, es wird hier gerade ein völlig neues Spiel. An sich keine schlechte Idee, aber dann ist es eben nicht mehr 40K. Darum meinte ich auch eingangs, dann man nur einige wenige simple Änderungen vornehmen sollte. Alles andere wird im Regelfall nicht akzeptiert.

Auch bzw. gerade beim Missionsdesign halten wir es einfach.

Wir spielen gerne reines Maelstrom plus die Regelbuchsekundärmissionen wie sie sind und am Ende werden die erzielten Victory Points prozentual verrechnet.

Alternativ spielen wir Maelstrom plus Regelbuchsekundärmissionen UND am Ende des Spiels ist jeder gehaltene Marker in der eigenen Aufstellungszone für den jeweiligen Spieler einen (1) Victory Point wert, jeder Marker außerhalb beider Aufstellungszonen zwei Victory Points und jeder Marker in der gegnerischen Aufstellungszone 3 Victory Points. Hat sich bei uns wirklich bewährt!


Gruß
GeneralGrundmann
 
@Topic
Yip, es wird hier gerade ein völlig neues Spiel. An sich keine schlechte Idee, aber dann ist es eben nicht mehr 40K. Darum meinte ich auch eingangs, dann man nur einige wenige simple Änderungen vornehmen sollte. Alles andere wird im Regelfall nicht akzeptiert.

An der Stelle würde ich widersprechen. Ich habe zu Beginn der 4. Edition mit 40K aufgehört. Ich habe dann immer wieder mal in jeder Edition reingeschnuppert um zu sehen ob es mich wieder begeistern könnte.
Aber wenn ich das jetzige 40K mit dem 40K vergleiche dass ich von "früher" kenne, dann ist 40K bereits nicht mehr 40K. Es ist bereits ganz offiziell ein völlig anderes Spiel als vorher. Ich habe etliche Jahre 40K gespielt, aber wenn ich aktuelle Diskussionen übers Spiel lese, verstehe ich meist nur noch Bahnhof.
Und wie Kodos schon angemerkt hat, wurde das auch von den Spielern (größtenteils) akzeptiert.
Und der einzige Unterschied ist dass da einfach nur offiziell "GW" drauf stand.
 
PS:
Ich möchte nur daran erinnern das wir bereits mal so etwas ähnliches hatten.

Es gab ein Fan-Regelwerk von einem Club aus England das später einmal als "geleakte" Version der neuen 40k Edition bei den Gerüchteseiten aufgetaucht ist.
Solange die Leute glaubten das es von GW ist waren die meisten durchaus begeistert und haben sogar danach gespielt. Erst als dann wirklich die echte neue Edition kam war der Leak auf einmal schlecht.

Der einzige Grund ob Spieler Regeln akzeptieren oder nicht ist ob da GW vorne drauf steht. Was drinnen ist, ist völlig egal.


Würden die meisten Turnierveranstalter mitziehen und sagen sie steigen um auf LRB Edition 7.5 und an zieht das mit den üblichen "neue Edi" Events auf so man es mit einer neuen Edition von GW tun würde, ist es durchaus möglich die Community zu einem umstieg zu verleiten.

natürlich müsste man das vorher von den üblichen Gerüchteseiten bringen lassen welche eigene Rezessionen der Fan-Regeln abgeben und wenn zB BoLS, 40kings, Brückenkopf, fait eine positive Bewertung abliefern und die Spieler merken das eine Gruppe dahintersteht die aus Personen besteht die man in der Community kennt (zB GeneralGrundmann) geht dann bestimmt mehr als manche hier glauben.
 
40K ist seit der dritten Edition in Grundlagen leider immer noch das selbe alte Grundgerüst.

Es kommen andere Sonderregeln, mal Beschuss so abgewickelt, mal Verluste so, ja, da gab es Änderungen.

Die schlimmste Änderung war der Wegfall von abstrakten Geländezonen hin zu TLOS.

Aber im Grunde ist es immer noch das selbe veraltete Regelgerüst.

Was neu noch erschwerend hinzugekommen ist, sind die neuen Arten Wege, WIE bringt man überhaupt seine (1) Armee auf's Feld.

Aber ansonsten macht gerade das veraltete alternierende Spielerzugsystem und die Festlegung auf W6-Würfe den Kern von 40K aus, inklusive dem Paradox, dass 40K ein Skirmisher auf Einheitenebene ist bzw. sein will, inklusiver vieler eingebauter und ungelöster Probleme.


Gruß
GeneralGrundmann
 
Ich störe mich nicht an den Regeln, die gefallen mir eigentlich ganz gut. Was mich hauptsächlich stört, sind die Punktkosten. Meine CSM sind kacke und gleichzeitig teuer, wenn sie schon kacke sind, sollen sie nicht auch noch überteuert sein.

Beispiel Schädelherrscher: 888 Punkte (weil Zahl des Khorne und so, ladida), während der um Welten bessere Warhound Titan nur mit 730 Punkten zu Buche schlägt.
Oder der Vergleich zwischen Geißel und Seelenzermalmer...

An den Punkten muss geregelt werden, nicht am ganzen System. Denn da wird nur eine Minderheit mitziehen.
 
Es ist mit kleinen Änderungen nur bedingt getan. Die funktionieren für brauchbare Armeen ganz gut, bei den schlecht konzipierten Armeen jedoch wenig.Beispielsweise sollten Armeen wie Orks oder CSM einfach zumindest ein wenig Regeln bekommen um die nach Legion/Mono-Gott bzw. Ork-Clans zu spielen, da ein Grossteil der Spieler eben genau dies will. (Bei CSM geht das mit Slaanesh/Nurgle einigermassen, jedoch Tzeentch (Mal gibt 6++, Banner gibt Soul-Blaze)und Khorne (langsame Nahkämpfer) funktionieren so gut wie gar nicht, genauso wie einige Auswahlen (Bessessene, Warpklauen...)). Desweiteren krankt der Codex daran, dass er gegenüber SM massiv weniger Mobilität (Droppods, Bikes/Jumppacks für Elite etc)hat, jedoch in etwa daselbe Grundgerüst. Orks sind konzeptionell ebenso undurchdacht(Mob-Rule) und bieten kaum bis gar keine Möglichkeit sie auf die Clans zuzuschneidern (Goffs=mehr boys?).

Was mir in der Diskussion jedoch auffällt, ist das oft gesagt wird, dass kaum Akzeptanz vorhanden ist. Wie wäre das, wenn man auf den grossen Seiten mal die Admins anschreibt um eine fundiertere Lage zu erhalten, ob und wieweit Community-Updates akzeptiert werden, wenn weltweit an einer Version geschraubt wird.

P.S. Habe gerade bei Faeit gelesen Forgeworld hat jetzt wieder Facebook und:

Oh, as a quick aside, you can ask us rules questions if you like, but we probably don’t know any better than you, and we’re just going to guess...
https://www.facebook.com/ForgeWorldUK/?fref=nf

Irgendwo reicht es einfach. Fast jeder hier hat doch hunderte von Euros für Regeln(Codizes,Regelbuch etc.) auf den Tisch gelegt und dann soetwas.
 
Dazu mal folgende PM die ich mal von einem Bekannten bekommen habe bezüglich Übersee

also hier wird ordentlich 40K gespielt, und ich glaube ich habe noch nie ein alternatives Regelwerk gesehen. Aber ich denke mal das liegt eher daran dass die Spieler hier recht genügsam sind und sich meist nicht die Mühe machen, nach etwas neuem zu suchen. Ist halt auch eine kleine Szene, wenn du nicht eine handvoll Leute findest, die mitziehen, dann macht es wenig Sinn, was neues ausprobieren zu wollen. KoW ist dasselbe, die Leute, die Interesse haben, haben auch sehr große Probleme, andere zu überzeugen.

Aber ich denke es gibt hier zumindest Potenzial für Alternativen. Kommt halt immer darauf an, wie zugänglich sie sind.


Ansonsten ist soweit ich die Situation über Umfragen/Anfragen und Beschwerde Themen mitbekommen habe so, das kaum einer mit den Regeln zufrieden ist, aber auch jeder sobald man über Alternativen redet mit dem persönlichen Wünsch dir was antanzt und sofort beleidigt ist wenn das nicht übernommen werden kann.

Das gilt für DE genauso wie UK und USA.


Bei vielen ist aber die Akzeptanz da sobald es von "oben" kommt.
Siehe ITC Regeln in den USA, es jammern zwar alle, aber die meisten übernehmen vieles dann doch für ihre Spiele zu Hause.

Mit dem Grundmann FAQ ist es ähnlich. Gibt zwar immer welche die glauben das sie es selber besser machen können und für ihr Turnier was eigenes schreiben müssen, aber auch bei B&B spielen hier im Club orientiert man sich daran wie Grundmann oder das ITC Sachen Regeln und übernimmt diese.


PS:
Wobei ich auch sagen muss das die Fraktion der "alles was GW geschrieben hat ist Heilig und darf nicht verändert werden" hier besonders stark vertreten ist und ich auch sonst niergends im Netz Regeldiskussionen in dem Umfang gesehen habe wie sie hier praktiziert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe für meine Zone Mortalis Spiele den Ablauf des Spielerzuges geändert, weil es auf der Platte mit ganzen Türen nicht schnell genug vorwärts ging.
Vielleicht kann man daraus ja was basteln!

Vorher:
Einleitende Phase (alles was vor der Bewegungsphase stattfindet)
Bewegungsphase
Psiphase
Schussphase
Nahkampfphase

Jetzt:
Einleitende Phase (alles was vor der alten Bewegungsphase stattfindet)
Aktionsphase 1
Aktionsphase 2
Nahkampfphase

In den Aktionsphasen (AP) kann man folgendes machen:

AP 1 laufen/ AP 2 laufen (kein Angriff mehr möglich)
AP 1 laufen/ AP 2 schießen (Waffenbeschränkung wie gehabt/ Angriff möglich)
AP 1 Schießen/ AP 2 Laufen (Angriff möglich)
AP 1 Schießen/ AP 2 Schießen (zweite Schussphase nur Schnellschüsse/ Kein Angriff möglich)

Statt zu Schießen können auch Psikräfte gewirkt werden.

Man ist deutlich flexibler in seiner Taktik, aber der Flair von 40K bleibt erhalten.

Gruß Red
 
Man sollte sich fragen, was ist der Flair von 40k? Mancht man den Flair an Regelmechanismen fest, an den Figuren, am Hintergrund, an einem Mix aus verschiedenen Punkten, wenn ja mit welcher Gewichtung?

Mir sind die Regelmechanismen egal, also wie sie zusammen gestellt sind ob IGYG oder alternierende Aktivierung, ob Modifikatoren oder DS System, solange sie ausgeglichen sind. Flair entsteht für mich nicht, weil ich ein Regelkonzept nutze das schon X Jahre besteht. Flair kommt für mich bei 40k zum tragen wenn die Regeln halbwegs gut den Hintergrund eines Systems wiedergeben und dabei auch ausgeglichen sind.
40k in seiner aktuellen Form hat für mich keinen Flair mehr, es bekämpfen sich keine "Armeen" mehr sondern nur noch wenige Infanterie Einheiten + Gigatische Monster und Superschwere Fahrzeuge bei einer maximalen Anzahl von Spezialwaffen und Sonderregeln. Richtige Armeen wie in den vergangenen Editionen sieht man ja kaum noch. Vielleicht hänge ich auch zu sehr am Hintergrund der 2-4 Edition, keine Ahnung. Ich halte aber auch nichts von Meta Kontingenten, Supplements und co.. Sie machen das Spiel einfach nur unübersichtlich und in vielen Fällen noch unausgeglichener. Hintergrundgetreue Armeen sollte man auch ohne diese, sinnvoll, erstellen können. Ansonsten zeigt sich schon das ein System zu viele Fehler hat.