40k IG: "Brüder in Schwarz" - Das Rollenspiel

In der Kammer der Prüfung

Der ältere Ordenspriester räuspert sich, scheint sich völlig auf Bran zu konzentrieren und auch ein wenig zu sammeln. Sein junger Begleiter bleibt ruhig aber man kann ihn seine Nervosität anmerken, die er aber zu verbergen versucht.

"Ich verstehe Lord Icepaws. Ich diene der Deathwatch nun bereits seit 8 Jahrzehnten und ich hatte die Ehre bereits vielen Engeln des Imperators zu dienen. Aber vornehmlich diene ich der Deathwatch. Und wenn mir seine Lordschaft, der Ordenspriester dieser Wachfestung aufträgt, Euch hier her zu führen damit ein jeder von Euch..." und dabei lässt er kurz seine Blicke über die versammelten Astartes gleiten bevor er sich wieder auf Bran konzentriert, "... in den Kammern der Prüfung Euch vorzubereiten und auf sein erscheinen zu warten, so tu ich es ohne zu Fragen. Ihr würdet mir meine Arbeit sehr viel leichter machen, wenn ihr einfach die Wünsche des Ordenspriesters, die ich schlicht übermittel, nachzukommen. Wie ihr Euch vorbereitet, My Lord, oder ob ihr Euch vorbereitet, das bleibt Euch überlassen und ich werde Euch da nicht hinterfragen. Doch glaubt mir bitte, Ordenspriester Strome ist...." er scheint kurz nach dem passenden Wort zu suchen, "... sehr pedantisch was seine Anweisungen angeht. Bitte zieht seinen Zorn nicht über uns. Weder über Euch noch über mich." und dabei verbeugt er sich leicht vor Bran.
 
Lefarruk - In der Kammer der Prüfungen

Vor den einzelnen "Zellen" angekommen, ließ es sich Lefarruk nicht nehmen schnell in seine ihm angedachte Kammer zu verschwinden. Er stand immer noch unter Strom und brauchte dringend einen Moment für sich. Zum einen, um sich zu beruhigen, zum anderen um sich wieder auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren.
Wahrlich würde er auch das Geschehene Revue passieren lassen, aber dies musste noch warten; er musste schleunigst seine innere Mitte wiederfinden.

Der Brethren of Dawn trat als erster der Astartes in die Kammer und schloss hinter sich die Türe. Der Raum war winzig, es gab kaum Platz sich zu bewegen. Das war für ihn aber nicht wichtig, denn er versuchte sich in einen meditativen Zustand zu bringen.

Nun stand er da in dem kleinen Raum, wie ein von den antiken Medusen versteinerter Held aus uralten und vergessenen Sagen. So regungslos wie er nach außen schien war er aber keineswegs. In seinem Inneren brodelte er immer noch. Ein normaler Mensch hätte wahrscheinlich einen Tobsuchtsanfall bekommen und hätte gewütet wie ein Berserker, doch er war kein Mensch, er eine fleischgewordene Waffe und so hatte er sich zu verhalten. Auch wenn ihm dies in den vorherigen Minuten nicht ganz gelungen war.
Er dachte an seine Heimat, an sein kleines Dorf, an die gigantischen Wasserfälle, welche sich kilometerweit in die Tiefen stürzten. Die warmen Lichtstrahlen auf seiner Haut, den Geruch der Kojirr-Blumen in der Nase und die rotbraune, nass warme Erde unter seinen Füßen...

Sein Herzschlag verlangsamte sich wieder, seine Atmung wurde gleichmäßiger und der Space Marine verfiel in einen ausgeglichenen meditativen Zustand, bereit vom Ordenspriester empfangen zu werden.
 
Eremias trat ein wenig ratlos auf der Stelle.
Und was nun? Ich hoffe wir stehen hier nicht herum, bis jeder von denen in seiner Kammer eingeschlafen ist. Was wird das geben, ein Vieraugengespräch? Wenn Strome mit jedem fertig ist und die Sache für beendet erklärt, habe ich eindeutig meine Zeit vergeudet. Vielleicht hätte ich Jurin vorher fragen sollen, was hier eigentlich vorgeht.
Er hatte mit etwas deutlich imposanterem gerechnet, als die vier in ein stilles Kämmerlein gesperrt zu sehen.
Scheinbar waren sich die Probanden auch nicht alle einig, was sie von der Situation halten sollten und er beobachtete, wie die meisten von ihnen eher zögerlich die engen Räumlichkeiten betraten. Einer der Space Wolves machte sogar für einen Augenblick den Anschein, als wolle er diese gar nicht erst betreten.
Die beiden balgenden Astartes hatten sich trotz seiner Einmischung bis zu ihrem Aufbruch in den Ohren gelegen. Ein anderes Verhalten wäre höchst erstaunlich gewesen und er hatte nicht ernsthaft damit gerechnet, dass sie sich seinetwegen beruhigen würden, doch gefallen musste ihm das deshalb noch lange nicht. Er hatte ihnen eine Chance gegeben, ihm gegenüber ihr Gesicht zu wahren und, was für einen Mann seines Alters vielleicht noch wichtiger war, seine Autorität zu respektieren. Trotz der stark zurück geschraubten Erwartungen, die er im Umgang mit Astartes pflegte, war er doch ein Mann von Stolz. Er war den Astartes natürlich mit Nichten weisungsbefugt, doch er schätzte es, wenn man einen gut gemeinten Rat von ihm annahm. Dieser wurde gelinde gesagt mit Füßen getreten und Eremias würde diesen Umstand garantiert nicht so schnell vergessen. Eine Eigenschaft, die seine früheren Kollegen an ihm zu missachten gelernt hatten. Er war nicht jähzornig, oder ein Anschwärzer, doch er war hochgradig nachtragend.
Und ein Mann in Eremias Position fand immer einen Weg, jemandem in die Suppe zu spucken und sei der Tellerrand auch so hoch wie der eines Astartes...
 
Akai

Stumm betrachtete Akai seine Zelle. Klein, eng und dunkel. Er zögerte, als er langsam die Kabine betrat, auch wenn er es begrüßte, einen ungestörten Raum zu haben, um sich wieder zu fangen.
Auf dem kleinen Altar lagen nur einige wenige Knochen und ein Schädel, der wohl einem Ork gehört hatte.
Akai drehte sich um und wollte zunächst den älteren der beiden Diener ansprechen. Da jener jedoch gerade mit Bran sprach, wendete er sich an den Jungen. Er winkte ihn herbei und übergab ihm alle Knochen und auch den Schädel.
"Eine nett gemeinte, wenn auch falsche Geste. Wir schmücken unsere Altäre nur mit Knochen von Gegnern, die wir selber in der Schlacht erschlagen haben!" Ohne auf eine Antwort zu warten, drehte sich Akai um und schloss die Tür hinter sich.

Die Kabine war von innen sogar noch kleiner, wie er zunächst gedacht hatte. Er mochte diese Art der Enge nicht sonderlich. Wenn er zusammen mit seinen Brüder Schulter an Schulter in einem Rhino saß, war die Enge für ihn kein Problem. Doch er schob die Gedanken beiseite und konzentrierte sich.
Alte Erinnerungen kamen in ihm hoch. Die Zeit als er noch als Aspirant durch die Steppen von Chorgoris 'ritt'. Die gewaltige Ordensfestung, die sich sogar über die Berge erhob. Der Moment, als er zu einem vollwertigen Space Marine wurde. Zusammen mit seinen Brüdern Seite an Seite in der Schlacht stand und zuletzt, als sein Khan und Bruder ihn anvertraute, das er auserwählt wurde, den Orden bei der Deathwatch zu repräsentieren. Dabei zogen sich seine Muskeln zusammen. Er schämte sich ein Stück weit dafür, sich mit Lefarruk gestritten zu haben. Er hat die Augen der Beobachter auf sich gezogen. Doch schon bald verzogen sich auch diese Gedanken. Er war ein Sohn des Großen Khans! Es lag nicht in seinen Genen, ruhig und gesittet wie die Ultramarines zu sein. Die White Scars waren schon immer aufbrausend und wild. Krieger waren sie, keine Politiker. Und auch er war ein Krieger. Eine Waffe in den Händen des Imperators!

Sein Atem wurde ruhiger, kontrollierte, ausgeglichener, als eine letzte Szene in seinen Gedanken instand.
Er saß auf seinem Bike. Den Helm beiseite gelegt, peitscht ihm der Wind ins Gesicht. Ein angenehmes Gefühl wie er befand. Er schaute sich um, als er neben sich drei weitere Space Marines entdeckte. Doch sie trugen nicht das typische reine Weis der Scars, sonder zwei von ihnen trugen das typisch grau der Wölfe. Auch sie waren Helm los. Akai erkannte in ihnen Bran und Firnwulf. Die Servorüstung des letzten Space Marines war Weis, Schwarz und Gold lackiert. Stolz trug der Krieger das Gesicht von Lefarruk.
 
Firnwulf klatschte Bran lachend auf die Schulter als er die Worte des älteren Ordensdieners hörte. "Und ich dachte schon, die wollten uns wirklich hier wochenlang sinnlos einsperren." Er wendete sich wieder an den Diener, auch an Eremias. "Ich bin bereit. Was ist mit dir, Bruder?" Er zeigte ein breites Grinsen als er auf den sehr diplomatisch gewählte Lösungansatz des Ordensdieners auf eine Art einging, die ihm - und wohl auch seinem Ordensbruder - wohl mehr in den Kram passte als den Regularieren des Ordens oder den Vorstellungen des Ordenspriesters Storme.
"Ihr habt eure Sache sehr gut gemacht, Thrall - ja, sehr gute habt ihr uns hier her geführt und wir sind bereit. Hel - Ich sehe keinen Grund mehr, warum wir uns jetzt noch da rein quetschen sollten." Er verschränkt die Arme vor der Brust und steht abwartend da, als ob die Sache damit für ihn erledigt ist und jegliche weitergehende Diskussion vertane Liebesmühe sein würde.
Das wölfische Grinsen in seinem Gesicht unterstrich, dass ihm diese Art der Prüfungen und ihre Lösung gefallen. Seine Laune besserte sich deutlich. Ja, fast hat er die tote Luft vergessen, die sie immernoch umgab und seine feine Nase durch ihre abgestandene Neutralität beleidigte.
 
Bran ließ den älteren Thrall in Ruhe ausreden, atmete tief durch und ließ die kurzzeitig vor der Brust verschränkten Arme sinken, als er zu sprechen anhob.
"Ich erinnere mich genau an den Befehl des Ordenspriesters. Nach unserer Morgenandacht sollen wir ungerüstet vor ihn treten und uns unserer Prüfung unterziehen. Da ich die Morgenandacht bereits hinter mir habe frage ich mich warum zur Hel darauf bestanden wird, dass wir uns in diese Nischen zurückziehen, eh? Bei Russ, ich verstehe ja, dass der ehrwürdige Ordenspriester unseren Glauben prüfen möchte oder vielmehr muss, aber bei uns auf Fenris..."
An dieser Stelle stutzte der Runenpriester und verstummte abrupt. Schubladendenken, Bran, du bist nicht mehr auf Fenris. Einfach demütigend hier wie ein Welpe behandelt und herumgeschubst zu werden. Am liebsten würde ich diesem selbstgefälligen Krakensohn sein Crozius in den Hintern...
Mit derlei Gedanken und einem eindeutig frustrierten Knurren stapfte Bran in die Nische, welche ihm am nächsten war. Er hatte geahnt, dass es wahrscheinlich eine Herausforderung werden würde, aber aus irgendeinem Grund stieß es ihm sauer auf. Vermutlich, weil er seinen Stolz hinunterschlucken musste. Die Sitten bei der Deathwatch lagen ihm scheinbar nicht. Zu viel Beterei, das war noch nie das Ding der Vlka Fenryka gewesen.
Bei Russ und der Weltenseele, schenke mir die nötige Kraft um nicht die Beherrschung zu verlieren! Halte meine Gedanken klar und meinen Arm stark wenn ich den Feinden der Menschheit gegenüber trete, auf das ich meinem Orden Ehre bringe und den Plan des Allvaters erfülle! Lass mich der Blitz sein der jede Bedrohung ohne Gnade zerschmettert! Ave Imperator!
Tief durchatmend beendete Bran sein Gebet und hielt die goldgelben Augen noch ein paar Schläge seiner Doppelherzen lang geschlossen; nachdem er in der überraschend kargen Nische auf ein Knie gesunken waren nur wenige Minuten vergangen. Trotzdem, es hatte den erhofften Effekt. Der Ärger, welcher zuvor in ihm aufgewallt war hatte sich gelegt, das Jaulen seiner inneren Bestie halte nicht mehr in seinen Ohren als sein Gebet die psychoindoktrinierte Wirkung voll entfaltete und sein verbesserter Organismus darauf reagierte. Als der Runenpriester sich wieder erhob klapperten die Totems, Runenplättchen-Ketten und die Wolfszahn-Halskette sachte aneinander. Ein Geräusch welches Bran ob der Vertrautheit nur weiter beruhigte.
Wird schon werden!, dachte er sich optimistisch, als er aus der Nische trat und leise knurrend in die Runde sah.
 
In der Kammer der Prüfung

Jurin schien zufrieden zu sein als Bran seine Kammer betrat und ging davon aus das sich sein Ordensbruder anschloss, so dass er sich an Eremias wandte: „Wollt ihr uns nun begleiten? Ich glaub hier könnt weder ihr noch wir ihnen helfen.“

Er nickte kurz seinen jüngeren Begleiter zu und wandte sich bereits ab als Bran wieder seine Kammer verließ und die kleineren Menschen anstarrte. Der ältere Ordensdiener schien für einen kurzen Augenblick irritiert zu sein und seufze innerlich.

„Kann ich Euch noch helfen, Lord….“, ein Piepen einer internen Kom-Station lenkte ihn ab. „Verzeiht bitte", meinte er zu Bran und verneigte sich dabei und ging dann zu der Kom-Station, um dort den Hörer abzunehmen. Er lauschte.

Seine Körperhaltung veränderte sich augenblicklich „Wie ihr wünscht, My Lord“ meinte er und legte dann wieder auf. Er wandte sich an den Astartes.

„Seine Lordschaft, der Ordenspriester wünscht Euch…“ er zögerte kurz,"… als Erstes zu sehen“ und deute auf den Weg, der tiefer in die Wachfestung führt. Er schien keine große Antwort abzuwarten, sondern ging bereits in die Richtung und drehte sich dann um „Wenn ihr es wünscht,“ meinte er zu Eremias, „dann könnt ihr uns begleiten.“

Jurin schien keine große Antwort der beiden Astartes oder des alten Mannes abzuwarten, sondern ging schließlich einfach. Ario, der jüngere Ordenspriester stand weiterhin schweigend hinter den Space Marines und Eremias und schien zu warten, dass er ihnen folgen konnte.




Kurze Zeit später in den Kammern:

Die Astartes waren jeder für sich in seiner Kammer und bereitete sich auf die Prüfung des Ordenspriesters vor. Jeder auf die Art und Weise, wie es seiner Natur und seinem Orden entsprach. Es war eng, schon fast zu eng. Als wäre der Aufenthalt selbst eine Prüfung. Besonders für jene, welche eher die weite Natur der Steppen vorzogen. So waren sie wie gefangene Tiere. Vielleicht war dies sogar Selbst eine Prüfung, um zu sehen, wie sie reagierten.


Die zwei Astartes wurden von versteckten Kameras aus beobachtet. Jeder von ihnen war auf mehreren Monitoren aus verschiedenen Blickrichtungen zu sehen. Auf einigen anderen Monitoren liefen unerlässlich Datenströme. Einzelne Schreibcogitatoren ratterten rhythmisch und spuckten endlose Pergamentrollen mit neidergeschriebenen Aufzeichnungen aus. Überall blinkte und piepte es auf unterschiedlichste Art und Weise, während ein leises Brummen von Cogitatoren unterschiedlicher Größe ständig neue Dinge berechneten. Techpriester und Ordensdiener waren ständig unterwegs um in dem Kontrollraum verschiedene Anzeichen zu kontrollieren und wenn nötig Korrekturen vorzunehmen.
Über all dies standen zwei große, massive Gestalten, welche über das geordnete Chaos unter sich herrschten. „Beginnt", meinte einer ruhig.


Ein Kurzes zwischen erfüllte die Kammern in der die drei Astartes sich befanden. Im Bruchteil einer Sekunde krachte eine schwere Stahlwand an der Tür herunter und verschloss diese. Es war unweigerlich klar, das man die Insassen festgesetzt hat.
Für ein paar Sekunden blieb alles still dann erklangen schwere mechanische und metallische Geräusche als Zahnräder schwere Metallteile sich zu bewegen begannen. Abermals verstummte alles augenblicklich….

… nur um im nächsten Augenblick durch einen gedämpften, aber scheinbar lauten Knall unterbrochen zu werden. Sofort überkam den zwei Space Marines das Gefühl als würden sie fallen. Ihre Sinne waren zu scharf dafür. Doch dauerte der Fall nicht lange. Wenige Sekunden später krachten die Kammern bereits wo auf. Abermals stille. Nur um durch ein weiteres metallisches Schrammen unterbrochen zu werden. Wieder spürten die Astartes wie die Kammern, in denen sie sich befanden, bewegt wurden. Diesmal horizontal. Abermals stoppte der Vorgang. Ein Vorgang, der sich immer wieder wiederholte. Mal fallend, mal schiebend, mal in die Höhe hievten. Dann kehrte Stille ein und keine Bewegung war zu spüren.

Nach einigen Sekunden wurde die schwere Stahlwand unter dem lauten Zischen von schweren Maschinen hochgeschoben… dahinter offenbarte sich ein dunkler, düsterer Gang in dreieckiger Form und kalten, feuchten Steinplatten.
 
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In Gedanken versunken überhörte Akai das Zischen und Rattern.
Erst als die Kammer sich zu bewegen begann, wurde er gestört.
Es geht hinab. Was wird der Ordenspriester wohl mit uns vorhaben. Gekonnt hielt Akai sein Gleichgewicht und blieb gelassen sitzen. Er ließ sich davon nicht stören. Er ging ein letztes Mal die Riten seines Ordens durch. Machte in Gedanken Kampfabläufe nach und stählte seinen Geist mit einem kurzen Gebet zu ehren des Imperators und des Khans.
Egal welchem Feind ich begegne. Egal welche Schrecken sich mir entgegen stellen. Ich werde nicht zurück weichen. Im Namen des Großen Khans und des Imperators werde ich die Schädel meiner Feinde nehmen.
Unbewusst bewegte Akai seine Lippen und verwendete Khorchin, während er im Geiste das Gebet sprach.

Immer wieder stoppte und bewegte sich die Kammer hin und her. Er merkte sich den Weg, in die sich die Kammer bewegte.
Dann kam die Kammer schlussendlich zum stehen. Mehrere Sekunden lang passierte nichts, bis es erneut zischte. Schwere Maschinen schoben die Stahlwand hoch und gaben einen langen düsteren Gang frei.

Langsam erhob sich Akai vom Boden und machte ein paar Schritte den Gang entlang. Kleine Wölkchen bildeten sich vor seinen Mund.
Wasser tropfte von der Decke und kleine Rinnsale bildeten sich an den Wänden. Akai folgte dem dreieckigen Gang in die Dunkelheit.
​Für Khan und Imperator!
 
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Lefarruk - In der Kammer der Prüfungen

Lefarruk stand auf einem kleinem Vorsprung im Fels zwischen den unzähligen Wasserfällen, welcher krachenden und anmutig in die Tiefe stürzten. Sein Haupt war nass glänzend von der Gischt der Fälle. Er genoss das kühle Wasser, die frische Luft und das Kreischen der Vögel über ihm. Zantiv ist einfach wunderschön.
Er ließ seinen Blick über die Berge und die Landschaft schweifen, als ihn auf einmal eine Erschütterung erfasst, nicht heftig aber deutlich spürbar. Sein Bild wankte leicht, aber deutlich genug, um wahrzunehmen, dass etwas nicht stimmte. Aus dem Rauschen der Wasserfälle wurde immer mehr ein Zischen und Quietschen...

Der Astartes riss die Augen auf, er stand wieder in der engen Kammer, welche sich irgendwie fortzubewegen schien. Nach dem Muster welches er in seiner Trance auf Zantiv wahr genommen hatte.
Er versuchte sich zu konzentrieren, wie sich seine Kammer bewegt und wohin. Er glich Geschwindigkeit, Beschleunigung und die Beweglichkeit der Kammer mit dem Material, den Geräuschen und seiner Wahrnehmung ab. Er begann sich ein Bild von der Technik zu machen, welche die Kammer wahrscheinlich zu bewegen schien...
Er war gerade dabei in Gedanken Blaupausen und Maschinen durch zu gehen, welche diese Bewegungen vielleicht realisieren könnten. Da stoppte die Kammer mit einem deutlich hörbaren, aber nicht allzu lauten Krachen.


Vor dem Brethren of Dawn offenbarte sich ein Gang, welcher einer der vielen "normalen" Gänge der Watchfortress hätte sein können, so düster war er. Doch dieser war dreieckig und noch schlichter, was einem Laien oder jemanden mit "normal sterblichen" Augen wahrscheinlich überhaupt nicht aufgefallen wäre. Doch die Wände wiesen überhaupt keine Merkmale der sonst so verschnörkelten gotischen Baukunst auf. Es war einfach kalter, toter Stein. Eines war er aber ganz besonders und zwar feucht, was sich auch an der Luft deutlich bemerkbar machte.
Der Space Marine trat aus der Kammer heraus und begann seine neue Umgebung zu analysieren und tauchte vorsichtig und kampfbereit in die Dunkelheit des Ganges ein...
 
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In der Kammer der Prüfung

Die Gänge waren durch ihre Form groß genug das Aki und Lefarruk sie aufrecht durchschreiten konnten. Wirklich viel Raum im Falle eines Kampfes hätten sie nicht. Beide waren sie alleine. Aber es gab auch nur einen Weg, immer gerade aus, den Gang entlang. Oder in der kleinen Kammer sitzen bleiben.

Es roch modrig, es war feucht. Ab und zu fiel ein Tropfen herab und das leise Geräusch des Aufpralls auf den kalten Fußboden, erfüllte die Stille mit erschreckender Lautstärke.


Lefarruk:
Als der Space Marine eine Weile dem Gang folgte, der gelegentlich immer wieder seine Richtung nach Links oder Recht änderte, aber immer abschüssig war, kam er plötzlich an eine Stelle, an der der Gang massiv nach unten abfiel. Fast wie eine Rutschbahn. Es war nicht weit, konnte er am Ende doch ein wenig Licht erkennen. Anscheinend würde der Gang in einer größeren Kammer enden. Das Licht dort flackerte leicht, als würde es von Feuer beleuchtet werden. Und das Feuer schien sich zu bewegen. Er hörte ein leichtes Schaben, als würde sich dort etwas bewegen. Doch konnte er nichts erkennen.

Aki:
Der White Scar folgte dem Gang einige Male nach Links dann nach Recht, doch immer recht ebenerdig. Einmal musste er sich ein wenig anstrengen, da er nach oben führte und das feuchte, kalte Gestein dadurch besonders rutschig war, doch die Enge und seine Größe machten sich in diesem Fall bezahlt so das er sich langsam aber immer stückchenweise nach oben arbeiten konnte. Als er dieses Hindernis überwunden hatte, kam er nach kurzer Zeit an einer Wand an. Anders als die Wände des Ganges war diese aber nicht aus Stein, viel eher war sie aus alter, vertrockneter Erde. Er konnte einige Äste oder Wurzeln erkennen, welche aus der Wand herausragte. An einigen Stellen bröckelte die Erde ab, an andere Stelle war ein vertrocknetes Sekret das, wie Klebstoff wirkte, was das ganze Gebilde stabil hält. Als hätte jemand einfach den Gang auf seine Art und Weise zugemauert.
 
Akai folgte dem Gang bis er vor einer Wand stand, die nur aus Erde und einigen Wurzeln bestand, die aus der Erde ragten. Ein vertrocknetes Sekret hielt das gesamtes Gebilde zusammen.
Akai betrachtete kurz die Wand und machte sich dann daran an einer der Wurzeln zu ziehen. Die Erde bewegte sich jedoch nur leicht.
Mit einem Bein stützte sich Akai an der Wand ab, mit dem anderen festigte er seinen Stand. Er verlagerte sein Gewicht nach hinten.
 
Na endlich.
Bran enthielt sich einer verbalen Antwort, nickte lediglich zufrieden als er endlich grünes Licht für das Gespräch mit dem Ordenspriester bekam. Er war frei von Zweifeln, Nervosität und Zorn. Geblieben war nur Entschlossenheit. Bei allem Respekt vor der Deathwatch und ihrer Tradition, er würde immer ein Runenpriester der Rotte bleiben, er sah nichts negatives darin. Es war gut genau zu wissen wo man hergekommen war und wenn es nur deshalb war, dass man ein Ziel hatte, etwas wohin man zurückkehren konnte. Der Astartes in ihm war frei von derlei Gedanken, aber der menschliche Teil, die fenrisianische Seele und damit auch die Ahnenreihe von Schamanen in ihm war stolz noch zu derlei Regungen fähig zu sein. Es war das was ihm in seinen dunkelsten Momenten Kraft gab und ihn immer wieder auf die Beine kommen ließ wenn alles ausweglos erschien.
Eine Woge der Heiterkeit durchflutete ihn; hier würde das neue Kapitel seiner Saga beginnen und Generationen von Blutwölfen würden diese und andere Geschichten über die Eispfote noch an den Feuern der Aett erzählen, wenn er, Bran, längst an Russ' Seite stand und auf die Wolfszeit wartete.
 
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Firnwulf stampfte neben Bran dem Ordenspriester hinterher. Er war guter Laune - es machte ihm sichtlich Spass dem sonst als streng verschrienem Reglement ein Schnippchen schlagen zu können. Für Ihn waren die Vorschriften schon lange eher Richtlinien. Das war für ihn als Wolfsscout irgendwo auch Ehrensache, im Feld war der Feind auch nur ein Hindernis, dem man so lange ausweichen sollte bis man zu seinen eigenen Regeln den Kampf suchen kann. Ihm war die Tradition nicht so wichtig wie dem Runenpriester - wahrscheinlich auch weil er nicht so direkten Kontakt zu den Ahnen und der Geisterwelt Fenris' hatte.
Allerdings konnte auch er sich jetzt schon vorstellen, dass man irgendwann ihre Saga im Aett singen würde. Dieses Kapitel aber wohl eher beim Besäufnis wenn man sich über die all zu starren Strukturen in weiten Teilen des Imperiums amüsiert, lange nach den Heldentaten aus den Monaten der Schande. Er schweifte in Gedanken zu den Erzählungen ab - damals, als die Vlyka Fenryka gegen einen anderen Zweig der Inquisition gestritten hat. Er schüttelte den Kopf um die Gedanken zu verdrängen. Er würde dem Ordo Xenos nicht den Sieg des späteren Rechthabens gewähren.
 
Lefarruk sah endlich Licht. Nicht dass ihm die Finsternis Probleme bereitet hätte, schließlich hatte er die gen-verbesserten Augen eines Astartes. Aber es markierte ein temporäres Ziel. Wie ein antikes Leuchtfeuer navigierte es ihn durch die Dunkelheit.

Er hatte seine Kleidung dem neuen Umständen angepasst. Schließlich trug er ein traditionelles Gewand seiner Heimatwelt. Er hatte seinen Oberkörper freigelegt und den Stoff an Hüfte und Beine verbunden. Wodurch die schrecklichen Narben offenbart wurden, welche sich über seinen gesamten Torso zogen.

Der Engel des Todes bewegte sich langsam und bedacht den abfallenden Gang hinunter. Was aufgrund des nassen und glitschigen Bodens doch eine gewisse Herausforderung darstellte, besonders wenn man bedachte, dass Lefarruk in ständiger Kampfbereitschaft war.

Er versuchte die Bewegungen des Lichts nach zu vollziehen, glich die Lichtstärke ab und versuchte sich einen möglichen Raum vorzustellen. Was ihn besonders beunruhigte war das Geräusch welches er vernahm.
Er betrat den Raum bereit jeden Feind abzuwehren, jeder Falle mit einem Hechtsprung auszuweichen. Nun offenbarte sich ihm auch das Innere...
 
In der Kammer der Prüfung

Lefarruk
Die Kammer, welche Lefarruk betrat, war etwa halb so groß wie die Haupthalle von Segment Embra, dem Ort wo man die vier Space Marines untergebracht hat. Er war vieleckig in einem nicht geometrischen Muster. Überall waren mehre Durchgänge, die in verschiedene Richtungen führten. Ebenerdig. Erhöht. Abfallend und aufsteigend. Ein großes steinernes Portal und ein kurzer Gang führten aus der Kammer und Lefarruk konnte nicht nur von dort draußen Sonnenlicht erkennen, sondern auch den frischen Wind wahrnehmen, der einen leicht süßlichen Geruch mit sich trug.

In der Mitte auf einen steinernen Sockel, stand eine kleine metallische Kiste. Auf ihr prangerte neben einer Handabdruckfläche, welche mit einem roten blinkenden Licht versiegelt war und das kleine Zeichen des Mechanicums trug, das Symbol der Deathwatch und der Brethren of Dawn.

Doch die Aufmerksamkeit des Space Marines wurde auf zwei Wesen gelenkt. Beide waren etwa 1,50m groß. Ihre Haut wahr aschfahl und sie trugen nur Lendenschurz, und einige dunkelbraune Felle. Ihre Beine waren wie die von Vögeln nach hinten gebogen und ihre Füße endeten in drei starken Klauen, an denen der Space Marines jeweils schwarze, scharfe Klauen erkennen konnte.

Ihre Arme waren dürr, wirkten fast zerbrechlich, und ihre Hände waren ähnlich wie ihre Füße in dreigliedrige Klauen geformt, nur viel dünner. Der eine hielt eine Art Messer der andere eine Art Sense der Hand. Die Waffen wirkten primitiv, aus gebrochenem Holz und dunklen, schwarzen Knochen gemacht.

Ihre kahlen Köpfe und Gesichter waren fast menschlich, hätten sie eine Nase gehabt, doch dort lagen nur zwei kleine Nüstern wie die einer Schlange. Ihre gelbroten Augen waren senkrechte Schlitze und starrten den Space Marine angriffslustig und aggressiv an.

Der scheinbar Ältere der beide, zumindest wirkte es so, da er ein kleines Stück größer war als sein Begleiter und mit mehr primitiver Kleidung und Schmuck versehen war, schrie einen wilden, gurgelnden Schrei aus, der wie ein Kriegsschrei wirkte. Sein vielfarbiger Kopfkampf stellte sich bedrohlich auf als wollte er Lefarruk damit beeindrucken und sein Mund offenbarte einige spitze, scharfe Reiszähne.

Der jüngere der beiden viel in das Geschrei ein und ging in die Hocke als setzte er zu einem Sprung an.

Beide trennten sich vorsichtig, den Space Marine musternd, einschätzend, lauernd. Über ihren Schultern ragten kleine, in Schuppen gepanzerte Schwänze auf, die zwar irgendwie dürr aussahen, aber zugleich auch stark und sehr flink wirkten, wie sie umherzuckten und auch der lange schwarze knöcherne Dorn, der sich in ihnen offenbarte und nun auf Lefarruk zielte, unterstrich nur ihre Angriffslust.



Akai
Die Wand schien zunächst nicht wirklich nachzugeben. Zwar bröckelten einige Bruchstücke nieder, und auch die Wurzeln schienen Akai entgegen zu kommen, doch mehr schien nichts zu passieren. Erst als Akai erneut zupackte, um einen besseren Griff zu bekommen, spürte er, wie sich die Wand lockerte. Sie hielt ihm noch einige Sekunden stand, dann aber brach sie zusammen. Der Rest war ein Kinderspiel für den massigen Space Marine. Er durchbrach die Wand und kam in eine steinerne Kammer mit zwei Ausgängen aus den ebenfalls dreieckigen Gängen. Ein dritter Gang war noch zu erkennen, der aber ebenfalls so zugemauert war, wie der, aus den er gerade hereingebrochen war.

Die Kammer selbst passte zu dem Stil der Gänge, doch war sie mit weiterem Lehm, Wurzeln, Sekretüberresten und Knochen bearbeitet worden. Es wirkte wie ein Nest. Ein altes und verlassendes Nest. Hier und da lagen einige Knochen und Schädel rum. Einige wirkten menschlich die meisten aber eher Xenohaft. Akai konnte mindestens zwei Orkschädel und der eines Kroots erkennen. Einige waren ihm aber völlig unbekannt.

Eine alte Feuerstelle war in der Mitte der Kammer und der White Scar konnte Lagerstätten erkennen. Drei vielleicht vier Stück. Obwohl das Nest irgendwie tierisch wirkte, wirkte es aber auch sehr primitiv kultiviert.

Einer der Gänge wirkte sehr düster und fiel hinab. Wie ein alles verschlingender Schlund.

Der andere Gang, welcher diesem und der Öffnung aus der er kam, gegenüberlag, wirkte ein wenig kleiner, enger, doch konnte Akai leise Geräusche wie aus einem Dschungel hören. Und das leise Rauschen von fallendem Wasser.



Im Kommandoraum
Die beiden Ordensdiener führten Bran, Firnwulf und Eremias weiter in die Festung hinein. Anscheinend war die Wachfestung Erioch endlos. Sie kamen zu einem metallischen Aufzug und betraten diesen und wurden augenblicklich in die Höhe geschoben. Es war mehr eine Plattform, umgeben von massiven Stahlwänden, als eine Kabine. Ihre Fahrt endete in einem Kommandoraum, in der Ordensdiener und Angehörige des Mechanicums ihren Aufgaben nachgingen, ohne sie zu beachten. Cogitatoren brummten und ratterten. Servitoren gingen geisterhaft ihren Aufgaben an den Stationen nach, an denen sie eingekoppelt waren. Pergamentrollen wurden endlos bedruckt und Servoschädel flogen umher, um Datenströme zu transportieren.

Gegenüber der Plattform, die sie hier hergebracht hat, war ein Techmagos in einen goldenen Kommandothron versunken. Er wirkte mit seinen Mechadriten und den feinen unzähligen Datententakeln, die ihm als Finger dienten, wie eine alles kontrollierende Spinne im Netz dieses Chaos. Unerlässlich gab er Befehle und Berichte. Teils in niedergotisch teils in binär.

Monitore zeigten Lefarruk und seine zwei Widersacher. Ein anderer Monitor zeigte in einem schematischen Bild den Standort von Akai, und wie er sich bewegte, anscheinend war dort keine Kamera, welche Bilder in Echtzeit übertragen konnten.

Über all diesem Standen auf einer höheren Kommandoebene um eine leuchtende Holosphäre zwei Space Marines der Deathwatch. Der eine war der Ordenspriester in seinem Schädelhelm. Der andere war der unbehelmte Asol Veneck.

Der Ordenspriester blickte nicht einmal auf, als würde er die Neuankömmlinge nicht beachten. Er war völlig auf das Bild der Holosphäre versunken, welche die Situation von Lefarruk wiedergab und zusätzlich unzählige Daten den beiden Astartes lieferte.

Der Watchcaptain drehte den Kopf zu den Neuankömmlingen. „Ah Meister Thur. Willkommen in unserem kleinen Reich“ meint er in einen leicht amüsierten Tonfall. Anscheinend war das Meister sowohl anerkennend als auch leicht aufziehend, wenn freundschaftlich gemeint. Zumindest wirkte es so. „Wollt ihr Euch zu uns gesellen, um die Lage besser einzuschätzen zu können. Ich bin gespannt, wie ihr die Dinge beurteilt“ lud er den Alten Mensch zu sich und dem Ordenspriester ein. Die beiden Astartes schien er nicht einmal wirklich wahrzunehmen. Oder er ignorierte sie absichtlich.
 
Im Kommandoraum

Eremias taten allmählich die Füße weh. Er glaubte noch nie so lange durch die finsteren Gänge von Erioch gewandert zu sein, wie an dem heutigen Morgen. Die Ordensdiener hatten nicht viel Zeit verloren, nachdem sich Arkai und Lefarruk in ihre Kammern begeben hatten. Die beiden Astartes der Sechsten hatten entweder nicht verstanden was man von ihnen verlangte, oder sie machten sich einen Spaß daraus, sich den Anweisungen zu widersetzen. Es schien keinen Unterschied zu machen. Der Befehl, den der Alte über das Kom erhalten hatte, sah offenbar vor, dass die Marines voneinander getrennt wurden und so hatte sie Jurin ohne groß Worte zu verlieren weiter den Gang hinunter geführt, während die Kammern hinter ihnen wie Wäschetrommeln zu rumoren begonnen hatten.
Sie waren weit gelaufen. Endlos wie es schien. Eremias war dieser Teil der Festung fremd gewesen. Die Gänge hier glichen alle einander und sie hatten so viele Abzweigungen genommen, dass er schon nach kurzer Zeit die Orientierung verloren hatte. Jurin hätte sie genauso gut im Kreis führen können, ohne dass er es bemerkt hätte. Er hatte inständig gehofft, der Alte erinnerte sich noch an den Weg. Er hatte keine Zweifel daran gehabt, dass man sich hier unten verirren und daran zu Grunde gehen könnte. Doch die beiden Ordensdiener an der Spitze waren stets zielstrebig geblieben und nach dem ewigen links und rechts war es schließlich zur Abwechslung einmal aufwärts gegangen. Das Bild, dass sich der kleinen Gruppe offenbart hatte, änderte sich schlagartig, als sie vom trostlosem Grau der Katakomben und dem ewigen dumpfen Pochen und Hämmern unsichtbarer, mechanischer Kolosse, in eine Art Steuerzentrale traten, in der es überall zu wimmeln, piepen und wuseln schien.
Eremias hatte kurz inne gehalten und ihm war unweigerlich vor Erstaunen der Unterkiefer auf geklappt. Überall drängten sich mechanische Helfer aneinander vorbei, trugen Daten oder elektrisches Gerät von einem Punkt zum anderen. Servitoren saßen in ihren Stationen verankert und tippten unaufhörlich und in unvergleichlicher Routine an ihren Pulten. Es war geschäftig wie in einem Insektennest. Doch nicht das Piepen und Klicken, das Treiben der Servitoren oder Surren der Cogitatoren hatte ihn vor Erstaunen erstarren lassen, sondern die enorme Gestalt, die sich am Kopf des Treibens befand. Etwas, das selbst Eremias in seinen unzähligen Dienstjahren noch nie so nah zu Gesicht gekommen war. Ein Magos. Mit dem Anblick der Techpriester hatte er sich irgendwann abgefunden, doch die Gestalt des Magos weckte in ihm einen über die Jahre völlig verloren gegangenen Impuls von Abscheu und Kraus. War diese Kreatur tatsächlich einmal ein Mensch gewesen? Er konnte es sich nicht vorstellen. Jeder Zentimeter seines verchromten Leibes schien ein Eigenleben zu haben; jeder Tentakel, jeder Sensor schien mit einer anderen Aufgabe befasst. Wie ein ewig murmelndes Uhrwerk saß er in seinem goldenen Thron und dirigierte die Datenströme und Servitoren wie ein schreckliches Orchester. Die Haare auf Eremias Nacken stellten sich so steil auf, dass es fast unangenehm war. Eine unbeschreibliche Kälte kroch durch seine schlanken Gliedmaßen und es war ihm, als wolle sich das Fleisch von seinen Knochen schälen. Er biss die Zähne zusammen und wandte seinen Blick von dem Magos ab. Seine Augen suchten fast panisch die kleine Gruppe, mit der er hier her gekommen war und ihm viel mit Schrecken auf, dass er der einzige gewesen war, der stehen geblieben war. War er aufgefallen? Hatte er sich lächerlich gemacht? Sei es drum. Er holte die paar Schritte eilig auf, die ihn von den anderen trennten und schlich sich zurück in den Schatten der beiden Astartes. Sie strahlten eine Aura der Stärke und Sicherheit aus, die seine Nervosität linderte.
Die Kälte wich allmählich aus seinen Gliedern und er gestattete sich wieder, seinen Blick umher schweifen zu lassen, als er die Stimme des Watchcaptains vernahm, der ihn ansprach. Er hatte die beiden Astartes auf der erhöhten Ebene noch gar nicht entdeckt, so gefesselt war sein Geist im Angesicht dieses schaurigen Marionettenspiels gewesen. Wenn er sich schon in Gesellschaft der beiden Space Wolves sicher fühlte, so trieb die Gestalt von Asol Veneck nun jeden Rest von Schauer aus seinem Leib. Er war die fleischgewordene Autorität, seine Präsenz, jetzt wo er sich ihrer gewahr war, schien jeden Zentimeter dieses Raums einzunehmen. Wie ferngesteuert folgte er ohne nachdenken zu müssen der Einladung des Captains und betrat über mehrere kleine Stufen die obere Kommandoebene, ohne die Ordensdiener oder die Astartes der Sechsten eines weiteren Blickes zu würdigen. Er fühlte sich wie eine Motte zum Licht gezogen, als er auf die Gestalt von Veneck zu ging. Er lächelte. Das Lächeln gefror ein wenig, als er sich im Stillen kontrollierte. Benahm er sich albern? Hatte er den Mund offen stehen? Roch er? Es war eine Sache sich unter den Astartes der Kill-Teams zu bewegen, eine andere unter der Obrigkeit der Wachtfestung. Selbst unter den kritischen Augen Eremias war nicht jeder Marine gleich.
Er nahm seinen Platz zur Rechten des Watchcaptains ein und folgte dem Blick des Ordenspriesters auf die Holosphäre, die ihre Gesichter in fahles Licht tauchte und tiefe Schatten unter seine Augen zeichnete. Darauf zu sehen war der Astartes der Brethren of Dawn in einer Kammer, von der mehrere Gänge abzweigten. Eindeutig nicht jene, in der sie ihn zurück gelassen hatten. Er wurde konfrontiert von zwei kleineren animalisch anmutenden Gestalten. Der Blickwinkel und das relativ kontrastarme Bild ließen nur eine vage Schätzung über die Art der Xenos zu, doch für ihn sahen sie in etwa wie Enoulianer oder Nekulli aus, abgesehen von den eindeutig nicht-humanoiden klauenbewehrten Händen und Füßen. Die zwei Gestalten gebarten sich eindeutig aggressiv und Eremias hatte keinen Zweifel daran, dass er Zeuge einer gewaltsamen Auseinandersetzung werden würde. Auf den ersten und zweiten Blick sahen die beiden Kreaturen, obwohl bewaffnet, nicht aus, als seien sie ernst zu nehmende Gegner für einen Space Marine, der sie in Größe und Gewicht um gut das Doppelte überragte. Doch er hielt den Blick weiter gespannt auf die Projektion gerichtet als er sein Interesse bekundete.
"Danke für die Einladung, mein Lord. Was sind das für Kreaturen? Ich habe wohl mitbekommen, dass in letzter Zeit eine", er suchte kurz nach dem richtigen Wort "Neuanschaffung in das Experimenta Segment gebracht wurde, doch ich hatte keine Gelegenheit einen Blick darauf zu werfen."
Sein Forschergeist war geweckt und er faltete gespannt seine Hände, während er versuchte der Holosphäre weitere Einzelheiten zu entlocken.
 
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Lefarruk spie auf den Boden: "Xenos Abschaum!". Er erfasste zuerst die Geometrie und Beschaffenheit des Raumes, während er die beiden vogelähnlichen Wesen im Auge behielt.
Der Space Marine analysierte ihre Körper, ihre Bewegungen und ihre "Bewaffnung" sowie günstige Positionen im Raum für einen Kampf. Er bewegte sich langsam durch den Raum und hielt immer einen gewissen Abstand zu den Kreaturen, welche sich kreischend, aber langsam auf ihn zu bewegten.

Lefarruk näherte sich immer mehr der Mitte des Raumes und ließ seine Widersacher näher kommen. Er überprüfte, ob die Kiste fest im Raum stand, ohne dabei die zwei aus den Augen zu lassen. Er hatte seine Position gefunden, um den Kampf aus zutragen. Aber er brauchte noch weitere Informationen, da er in keinster Weise mit den Fähigkeiten seiner Gegenüber vertraut war, aber er rechnete nicht mit mehr als primitiven Xenos.
Er machte einen Hechtsprung auf die beiden zu und rollte sich sofort zur Seite und wich aus. Der jüngere oder kleiner, wie auch immer man sie zu unterscheiden vermag, wich kreischend einen Schritt zurück. Der ältere hingegen war kaum beeindruckt von den schnellen Bewegungen des Brethren of Dawn und hieb mit seiner sensenartigen Waffen nach Lefarruk. Er war aber nicht kräftig noch schnell genug, um ihn überhaupt zu treffen.
Der Astartes ging wieder in Stellung, er hatte nun alle Informationen die er brauchte.

Er lockte bei direkt in die Mitte des Raumes und versuchte beide an der Kiste zu "trennen". Die drei Schritten in langsamen Kreisen um das Objekt herum, wobei Lefarruk darauf achtete, dass der mit der Sense ihm näher kam und dass sich der kleinere direkt vor ihm befand.
Der mit der Sense ging zum Angriff über, vom Schwung her würde die Sense seine Seite oder Rücken treffen und nicht "über" die Kiste verlaufen, dies war was er erreichen wollte... Er sprang beherzt über diese und packte sich den ein wenig erschrockenen anderen Xenos und stieß ihn zu Boden. Dieser schaffte es beinahe sein "Messer" in seine Seite zu rammen, doch der Space Marine brach ihm den Arm und zerschmetterte mit mehreren kraftvollen Hieben seinen Schädel. In seinen Schlägen entlud sich die ganze aufgestaute Wut, welcher bisher nur verdrängt worden war, vom Streit zwischen ihm und Akai. Was darin endete, dass er selbst nach dem Ableben des Wesen noch zwei, drei Mal in dessen verheerten und zertrümmerten Schädel schlug.
Aufgrund dessen konnte sich der andere ihm wieder näheren und zu einem erneuten Angriff ansetzten. Er hieb auf Lefarruk ein, doch dieser kam noch schnell genug zur Besinnung und konnte den Schlag stoppen, in dem er mit seinem Arm die "Stange" der Sense blockierte, da er keine Rüstung oder sonstigen Schutz trug bedeutete dies natürlich, dass die daran befestigte Klinge sich in seine Haut schnitt. Doch das war irrelevant, er schloss seinen Griff um das schwarze Holz und riss den wütend zeternden Xenos zu sich hin und verpasste ihm voller Wut eine Kopfnuss. Diese lies ihn benommen nach hinten taumeln, während er seine Waffe los ließ.
Er stürzte sich wieder auf den Xenos und begrub ihn, aufgrund seiner Masse praktisch unter sich. Aufgrund des Größenunterschieds der beiden bot sich ein Bodenkampf am meisten an. Er konnte aber noch während der Astartes ihn zu Boden riss seine überaus scharfen Krallen in seine Schulter rammen. Was aber letztlich keinen Unterschied mehr machte, da wenig später sein Gesicht nur noch eine knochige, blutige Masse war, nachdem Lefarruk mit seinen übermenschlich kraftvollen Fäusten mehrmals in den Kopf seines Gegner gehämmert hatte.

Der Brethren of Dawn sah sich in der Kammer um, seine Widersacher lagen zerschmettert und leblos auf den Boden der Kammer. Er überlegte sich, wie er als nächstes vorgehen sollte und entschloss sich zunächst die Kiste in der Mitte des Raumes zu untersuchen, schließlich prangten auf ihr die Symbole des gelobten Mechanicums und seines Ordens.
Lefarruk legte seine Hand auf die hoffentlich dafür vorgesehene Fläche und...
 
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Nach nur wenigen Sekunden gab die Wand nach. Erde, Wurzeln und anderes organisches Material flogen Akai entgegen, doch dieser macht nur einen Schritt beiseite und lies den Schutt den Gang hinunter rutschen.

Ein kleine Kammer zeigte sich vor ihm. Die Wände bestand beinahe nur aus Lehm, Wurzeln und dem Sekret, welches erneut alles zusammen hielt. Die Kammer war wohl das Nest eines Xenos.
Eine alte Feuerstelle befand sich in der Mitte des Raums. Akai warf nur einen kurzen Blick darauf, um zu erkennen, dass die Feuerstelle seit längerem nicht mehr genutzt worden war. Drei Lagerstätten waren um die Feuerstelle verteilt. Akai machte sich nicht mal die Mühe, sie nach nützlichen Gegenständen zu durchsuchen. Knochen und Schädel von anderen Xenos lagen ebenfalls um sie herum. Schädel von Xenos die ihm noch nie begegnet waren.
Ein Xenos, welches es ebenfalls schätzt, die Schädel seiner Feinde zu sammeln. Ich hoffe du bist selber ein würdiger Gegner, damit ich deinen Schädel mir nehmen kann!

Das andere Ende des Nestes war in drei Gänge unterteilt. Einer war dunkel und schien steil bergab zu gehen. Am Ende des zweiten konnte Akai schwaches Licht erkennen. Schrei von Tieren, das Summen von Insekten und das plätschern von Wasser erfüllte den Gang.
Es gibt tatsächlich einen ganzen Dschungel in der Station. Was für ein Aufwand betrieben wird, nur damit der Ordenspriester uns prüfen kann.
Der dritte Gang war ebenfalls mit Erde versperrt.
Hm... Entweder eine Art Vorratskammer oder eine Brutstätte. Anscheinend eben solange nicht mehr genützt, wie die Feuerstelle.
Akai ging gerade auf den zweiten Gang zu. Er bewegte nicht mal seinen Kopf, um die anderen Gänge zu begutachten. Er war entschlossen sich durch den Dschungel zu kämpfen.
"Ich hoffe auf der anderen Seite dieses Ganges erwartet mich eine Überraschung!" sagte Akai. Er wusste, das er beobachtet wurde.
 
In der Kammer der Prüfung

Lefarruk
Als der Space Marine seine auf die vorgesehene Stelle der Kiste legte, gab diese bestätigende Pieptöne von sich und das Licht wechselte von Rot auf Grün. Metallverschlüsse sprangen auf und gaben den Inhalt der kleinen Kiste frei.

Lefarruks Kampfmesser, eine kleine Wasserflasche, welche an einen einfachen Gürtel mit einigen weiteren Taschen befestigt war. In diesen fand er einen Riegel hochkonzentrierter Nahrung, ein kleines Med-Kit das gerade ausreichte, um eine wirklich schwere Verletzung zumindest grundlegend zu versorgen, ein kleiner Brenner um Feuer zu machen. Dazu ein Armband mit Datenmodul. Anscheinend war dieses mit einem kleinem Datensender, einer Kartenfunktion sowie einem kleinem Vox für kurze Distanz ausgelegt.


Akai
Es dauerte nicht lange, bis der White Scar den Gang durchquert hatte. Er trat durch ein steinernes Portal und fand sich auf einen kleinen Felsvorsprung über ein weit ausgedehntes Dschungelgebiet. Er konnte in der Ferne keinerlei Begrenzungen erkennen. Er könnte fast vergessen, dass er auf einer Raumstation war und nicht auf einem Planeten. Über ihn schien eine kleine Sonne. Zumindest hatte es den Anschein. Doch Akais Verstand sagte ihm das es irgend eine technische Apparatur des Mechanicums sein muss. So wie diese ganze Anlage. Egal wie groß sie war.

Der Felsvorsprung befand sich an einer Steilklippe eines Berges. Zumindest wirkte es so, Nicht weit von ihm entfernt fiel tosend Wasser in die Tiefe und unter dem Vorsprung konnte er einen See erkennen. Umgeben von dichtem Urwald. Als er seinen Blick über den Dschungel gleiten ließ, erkannte er in nicht all zu weiter ferne, wenn es keine Illusion oder dergleichen war, eine grüne weite Steppe mit leichter Hügellandschaft. In der Ferne dahinter konnte er eine Art pyramidenförmigen Tempelkomplex erblicken.


Im Kommandoraum
Der Ordenspriester und der Watchcaptain beobachteten den Kampf von Lefarruk schweigend. Der Ausgang war bereits von vornherein klar, und wie sie erwartet hatten, machte der Space Marines mit den beiden Xenos kurzen Prozess. Veneck nickte nur kurz anerkennend dem Holobild von Lefarruk zu doch der Ordenspriester zeigte keinerlei Reaktion,

„Sie haben keine Namen. Offizielle Bezeichnung ist Spezies 47592 aber wir nennen sie nur Nulluks.“, informierte der Watchcaptain Eremias als wären sie gleichgestellt. Er schien keinerlei typische Anzeichen erkennen zu lassen das Er dem alten Mann in Rang, Autorität oder schlicht in seiner Natur weit überlegen ist. Anders als viele anderen Space Marines. Viel eher wirkte es so, als wäre der Watchcaptain es gewöhnt, mit Menschen wie Eremias zusammenzuarbeiten. „Das Imperium fand sie auf einer Grenzwelt, 8 Sektoren von hier entfernt. Sie sind dort eine einheimische Lebensart. Trotz groß angelegter Bemühungen sie auszurotten, existieren sie immer noch. Die imperiale Armee ist nicht in der Lage sie in den dichten Dschungelgebieten ihrer Heimatwelt auszulöschen.“

Der Watchcaptain warf den beiden Space Wolves einen kurzen Blick zu dann wandte er sich wieder an Erimas: „Lefarruk hatte Glück, das er dort auf sie gestoßen ist“, und nickte dabei auf das Holobild. „Die Nulluks sind äußerst geschickte Jäger. Mit ihren Klauen und Schwänzen sind sie hervorragende klettere und in ihren Beinen steckt mehr Kraft, als man denken mag. In ihrer freien Umgebung jagen sie oft in Rudel. Sie zeigen eine hervorragende Koordinationsstrategie. Sie sind schwer zu entdecken und schlagen schnell zu und verschwinden wieder. Einzig ihre primitive Kultur ist es zu verdanken, dass sie kein wirklich ernst zu nehmender Gegner für die imperialen Streitkräfte auf ihrer Heimatwelt sind. Sie sind… Lästig, mehr nicht.“

Der Watchcaptain betätigte einige Tasten und vor Erimas flammten Datenströme auf, welche ausführliche Berichte über die Nulluks und ihre Heimatwelt sowie den Zustand der imperialen Bemühungen dort auflisteten. Anscheinend nahm die Armee empfindliche Verluste hin. Nicht zu letzt wegen einen starken Nervengift, das sie anscheinend ihren Opfern durch ihre Schwänze wie Skorpione injizieren. Nichts was einen Space Marines wirklich gefährden würde, aber für einen Menschen tödlich war.“

„Zwei lokalisiert. Position 287 zu 3.9. Speise Daten ein.“, meldete ein Techpriester der Kommandoebene.

Die Holosphäre änderte sich und zeigte eine Karte des Areals. Sie war wahrlich gigantisch, wie Eremias erkennen konnte. Ein in sich geschlossenes Ökosystem. An einer Stelle blinkte ein Signal auf, das mit „4 – Lefarruk“ gekennzeichnet war. Dieser befand sich anscheinend am Rand der Anlage in einem Gebirge. Einen Moment später flammte ein weiteres Signal auf „2- Akai“. Ebenfalls in einem Gebirge aber viel höher und weiter versetzte an der anderen Seite eines Sees und durch einen Fluss, von der Position Lefarruks getrennt.

„Aktiviert Kapsel 4-Alpha“, befahl der Watchcaptain in unbestimmter Richtung zu den Anwesenden.


Akai
Nicht weit von Akais Position entfernt, wurde am Rand des Dschungels, unterhalb von seiner Position und an dem Fluss eine Leuchtrakete in die Luft geschossen.